Lass es doch klingeln!

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Aggression Faulheit Trägheit Zorn Telefon

Ich muss beichten, dass es mich wahnsinnig aufregt, wenn bei uns zu Hause das Telefon klingelt und niemand abnimmt. Wir sind eine vierköpfige Familie und leben in einer Doppelhaushälfte und insgesamt haben wir vier Telefone. Im Wohnzimmer, im Schlafzimmer meiner Eltern sowie bei meinem Bruder und oben im Dachgeschoss. Aber mein Vater und mein Bruder sind zu faul, um ranzugehen, wenn es klingelt. Sie lassen es so lange klingeln, bis meine Mutter reagiert, oder eben ich rangehe - obwohl das Telefon oftmals direkt neben ihnen liegt. Oft kommt es vor, dass der Anrufer wieder auflegt, da der Anruf zu spät angenommen wird. Vor allem regt es mich auch auf, dass mein Vater ein klingelndes Telefon oft erst einmal anguckt, nicht abnimmt und es dann meiner Mutter gibt, damit sie rangeht. Mein Bruder geht mir deswegen auch auf den Sack. Heute klingelte zum Beispiel wieder das Telefon - ich war jedoch auf dem Klo und mein Bruder hat einfach gar nichts gemacht! Erst als ich ihn anmotzte, dass er gefälligst abnehmen solle, ging er ran. Und, oh Wunder, der Anrufer legte in dem Moment auf, weil er so lange warten musste. Ich liebe meine Familie wirklich sehr, aber es macht mich einfach verrückt, wenn niemand an das klingelnde Telefon geht!

Beichthaus.com Beichte #00032501 vom 02.01.2014 um 15:28:58 Uhr (14 Kommentare).

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Wlan-Krieg mit den Nachbarn

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Rache Engherzigkeit Selbstsucht Internet Nachbarn

Ich bin dieses Jahr aus beruflichen Gründen in eine neue Stadt gezogen, die im Süden Deutschlands liegt. Bisher war ich ja auch immer gerne mal in Bayern - aber diese Stadt ist nicht wirklich bayrisch und hat einen völlig anderen Menschenschlag. Da ich durch den recht spontanen Umzug eine berufliche Verbesserung erreichte, tat ich es dennoch. Da ich es allerdings nicht geschafft habe, sofort einen Internetvertrag abzuschließen, beschloss ich, mich im Haus mal vorzustellen und auch gleich zu fragen, ob ich kurzfristig, und gegen eine Übernahme der Monatsrechnung, deren Wlan mitbenutzen könne. Ich wurde angemault, einmal sogar bedroht, mir wurde die Türe vor der Nase zugeschlagen und keiner hatte auch nur den Anstand, mir zur Begrüßung die Hand zu geben. Dazu muss ich sagen, dass ich selbst bei bester Selbstreflexion weder unhöflich noch arrogant war, und mit meiner an sich lockeren, offenen und freundlichen Art eigentlich überall schnell Kontakte knüpfen kann.


Jedenfalls musste ich für einen Monat auf einen teuren LTE-Stick ausweichen, einer mit Prepaid, da ich ihn ansonsten ja nicht brauchte. Als ich diese Story einem Freund erzählte, fragte er mich, wie viele Wlan-Netze es gebe. Die Netze der Nachbarhäuser erreichen mich nicht, da mein Wohnhaus relativ frei steht, waren das nur die der Bewohner. Er sagte mir, er habe kürzlich an einem Gerät gearbeitet, welches Wlan-Netze lahmlegen könne. Und zwar vollständig, es wäre einfach kein Empfang mehr möglich. Gut, dachte ich, wer dermaßen unfreundlich ist, sollte auch kein Netz mehr haben. Fragt mich nicht, ich bin elektronisch gesehen eine Niete, aber er brachte mir das Kästchen mit und siehe da, plötzlich ging nirgends mehr Internet per Wlan. Natürlich wurde ein Stördienst gerufen, und das an einem Sonntag. Aber natürlich ging alles perfekt, solange dieser anwesend war. Dieses Spielchen habe ich etwa drei Wochen getrieben, bis mir der einzige halbwegs normale Nachbar im Haus gestand, dass alle so angespannt und gestresst wegen der erfolglosen Fehlersuche seien, dass man kurz davor sei, sich gegenseitig die Schuld zu geben und sich die Köpfe einzuschlagen. Ich wurde natürlich auch gefragt, aber ich bevorzuge ja kabelgebundenes Internet. Das wurde mir auch anstandslos geglaubt. Und man glaubt es nicht, als ich den Störsender oder wie man es nennen will, abschaltete, waren alle im Haus so erleichtert, dass sich die allgemeine Stimmung inzwischen zu einem halbwegs normalen Verhältnis zwischen den Nachbarn entwickelt hat. Aber bitten werde ich hier sicher niemanden mehr um etwas.

Beichthaus.com Beichte #00032491 vom 31.12.2013 um 03:56:34 Uhr (25 Kommentare).

