Mitternachts-Diebstahl

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Neid Diebstahl Habgier Studentenleben Silvester

Ich (w) habe in meinem vergleichsweise kurzen Leben viel zu beichten. Doch jetzt will ich meine letzte Sünde beichten. Um meine Beweggründe für die Tat die ich begangen habe etwas zu erläutern, muss ich etwas von meinem Leben erzählen. Ich stamme aus sehr armen Verhältnissen, meine Eltern sind nach Deutschland eingewandert als ich noch ein kleines Kind war, doch sie waren nie Schmarotzer. Sie haben immer ehrlich und hart gearbeitet, niemals gestohlen oder jemandem etwas böses getan, egal wie viele Schicksalsschläge uns das Leben bereitgestellt hat. Sie haben ihr bestes gegeben um mir eine gute Schulbildung und eine glückliche Kindheit zu schenken. Leider konnten sie das nicht wirklich. Meinen Vater sehe ich immer noch höchstens einmal die Woche, da er den Rest der Zeit weit weg von zu Hause verbringt um Geld zu verdienen. Meine Mutter hat den Großteil meiner Kindheit in Krankenhäusern verbracht, musste gegen Tumore und einen schweren Unfall kämpfen. Ich war zu dieser Zeit oft allein. Ich war ein sehr ruhiges Kind, brav, habe die deutsche Sprache schnell gelernt und wollte mich anpassen. Doch ich wurde nur mit Verachtung gestraft. Rassismus in der Schule, im Privatleben, Mobbing. Mit 9 Jahren hatte ich schließlich genug davon wie Abschaum behandelt zu werden und fing voller Verzweiflung und Frust und Wut über die Welt an mich an ihr zu rächen. In den nächsten Jahren habe ich viele schlimme Sachen gemacht auf die ich nicht stolz bin, doch eines Tages erkannte ich, dass es so nicht weitergehen konnte, wandte mich von meinen damaligen Freunden ab und konzentrierte mich auf meine schulische Laufbahn und darauf mein Abitur zu machen.


Man sollte wissen, dass ich in einer eher kleineren Stadt aufs Gymnasium gegangen bin. Ausländer konnte man an einer Hand abzählen. Der Rest der Schule wurde von reichen Kindern besucht. Schließlich freundete ich mich mit ihnen an, so gut es mir möglich war. Wie gesagt stamme ich aus sehr ärmlichen Verhältnissen, was mir immer wieder vorgehalten und unter die Nase gerieben wurde. Doch ich konnte damit umgehen und habe meine Wut für mich behalten und schließlich mein Abitur gemacht und in diesem Jahr angefangen zu studieren. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Zu Silvester bin ich wieder zurück gefahren um dort mit meinen Schulfreunden zu feiern. Dafür haben wir uns ein Haus gemietet am Stadtrand wo wir ungestört waren. Ein Freund von mir hat dafür das Geld eingesammelt und es war eine beträchtliche Summe die da zu Stande kam. Es floss natürlich reichlich Alkohol und wir waren alle nach einiger Zeit stark angetrunken und kamen auf das Thema Geld zu sprechen. Meine Freunde haben sich lauthals bei mir beschwert wie schwer sie es doch im Leben hätten, dass es ihnen überall an allem fehlt. Kann ich mir gut vorstellen, kann ja auch nicht anders sein, wenn man zum Geburtstag einen neuen Mercedes oder eine Wohnung in München für das Studium geschenkt bekommen hat. Muss schon schwer sein.


Ich habe den ganzen Sommer lang gespart und auf zwei Jobs gearbeitet um mir das verdammte Studium leisten zu können. Ich muss 600 Euro Studiengebühren zahlen, meine Freunde müssen nichts zahlen. Mein Antrag auf einen Platz im Studentenwohnheim wurde rigoros abgewiesen, da ich ja ein Einzelkind bin, meine Freunde wohnen fast alle in einem. Ich muss im schlechtesten Viertel der Stadt in einer Wohnung wohnen, die ich mir mit einem Junkie teile. BAfög bekomme ich lächerliche 150 Euro, wohingegen meine Freunde mit Geschwistern meist das dreifache bekommen. Ich habe es mir stundenlang angehört, habe mir immer wieder angehört, dass ich nichts vom Leben wisse, nicht wisse wie schwer es sein kann und so weiter und so fort. Betrunken wie ich war und wieder mal voller Wut wartete ich ab bis es Mitternacht war und alle rausgegangen sind zum schießen. Das war mein Moment. Ich schlich mich unbemerkt ins Haus, nahm die Taschen, sah sie durch und stahl alles Geld welches ich fand. Durch Zufall stieß ich auch auf den Beutel mit dem Geld für die Miete und alles. Ich nahm es. Ich ging wieder raus, setzte mein bestes Lächeln auf und gratulierte allen. Das witzige ist, niemandem ist am nächsten Tag etwas aufgefallen, außer natürlich, dass das Geld für die Miete fehlte. Niemand verdächtigte mich. Hiermit beichte ich, dass ich aus Frustration gegen die Ungerechtigkeit der Welt und aus Wut auf die Ignoranz der Menschen um mich herum um Punkt Mitternacht eine beträchtliche Summe gestohlen habe.

