Ausbruch aus meinem Leben

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Dummheit Verzweiflung Selbstsucht Lügen

Ich (m/26) muss für meine Beichte etwas weiter ausholen. Ich arbeitete in der Steuerberatungskanzlei meines Vaters. In einem Unternehmen, das wir steuerlich betreuen, habe ich irgendwann einen jungen Mann kennengelernt - er war das komplette Gegenteil von mir. Er ist Südländer und hat in seinem Leben überhaupt nichts geplant, er lebt von einem Lebensabschnitt in den nächsten und wusste vorher nie, was er als Nächstes macht. Ich habe mich mit ihm angefreundet und je mehr er mir von sich erzählte, desto mehr bemerkte ich, wie langweilig mein Leben eigentlich ist. Bei mir verlief immer alles nach Plan, ich habe das Abitur gemacht, BWL studiert, um bei meinem Vater einsteigen zu können, und die Kanzlei irgendwann weiterzuführen. Ich hatte mit 24 bereits seit sieben Jahren dieselbe Freundin und ich hatte mein ganzes Leben denselben Freundeskreis. Das weitere Leben war auch schon verplant - eine Hochzeit war nur eine Frage der Zeit, die Eigenheimpläne waren schon fast fertig. Doch das diese Begegnung mich so aus den Grundfesten wirft, hätte ich nie gedacht. Eines Tages habe ich volltrunken, beim Feiern, diesem Mann meine Unzufriedenheit in allen Details erzählt, und er brachte mich auf eine Idee, die mich nicht mehr losließ. Er riet mir, einfach abzuhauen und in einer anderen Stadt eine Zeit lang einfach komplett etwas anderes zu machen. Zu meiner eigentlichen Beichte: Ich habe irgendwann allen erzählt, ich hätte ein extrem lukratives Jobangebot aus Hamburg erhalten und würde es annehmen. In Wirklichkeit bin ich jetzt hier und aus meinem Leben "abgehauen" - ich arbeite nicht und lebe von den Ersparnissen für das Eigenheim. Ich hab hier mittlerweile Anschluss gefunden und bereue den Ausbruch nicht eine Sekunde. Ich lebe einfach in den Tag hinein ohne Pläne, ohne Verantwortung oder Ähnliches. Das ich mein ganzes Umfeld belogen habe, tut mir leid, aber es war unerträglich für mich, so weiter zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00031831 vom 01.09.2013 um 23:58:51 Uhr (26 Kommentare).

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Eine Lektion fürs Leben

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Hochmut Zwietracht Zorn Aggression

Eine Lektion fürs Leben
Als ich heute mit meiner Mutter in Hamburg war, wollte ich auf dem Rückweg noch ein Crêpe essen und stellte mich an einen Crêpestand an. Kurz bevor ich meine Bestellung aufgeben konnte, meinte eine circa 20 Jahre alte Frau, sie müsse sich vordrängeln. Ich habe sie mit einem freundlichen "Was ist bei Dir denn kaputt?" darauf hingewiesen, dass ich vor ihr da stand und bitte zuerst bestellen möchte. Sie ignorierte das und bestellte gleich zwei Stück, was mich zwar ärgerte, aber da ich nicht unter Zeitdruck stand, dachte ich mir, dass ich warten könne. Als sie ihre Crêpes bekommen hat, ist sie weggegangen und hat mir auf dem Weg noch mit einem triumphierenden Grinsen zugelächelt. Da wurde es mir zu viel und ich hatte sehr schnell ihre Crêpes gegriffen und auf den Boden geworfen. Die Frau stand mit offenem Mund da und ich habe ihr nur zugelächelt und bin dann gegangen. Es flogen noch einige Beschimpfungen hinter mir her, die ich jedoch nur mit einem Grinsen quittierte, was sie noch wütender machte. Ich hoffe, dass ich dieser arroganten Frau eine Lektion fürs Leben erteilt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031491 vom 23.06.2013 um 23:15:47 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Umgang mit den Frauen

