Wand an Wand

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Neugier Morallosigkeit Familie

Ich (m/21) wohne noch zu Hause bei meinen Eltern. Aufgrund meines Studiums kann ich mir momentan keine Wohnung leisten. Mein Zimmer ist im Erdgeschoss. Mein ein Jahr jüngerer Bruder wohnt auch noch hier. Nicht mehr lange, denn mein Vater hat gedroht ihn rauszuschmeißen. Er ist zu faul, um sich eine Wohnung zu suchen. Geld genug hat er. Nun zu meiner Beichte: Unsere beiden Zimmer liegen Wand an Wand. Das Kabel meines Receivers zur Antenne läuft durch ein Loch in meiner Wand durch sein Zimmer und dann an der Hauswand entlang nach oben. Somit bekomme ich relativ viel mit, was in seinem Zimmer passiert. Er weiß davon nix, da das Kabel unter seinem Bett rauskommt und in der nächsten Wand wieder verschwindet. Jedenfalls übernachtet seine Freundin recht häufig hier. Und sagen wir es mal so: Sie sind durchaus sehr aktiv was den Matratzensport angeht. Ich muss mir das Gestöhne dann oft anhören, wenn ich abends einschlafen will. Manchmal ist es ganz lustig, vor allem wenn sie sich länger nicht gesehen haben und deswegen umso aktiver sind. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Unser Haus ist ansonsten sehr schallundurchlässig, weswegen mein Bruder wohl denkt er könne schreien bis der Arzt kommt. Seine Freundin mit eingeschlossen. Ein paar Kumpels, die nach einer Tour um die Häuser am Wochenende bei mir ab und an übernachten, finden das Ganze jedoch total spannend und lustig. Manchmal knobeln sie sogar, wer auf meiner Couch übernachten darf. Ich beichte also hiermit, dass ich über die sexuelle Aktivität meines Bruders und seiner Freundin bestens Bescheid weiß - und der ein oder andere Kumpel von mir auch. Ich glaube, ich werde die Sache mit dem Loch in der Wand weiterhin für mich behalten. Würde er es wissen, er wurde mich hassen. Aber spätestens wenn er auszieht, wird er es bemerken. Da dies jedoch nicht sehr bald passieren wird, werde ich wohl noch oft das Gejaule aus dem Nebenzimmer mitanhören müssen. Meine Kumpels werden sich freuen.

Beichthaus.com Beichte #00029764 vom 01.02.2012 um 13:29:59 Uhr (17 Kommentare).

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Verräterpack

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Verrat Gewalt Vandalismus Vorurteile

Ich möchte eine Sache beichten, die schon mehrere Jahre her ist. Ich bin in einem Dorf in Sachsen groß geworden, in dem es, wie es leider bei uns nun mal so ist, einen Haufen Gesindel mit rechter Gesinnung gab. Diese zumeist Jugendlichen hatten einen eigenen Club, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029763 vom 01.02.2012 um 12:01:05 Uhr (33 Kommentare).

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“Folge

Der Langeweile ein Ende gesetzt

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Dummheit Trunksucht Waghalsigkeit Sex Last Night Berlin

Ich (w/17) habe mich und eine gute Freundin vor drei Jahren wiederholt in Gefahr gebracht. Wir hatten mal wieder ordentlich getankt mit Substanzen, die unserem Alter nicht entsprachen. Wir hielten uns am Bahnhof Zoo in Berlin vor einer bekannten Fast-Food-Kette auf […]
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Beichthaus.com Beichte #00029761 vom 31.01.2012 um 21:21:45 Uhr in Berlin (Hotel Bärlin, Scharnweberstraße 17-20) (41 Kommentare).