Beichthaus.com Beichte #00029697 vom 08.01.2012 um 23:08:38 Uhr (37 Kommentare).

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Der Bierdurst meines Nachbarn

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Diebstahl Nachbarn

Ich (w/34) wohne seit über zwei Jahren in einem Vier-Familien-Haus zur Miete. Was eigentlich auch ziemlich relaxt abging, bis zu dem Tag, als mein neuer Nachbar über mir einzog! Er, Mitte 40, ruhiger Vertreter, mit großem Bierdurst. Fast täglich geht es da oben feucht-fröhlich zur Sache. Täglich stiefelt er los und holt kistenweise Nachschub. Soviel Bier, wie konsumiert wird - soviel Bier wird auch auf die Toilette gebracht. Ich höre quasi alle zehn Minuten die Klospülung! Da das Haus ein Altbau ist, hört man leider absolut alles, sogar das Flöhehusten.

Gegen 23:00 Uhr gehe ich meistens ins Bett. Genau dann fällt dem Herrn oben ein, dass man sich noch ein Bad einlassen müsste. Wieso macht er das nicht zu einer normalen Zeit? Nein, das Ganze dauert circa 20 Minuten. Tröpfchenweise plätschert es dahin, so dass man hier unten Angst bekommt, dass er in seinem Suff vergessen könnte, den Hahn zu zudrehen.
Irgendwann war ich in meinem Waschkeller um Wäsche zumachen, da sah ich, dass der Keller meines Nachbarn offen stand. Ein großer Kühlschrank steht dort neben der Waschmaschine, gefüllt mit Bier! Gut gekühlt, meistens mit drei Sorten befüllt. Irgendwann bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, dass ich mir doch einmal ein Fläschchen genehmigen könnte. Seit rund fünf Monaten gehe ich, wenn es Abends also zu dolle da oben abgeht, mit meinem Maß in den Bierkeller meines Nachbarn und fülle mir gut zwei Flaschen ab. Manchmal trinke ich es gar nicht aus, aber es ist wohl noch nie aufgefallen, dass etwas fehlt. Seit fünf Monaten kaufe ich nun kein Bier mehr. Ich weiß gar nicht, wie viele Flaschen beziehungsweise Kästen Bier mir der Gutste da oben schon spendiert hat. Bislang scheint er es nicht bemerkt zu haben. Hoffentlich erleide ich nicht irgendwann auch mal so einem Alkoholproblem wie mein Nachbar.

Beichthaus.com Beichte #00029694 vom 07.01.2012 um 14:35:16 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Stalking Täter

