Hilfe, mein Mann spielt Lotto!

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Neugier Zorn Verschwendung Geld Partnerschaft Ediger-Eller

Hilfe, mein Mann spielt Lotto!
Ich habe in den Sachen meines Mannes geschnüffelt und sitze jetzt deswegen in der Bredouille. Wir haben zwei Kinder und sind beide noch Studenten, das heißt, wir haben kaum genug Einkommen, um uns über Wasser zu halten. Wir müssen wirklich jeden Cent umdrehen. Demnächst werden wir noch weniger Einkommen haben, weswegen wir jetzt eigentlich sparen sollten. Meine Eltern machen sich auch schon große Sorgen, wie das weitergehen soll.

Ich habe in den Sachen meines Mannes herumgeschnüffelt und dort Quittungen von Lottoscheinen gefunden. Und das schon mehrmals. Er hat jedes Mal innerhalb von kürzester Zeit einfach mal so mindestens 30 Euro verspielt. Ich bin ziemlich geschockt und frage mich, was er sich dabei denkt. Er weiß doch, wie es um uns finanziell steht. Aber anscheinend nimmt er das nicht ernst. Es regt mich extrem auf, aber ich kann nichts tun, damit er aufhört, unser Geld zum Fenster rauszuschmeißen. Ich kann ihn deshalb noch nicht mal zu Rede stellen, denn dann wüsste er ja, dass ich in seinen Sachen geschnüffelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034627 vom 18.12.2014 um 00:14:23 Uhr in Ediger-Eller (18 Kommentare).

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Verfeindete Gruppen am Arbeitsplatz

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gewalt Vorurteile Arbeit

Ich (m) bin Ausbildungsleiter in einem ziemlich großen Handwerksunternehmen. Wir bilden sehr viele junge Leute aus, davon 95 Prozent junge Männer. Über die Hälfte sind russisch- oder auch türkischstämmig. Natürlich behalte ich, wie so viele in unserem Betrieb, meine Meinung für mich, denn ich kann in meinem Job keinerlei Ressentiments gegenüber Emigranten zeigen. Manche sind ganz in Ordnung, aber der Großteil hat kein Interesse an unserem Land. Daher mag ich sie auch nicht, behandle sie aber auch aus Geschäftsinteresse völlig neutral. In der mittelgroßen Stadt, in der ich lebe, herrscht seit Jahren eine Missstimmung zwischen jungen Türken und jungen Russen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Sie treffen sich in unregelmäßigen Abständen auf dem Parkplatz eines Autohauses am Stadtrand und gehen aufeinander los. Die Polizei muss dann immer mit großen Mannschaftswägen und Hundestaffeln einschreiten. Was mir natürlich gefällt, sind die vielen Verletzten unter den verfeindeten Gruppen, teilweise erwischt es die Typen richtig heftig. Im Regionalfernsehen wurde auch schon über die Ausschreitungen berichtet.


Unter den verfeindeten Gruppen sind auch Leute, die bei meinem Arbeitgeber beschäftigt sind. Ich habe unlängst zu Einzelgesprächen gebeten und jedem klar gemacht, dass er in seiner Freizeit tun und lassen kann was er will, aber den Ärger ins Unternehmen zu tragen, das geht einfach nicht. Es fiel mir nicht schwer, kleine Äußerungen, wie "die Russen haben sowieso angekündigt, euch fertigzumachen" oder auch "die Türken rufen aus der ganzen Republik Gangs zusammen, die wollen euch zeigen, wo es lang geht" einzufügen. Ob ich damit wieder ein Treffen initiiert habe, weiß ich nicht, allerdings ging es am Wochenende wieder richtig zur Sache. Es hat anscheinend richtig gekracht zwischen den Gruppen, wie aus der Presse zu entnehmen war. Die angerückte Polizei hat dann eingegriffen, dabei sind allerdings auch einige Polizisten zu Schaden gekommen. Der Freund meiner Tochter ist bei der Polizei und musste auch an diesem Abend ausrücken. Ihm wurde bei dem Einsatz der Finger gebrochen. Das tut mir so unendlich leid, denn ich gebe mir selbst eine Mitschuld. Da ich mit ihm nicht über solche Dinge sprechen kann, bitte ich euch hiermit um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034623 vom 17.12.2014 um 17:54:18 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Das Leben meines Bruders

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Engherzigkeit Verzweiflung Aggression Familie

Ich (w/19) habe einen kleinen Bruder (14). Ich fange am Besten von vorne an. Wir sind in einer Gastrofamilie aufgewachsen, demnach musste ich sehr schnell lernen, selbstständig zu sein und habe meinen kleinen Bruder praktisch allein großgezogen. Meine Eltern waren unfähig, uns Aufmerksamkeit zu schenken. Diesen Part durfte ich für meinen Bruder auch noch übernehmen. Ich erinnere mich, dass mir mit zehn Jahren des Öfteren die Hand ausgerutscht ist und mein Bruder den einen oder anderen kräftigen Klaps auf Po und Hinterkopf kassiert hat. Mein Vater hat meinen Bruder immer bevorzugt und ich blieb dabei auf der Strecke. Meine Mutter hat von Erziehung keine Ahnung, genauso wenig weiß sie, was es bedeutet, eine Familie zu sein. Als ich dann 14 war, haben sich meine Eltern scheiden lassen, da mein Vater mir gegenüber gewalttätig wurde.