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Binde unterm Kopfkissen

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Trunksucht Last Night

Was ich zu beichten habe, ist schon ein paar Jahre her. Ich (w/33) hatte damals meine erste eigene Wohnung - klein aber fein. Jedenfalls wollten wir mal wieder alle zusammen in der Truppe feiern gehen und trafen uns deshalb bei mir, um vorzuglühen. Da jeder sich noch herrichten wollte, war mein Bad andauernd besetzt und das Taxi war schon gerufen. Die Zeit war also knapp. Ich musste damals aber noch dringend meine Binde gegen einen Tampon austauschen, auch wenn ich nicht ins Bad kam. Ich ging also ins Schlafzimmer und dachte, dass ich das dort schnell erledigen würde. Gedacht, getan. Nur klopfte es dann an meiner Tür und sie ging dann fast zeitgleich auf. Ich hatte natürlich vergessen abzuschließen. Da ich nicht erwischt werden wollte, steckte ich die Binde schnell unter mein Kopfkissen. Ich nahm mir natürlich vor, die Bettwäsche direkt am nächsten Morgen zu wechseln, und bin nur noch schnell in die Küche gegangen, um mir die Hände zu waschen. Dann war auch schon das Taxi da und ein feuchtfröhlicher Abend folgte. Am nächsten Morgen kamen wir nicht mehr ganz nüchtern an. Mein Kumpel wollte sich direkt hinlegen - wir anderen allerdings noch nicht und ich bot ihm deshalb freundlich mein Bett an. Als alle weg waren und ich einen Tag später in meinem Schlafzimmer in die Ecke geguckt habe, sah ich da eine Binde liegen und das Ganze fiel mir peinlich berührt ein. Ich sprach meinen Kumpel darauf an, als wir uns das nächste Mal sahen, wir hatten nämlich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Er erzählte mir, dass er immer auf dem Bauch liegend und mit den Händen unterm Kopfkissen schläft und sich in der Nacht nur fragte, was das Ekliges sei und es dann wegschleuderte. Ich bitte um Absolution, da ich einfach vergessen hatte, was ich damals unter meinem Kopfkissen versteckt hatte und er darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00032490 vom 30.12.2013 um 23:08:50 Uhr (16 Kommentare).

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Der Kumpel mit den fettigen Haaren

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Kempfeld

Ich (w/22) kenne meinen Kumpel jetzt seit ein paar Jahren und wir haben uns immer super verstanden. Wenn wir etwas gemeinsam gemacht haben, blieb es meistens dabei, dass wir uns etwas gekocht und uns anschließend einen gemütlichen Abend zu Hause gemacht haben. Dass er dabei meistens in Jogginghosen gekommen ist, hat mich nicht so sehr gestört, immerhin waren wir unter uns. Natürlich habe ich mir gedacht, dass er sich mal etwas schicker anziehen könnte, aber genervt hat es mich nicht. Letztens habe ich ihn dann aber zufällig in der Stadt getroffen und ich war schockiert, wie er so in der Öffentlichkeit rumläuft. Gammeliger Trainingsanzug, unrasiert und fettige Haare! Ich gestehe, ich war regelrecht angewidert und habe mich vor den Leuten in der Fußgängerzone geschämt, als er winkend auf mich zukam. Seitdem habe ich auch keine wirkliche Lust mehr, etwas mit ihm zu unternehmen. Ich möchte beichten, dass ich ihn deswegen meide, aber ich kann diesen Anblick leider nicht vergessen. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032489 vom 31.12.2013 um 01:50:14 Uhr in Kempfeld (20 Kommentare).

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Die Rache der Akademiker

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Selbstsucht Ignoranz Vorurteile Studentenleben Last Night Reutlingen

Ich (m/26) war am ersten Weihnachtsfeiertag mit einem Kumpel (25) unterwegs. Wir sind beide sehr erfolgreich im Studium und haben sehr lukrative Nebenjobs bei bekannten Automobilherstellern. Daher stehen unsere Jobaussichten wirklich gut und wir fahren auch schicke Autos und kleiden uns entsprechend. Als wir dann aber am Abend vor der Disco standen, meinte der total fertig aussehende Türsteher mit einem bösen Blick, dass der Laden voll sei. Wir wussten sofort, dass das nur eine Ausrede war, da sich die Tür kurz öffnete und die Disco mit Sicherheit nicht einmal halb voll war. Wir diskutierten aber nicht lange und traten den Rückzug in Richtung Auto an - ich merkte mir aber noch die Namen der Türsteher, da mir deren Verhalten einfach nicht gefiel. Im Laufe des Abends scherzten wir dann über die Türsteher und die Sprüche, die dabei fielen, waren wirklich unter aller Gürtellinie. Es war einfach so offensichtlich, dass diese Kerle uns aus reinem Neid nicht reingelassen hatten! Aber immerhin hatten wir viel Spaß dabei, uns über ihren sozialen Stand lustig zu machen, auch wenn es absolut ungerecht ist, dass dieser Pöbel seine "Macht" so billig ausspielen kann. Und jetzt zu meiner Beichte: Ich habe die Geschichte meiner Frau erzählt, die beim Jugendamt tätig ist. Sie hat sich die Namen notiert und wird bei den familiären Angelegenheiten bestimmter Väter, die einer Beschäftigung als Türsteher nachgehen und den Namen XY tragen, genauer hinsehen.

Beichthaus.com Beichte #00032472 vom 27.12.2013 um 21:08:38 Uhr in 72760 Reutlingen (Konrad-Adenauerstraße) (35 Kommentare).

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