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Ex

Ich beichte, dass ich jahrelang meine Ex-Freundin gestalkt habe. Obwohl es schon nach einem halben Jahr gründlichst zwischen uns kriselte, hielten wir es knappe zwei Jahre miteinander aus. Ich weiß nicht so recht wie es dazu kam, dass ich, nachdem sie sich von mir getrennt hatte, begann sie zu stalken. Es war ein eher schleichender Prozess. Direkt nach der Trennung war es erst einmal mein verletztes Ego, was mich dazu trieb, sie bei ihren Freunden madig zu machen. Ich erzählte herum, dass sie mir sowieso schon länger fremd gegangen sei, sie total beziehungsunfähig wäre und mich auch ständig belogen hätte. Das mit dem Fremdgehen bildete ich mir damals ein, weil ich nicht verstehen konnte, dass sie keine Lust darauf hatte, mit mir zu schlafen. Aus jetziger Sicht kann ich nur sagen, dass ich heutzutage auch nicht mehr mit jemandem schlafen wollen würde, mit dem ich mich die ganze Zeit über Nonsens herumstreite und der ständig schmollt. Belogen hat sie mich zwar, aber wohl nur aus dem Grund um zu verhindern, dass ich unbegründet eifersüchtig wurde. Aber zurück zum Stalking. Nach einiger Zeit verlor ich immer mehr den Kontakt zu ihr, da sie natürlich mitbekam, was ich über sie herumerzählte. Sie schrieb mir einige wütende SMS, die ich noch wütender beantwortete, dann herrschte erst einmal Funkstille. Aber es nagte wahnsinnig an mir, nicht zu wissen, was sie tat, mit wem sie sich traf und ob sie ähnliche Dinge über mich erzählte, wie ich über sie. Ich stellte also vorsichtig Kontakt zu ihrer besten Freundin her, mit der ich mich eigentlich immer ganz gut verstanden hatte, aber als diese merkte, dass es mir nur um Informationen über meine Ex ging, wurde sie recht einsilbig und wollte nach einiger Zeit nichts mehr mit mir zu tun haben. Ihr Freundeskreis reagierte bald auch nur noch abweisend auf mich, da ich es nicht lassen konnte, die Sprache auf sie zu bringen, wenn ich eine ihrer Freundinnen traf. Unterdessen erzählte ich munter weiter die abenteuerlichsten Geschichten über ihre angeblichen Lügen und Affären, denn ich wollte sichergehen, dass sie zum einen für die Trennung bitter bezahlte und zum anderen nicht so schnell einen neuen Freund finden würde. Tief in meinem Innersten hoffte ich nämlich auf eine seltsam naive Art, dass wir irgendwann doch noch wieder zusammenfinden würden. Mir war nicht so recht klar, dass ich sie mit meinen ausgeschmückten, beziehungsweise ausgedachten Gerüchten und Geschichten schon komplett von mir weggetrieben hatte.


Ich begann, als wirklich keiner ihrer Bekannten auch nur noch ein Wort mit mir wechseln wollte, sogar damit, ihre Eltern unter weit hergeholten Vorwänden anzurufen, was damit endete, dass mir ihr Vater mit der Polizei drohte. Aus "Rache" darüber fuhr ich ab da mehrmals täglich an ihrem Haus vorbei und notierte die Autokennzeichen von unbekannten Autos in der Einfahrt, sowie, ob ihr Fahrrad da stand und in ihrem Zimmer Licht brannte. Ich war dabei natürlich immer sehr vorsichtig, da ich nicht wollte, dass ihr Vater seine Drohung wahr machte. Es gelang mir sogar, zwei meiner Freunde, die mir die wilden Geschichten über sie ohne weitere Nachfragen glaubten, dazu anzustiften mich dabei zu vertreten, wenn ich verhindert war. Nach einer geraumen Zeit fiel uns ein Muster auf. Immer Montags, Dienstags und Donnerstags stand ein verhältnismäßig teurer Roadster einer deutschen Premiummarke in der Einfahrt. Wir nahmen diesen unter besondere Beobachtung und stellten fest, dass er einem jungen Mann gehörte, der neuerdings bei ihr öfter ein- und ausging. Natürlich stand für uns sofort fest, dass das wohl ihr neuer Freund sein musste. Die Tatsache, dass er einen teuren Sportwagen fuhr, war natürlich sofort Öl ins Feuer meiner Gerüchteküche. Ich erzählte so oft herum, dass sie mir mit ihm nur seines Geldes wegen schon lange während unserer Beziehung fremd gegangen war, bis ich es fast selber glaubte. Zu diesem Zeitpunkt jedoch waren wir schon ein knappes Jahr getrennt, daher zweifelten mittlerweile auch viele Leute meine Version der Geschichte an, die mir vorher relativ vorbehaltlos geglaubt hatten.



