Schnelles Geld durch Glücksspiel

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Diebstahl Verschwendung Verzweiflung Sucht Geld

Ich (m/30) bin nach dem Verlust von mehreren Zehntausenden von Euro nach einem Pokerspiel im Casino Baden-Baden der Verzweiflung nahe. Ich dachte immer, es muss doch etwas gehen, irgendwann kommt die Serie, aber es wurde nichts. Jetzt stehe ich mit leeren Händen da. Das Problem ist, dass meine Frau nicht ahnt, dass ich im Casino war. Aber zur Vorgeschichte: Ich gehe jetzt schon seit zwei Jahren immer wieder heimlich ins Casino. Unser Haus war zur Hälfte abbezahlt, jetzt haben wir noch mehr Schulden. Als ich von der Bank nichts mehr erhielt, habe ich mich auf eine Zeitungsanzeige gemeldet und dort einen Schnellkredit in Anspruch genommen. Die Zinsen waren horrend, allerdings dachte ich ans schnelle Geld durch das Glücksspiel und somit auch wieder eine schnelle Ablösung. Ich habe alles verloren. Um diesen unseriösen Kredit abzuzahlen, habe ich von meinem Arbeitgeber ein zinsloses Darlehen erhalten. Ich musste bei mir im Geschäft keine Angaben bezüglich des Kreditzwecks machen, die Rückzahlung wird monatlich mit dem Gehalt erledigt.


Wenn meine Pechsträhne so weiter geht, werde ich viele der Mahnungen nicht mehr bezahlen können. Glücklicherweise konnte ich alle Mahnungen von meiner Frau fernhalten. Ich arbeite im Baugewerbe. Dort geht sehr viel Geld über den Tresen, welches nirgends verbucht wird. Sei es für große Bauvorhaben oder auch für Aufträge in den östlichen Nachbarstaaten. Mein Chef hat deswegen eine sogenannte schwarze Kasse, in der immer Bargeld liegt. Für dieses Geld war ich als langjähriger Mitarbeiter verantwortlich. In diese Kasse hineinzugreifen war für mich immer ein Tabu. Bis vor einigen Tagen, da war ich so verzweifelt angesichts meiner angehäuften Schulden, dass ich mir 20.000 Euro herausnahm, und bin jetzt mit diesem Geld im Casino gewesen. Wie anfangs beschrieben, bin ich blank. Wenn das herauskommt, bin ich so gut wie gekündigt. Wo soll das alles noch hinführen? Wer schreibt, ich sei spielsüchtig, der täuscht sich. Ich kann locker einmal vier Wochen nicht spielen. Ich kann meiner Frau nicht davon erzählen, sie wird ausrasten, deshalb wende ich mich an die Beichthausgemeinde. Es geht nicht um Ratschläge, sondern um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034678 vom 23.12.2014 um 18:58:27 Uhr (19 Kommentare).

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Verfolgungsfahrten am Wochenende

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Drogen Trunksucht Zorn Morallosigkeit Auto & Co.

Meine Kumpels und ich (m/18) geben uns am Wochenende immer mit Alkohol die Kante. Selbstverständlich kreist auch der Joint dabei. Monatsanfang, wenn wir noch Geld haben, besuchen wir die besten Clubs, aber gegen Ende hängen wir meist nur noch vor den Clubs im Auto rum und klopfen uns den Wodka in die Birne. Natürlich bleibt der Fahrer meist nüchtern. Seit Kurzem spielen wir ein geniales Spiel. Wenn ein oder mehrere nette Chicks den Laden verlassen und ins Auto steigen, verfolgen wir sie. Einfach nur so zum Spaß. Wir fahren so hinterher, dass es ihnen auffällt. Das ist einfach herrlich, wenn sie dann versuchen, uns abzuschütteln oder abbremsen, um uns überholen zu lassen. Wir haben den allergrößten Spaß, wenn wir sehen, wie die Girls in Panik verfallen und sich umdrehen oder den Kopf nicht mehr aus dem Rückspiegel bekommen. Die Pulle kreist natürlich bei uns im Auto in einem fort. Wenn wir dann vermuten, dass das Auto am Zielpunkt ankommt, unterbrechen wir natürlich die Verfolgung, damit die Person ohne Angst aussteigen kann. Oftmals fahren wir dann zügig vorbei und grölen und lachen aus dem Fahrzeug. Einmal ist eine sogar auf den Hof der Polizei gefahren, wir sind dann kurz davor abgebogen - einfach köstlich. Am letzten Wochenende ist allerdings ein Zwischenfall passiert.


