Alles für den Sitzplatz

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Lügen Selbstsucht Morallosigkeit Engherzigkeit Bahn & Co. Zürich

Es war an einem kalten Donnerstagabend und ich hatte gerade einen anstrengenden Tag in der Schule hinter mir. Der Gedanke, das Ganze morgen wieder durchmachen zu müssen, machte mich einfach fertig. Und als ich in den Zug stieg, um meine recht lange Zugfahrt anzutreten, musste ich feststellen, dass zu allem Überfluss sogar Stehplätze Mangelware waren und der Zug einfach hoffnungslos überfüllt war. Ich wartete ein paar Stationen, aber der Zug wurde nur immer voller. Dann kam ich auf die geniale Idee, einfach jemanden von seinem Sitzplatz zu verscheuchen. Und ein Mädchen, das seine Sporttasche unter dem Sitz verstaut hatte, schien mir das perfekte Opfer. Ich packte mir also heimlich die Tasche und niemand hinderte mich daran. Einige waren zu sehr mit ihren Smartphones beschäftigt, die sie fünf Zentimeter vor ihrer Nase hielten, genau wie das Mädchen selbst. Anderen war es schlicht und einfach egal. Ich habe die Tasche dann irgendwo am Ende des Abteils abgestellt. Ich sprach sie darauf an und erzählte ihr, dass so ein Typ versucht hätte, ihre Tasche zu klauen - sie aber am Ende des Abteils wieder abgestellt hätte. Sie schaute mich dann eine Weile an und erwartete wohl, dass ich die Tasche für sie hole. Schließlich stand sie dann auf, bedankte sich für die Info und drängelte sich zum anderen Ende des Abteils durch. Und ich setzte mich einfach hin. Als sie zurückkam, sah sie mich natürlich dort sitzen und starrte mich eine ganze Weile lang ausdruckslos an. Ich schmunzelte zurück und sah dann einfach weg. Sie wechselte scheinbar kurz darauf ins nächste Abteil. Ich sehe sie oft auf dieser Strecke, ihre ganze Clique verstummt, wenn ich mal zufällig am Bahnsteig oder im Zug vorbeilaufe. An ihrer Schule bin ich wohl bekannt als "das Arschloch, das im Zug die Leute verarscht."

Beichthaus.com Beichte #00032448 vom 23.12.2013 um 19:28:30 Uhr in 8000 Zürich (Stadelhofen) (12 Kommentare).

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Ein Leben mit Drogen

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Dummheit Drogen Verzweiflung Missbrauch

Ich (m/35) bin nicht wirklich stolz auf mein Leben und sehe es mittlerweile eher als Missverständnis des Schicksals an.
Begonnen hat es in meiner Kindheit, als sich meine Eltern geschieden haben. Der neue Freund der Mutter vergriff sich sexuell an meiner Schwester und mir. Unsere Mutter wusste zwar davon, verschloss aber beide Augen. Dies hinterließ natürlich seine Spuren und hatte extreme Nachwirkungen für mein soziales Leben. Weil ich in der Schule nur schwierig Anschluss fand, suchte ich mir anderweitig Freunde, die ich in der damaligen Technoszene fand. Die Wochenenden unter XTC, Speed, Koks, LSD und was es sonst noch alles zu konsumieren gab, waren eine sehr willkommene Flucht aus der Realität. Außerdem wurde ich von den Leuten dort so akzeptiert, wie ich war. An den Wochentagen rauchte ich Joints und an den Wochenenden konsumierte ich chemische Drogen. Nebenbei ging ich "normal" zur Schule und absolvierte danach auch erfolgreich eine Berufslehre. Mit ungefähr 24 Jahren wurde mir die Szene dann zu viel und ich distanzierte mich davon - auch von sämtlichen synthetischen Drogen. Die Vorliebe fürs grüne Kraut konnte ich jedoch nie bremsen.


