Von Nafris und Gutmenschen

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Aggression Dummheit Silvester Gesellschaft

Ich beichte, dass ich alle links-grünen Menschen, die sich wegen dem Wort Nafri aufregen, auf das Tiefste verachte. Wie kann man nur so von einer Ideologie geblendet sein? Diese Menschen sind mit ihrer stumpfen Obhörigkeit selbst dem 3. Reich näher als manch ein Rechtsradikaler. Ich beichte, dass - falls ich noch mal aus meinem Bekanntenkreis irgendein Gutmenschengelaber mitbekomme und wie andere Meinungen im Keim erstickt werden - ich nicht mehr mit der Person kommunizieren und den Kontakt abbrechen werde. Das musste raus!

Beichthaus.com Beichte #00039150 vom 02.01.2017 um 11:45:32 Uhr (30 Kommentare).

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Von der Großstadt in die ostdeutsche Kleinstadt

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Verzweiflung Ignoranz Gesellschaft

Ich war schon immer irgendwie depressiv, aber seit ich von der Großstadt in eine Kleinstadt im tiefsten Osten gezogen bin, weiß ich wie einsam ein Mensch sich fühlen kann. Obwohl man meinen sollte, dass weniger Menschen eher ein familiäres Klima erzeugen, ist es viel schlimmer von Leuten gehasst zu werden, ohne Aussicht auf Besserung, als in der Anonymität der Großstadt unterzugehen. Der Fakt, dass ich aus der Großstadt komme und meine schulische Laufbahn nicht nach dem Hauptschulabschluss endete, ist offenbar Grund genug. Ich beichte also von Berlin nach Sachsen gezogen zu sein und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039148 vom 01.01.2017 um 22:42:59 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich will nur noch Frauenkleider tragen!

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Fetisch Zwang Gesellschaft

Ich (m) möchte beichten, dass ich seit meinem zwölften Lebensjahr ein Faible für Frauenkleidung habe. Ich bin jetzt 32, bisexuell und schaffe es einfach nicht, davon loszukommen. Ich style mich regelmäßig auf und enthaare mich natürlich. Das Ganze geht mittlerweile […]
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Beichthaus.com Beichte #00039146 vom 01.01.2017 um 08:16:06 Uhr (30 Kommentare).

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Ich zeige gerne meinen Ausschnitt!

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Begehrlichkeit Eitelkeit Gesellschaft Hamburg

Ich (w/29) bin seit vier Jahren glücklich mit meinem Freund zusammen, habe einen tollen Job und kann mich auch sonst nicht beklagen. Ich treibe auch regelmäßig Fitness und habe daher eine recht sportliche Figur. Zu meinem Glück hat mich die Natur mit einer recht üppigen Oberweite beschenkt. Vor knapp einem Jahr habe ich den Spaß daran entdeckt, meine Oberweite im Alltag einzusetzen und damit sogar andere Leute zu verärgern oder in peinliche Situationen zu bringen. An der Kasse, auf der Arbeit, im Sport. Überall lasse ich tief blicken. Es ist einfach lustig zu sehen, wie unterschiedlich die Leute darauf reagieren. Muslimische Frauen, die mich tadelnd angucken, andere Frauen, die neidisch schauen, auch die Mutter meines Freundes stört sich daran, dass ich mich freizügiger gebe. Und ich denke, dass auch meinem Freund die Blicke anderer Männer nicht gefallen. Ich kann es halt einfach nicht lassen, obwohl es moralisch nicht wirklich richtig ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039116 vom 27.12.2016 um 21:24:54 Uhr in Hamburg (12 Kommentare).

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“Beichte

Was habt ihr gegen unsere Beziehung?!

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Zorn Vorurteile Engherzigkeit Partnerschaft Gesellschaft

Seit etwa acht Monaten habe ich (19) ein Verhältnis zu einem älteren Mann (49). Ich fand ihn von Anfang an sehr attraktiv. Hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass das seinerseits erwidert wird. Als wir uns tatsächlich näherkamen, einigten wir uns einvernehmlich darauf, dass wir, ich sage mal, nur Interesse am Körper des anderen hatten und kein Interesse an einer Beziehung. Es war schwer zu erwarten, dass sich ergeben würde, was sich mittlerweile ergeben hat. Ich weiß, wir werden nicht gemeinsam alt. Auch werden wir niemals zusammen Kinder großziehen. Und mit Letzterem kann ich mich sehr gut abfinden. Was mir neben der Tatsache, dass das Ganze nicht ewig halten wird/kann, allerdings zu schaffen macht, sind die Vorurteile der wenigen Menschen, die von uns wissen.