Ich fand schließlich heraus, wer der Besitzer des Roadsters war und wo er wohnte. Dann zerkratzte ich ihm bei Nacht und Nebel gründlich den Lack. Er fuhr eine Weile so herum, und ich war sogar etwas stolz auf mich, obwohl mir langsam dämmerte, das ich vielleicht nicht nur ein wenig zu weit ging. Mittlerweile hatte ich auch einen Plan der Bewegungsmuster meiner Ex erstellt, wann sie aus der Uni kam, zu ihrem Sportverein ging und dergleichen. Ich hatte sogar einen Plan, wann sie in der Regel bei ihrem neuen Freund übernachtete. Ich folgte ihr immer mal in größerem Abstand, wenn sie irgendwo hin ging. Insgeheim hoffte ich, dass sie mich vielleicht mal erkennen und ansprechen würde, aber das passierte nie. Mir kam auch nicht in den Sinn, dass ich ihr eventuell damit Angst machte. Eines Abends folgte ich ihr wieder einmal und war nur auf sie konzentriert, als mich an der dunkelsten Ecke des Weges zwei Männer packten, mir ohne Vorwarnung Pfefferspray ins Gesicht sprühten und mich zu Boden warfen. Erst dachte ich, sie wollten mein Handy oder mein Geld, aber dann erkannte ich den neuen Freund meiner Ex, wie er mich mit vor Wut verzerrtem Gesicht fragte, ob ich denn wirklich unbedingt einen Krieg wollte, den ich nicht gewinnen könne. Er war aus der Nähe wesentlich muskulöser gebaut, als ich ihm zunächst zugetraut hatte, und der Typ der noch mit bei ihm war, sah aus, als könnte er mich ohne Weiteres in Stücke reißen. Ihr Freund zählte alle Sachen auf, die ich ihm und ihr angetan hatte, inklusive des zerkratzten Lackes. Mein erster Impuls war, ihm anzudrohen, ich würde ihn anzeigen, doch er lachte mich aus und fragte, ob ich so dumm wäre zu glauben, dass mir die Polizei helfen würde, wenn er aussagte, dass ich der Ex seiner Freundin sei, und ihr nachts mit der Absicht sie aus Rache zu vergewaltigen gefolgt wäre. Außerdem hätte er die Sachbeschädigung und einige meiner sonstigen Stalking-Aktionen dokumentiert. Die Beweislast wäre erdrückend und ich solle wenigstens so tun, als ob ich vernünftig wäre. Er drohte mir damit, mich bei der nächsten Sachbeschädigung, Verfolgung, oder bei weiteren Geschichten direkt ohne Vorwarnung ins Krankenhaus zu bringen und meine Ex würde mich nachher wegen versuchter Vergewaltigung anzeigen. Ich solle mir überlegen, ob es das wert wäre, einer längst vergangenen, noch nicht einmal besonders glücklichen Beziehung nachzutrauern. Natürlich war ich zunächst stinkesauer und schmiedete Rachepläne, aber mir wurde relativ schnell klar, dass er wirklich nur mit dem Finger zu schnippen brauchte und ich säße auf der Anklagebank und hätte zumindest eine Menge zu erklären. Eine Woche nach der Aktion bekam ich außerdem eine einstweilige Verfügung zugestellt und noch einen privaten Brief von meiner Ex, in dem sie mir versicherte, dass sie mir nie fremd gegangen war und mir klarmachte, dass mein Verhalten ihr gegenüber nach der Trennung unfair, inakzeptabel und übertrieben war. Ihr hatte ich es wohl auch zu verdanken, dass ihr neuer Freund mir nicht gleich nach dem Zerkratzen seines Autolackes im Gegenzug die Gesichtszüge ruiniert hat, denn er ist Kampfsport-Trainer. Dieses Detail hatte ich ausgerechnet in meiner Recherche über ihn übersehen oder gar verdrängt. Ich begab mich in Therapie, denn wie es sich herausstellte, hatten sich so ziemlich alle meine früheren Freunde von mir abgewandt, außer einige wenige. Diese hätten mich jedoch vielleicht auch einmal zur Vernunft rufen können, anstelle mich noch anzufeuern und in meinen aus heutiger Sicht fanatischen Bemühungen zu unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00029691 vom 06.01.2012 um 14:23:55 Uhr (38 Kommentare).

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Durchfall in Madrid

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Unreinlichkeit Ekel Vandalismus Peinlichkeit Spanien

Ich (m/21) muss eine Sünde beichten, die mir furchtbar peinlich ist. Es passierte vor etwa 3 Jahren, als ich mit meiner Klasse auf Kursfahrt in Madrid war. Wir wollten mit allen ein bekanntes Bauwerk ansehen. Kurz bevor es los ging, merkte ich, dass ich Durchfall bekomme. Ich sagte den anderen, dass ich nochmal auf Toilette gehen würde und begab mich zu einem Fastfood-Restaurant, das zwei Straßen weiter war und in dem wir kurz zuvor gegessen hatten. Ich merkte schon beim laufen, dass es starker Durchfall werden würde und ich es nicht lang zurückhalten könnte.
Erleichtert kam ich an und betrat das Männerklo. Allerdings gab es dort nur eine einzige Toilette und die war auch noch besetzt! Also ging ich wieder raus und wartete darauf, dass die Toilette frei wurde. Der Herr kam allerdings nicht raus und ich konnte meinen Schiss nicht zurückhalten. Nachdem der erste Schiss in die Hose ging, stürmte ich auf das Frauenklo, das Gott sei Dank frei war. Der Durchfall ging mit dermaßen großem Druck raus, dass ich die Toilette und die nähere Umgebung völlig eingesaut habe. Dazu war meine Unterhose vollgeschissen und sogar meine Beine und Hose hatten etwas abbekommen.