Und, da ich dank der Kifferei viele wichtige Sachen verpasst habe, stehe ich heute ohne Freundin oder Frau mit knapp 25.000 Euro Schulden, psychischer Drogensucht, und einem weiteren Problem da: Ich wurde nämlich auch noch bekifft am Steuer erwischt, musste Urinproben und ein psychologisches Gutachten einholen und auch den sogenannten Deppentest absolvieren. Was ich auch alles gemeistert habe. Bei einer weiteren Polizeikontrolle wurde an mir dann ein Schnelltest durchgeführt, welcher Positiv ausfiel, obwohl ich nichts konsumiert hatte. Natürlich hatte der Test trotzdem den vorübergehenden Entzug zur Folge, bis die Urin- und Blutproben ausgewertet waren. Ich hatte diesbezüglich absolut nichts zu befürchten, weil ich wirklich nüchtern war. Die Auswertung dieser Proben dauerte allerdings seine Zeit - und in dieser Zeit ließ ich mich dazu hinreißen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren - und wurde prompt erwischt. Nun habe ich auch noch eine Anzeige am Hals. Ich weiß, dass ich an all dem Scheiß selbst schuld bin. Ich frage mich aber trotzdem, was sich das Leben sonst noch "Lustiges" für mich ausgedacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00032433 vom 20.12.2013 um 17:57:15 Uhr (10 Kommentare).

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Das Koma veränderte alles

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Hass Verrat Verzweiflung Zorn Familie Hellenthal-Rescheid

Ich beichte, dass ich meinen Vater abgrundtief hasse und verachte. Auch wenn man ja eigentlich sagt, dass man Vater und Mutter ehren soll, ist mir dies bei ihm nicht möglich. Vor knapp 21 Jahren war meine Welt noch in Ordnung. Meine Eltern lebten mit mir (damals elf) glücklich zusammen. Bis mein Vater an einer Lungenentzündung erkrankte und für zwei Wochen ins Koma fiel. Meine Mutter saß jeden Tag an seinem Bett und ich war bei meiner Oma. Als er wieder aufwachte, war er jedoch vollkommen verändert. Er dachte nur noch an sich. Die Familie war ihm zu viel und ich war auch nicht mehr seine kleine Prinzessin. Niemand konnte ihm etwas recht machen und er war furchtbar aggressiv und jähzornig. Zwei Jahre später zog meine Mutter aus, ich blieb jedoch vorerst bei meinem Vater, weil das besser für mich sei. Doch kaum war sie weg, verbot mein Vater mir doch tatsächlich meine eigene Mutter zu sehen. Er log und erzählte mir, dass sie mich nicht mehr wolle, und wenn ich zu ihr gehen würde, wäre er so wütend, dass er mich auch noch verlassen würde. Ich hatte dann natürlich furchtbare Angst und war komplett überfordert.


Meine Mutter wurde depressiv, weil sie dachte, ihre Tochter wolle nichts mehr von ihr wissen, bis ich sie irgendwann so sehr vermisste, dass mir die Konsequenzen egal wurden. Ich setzte mich vor ihre Haustür und wartete, bis sie von der Arbeit kam - unser Verhältnis war ab diesem Moment auch wieder super. Mit meinem Vater zog ich dann in eine kleinere Wohnung und er verkaufte viele meiner Sachen - unter anderem den Schmuck, den ich von meiner Oma geerbt hatte. Er ließ mich hungern, weil ich immer etwas dicklich war, er aber unbedingt eine schlanke Tochter wollte. Es lag an der Schilddrüse, deshalb nahm ich einfach nicht ab, auch wenn ein einziges belegtes Brot am Tag keine Seltenheit war. Er steckte sein Geld lieber in sein geliebtes Motorrad, als mir etwas zu Essen zu kaufen! Meiner Mutter fiel das Ganze dann irgendwann auf und sie holte mich bei ihm raus. Ein Jahr später wagten meine Eltern dann einen neuen Versuch und wir bekamen noch einen kleinen Yorkshire in die Familie. Ich habe das Tier heiß und innig geliebt und mich um alles gekümmert, was ihn betraf. Bis er dann nach den Sommerferien das erste Mal alleine war und offenbar bellte. Mein Vater nahm den Hund und ging ohne ein Wort mit ihm weg - um den Kleinen im Tierheim abzugeben, ohne, dass ich mich hätte verabschieden können. Das mit meinen Eltern hielt natürlich nicht, und mein Vater fand schnell eine neue Freundin. Meine Mutter zerbrach daran, bekam schwerste Depressionen und verfiel in die Magersucht. Ich wurde auch krank und bekam hohes Fieber - aber er wollte mich nicht einmal sehen.


