Meine komischen Macken

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Peinlichkeit Zwang Hamburg

Ich habe auch komische Macken:
1.) Ich kann in der Stadt oder zu Hause nicht zwischen den Fliesen bzw. Bodenplatten laufen. Ich habe immer den Zwang, genau auf den Teilen zu laufen, und nicht auf der "Trennlinie".
2.) Ich bekomme beim Masturbieren immer Blähungen. Keine Ahnung warum. Immer, wenn ich dabei bin, fängt es an. Das turnt mich total ab und ich brauch umso länger.
3.) Ich zähle jede Treppe mit. Bei uns im Haus weiß ich die genaue Treppenanzahl jeder Etage!
4.) Ich nehme immer Zeitschriften oder eine Spielekonsole mit aufs Klo und bleibe immer viel länger da als ich eigentlich müsste. Der Rekord liegt bei ca. 2 1/2 Stunden.
5.) Ich überprüfe immer krankhaft die Lautstärke meiner Kopfhörer, wenn ich in Bus und Bahn bin seitdem mich jemand darauf angesprochen hat, weil es doch angeblich so laut sei.
6.) Ich hasse es, wenn meine Lautsprecher nicht im ungefähr gleichen Winkel zum Monitor stehen. Ich habe es sogar einmal mit einem Geodreieck abgemessen und versuche es ab jetzt nicht mehr zu verändern.

Beichthaus.com Beichte #00026947 vom 03.09.2009 um 16:11:10 Uhr in 20095 Hamburg (49 Kommentare).

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Die Briefklauerin

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Diebstahl Neugier Dresden

Ich (w) lasse manchmal Briefe aus Postkästen mitgehen. Wenn ich z.B. an einem Wohnblock vorbeikomme und sehe dort Briefe bzw. Post im Postkasten, dann nimm ich ihn so gut wie es gut unauffällig raus, stecke ihn ein und lese in dann Zuhause mit Freude. Es ist oft sehr interessant, meist sind es Rechnungen, Mahnungen etc.. Ich habe aber auch schon oft Liebes -und Hasserklärungen erwischt. Einmal hab ich einen gelesen, in welchem eine Frau mit ihrem Freund Schluss gemacht hat. Sie ist in die Schweiz gezogen und hat dort jemanden kennen gelernt.
Ich hab mich dann gefragt, wie es dem eigentlichen Briefempfänger jetzt wohl geht, wo er nichts mehr von seiner Freundin hört und sie ja nicht weiß, dass er es gar nicht weiß und wie die ganze Sache weitergeht. Es macht mir richtig Spaß, Briefe mitgehen zu lassen, interessant einen kleinen Einblick in das Leben mir unbekannter Menschen zu bekommen, meist hab ich dann aber ein schlechtes Gewissen, aber ich kann den geöffneten Brief dann ja nicht mehr zurückbringen. Vermutlich sollte ich damit aufhören, man kann deswegen auch angezeigt werden, das ist mir bewusst. Und nein, ich bin nicht verbittert, einsam oder frustriert, ich fühle mich ganz gut, hab einen Freund und auch Freunde, aber irgendwie macht es einfach Spaß und ist interessant.

Beichthaus.com Beichte #00026921 vom 30.08.2009 um 12:21:35 Uhr in Dresden (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Frankreich?

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Dummheit Falschheit Ignoranz Partnerschaft