Ich stelle selbst fest, wie ich mich seither verändere/weiterentwickle. Im Umgang mit anderen Menschen, meine Einstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen, etc. Und es freut mich jedes Mal, wenn ich von meinem Umfeld (die nichts von uns wissen) gesagt bekomme, dass ich ihnen "jetzt irgendwie besser" gefalle, "viel entspannter, gelassener, glücklicher" ausschaue. Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber um langsam zu meiner Beichte zu kommen, überspringe ich das und sage einfach mal: Es macht mich tatsächlich sehr glücklich. Wie bereits oben erwähnt, gibt es nur wenige Menschen, die von unserem Verhältnis Kenntnis haben. Und zum einen beichte ich, dass ich mir manchmal wünsche, ich hätte es diesen Menschen nicht erzählt. Denn früher oder später kommt es dann doch wieder zu diesen anstrengenden Konversationen. Zunächst waren es Dinge wie zum Beispiel, dass ich mich ausnutzen lasse, nichts anderes als meinen Körper zu bieten habe und ähnlichen verletzenden Worten.

Als manche dieser Menschen erfuhren, was mein "Partner" beruflich macht, wurde der Spieß sogar umgedreht und es hieß, ich nutze ihn aus. Des Geldes wegen. Ich weiß noch nicht mal, weshalb ich solchen Menschen so etwas Persönliches eigentlich anvertraut habe. Und weshalb ich während so einer Behauptung überhaupt das Bedürfnis habe, in die Rechenschaft zu gehen und mich zu erklären. Ich beichte, dass mich das nicht ansatzweise so kalt lässt, wie ich vorgebe. Und dass mich diese Menschen mittlerweile so unendlich ankotzen! Hier möchte ich beschreiben, was für Menschen das sind, die diese Sätze von sich geben. Die Männer, die so etwas bisher sagten, sind ausnahmslos Männer, mit denen ich mich bloß oberflächlich unterhalten konnte und die mir zuvor nur Komplimente zu meinem Äußeren machten.

Die Frauen, die solche Sätze von sich gaben, sind ALLE entweder die Frauen, die erzählen, wie schlecht ihr Ex im Bett war, wie klein dessen bestes Stück gewesen sei, dass sie niemals bei ihm zum Höhepunkt kamen und wie dumm diese Männer gewesen seien, dass sie sich "etwas auf ihre falschen Orgasmen" eingebildet hätten. Was ich aber gerne der Lustigkeit halber hinzufügen möchte: Ausgerechnet eine dieser Frauen meinte während einer Unterhaltung (und diese weiß nicht mal von mir und meinem Partner): "Blablabla, der Typ hat mich so verarscht. Blabla, heul heul. So langsam habe ich das Gefühl, alle Männer stehen auf diese 1,60m kleinen, blonden, schlanken Frauen mit großen Brüsten, die (jetzt kommt's!) nie ihre eigene Meinung sagen und alles tun, um dem Typen zu gefallen", dann wendete sie mir ihren Kopf zu: "Oh.. Nichts gegen dich." Habe nur gelacht und geäußert, dass ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Aber so viel dazu.

Der Rest der Frauen, die von meinem Verhältnis zum zu Beginn erwähnten Mann wissen, sind ausgerechnet die Frauen, die sich von den Kollegen an den Hintern fassen lassen, sich deren Sexgeschichten anhören, dabei kichern und lachen und sich im Nachhinein bei den Kolleginnen darüber beschweren, statt den männlichen Kollegen in dem Moment ganz klar ihre Meinung mitzuteilen, wenn es sie doch so stört. Ich beichte: Ich fühle mich endlich wohl in meiner Haut. Ich fühle mich schön. Ich bin mit meinem Charakter zufrieden und dennoch "arbeite" ich tagtäglich an mir. Ich fühle mich geliebt, erfüllt und um einiges selbstbewusster. Der größte Kompromiss, den ich jemals für meinen Partner eingegangen bin, ist, dass ich mir an meinem freien Tag vier Stunden lang "Gestatten, mein Name ist Cox" in schwarz-weiß mit ihm angesehen habe. Mein Telefon ist voll von den unterschiedlichsten Liedern aus den Jahren 1960-1980, weil ich durch ihn irgendwann selbst Gefallen daran gefunden habe. Die interessantesten, spannendsten, lustigsten Unterhaltungen habe ich mit ihm. Ich kann meine Wünsche offen äußern. Und wenn ich das hier sagen darf: Wir haben den großartigsten Sex, den man sich vorstellen kann. Und dennoch muss ich beichten, dass ich - obwohl ich sehr glücklich bin - doch schon ein, zwei Mal feststellen musste, dass ich gerade diesen nervigen Menschen alles, was ich hier geschrieben habe - und wahrscheinlich noch einiges mehr - an den Kopf werfen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039105 vom 24.12.2016 um 13:41:58 Uhr (23 Kommentare).

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