Um auf den Punkt zu kommen: Ich mache meinem Bruder seit Jahren das Leben zur Hölle. Er macht dies und jenes falsch, nichts ist gut genug und er bekommt von mir nichts außer Ignoranz und abwertendes Verhalten. Ich weiß nicht, wann ich ihn das letzte Mal in den Arm genommen habe oder ein "Ich habe dich lieb" erzwingen konnte. Ich kann es nicht, so sehr ich mich bemühe und so oft ich mich in den Schlaf heule, bin ich zu schwach mich zu ändern. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Hat denn jemand ansatzweise ähnliche Erfahrungen?

Beichthaus.com Beichte #00034622 vom 17.12.2014 um 17:16:01 Uhr (10 Kommentare).

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Zwei Spanner auf dem Hochstand

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Neugier Masturbation

Im Sommer 1998 ließen sich meine Eltern scheiden. Ich (m) war da gerade 15 geworden. Mein Vater hatte schon länger eine Affäre und meine Mutter war von der Ehe, unabhängig davon, schon länger nicht mehr sonderlich begeistert. Sie lernte einen Mann vom Dorf kennen, der ihr offensichtlich sehr gefiel, und so zogen wir dorthin. Aus der Großstadt quasi direkt in ein Provinzkaff. Es gab ungelogen nur circa 20 Häuser, die von zehn Familien bewohnt wurden. Ich hasste es. Internet war dort zu der Zeit noch nahezu undenkbar, meine PC-Spiele hatte ich bereits alle durchgespielt, es gab nur einen einzigen, winzigen Fernseher in dem Haus meines Stiefvaters, und andere Jugendliche in meinem Alter waren Mangelware. De facto gab es nur zwei Mädchen etwa in meinem Alter und außer mir noch einen anderen Jungen. Eines der Mädchen war eine absolute Granate: Blond, Sommersprossen, wahnsinnig schön, eine Figur wie gemeißelt. Die andere war klein, etwas mollig und nicht direkt hübsch, eher niedlich.


Natürlich versuchte ich, die Aufmerksamkeit der Hübscheren der beiden auf mich zu lenken. Ich fuhr jeden Tag mehrmals "rein zufällig" mit dem Fahrrad an ihrem Haus vorbei, wenn ich sie traf, und warf ihr, wie ich hoffte, vielsagende Blicke zu, wenn ich sie irgendwo traf, und ließ generell den Mann von Welt aus der Großstadt heraushängen. Dass meine Performance nicht die allerbeste war, um es mal vorsichtig zu formulieren, war mir nicht klar. Natürlich reagierte die Schönheit darauf wenig bis gar nicht und nach einem halben Jahr gab ich es dann mehr oder weniger frustriert auf. Wir hatten zwar ein paar Worte gewechselt, aber das war dann das Höchste der Gefühle gewesen. Das andere Mädchen interessierte mich zu dem Zeitpunkt wenig bis gar nicht. Eines Tages, es war in den Sommerferien des darauf folgenden Jahres, langweilte ich mich so sehr, dass ich beschloss, einfach mal laufend die Umgebung des Dorfes zu erkunden. Ich hatte aus lauter Langeweile im Winter mit Kraftsport begonnen, und dachte, man könnte das ja jetzt mit Joggen kombinieren.


Also joggte ich los, und nach einiger Zeit kam ich an einen Hochstand neben einer großen, idyllischen Wiese. Neugierig geworden stieg ich die Leiter hinauf und sah mich um, bekam aber einen riesigen Schreck, als ich feststellte, dass keine 50 Meter entfernt im hohen Gras zwei nackte Gestalten auf einer Picknickdecke lagen und es hemmungslos trieben. Noch schlimmer wurde das Ganze, als ich feststellen musste, dass es sich um die Dorfschönheit und einen wahren Hünen von Mann handelte. Er war im Vergleich zu ihr riesig und bestand offensichtlich nur aus Muskeln. Sie sah nackt aber auch wirklich perfekt aus. Ich versuchte dem Drang zu widerstehen, aber es klappte nicht. Ich masturbierte ziemlich wild bei dem Anblick, wie sie ihn zum Schluss mit dem Mund verwöhnte. Danach ekelte ich mich etwas vor mir selbst und bekam Panik, denn ich musste ja unbemerkt wieder von dem Hochstand herunter. Außerdem überkam mich die Horrorvorstellung, dass die beiden der Aussicht wegen, oder ebenso aus Neugier wie ich, den Hochstand besteigen könnten, während ich noch mit heruntergelassener Hose dasaß. Nach einer halben Ewigkeit gingen sie schließlich.


