Die verheimlichte Exmatrikulation

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Lügen Dummheit Feigheit Betrug Familie Reichenbach-Steegen

Ich (m/23) bin bzw. war Student an einer Universität. Nachdem ich eine Klausur zum zweiten Mal nicht bestanden hatte, musste ich bei unserem Direktor einen Härteantrag stellen, der mir nicht genehmigt wurde. Widerspruch wurde eingelegt, war aber zwecklos. Somit wurde ich exmatrikuliert. Ich wohne nicht mehr zu Hause, fahre aber alle zwei Wochen zu meinen Eltern. Sie wussten nichts davon, dass ich kein Student mehr war, jedoch fuhr ich montags immer wieder zurück zum "Studium". Ein paar Monate später bekam meine Mutter Post von der Krankenkasse, da ich aufgrund meiner Exmatrikulation nicht mehr familienversichert bin. Meine Mutter fiel aus allen Wolken. Die Krankenkasse drohte mit einer Anzeige wegen Betrugs. Das hätte zur Folge, dass mein Vater seinen Posten als Geschäftsführer nicht mehr ausführen könnte, obwohl dieser gar nichts davon weiß. Meine Mutter hält es geheim - mir zuliebe. Es gibt noch keine richtige Lösung für mein Problem, aber noch viel problematischer ist die Frage: "Wieso habe ich es meinen Eltern nicht erzählt, und warum habe ich es deshalb so weit kommen lassen?" Denn vor meinen Eltern brauche ich eigentlich keine Angst zu haben, ich weiß, dass sie mich unterstützen würden. Ich hoffe, ich finde schnellstmöglich Antworten darauf. Ich bin ein schlechter Sohn.

Beichthaus.com Beichte #00031412 vom 13.06.2013 um 01:52:18 Uhr in Reichenbach-Steegen (16 Kommentare).

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Im Schatten meines Bruders

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Neid Eifersucht Dummheit Partnerschaft

Ich (w/20) fand es eigentlich immer ziemlich cool, dass mein Bruder (24) so eine lustige und offene Person ist und ich ihn dadurch gut in meinen Freundeskreis einbinden konnte. Bis jetzt. Seit ich mit meinem neuen Freund zusammen bin, gibt mir mein Bruder nämlich wieder - allerdings ungewollt - dieses typische "Im-Schatten-des-älteren-Bruder-Gefühl". Mein lieber Freund scheint nämlich echt vernarrt in ihn zu sein. Anfangs hat es mich natürlich gefreut, dass sich die beiden so gut verstehen, und habe auch meine Witzchen gerissen, wie zum Beispiel: "Nein, dein Herzblatt ist noch nicht da", als ich mit der Frage begrüßt wurde, ob mein Bruder denn schon zu Hause wäre. Ich meine, ich bin jetzt keine anhängliche Klette von Freundin, aber gerade am Anfang einer Beziehung wünsche ich mir schon etwas mehr Zweisamkeit. Vor allem, wenn er circa drei Stunden bei uns zu Hause ist, aber nur eine halbe Stunde mit mir verbringt und die restliche Zeit mit meinem Bruder zockt oder quatscht. Nur wenn ich mir das dann wieder alles so durch den Kopf gehen lasse - von wegen, dass mein Freund meinen Bruder mehr liebt als mich, stelle ich fest, dass das lächerlich ist. Und trotzdem kann ich dieses trotzige Schmollen nicht lassen, wenn er sich nach einer kurzen Kuschelrunde wieder in das Zimmer meines Bruders verzieht! Ich wünsche mir manchmal ich hätte einen unsozialen Arsch als Bruder!

Beichthaus.com Beichte #00031409 vom 12.06.2013 um 02:41:17 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Die manipulierten Leggings

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Rache Engherzigkeit Peinlichkeit