Heute streitet er das alles ab. Er hat erzählt, dass er jetzt Enkelkinder hat, und dass er sein ganzes Geld an sie verschenkt. Dabei bin ich eigentlich ein Einzelkind und habe noch keine Kinder! Ich möchte also beichten, dass ich ihn abgrundtief hasse. Ich habe dank ihm Essstörungen, Suizidgedanken, Albträume und Panikattacken. Ich kann daher keinen normalen Beruf ausführen und bin seit zwölf Jahren in Therapie. Vor seinem Koma war ich immer ein Papakind, nachdem er mich dann so weggestoßen hatte, ist etwas in mir zerbrochen. Ich möchte außerdem beichten, dass ich die Weihnachtskarte, die heute von ihm kam, und von seiner neuen Frau beschriftet war, verbrannt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032424 vom 18.12.2013 um 22:33:13 Uhr in Hellenthal-Rescheid (13 Kommentare).

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Die Liebe meines Hundes

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Falschheit Engherzigkeit Tiere

Ich (w) habe seit circa einem halben Jahr einen unfassbar süßen und lieben Hund. Er gehört zu den besten Dingen, die mir je passiert sind. Wir haben ihn zwar offiziell als "Familienhund" angeschafft, aber da es eh geplant ist, dass ich ihn bei meinem Auszug mitnehme, weiß eigentlich jeder, dass er in erster Linie mein Hund ist. Das wird vor allem dadurch bestätigt, dass ich mich die meiste Zeit um ihn kümmere. Nun ist es allerdings so, dass meine Schwester vor einer Woche aus Kanada zurückgekommen ist, wo sie ein Auslandsjahr gemacht hat. Ich liebe meine Schwester und habe mich schon unheimlich auf sie gefreut. Allerdings hatte ich auch Angst, dass sie irgendwann die neue Bezugsperson meines Hundes wird, da sie ja fortan sehr viel zu Hause sein würde. Und am Anfang wurde diese Angst nur geschürt. Er findet sie nämlich super. Das gönne ich ihr und ihm ja auch, aber, auch wenn es egoistisch ist, wollte ich seine "Mama" bleiben. Aber nun zur Beichte. Meine Schwester wollte alleine mit meinem Vater shoppen gehen und sie wollten den Hund mitnehmen. Aber schon bei dem Gedanken bekam ich die Krise, ich wollte nicht, dass mein Kleiner nicht da ist, wenn ich von der Schule nach Hause käme. Aber was wollte ich machen, ich fügte mich also und ging normal zur Schule. Auf dem Weg nach Hause traf ich dann meine Schwester, als sie gerade mit dem Kleinen Spazieren war. Natürlich begleitete ich sie dann ein Stück und an einer Wiese ließ sie ihn von der Leine und ich verabschiedete mich von ihr. Allerdings nicht von ihm, da ich wusste, wie er dann reagieren würde.