Ich wartete noch eine Stunde, dann setzte ich mit wackeligen Knien meine Joggingrunde fort. Ab da ging ich immer mal joggen, natürlich insgeheim mit dem Ziel, die beiden wieder zu erwischen, was auch im Verlauf der nächsten Wochen ab und an klappte. Ich legte mich teilweise regelrecht auf die Lauer. Eines Tages bestieg ich wieder voller Vorfreude den Hochstand, als mir das andere Mädchen erschrocken den Kopf entgegenstreckte. Sie fragte mich misstrauisch, was ich hier denn wolle und ich war um eine Antwort verlegen. Ich stammelte irgendetwas, aber ihr Ausdruck blieb misstrauisch. Gerade wollte ich wieder gehen, als die Schönheit und ihr Macker in der Ferne auftauchten. Hilflos sah ich das Mädchen an, das mich entsetzt anblickte, und mir wurde schlagartig klar, dass wir aus demselben Grund dort waren. Wie gelähmt blieben wir sitzen und sprachen kein Wort, während von unten bald leises Stöhnen zu hören war.


Wir wurden beide rot, sahen uns aber doch irgendwann verschämt an und kicherten gemeinsam, was in einem unbeholfenen Kuss endete, dann in unbeholfenem Streicheln und später in unbeholfenem Petting, während wir allerdings kein weiteres Wort sprachen. Selbst als die beiden längst weg waren, spielten wir immer noch mit Begeisterung, aber ohne Sachverstand an uns herum, bis ich beim besten Willen nicht mehr konnte und sie schließlich auch gekommen war. Nächstes Jahr sind wir zehn Jahre verheiratet und bis jetzt kennt niemand unsere wahre Geschichte, allerdings finde ich sie zu gut, um sie weiterhin der Öffentlichkeit vorzuenthalten, auch wenn man sie sonst nirgends erzählen kann. Die blonde Schönheit ist übrigens von dem - wie sich herausstellte 16 Jahre älteren - Hünen schwanger geworden, beide sind anschließend ordentlich aus dem Leim gegangen und leben nach wie vor in diesem Dorf.

Beichthaus.com Beichte #00034620 vom 17.12.2014 um 11:42:01 Uhr (15 Kommentare).

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Das gefälschte Führungszeugnis

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Betrug Falschheit Lügen Morallosigkeit Arbeit Hersbruck

Ich (m/26) stand schon mehrmals wegen kleinerer Delikte vor dem Richter. Als Vorbestrafter hat man, trotz großer Mühe durch den Bewährungshelfer, wenig Möglichkeiten um an einen gut bezahlten Job zu kommen. Aus Geldmangel bin ich eben immer wieder straffällig geworden. Jetzt habe ich mich auf Verdacht bei einem größeren mittelständischen Unternehmen vorgestellt und hatte wohl Glück, dass der Schichtleiter der Wachmannschaft gekündigt hatte. Der Stellvertreter hat den Posten übernommen, benötigte allerdings durch den Weggang seines Chefs dringend einen weiteren Mitarbeiter für den Werksschutz. Ich habe mir von meiner Freundin einen blitzsauberen Lebenslauf schreiben lassen, aber sehr wichtige Faktoren weggelassen. Kurzum, ich habe den Job Knall auf Fall erhalten und bin glücklich, eine so verantwortungsvolle Position zu begleiten.


Ich engagiere mich und zeige vollen Einsatz. Nachdem sich jetzt die Hektik mit dem Weggang des Schichtleiters und meiner Einstellung etwas gelegt hat, wurde mir von der Personalabteilung gesagt, dass ich auf der IHK den Schein zur Schutz- und Sicherheitskraft ablegen soll - das Unternehmen bezahlt diesen. Dazu benötige ich allerdings ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag. Genau das ist mein Problem, ich habe Einträge. Von einem Kumpel habe ich mir jetzt ein solches Zeugnis fälschen lassen. Ich habe aber wirklich Sorgen, dass dies auf der IHK als Fälschung erkannt wird. Auch wenn sie es nicht erkennen, habe ich Angst, dass es irgendwann herauskommt. Ich bin verzweifelt. Meine Beichte: Nur durch Lug und Trug habe ich jetzt einen tollen Job, wie lange noch, kann ich leider nicht sagen.

Beichthaus.com Beichte #00034616 vom 16.12.2014 um 23:50:01 Uhr in Hersbruck (5 Kommentare).

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