Ich (w) beichte, dass ich meine Schwester schon mehrmals in eine peinliche Situation gebracht habe, aus Rache dafür, dass sie sich immer ungefragt meine Klamotten ausleiht. Im Prinzip habe ich nichts dagegen, meine Sachen mit ihr zu teilen, aber sie könnte mich ja wenigstens vorher fragen. Außerdem leiert sie meine Klamotten immer aus, denn sie ist kräftiger gebaut als ich, sie zwängt sich aber immer in Sachen rein, die eigentlich zwei Kleidergrößen zu klein sind. Ich habe ihr schon oft gesagt, dass sie wie eine Presswurst aussieht und sich doch mal Kleider in der richtigen Größe kaufen sollte, aber sie behauptet steif und fest wir hätten beide Größe 38, obwohl jeder sieht, dass sie eher eine 42 trägt. Außerdem trägt sie gerne Leggings statt Hosen, natürlich auch wieder zu eng, was bei ihrem sehr ausgeprägten Hintern nicht gerade vorteilhaft aussieht. Wenn sie wenigstens ein Oberteil tragen würde, das bis über den Po geht, aber Fehlanzeige. Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe schon mehrmals ihre Leggings manipuliert, in dem ich an der Naht am Po den Faden an mehreren unsichtbaren Stellen durchtrennt habe. So sind ihr schon mehrmals die Leggings genau am Po geplatzt, wenn sie sich zum Beispiel gebückt hat. Das war natürlich immer sehr peinlich für sie. Gebracht hat es außer Genugtuung aber nichts. Sie quetscht sich immer noch in zu enge Leggings und behauptet, es läge nur an der miesen Qualität, dass die Leggings geplatzt wären, nicht an ihrem zu großen Hintern.

Beichthaus.com Beichte #00031406 vom 11.06.2013 um 18:11:30 Uhr (24 Kommentare).

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Das Tattoo über meinem Herzen

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Feigheit Falschheit Partnerschaft

Ich (w/33) möchte beichten, dass ich meinem Mann ein Tattoo verheimliche und das schon seit vier Jahren. Ich habe es mir mit 24 Jahren stechen lassen. Es ist ein Schriftzug mit dem Namen eines Ex-Freundes. Zum Glück befindet es sich sehr gut versteckt an der Unterseite meiner linken Brust. Da meine Brüste auch nicht mehr so straff sind, wie vor zehn Jahren, sondern eher hängen, befindet sich das Tattoo in der Falte zwischen Brust und Bauch - also genau dort, wo sich Brust und Bauch berühren. Wenn ich aufrecht bin, hat man keine Chance es zu sehen und selbst im Liegen hat mein Mann es bisher noch nicht entdeckt. Er hat es halt zu Beginn nicht gesehen und da fragte ich mich, warum ich es ihm sagen sollte, habe es vor mir hergeschoben und so vergingen die Jahre. Ich habe auch keine Lust, Geld auszugeben, um es entfernen zu lassen, vor allem, weil man es ja eh nicht sieht. Deswegen, und weil ich mich auch ein bisschen vor seiner Reaktion fürchte, erzähle ich es meinem Mann nicht. Ich weiß, dass er Tattoos furchtbar findet und vor allem müsste ich ihm ja erklären, warum ich es so lange verheimlicht habe. Dennoch stelle ich mir manchmal vor, dass ich ums Leben komme und mein Mann dann an meiner Leiche dieses Tattoo entdeckt und sich fragt, wer denn der Mann ist, dessen Namen ich über meinem Herzen trage, und warum ich es ihm verheimlicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00031403 vom 11.06.2013 um 12:07:58 Uhr (61 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hochwasser-Hilfe verboten

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Chef Arbeit

Hochwasser-Hilfe verboten
Ich (m/19) bin in einer Hilfsorganisation tätig, die derzeit beim Hochwasser im Einsatz ist. Als ich meinen Chef darauf ansprach und ihn bat, mich für den kommenden Einsatz freizustellen, hat er mich nur ausgelacht und sich über die Menschen lustig gemacht, die derzeit großes Leid ertragen. Er hat mir verboten in den Einsatz zu gehen und dies mit banalen Ausreden untermauert. Des Weiteren meinte er, dass in Deutschland sowieso niemand Leid und Not ertragen müsse und dass unser Einsatz eh überflüssig wäre. Ich war nach dem Gespräch so fertig, dass ich nicht mehr wusste, wo unten und oben ist.

Seit diesem Tag wünsche ich mir, da unser Laden selber an einem sehr großen Fluss in Baden-Württemberg liegt, dass der Laden beim nächsten Hochwasser platt gemacht wird, und wünsche ihm nur Schlimmes, auch wenn ich zum Helfen ausgebildet wurde. Aber auf andere Art bekomme ich meinen Frust nicht runter, ohne meinen Hass auf ihn zu schieben.

Beichthaus.com Beichte #00031401 vom 10.06.2013 um 23:30:08 Uhr (22 Kommentare).

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