Gebeichtet von missi aus celle
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Die Terror-Familie meiner Freundin

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Feigheit Verzweiflung Partnerschaft Familie

So absurd und komisch das klingt, aber ich bin mit meiner Freundin nur noch zusammen, weil ich Angst vor ihrem großen Bruder und ihrem Vater habe. Wenn ich mich trennen würde, würden die beiden mich hundertprozentig so gründlich auseinander nehmen, dass mich nicht mal meine Mutter wiedererkennen würde. Die beiden sind zwei aggressive ein-Meter-neunzig-Hünen, während ich gerade mal knapp eins-fünfundsiebzig und halb so breit um die Schultern bin. Als ich mit meiner Freundin frisch zusammengekommen war, straften mich ihr Vater und ihr Bruder zunächst mit totaler Missachtung und sprachen wenn ich anwesend war, höchstens in der dritten Form von mir. Nach einem halben Jahr stieg ich zum Haussklaven auf und musste niedere Tätigkeiten ausführen, wie den Müll rausbringen, Bierkästen schleppen oder das Bad putzen. Natürlich verstand ich, dass sie mich damit nur rausekeln wollten, aber ich hielt meiner Freundin zuliebe und weil ich den beiden beweisen wollte, dass es mir ernst mit ihr war, durch. Nach einem Jahr begannen ihr Vater und ihr Bruder ab und an auch mal ein netteres Wort mit mir zu wechseln, und ich dachte, jetzt hätte ich es geschafft. Eines Abends luden sie mich jedoch zu einem Umtrunk mit ein paar ihrer Kumpels ein und dort verklickerten sie mir sehr effektvoll, dass ich fällig wäre, sollte ich ihrer Tochter, beziehungsweise Schwester auch nur jemals irgend so etwas wie Kummer bereiten. Ich schwankte dazwischen, ihnen wutentbrannt endlich mal die Meinung zu geigen oder brav ja und Amen zu sagen. Weich wie ich bin tat ich Letzteres, denn ich hatte noch keine Lust auf ein plötzliches und unerwartetes Ableben. Seitdem akzeptieren mich die beiden immerhin einigermaßen. So weit, so gut, wenn es das Problem mit meiner Freundin nicht gäbe. Immer wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, droht sie mir mit ihrem Vater, Bruder oder beiden, worauf ich oft nachgebe. Sie erpresst mich damit regelrecht. Schreibt mir mal eine Arbeitskollegin eine Nachricht oder wagt es gar anzurufen, ist das in ihrer Wahrnehmung bereits der Beweis einer Affäre, sie andererseits darf sich mit irgendwelchen anderen Männern Kuss-Smilies schreiben und zum Kaffee treffen, weil das ja alles ganz harmlos ist. Sie darf mich ungestraft anzicken, mir auf der Nase herumtanzen und auf der Tasche liegen, weil sie sonst zu Papi rennt, süß guckt, und der mich dann mit finsterer Miene beiseite nimmt und fragt, ob ich ernsthaft Ärger wolle. Ich solle gefälligst seine Tochter glücklich machen, wenn ich sie schon bumsen würde. Damit schlage ich auch schon den Bogen zum nächsten Problem. Meine Freundin hat sehr oft Lust mit mir zu schlafen, und ihr Körper ist der helle Wahnsinn. Klingt ja zunächst ganz angenehm.



