Verlangen nach dem Dozenten

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Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Studentenleben

Ich (w/20) bin Medizinstudentin, und beichte, dass ich unsittliche Gefühle für meinen Dozenten hege. Jedes Mal, wenn ich in seiner Vorlesung sitze, stelle ich mir vor, wie ich Sex mit ihm habe. Das ist total extrem, weil ich wirklich an nichts anderes denken kann, wenn ich mich in diesem Saal befinde. Es ist wie ein Fluch.
Dazu muss ich sagen, dass ich Single bin und bisher nur eine Beziehung hatte und seitdem einfach keinen Beischlaf mehr gehabt habe. Ich habe aber, das ist auch das merkwürdige an der Sache, nie das Bedürfnis nach Sex, wenn ich mich außerhalb dieses Raumes befinde.
Doch kaum betrete ich den Saal und sehe meinen Dozenten, könnte ich verrückt werden.
Hiermit bitte ich um Absolution für dieses dreckige und unsittliche Verlangen! Mein Dozent ist doch mindestens 50. Habe ich etwa einen Vater-Komplex?

Beichthaus.com Beichte #00031475 vom 20.06.2013 um 15:17:13 Uhr (13 Kommentare).

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Wenn man nicht einparken kann...

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Boshaftigkeit Hass Aggression Auto & Co.

Wenn ich (m/23) bei der Parkplatzsuche sehe, wie andere Leute ihr Auto total idiotisch parken, dann stelle ich mich so dicht neben sie, dass eigentlich kaum noch eine Chance für sie besteht, auszuparken, ohne beide Autos dabei zu beschädigen. Die Person kann sich schon glücklich schätzen, wenn sie überhaupt noch die Tür aufbekommt. Danach mache ich Beweisfotos und notiere das Kennzeichen. Wahrscheinlich bin ich naiv in der Annahme, ich würde im Schadensfall wirklich komplett recht bekommen, immerhin bin ich ja derjenige, der sich so eng danebenstellt, aber das ist zweitrangig. In erster Linie möchte ich, dass sich die Leute mit dieser Parksituation rumärgern dürfen. Vielleicht machen sie sich dann nächstes Mal auch mehr Gedanken beim Einparken.

Beichthaus.com Beichte #00031471 vom 20.06.2013 um 06:35:55 Uhr (23 Kommentare).

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Der Teufel im Bett

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Trägheit Masturbation Maßlosigkeit

In meinem Bett sitzt der Teufel. Also nein, nicht der leibhaftige, sondern ein rotes Plüschtier, das einen Teufel darstellen soll. Ich (m/31) habe ihn dort hingesetzt, damit ich ihn nach dem Aufwachen sehe. Er soll mich daran erinnern, halbwegs zügig aufzustehen/einzuschlafen und auf endloses Masturbieren im Bett zu verzichten. Manchmal, wenn die Hand nach unten wandert, sehe ich den Teufel an, sage mir "Hör auf den Teufel!" und schaffe es dann wirklich, mich zu beherrschen. Manchmal auch nicht. Ich beichte, dass ich in meinem Alter noch solche Krücken brauche, um nicht zu sehr in Trägheit zu versinken.

Beichthaus.com Beichte #00031469 vom 19.06.2013 um 21:35:57 Uhr (21 Kommentare).

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Die falsche Schlange

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Falschheit Verzweiflung Lügen Verrat Freunde Weißenburg

Ich (w/23) muss hier dringend was los werden, sonst werde ich irre. Meine Freundin (w/20) hat schon seit Jahren einen festen Freund, allerdings schreibt, und trifft sie sich ständig mit anderen Typen. Mit einem, zum Beispiel, geht sie in ihrer Mittagspause des Öfteren schwimmen. Mit einem Anderen geht sie was trinken und mit dem Dritten schreibt sie "nur" SMS. Mit dem Nächsten feiert sie nächtelang. Die Liste ist unendlich lang, ich weiß auch, dass es alles stimmt, weil ich ihre SMS lesen durfte. Zu allem Überfluss ist sie auch noch so kalt, dass sie ihrem Freund sagt, dass sie grade nicht will, dass er auf eine Party mitgeht, sondern sie allein gehen will und er daheimbleiben soll. Und das macht er auch. Er ist so verliebt in meine Freundin, obwohl sie das gar nicht verdient. Auf meinen Vorschlag neulich, dass sie doch Schluss machen solle, sagte sie nur, dass sie es auch schon in Betracht gezogen hätte, aber sie sparen gemeinsam Geld für einen Urlaub oder große Anschaffungen wie Autos. Außerdem fände sie es auch schön, mal in seinen Armen zu liegen. Und wenn ihr langweilig ist, ist er da und muss sich ihren Zickereien stellen und sie ertragen.