Vor 2 Jahren war ich (m/24) schon mit meiner Freundin zusammen. Und da ich kein wirklich guter Zuhörer bin, habe ich nicht mitbekommen, dass sie für zwei Wochen nach Frankreich mit ihren Freundinnen fliegt. Die ersten zwei Tage ist es mir nicht aufgefallen, ich habe einfach gedacht, dass sie zu müde ist zum telefonieren (zwei Wohnungen). Am dritten Tag habe ich mehrmals versucht, sie auf dem Handy zu erreichen, doch das war ausgeschaltet. Da wir uns aber auch immer Emails schreiben, bin ich dazu übergegangen. Am fünften Tag wurde ich stutzig und habe ihre Eltern angerufen. Leider waren die derzeit auch verreist (Anrufbeantworter). Da ich auch keine Telefonnummern von ihren Freundinnen hatte, habe ich sie immer wieder in der Email gefragt, wo sie doch ist. Am 7. Tag habe ich gedacht, dass sie einfach mit mir Schluss machen will und deswegen nicht mehr antwortet. Ich habe ihr Emails mit Beleidigungen geschrieben. Das alles niemals ernst war und ich sie mehrmals betrogen hab. Stimmte zwar alles nicht, sollte sie aber treffen. So ging das immer weiter und ich war wütend und traurig zugleich. Ich wollte nie wieder, etwas mit der Frau zu tun haben!
Am 11. Tag bekam ich einen Anruf ihrer Eltern und sie fragten, ob sich meine Freundin schon aus Frankreich gemeldet hat. Frankreich? Was? Wie? Wo? Wann? Ich ließ mir alles erklären (tat natürlich so, als ob ich es wüsste und habe es spielerisch fragend herausbekommen). Mmh, ja Frankreich hat sie mal erwähnt. Aber 2 Wochen? Was? Erleichtert stellte ich dann fest, dass sie immer noch meine Freundin ist.
Doch dann kam der Schock - die Emails! Ich kramte ihren Zweitschlüssel raus, ging an ihren PC, zum Glück hatte sie den Benutzernamen und das Passwort abgespeichert und ich löschte alle Emails und hinterließ noch ein paar, wie es ihr ginge etc.. Leider war ich so blöd und habe die Emails nicht im Papierkorb gelöscht.
Meine Freundin kam wieder, alles in Butter und sie hat die gelöschten Emails alle gefunden. Ich erklärte ihr dann, dass dies ein Arbeitskollege war (den ich kein Stück ausstehen kann), der mein Email-Passwort rausgefunden hat. Das sie das geglaubt hat, war wirklich genial und die Frage nach dem Papierkorb kam auch nicht.
Meine Freundin hat herumerzählt, was dieser Arbeitskollege getan hat (den sie übrigens auch kennt und nicht mag). Sein ansehen ist ruiniert und meine Liebe gerettet. Dafür schäme ich mich ein bisschen.

Beichthaus.com Beichte #00026910 vom 26.08.2009 um 22:42:07 Uhr (27 Kommentare).

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Trillerpfeife

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Rache Zorn Arbeit Telefon

Während meines Studiums habe ich kurz in einem Call-Center gearbeitet. Meine Aufgabe war es Fragen und Probleme mit Abrechnungen zu klären. Das heißt, dass die Leute dort selbst angerufen haben, weil sie etwas wissen wollten und nicht unfreiwillig genervt wurden. Trotzdem wurden die Anrufer oft unangenehm. Wenn es um Geld geht hört der Spaß auf. Wutanfälle, Drohungen und Beleidigungen, wenn auch meistens nicht persönlich gemeint, gehörten zum Job. Ein Anrufer war eines Tages besonders fies und unverschämt. Ihr müsst wissen, dass es den Mitarbeitern dieses Call-Centers verboten war das Gespräch mit Kunden selbst zu beenden. Auflegen war also nur in Ausnahmesituationen gestattet und wurde mitgezählt, was sich wiederum auf das Gehalt auswirkte, also keine Lösung. Ich fühlte mich den verbalen Attacken dieses Mannes regelrecht ausgeliefert. Meine Wut war so groß, dass ich mir seine Telefonnummer, die übermittelt wurde, notiert habe und ihn ein paar Tage später von zu Hause angerufen habe. Der Typ war auch sofort dran. Anfangs habe ich immer aufgelegt. Ungefähr nach dem vierten Mal, er schrie und schimpfte bereits, nahm ich eine Trillerpfeife und trillerte mit aller Kraft in den Hörer. Ein wütender Wut- bzw. Schmerzschrei und dann legte er auf. Wahrscheinlich wusste der Typ nicht wofür das war, aber ich fühlte mich besser. Seit ich selbst im Call-Center gearbeitet habe, bin ich zu allen Anrufern, auch denen, die mir etwas andrehen wollen, immer nett und freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026908 vom 26.08.2009 um 21:51:21 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Rohrpost

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Boshaftigkeit Kollegen Hannover

Rohrpost
Als Mitarbeiter eines großen Zeitungsverlages legte ich mal vorsichtig drei rohe Eier in die Rohrpostpatrone und adressierte sie an den Schreibtisch eines, ein paar Stockwerke höher sitzenden Ekel-Kollegen.
Für diejenigen, die eine Rohrpost nicht mehr kennen: So eine Patrone hat ca 6-15 km/h Speed drauf, wenn sie beim Empfänger aufschlägt. Es macht "Plopp" und die Patrone prallt in einen Ledersack. Interessant wird es dann aber beim Öffnen, üblicherweise direkt über dem Schreibtisch, auf den die Sekretärin jede gelandete Patrone ablegt. "Es ist angerichtet! Guten Appetit!"

Beichthaus.com Beichte #00026895 vom 22.08.2009 um 14:19:42 Uhr in 30159 Hannover (Anzeiger-Hochhaus, Goseriede 9) (18 Kommentare).

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