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Wollust Lügen Dating Hamburg

Ich (m/41) bin Single und erzähle überall, dass ich nur auf Frauen zwischen 18 - 25 Jahren stehe. Da die Frauen aus dieser Altersgruppe schwer rumzubekommen sind, lebe ich als glücklicher Single. Die Wahrheit ist jedoch, dass ich nur auf dickere Frauen ab 50 stehe. Die älteste Dame war 70. Ich bin auf mehreren Singleseiten angemeldet und schreibe den Frauen gleich in der ersten Mail, was ich von Ihnen will. Was soll ich sagen? Ich bin jedes Wochenende unterwegs und habe eine Erfolgsquote von eins zu drei. Ich poppe also den halben norddeutschen Raum. Hin und wieder spreche ich auch welche in der Stadt an, hier liegt die Erfolgsquote bei eins zu acht. Mir tut es leid, dass ich die Frauen so ausnutze, aber ich komme so voll auf meine Kosten.

Beichthaus.com Beichte #00031439 vom 16.06.2013 um 20:16:21 Uhr in Hamburg (Jungfernstieg) (19 Kommentare).

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Der Sonntag mit dem Chef

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Selbstsucht Eifersucht Engherzigkeit Chef Partnerschaft Hamburg

Der Sonntag mit dem Chef
Mein Freund und ich (w/35) sind seit etwa einem Jahr zusammen, es läuft eher schlecht, so richtig nach dem Motto miteinander geht es nicht, ohne den anderen aber noch schlechter. Die letzten Sonntage haben wir uns immer dadurch versaut, dass wir uns gezofft haben. Während ich dann eher das Gespräch suche, schreibt er ellenlange Nachrichten, wir diskutieren dann teilweise sechs Stunden über das Handy, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Nun hat mein Chef mich gefragt, ob ich am Sonntag Lust hätte mit zu einer Sportveranstaltung zu kommen. Eine Karte für den VIP-Bereich (120 Euro) ist über. Ich habe zugesagt. Mein Freund dreht gerade voll am Rad, es sei der erste schöne Sonntag in diesem Jahr, aber mein Chef sei mir wichtiger als er. Ich beichte, dass mir dieser Sonntag im VIP-Bereich mit Kollegen und Kunden wichtiger ist, als den Tag mit meinem Freund zu verbringen. Vielleicht hätten wir uns ja mal nicht gestritten und vielleicht wäre es wirklich ein schöner Tag geworden, vielleicht aber auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031379 vom 07.06.2013 um 15:48:59 Uhr in 22415 Hamburg (Tannenweg) (18 Kommentare).

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Der furchtbare Geruch der Menschen

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Vorurteile Ungerechtigkeit Ekel Hamburg

Ich (w/20) bin ein "Nasenmensch" und extrem empfindlich, was Gerüche angeht. Das ist nicht nur in Restaurants, Bussen und Schwimmbädern anstrengend, sondern wirkt sich leider auch auf mein Sozialverhalten aus. Die Freundschaften und Beziehungen, die am längsten halten, sind bei mir einfach die mit den Personen, deren Geruch ich mag. Ich habe sogar einmal den Kontakt zu einer Person abgebrochen, weil ich ihren Geruch ganz furchtbar fand, obwohl wir uns ansonsten super verstanden haben. Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich finde den Geruch der meisten Südländer richtig ekelig. Viele von ihnen riechen ganz stark nach Essen und schweren Gewürzen, und das finde ich furchtbar. Mir tut das einfach total leid, dass ich sehr viele Menschen - also nicht nur Südländer, auch sehr viele Deutsche stinken zum Himmel - schon verurteile und ihnen mit einer etwas negativen Einstellung begegne, nur, weil ich sie "nicht riechen" kann.

Beichthaus.com Beichte #00031337 vom 03.06.2013 um 16:29:15 Uhr in 22145 Hamburg (Bargteheider Straße) (19 Kommentare).

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