Außerhalb der Toilettenkabine hörte ich sogar deutsche Frauenstimmen, die sagten "Riecht ja lecker hier!". Sie verließen aber zum Glück relativ schnell das Damenklo. Da ich alles voll gemacht hatte, brauchte ich natürlich Unmengen an Klopapier. Das total vollgeschissene Klo war verstopft. Auch meiner vollgekackten Unterhose entledigte ich mich und schmiss sie einfach neben das Klo. Die ganze Säuberungsaktion dauerte natürlich lang, und als ich endlich die Toilette verließ, wartete schon eine lange Schlange an Frauen vor dem Klo, die auf die einzige Damentoilette wollten. Das konnten sie dann natürlich vergessen. Vorne war eine Mitarbeiterin des Fastfood-Restaurants und schimpfte mich wild auf Spanisch an. Ich stürzte mich durch die Menschen und verließ in Lichtgeschwindigkeit das Fastfood-Restaurants.


Als ich zurück am Bauwerk war, war meine Klasse schon mit der Besichtigung gestartet und ein Lehrer wartete auf den "Vermissten", denn meine Abwesenheit hatte ja viel länger gedauert als erwartet. Da ja auch meine Hose was abgekriegt hatte und ich befürchtete, nach Kacke zu riechen, wollte ich besser nicht teilnehmen. Ich sagte ihm ich hätte Bauchschmerzen und würde gern in unser Hotel gehen. Auf sein Angebot, dass jemand mitkommen könnte, verzichtete ich gerne. Also begab ich mich allein durch die spanische Metropole und kam erleichtert in unserem Hotel an, wo ich die vollgekotete Hose tief in meiner Reisetasche verstaute und erst mal duschen ging. Ich beichte hiermit also, dass ich als Mann in einem spanischen Damenklo eine entsetzliche Sauerei angerichtet habe und dies von den unschuldigen Mitarbeitern entfernt werden musste. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00029690 vom 05.01.2012 um 21:40:32 Uhr in Spanien (Calle Gran Vía, 52, 28013 Madrid) (25 Kommentare).

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“Beichte

Blinddarm geht vor

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Ignoranz Dummheit Selbstsucht Gesundheit Partnerschaft Michendorf

Ich möchte beichten, dass ich eine schlechte Freundin und eine unglaubliche Egoistin bin. Ich bin seit heute 21 Monate mit meinem Freund zusammen, er ist der beste Mensch, den man sich nur vorstellen kann, und ich kann einfach nicht mehr ohne ihn. Wir sehen uns leider nicht sehr oft, deshalb habe ich mich sehr auf diesen Tag heute gefreut, da er heute zu mir kommen wollte. Heute morgen um 5 Uhr bekam ich eine sms von ihm: "Hey Schatz, sorry wenn ich Dich wecke, heute und morgen, und an Deinem Geburtstag wird es leider nichts. Ich liege im Krankenhaus, mein Blinddarm muss rausgeholt werden." Natürlich war ich total geschockt, aber ich muss beichten, dass ich seitdem weine, weil ich mich so unglaublich gefreut habe und ich mir schon die ganze Zeit ausgemalt habe, wie schön es gewesen wäre. Ich weiß, ich müsste mir eigentlich mehr Gedanken darum machen, wie es ihm geht und ob er Schmerzen hat.

Außerdem bin ich manchmal sehr schlecht drauf und lasse meine Laune an ihm ab, obwohl ich das gar nicht will. Ich habe ihm versprochen, ihm immer zu sagen, wenn was nicht stimmt, aber machen tue ich es trotzdem nicht, weil ich Angst habe, dass es ihn sowieso nicht interessiert.

Beichthaus.com Beichte #00029689 vom 05.01.2012 um 19:38:06 Uhr in Michendorf (17 Kommentare).

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