Leider ist sie im Bett egoistisch wie Dagobert Duck, wenn es um seinen geliebten Geldspeicher geht. Sie mag beispielsweise nicht blasen, weil sie das ekelig findet, aber ich darf sie jedes mal eine halbe Ewigkeit lecken. Das Problem daran ist, dass sie es mit der Körperhygiene nicht ganz so genau nimmt, und deswegen untenrum oft riecht wie ein Fisch, der vor längerer Zeit an Land gespült worden und qualvoll in der prallen Sonne verendet ist. Außerdem bevorzugt sie Stellungen, in denen sie sich so wenig wie möglich bewegen muss. Aber wehe, ich gebe mir dann keine Mühe. Glücklicherweise traut sie sich nicht auch deswegen zu Papi zu rennen. Was mich auch noch an ihr nervt, sind ihre endlosen Shoppingtouren. Sie verbringt am Wochenende im Schnitt acht Stunden in irgendwelchen Einkaufszentren und macht mir jedes mal eine Riesenszene, wenn ich ihr das zigtausendste pinke Oberteil nicht kaufen will. Dazu kommen ihre oben beschriebene Zickereien wegen nichts und diverse Respektlosigkeiten mir gegenüber, die sich ihres Vaters und Bruders wegen eingeschlichen haben. Ihr Geburtstagswunsch für dieses Jahr ist übrigens ganz bescheiden, sie wünscht sich ein Auto. In einem Anfall schieren Wahns habe ich es gewagt ihrem Vater gegenüber Zweifel zu äußern, ob sie das überhaupt braucht. Er hat mir daraufhin wieder mal recht unverhohlen gedroht. Worauf mir der Kragen geplatzt ist und ich ihn gefragt habe, ob er allen Ernstes verlange, dass ich seiner Tochter ein Auto kaufe und er mich auch noch dazu hin prügeln wolle. Des Weiteren habe ich ihm klar gemacht, dass ich bei meinem Anwalt seinen Namen hinterlegt hätte, falls er oder sein Sohn wirklich so dreist wären, mir etwas anzutun. Seitdem habe ich seinen Sohn und dessen Kumpels an der Backe, die mir den ganzen Tag hinterherstalken. Ich glaube wirklich, die einzige Option ist es, mich in einer Nacht- und Nebelaktion irgendwohin ins Ausland abzusetzen, auch wenn ich meiner Freundin damit vermutlich das Herz brechen würde, und ihre Familie sich dann wohl in dem Glauben bestärkt fühlte, dass ich sowieso ein Nichtsnutz bin.

Beichthaus.com Beichte #00029753 vom 27.01.2012 um 11:39:39 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Kehrwoche

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Zwietracht Boshaftigkeit Nachbarn Ludwigsburg

Letztes Wochenende war ich mal wieder mit der Kehrwoche in unserem Mehrfamilienhaus dran. Ich hasse diese Zeitverschwendung abgrundtief. Doch wenn ich dieser Arbeit nicht nachgehe muss ich mich nach einer neuen Wohnung umschauen. Also ergab ich mich mal wieder meinem Schicksal und fing an zu putzen vom Kellergeschoss bis in den dritten Stock. Da ich natürlich wieder voll bei der Sache war und mir 1.000 andere Dinge vorstellen konnte zu tun (nur keine Kehrwoche) war ich auch dementsprechend gründlich. Schließlich war es so weit: Ich gelangte in den zweiten Stock auf dem ein Mitbewohner wohnt den ich ganz besonders nicht leiden konnte. Dieser Jemand musste dann auch noch just in diesem Moment aus seiner Tür kommen und den Satz loslassen: "Na Sie putzen aber mal wieder fein und immer schön ordentlich bleiben!" Das hätte er lieber für sich behalten sollen, da ich wie schon oben beschrieben ein absoluter "Putzmuffel" bin und ich diese Person auch ohne putzen schon nicht leiden kann. Also kam ich zu dem Entschluss wie toll es denn wäre in seine neuen auf Hochglanz polierten Lackschuhe, die (wie immer) vor der Tür standen zu spucken und auch noch den ganzen Dreck der an meinem Besen hing reinzustopfen. Da ich der einzige war der dieses Wochenende Kehrwoche hatte war es natürlich auch kein Problem für den Herrn Mitbewohner rauszufinden wer der Übeltäter war also war es im Grunde eine extrem dumme Aktion. Ich weiß das das eine kindische Reaktion war aber bei mir hat es in dem Moment einfach ausgesetzt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029747 vom 25.01.2012 um 13:12:04 Uhr in Ludwigsburg (Stuttgarter Straße) (17 Kommentare).

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