Normalerweise ist er nämlich nicht gerne von mir getrennt und würde dann hinter mir herlaufen. Deswegen habe ich dann versucht, mich unbemerkt davonzuschleichen, in der Hoffnung, dass er mir hinterherläuft. Und nach ein paar Metern tat er auch genau das, denn ich hörte meine Schwester seinen Namen rufen und sah, dass er auf der Suche nach mir war. Er wurde ganz aufgeregt, und als er mich sah, flitzte er sofort los und rannte zu mir. Ich habe mich gefreut wie ein Keks. Nicht nur darüber, dass er mich offenbar mehr mag als sie, sondern auch darüber, dass er auf ihr Rufen gar nicht reagierte. Ich brachte ihn dann zu ihr, wo sie ihn an die Leine nahm und als wir dann beide unserer Wege gingen, hörte ich ihn noch eine ganze Weile laut winseln und bellen. Ich möchte also beichten, dass ich von der Liebe meines Hundes abhängig bin, und dass ich meine Schwester nicht über sein Verhalten aufgeklärt habe. Außerdem möchte ich beichten, dass ich mich tierisch gefreut habe, die Bestätigung meines Hundes in dieser Form zu sehen. Ich weiß, das klingt echt armselig und vermutlich wird das auch niemand verstehen. Aber ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn er eine neue Bezugsperson entdecken würde.

Beichthaus.com Beichte #00032423 vom 19.12.2013 um 18:07:30 Uhr (7 Kommentare).

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Mit dem Ständer erwischt

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Boshaftigkeit Falschheit Schamlosigkeit Morallosigkeit Masturbation

Ich möchte beichten, dass ich mich an Mobbing beteiligt habe. Ich habe im Internet einen Jungen kennengelernt und mich super mit ihm verstanden. Wir haben uns auch getroffen. Aber er machte mir sofort klar, dass er keine Beziehung mit mir will, sondern nur Sex. Allerdings tut das jetzt auch nichts zur Sache. Wir bauten eine wunderbare Freundschaft auf und ich habe alles für ihn getan. Er hat mich dann gebeten, einen Schulfreund von ihm geil zu machen. Ich wusste nicht, worum es genau ging, aber er hatte wohl irgendeine Rechnung offen. Egal, ich habe besagten Jungen bei einem sozialen Netzwerk als Freund hinzugefügt und ihm ziemlich eindeutige Nachrichten geschrieben. Es war gar nicht schwierig und er ist ziemlich schnell darauf angesprungen. Nicht auf eine Macho-Art oder so, er hat sich einfach von mir verführen lassen. Wir haben auch Handynummern ausgetauscht und hatten heißen Telefonsex und auch langsam eine Freundschaft. Dem anderen aber mehr zugetan, habe ich weiter seinen Plan verfolgt. Ich habe dem Schulfreund vorwiegend während der Schule heiße SMS geschickt und ihn ordentlich scharfgemacht. Eines Nachmittags habe ich den sprichwörtlichen Sack dann zugemacht, ihm auch Nacktfotos von mir geschickt und gesagt, wie sehr ich ihn jetzt will. Ich konnte ihn schließlich auch dazu überreden, sich in der Schule einen runterzuholen. Da es aber schon später Nachmittag war, waren die Toiletten schon zugesperrt. Aber nach einer weiteren Stunde Überzeugungsarbeit hatte ich ihn so weit, dass er in den Umkleideraum des Turnsaals ging, um sich Erleichterung zu verschaffen. Genau das war aber der Plan. Ich erzählte dem anderen Freund davon, dass ich ihn so weit hatte. Der ging dann mit ein paar aus der Klasse zu dem Umkleideraum und erwischte den Typen in flagranti mit seinem Ständer in der Hand. Es sprach sich wohl ziemlich schnell herum und der Junge wurde zum Gespött der Schule. Mit mir wollte er dann auch nichts mehr zu tun haben. Im Nachhinein tut mir das sehr leid, weil er doch ziemlich süß war.

Beichthaus.com Beichte #00032413 vom 18.12.2013 um 01:06:46 Uhr (26 Kommentare).

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