Langes Wochenende

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Mord Selbstsucht Gesundheit Arbeit

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich für nachfolgendes keine Absolution verlange. Ich weiß, dass ich sehr viel Scheiße gebaut habe. Ich nage heute noch daran und befinde mich in psychologischer Betreuung. Es geht um fahrlässige Tötung, während meiner Zeit beim Pflegedienst. Eine Frau hatte einen Blutzucker von 52 mg/dl und eigentlich sollte ich 2 Stunden warten und dann nochmal hinfahren zum Insulin geben. Da dies aber in die Zeit meines Feierabends (es war Donnerstag, danach war langes Wochenende für mich) fiel, gab ich der Frau ihre 8 Einheiten Actrapid und 32 Actraphane und verschwand. Am Montag hörte ich dann, dass sie etwa 60 Minuten nach meinem Besuch, einen Zuckerschock erlitt, ins Koma fiel und verstarb.


Der Verdacht fiel nie auf mich, aber mittlerweile wünschte ich wirklich damals hätte man mich erwischt. Ich fühle mich wirklich kacke. Ich bereue es wirklich zutiefst und muss dazu sagen, dass ich meinen Job geschmissen habe. Ich habe da sehr gut verdient. Mittlerweile lebe ich von Sozialhilfe und bin in psychologischer Betreuung. Dies soll der erste Schritt sein Reue zu zeigen, die weiteren werden schon bald folgen. Am morgigen Tag werde ich mich mit einem Anwalt und meinem Psychologen selbst bei der Polizei anzeigen gehen!

Beichthaus.com Beichte #00030247 vom 06.09.2012 um 02:29:47 Uhr (41 Kommentare).

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Mütter in Ökolatschen

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Stolz Hass Zorn Kinder

Ich möchte beichten, dass ich (w/36), Mutter eines Sohnes, andere Eltern hasse. Ich kann diese Weiber in ihren Öko-Latschen und den Jogginghosen nicht mehr sehen. Die sehen alle aus als wenn sie gerade aus dem Bett gekrochen wären und wundern sich dann wenn ihre Männer anderen Frauen nachschauen. Ich ernte bei jedem Elternabend schiefe Blicke, weil ich etwas für mein Aussehen mache, ich bin z.B. immer geschminkt, schaue, dass meine Kleidung sauber ist und farblich zusammenpasst. Was dann noch dazu kommt, ist diese Lobhudelei über das eigene Kind, dass ja mit 8 Monaten schon laufen und mit 12 Monaten schon ganze Sätze sagen konnte. So wie ich die Sache sehe, hat bis jetzt noch jedes Kind laufen und sprechen gelernt und mit welchem Alter das war, interessiert keinen. Und noch eine Beichte: Ich hasse die Mütter mit Kinderwagen, die meinen, wegen Ihnen müsste jeder in den Dreck springen, auch über alles. Ihr könnt auch mit einem Kinderwagen ausweichen, und müsst ihn nicht jedem in die Hacken fahren. Das ist sowas von respektlos und zeugt von schlechter Erziehung. Ich habe auch schon mal zu so einer Mutter gesagt, dass ich hoffe, das ihr Kind eine bessere Erziehung erhält als sie selber.

Beichthaus.com Beichte #00030239 vom 02.09.2012 um 14:04:10 Uhr (50 Kommentare).

Gebeichtet von Roboblokk
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Glasreiniger

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Rache Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Schule

Ich (m) denke mit Freude an meine Schulzeit zurück, außer an das Schulhaus der Primarschule. Dort gab es einen Hausmeister, der war der Kinderhasser schlechthin. Vielleicht war er auch gar nicht so schlimm, aber wir haben alle seine Aktionen als Schikane uns gegenüber interpretiert. Freundlich war er sicher nicht und hat gerne und oft Kinder angeschnauzt und hat auch mal gedroht er knalle uns eine, wenn wir dies oder das machen würden. Wir haben bei jeder Gelegenheit ihn wiederum schikaniert, indem wir extra mit einem Fuß über den gesperrten Rasen gingen und so ein Kinderkram. Sechs Jahre nachdem ich nicht mehr da zur Schule ging, kam ich an einem Fest wieder auf das Gelände und erinnerte mich sofort an Hausmeister. Da wir nun ja volljährig waren und als Helfer an dem Fest mitwirkten, hatten wir auch Zutritt zu den Serviceräumen in der Turnhalle.
Meine Beichte: Ich schlich zusammen mit einem Freund in einen Putzraum und entwendete eine halbvolle Flasche Glasreiniger. Wir gingen nach draußen und füllten sie wieder bis oben indem wir unter kindischem Kichern erst der eine, dann der andere in die Flasche pinkelten. Flugs die Flasche zurückgestellt und uns diabolisch am Schabernack erfreut. Dass natürlich auch die armen Primarschüler, die vor den Urin beschmierten Fenstern ihre Schulstunde absitzen, die Leidtragenden sein könnten, daran haben wir nicht gedacht. Irgendwie tut es mir heute Leid, aber jedes mal, wenn ich meinen Schulfreund sehe und wir die Geschichte von neuem aufrollen, kichern wir wieder wie Teenager und das lindert meine Reue ungemein.