Ich kenne ihn nicht so gut, habe ihn aber schon ein paar Mal getroffen und ihren Erzählungen nach behaupte ich, ihn als Menschen einschätzen zu können. Zum Beispiel will er mit seinen Kumpels eine zehntägige Fahrradtour nach Italien machen, da dies aber auch auf ihren Urlaub fällt, sträubt sie sich dagegen wie blöd, weil dann ja niemand zu ihrer Unterhaltung da ist. Ratet mal, was er dann gemacht hat? Genau - die Reise gecancelt. Aber das hat er nicht verdient. Nun zu meiner Beichte, denn ich bin am Überlegen, ihm zu schreiben, und mich heimlich mit ihm zu treffen, um ihm alles zu erzählen. Er tut mir so leid, die falsche Schlange, die ich gar nicht mehr Freundin nennen kann oder gar will, sollte allein auf ihrem Bauernhof verrotten. Der arme Mann verkommt mit ihr. Aber ich habe riesengroße Bedenken deswegen. Ich habe mich noch nie in irgendeine Beziehung so eingemischt. Ich weiß nicht, was, und ob ich etwas tun soll.
Kurz zu mir, um mit dem Vorwurf aufzuräumen, ich sei eifersüchtig auf sie. Ich bin superglücklich verheiratet und genieße mein Leben in vollen Zügen mit meiner Familie. Aber ihr Verhalten ist falsch und sie hört auf keinen gut gemeinten Ratschlag mehr. Bitte helft und verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00031467 vom 19.06.2013 um 13:31:24 Uhr in 91781 Weißenburg (Maxanlage) (25 Kommentare).

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“Beichte

Das Fax an meinen Arzt

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Dummheit Peinlichkeit Boshaftigkeit Trunksucht

In den späten 90ern bekamen meine Eltern ihr erstes Faxgerät. Als Teenager war ich irgendwie ganz fasziniert von dem Gerät. Nach einigen Gerstensäften hielt ich es für eine gute Idee, meinem Kieferorthopäden, der mir eine nervige und schmerzende Zahnspange eingesetzt hatte, einen netten, anonymen Brief zuzufaxen. Darin drohte ich ihm unter anderem, die Folie seines Gartenteichs aufzuschlitzen und diesen vorher mit Öl aufzufüllen. Ich glaube, ich habe das Ganze noch mit einigen unmissverständlichen Beleidigungen und schlecht gemalten Obszönitäten abgerundet. Es war ein Heidenspaß, sich sein Gesicht vorzustellen, während er dieses Fax las.

Unglücklicherweise musste ich kurz darauf erfahren, dass der Name und die Nummer meiner Eltern auf dem Fax zu sehen sind. Beim nächsten Arztbesuch legte der Doktor meine Patientenmappe mit dem Fax an oberste Stelle, direkt unter der durchsichtigen Folie, auf die Ablage vor meiner Nase. Als ich darauf nicht reagierte, fragte er mich einige Minuten später, ob ich denn wüsste, was es mit diesem Fax auf sich habe. Ohne den Ausdruck eines Blickes zu würdigen, behauptete ich hochnäsig, ich hätte keine Ahnung, was das solle. Ich hoffe heute noch ein bisschen, er hat es als die Angst vor der anstehenden Untersuchung fehlgedeutet, dass ich dabei knallrot anlief.

Beichthaus.com Beichte #00031460 vom 18.06.2013 um 16:43:51 Uhr (16 Kommentare).

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