Beichthaus.com Beichte #00030233 vom 31.08.2012 um 08:55:48 Uhr (10 Kommentare).

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Geburtstagsfeier bei einer konservativen Familie

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Schamlosigkeit Wollust Familie Partnerschaft

Meine aus einem recht konservativen Elternhaus stammende Freundin (25) und ich (m/29) waren vor einiger Zeit auf der großen Geburtstagsfeier ihrer kleinen Schwester (18). Diese Feier fand in einer Grillhütte in dem Heimatort meiner Freundin statt, und wir haben im Gästezimmer in ihrem Elternhaus übernachtet. Auf jeden Fall haben wir uns dann um 1 Uhr Nachts angetrunken von der Party verabschiedet und wollten die zwei Kilometer zu Fuß nach Hause spazieren. Da wir beide recht wuschig waren (woran das knarrende Gästebett im Elternhaus nicht ganz unschuldig war) sind wir ungefähr auf der Wegmitte nach einiger Fummelei hinter ein Wetterhäuschen (eine kleine Holzhütte) gegangen und haben es dann hinter der Hütte getrieben wie die Tiere. Und meine Freundin ist immer extrem laut wenn es zur Sache geht und noch lauter wenn es ihr kommt. Nachdem wir dann fertig waren und wir uns wieder gesammelt hatten sind wir wieder auf die Straße zurück und wollten weiter gehen. Wir sind noch keine 30-40 Meter gegangen, da fährt an uns ein Auto den Weg entlang, hält an der Hütte an, und uns hätte beinahe der Schlag getroffen.


Der Wagen hat zwei Freundinnen der Schwester abgeholt, die ebenfalls auf der Party waren, in dem Häuschen auf die Abholung gewartet und keinen Mucks von sich gegeben haben um auf sich aufmerksam zu machen. In das Häuschen haben wir vorher nicht reingeschaut, es war ja alles stockdunkel und wir haben absolut nicht damit gerechnet, dass dort im Dunkeln jemand in dem Häuschen hocken würde. Dann hat der Wagen gedreht und ist wieder zurück und an uns vorbei gefahren. Dass es zwei Freundinnen der kleinen Schwester waren haben wir erst am nächsten Tag erfahren. Und zwar direkt von der kleinen Schwester. Denn die hat Sonntag Nachmittags vor den Eltern eine Szene deswegen gemacht, meine Freundin nach Strich und Faden beschimpft (notgeile Schlampe, die nicht mal während der Geburtstagsfeier der Schwester die Beine zusammen halten könnte etc). Die Mutter war halbherzig am Schlichten und dabei die ganze Zeit am rumjammern, was für eine Schande das doch nun wäre, denn nun würden sich alle Nachbarn das Maul zerreißen. Währenddessen hat der Vater mich ununterbrochen angeschaut, als ob er mich am liebsten in zwei Teile hacken würde.


Und um das ganze noch theatralischer zu gestalten hat die kleine Schwester irgendwann im Laufe des Familienkraches, die von ihren Freundinnen erstellte und gesendete Handyaufnahme vorgespielt. Zwar kein Bild, aber dafür konnte man sehr deutlich meine Freundin und mich hören. Das war natürlich die Krönung des Ganzen, hat aber wenigstens den Vater aus dem Raum vertrieben. Bis zum Wochenende war Funkstille zwischen meiner Freundin (die wochenlang nur am heulen war) und ihrer Familie, bis die sich dann endlich am Telefon ausgesprochen und wieder vertragen hatten. Verblieben sind wir so: ich bin an allem Schuld und der verdorbene Schmutzfink, der die unschuldige Tochter zu solch lasterhaften Verhalten verführt hat. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030227 vom 30.08.2012 um 01:41:48 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Hund meines Freundes

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Rache Boshaftigkeit Gewalt Tiere Daaden

Der Hund meines Freundes mag mich einfach nicht. Da ich sehr tierlieb bin, habe ich immer wieder an unserer Freundschaft gearbeitet. Das Fleisch das ich ihm unter den Tisch gehalten habe, hat er sehr gerne angenommen, aber sobald nichts mehr da war, schob er wieder einen extremen Hass. Als ich mal alleine im Flur stand, sperrte er mir den Weg ab und knurrte mich sehr laut an. Ich wollte links an ihm vorbei und er ging auch nach links, ich ging rechts, er auch. In meiner Verzweiflung wusste ich mir nicht anders zu helfen, als ihm diese kleinen Klettbälle (von einer Kinder Dartscheibe) ins Fell zu schmeißen. Ich muss dazu sagen, dass er ziemlich langes Fell hat. Die Stellen mussten großflächig ausgeschnitten werden. Wie er es geschafft hat, sich die Bälle selbst ins Fell zu kleben, weiß bis heute niemand. Der Hund hat mich seitdem nicht mehr angeknurrt.

Beichthaus.com Beichte #00030226 vom 29.08.2012 um 19:57:29 Uhr in Daaden (17 Kommentare).

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