Wir haben ein Fahrzeug mit drei jungen Dingern verfolgt. Es war wieder mit allem Drum und Dran, einfach klasse. Doch dann, nach knapp 30 Minuten, tauchte ein anderes Auto auf. Die Mädchen hielten und zeigten auf unser Auto. Dann wurden unsere Türen aufgerissen und gefragt, was das soll. Es standen ziemlich finstere Typen vor unserer Karre. Das Ergebnis? Blaue Flecken, blutende Wunden, zwei abgetretene Spiegel und eine ziemliche Delle in der Fahrertür. Meinem Kumpel, dem das Auto gehört, werden wir anderen drei bei der Reparatur helfen. Wir haben das Kennzeichen der Mädchen und möchten uns rächen, allerdings wissen wir nicht, wie wir an die Adresse kommen können. Auf jeden Fall möchte ich eben beichten, dass ich durch die Erfindung des Spiels an den blutenden Wunden meiner Freunde Schuld bin. Deshalb bitte ich um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00034675 vom 23.12.2014 um 11:32:07 Uhr (12 Kommentare).

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Shoppen mit Windpocken

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Ungerechtigkeit Hass Zorn Shopping Arbeit

Ich (m/20) arbeite bei einer Drogeriekette in Deutschland, um mir die Studiengebühren zu finanzieren. Gerade zu Weihnachten ist da die Hölle los. Ich fange gar nicht erst von den Kunden an, die mich beschimpfen, weil sie zu dumm sind, rechtzeitig einkaufen zu gehen. Neulich (letzter Einkaufssamstag vor Weihnachten) kam eine Familie mit einem viel zu großen Kind im Kinderwagen zu uns. Mir ist es am lauten Husten der Kleinen aufgefallen, als ich näher kam, sah ich, dass sie Windpocken hatte. Welche Eltern schleppen ihr krankes Kind mit zum Shoppen? Dann hat sich die Kleine ein Plüschtier geschnappt und mit ihm gekuschelt, ins Gesicht gerieben etc. Kurz: Sie hat es verseucht. Ruft mein Kollege also bei der Filialleitung an, hebt die Chefin ab. Er fragt, ob er da was machen kann, denn es waren viele Kinder unterwegs, und dieses Kind würde alle ansteckten. Nach geltendem Recht haben wir als Geschäft ja immerhin die Möglichkeit, Kunden mit ansteckenden Krankheiten des Ladens zu verweisen, wenn es ein Sicherheitsrisiko für uns und die anderen Kunden darstellt.


Sie hat ihm dann nur gesagt, wir sollen - nachdem die Kunden weg sind - alle Dinge aus dem Verkauf nehmen und desinfizieren. Fragt mich nicht, wie das bei Plüschtieren gehen soll, und wer die dann nachher noch kauft, wenn die nach Desinfektionsmittel stinken. Und als mein Kollege erwiderte, dass alle krank werden würden, und dass er selbst die Windpocken noch nie gehabt hatte, und als Erwachsener sei das ja wirklich gefährlich, meinte sie nur patzig: "Und? Was soll ich da jetzt machen?" und legte auf. Ich finde es generell scheiße, wie im Verkauf mit den Arbeitern umgegangen wird. Dass einen die Kunden wie ein Stück Scheiße behandeln, ist ja leider selbstverständlich geworden, aber dass die Chefs einem auch noch so in den Rücken springen finde ich abnormal. Vor allem sind ihr die 15 Euro, die diese Familie ausgegeben hat, viel wichtiger, als die Gesundheit der anderen Kunden und vor allem der Mitarbeiter.


Eben auch diese Chefin wollte mich einmal fast nicht von der Arbeit nach Hause gehen lassen, obwohl ich starkes Nasenbluten und Übelkeit hatte. Da meinte sie zuerst, ich solle nebenan zum C&A laufen - in der Pause dann - und mir ein neues Hemd kaufen, weil das alte vollgeblutet war. Und als sie letzten Samstag (obwohl der Umsatz längst geschafft war) noch extra gierig war, ließ sie fünf Minuten nach Geschäftsschluss noch Kunden rein, und wir sind erst über eine halbe Stunde später hinausgekommen. Auch wenn es mal Probleme mit randalierenden Kunden gibt, und wir sie ausrufen, kommt sie nur, entschuldigt sich bei ihm für uns und schimpft vor dem Kunden dann mit uns, wie wir es wagen können! Sie gibt ihm dann Recht ohne nachzufragen! Hätten wir aber das Gleiche gegeben, ohne sie zu rufen, hätte sie uns zusammengeschrien, warum wir das gemacht haben. Ich halte diese arrogante Zicke nicht mehr aus, und allgemein den Verkauf, ich bin dank der Arbeit zu einem richtigen Menschenfeind geworden. Wenn die mir mal nach der Uni, wenn ich Arzt bin, unter das Messer kommt.

Beichthaus.com Beichte #00034667 vom 22.12.2014 um 12:37:22 Uhr (8 Kommentare).

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Abendliche Spaziergänge zum Klo

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Falschheit Lügen Peinlichkeit Ekel Partnerschaft

Ich (w/21) habe seit über einem Jahr einen Freund. Ich übernachte sehr oft bei ihm, da ich keine eigene Wohnung habe und noch zu Hause bei meinen Eltern lebe. Abends, vor dem Schlafen, erzähle ich meinem Freund immer, dass ich noch ein bisschen spazieren gehe, um müde zu werden, damit ich richtig schlafen kann. Er möchte dann gerne mitgehen, aber ich winke immer ab und gehe alleine los. In Wirklichkeit gehe ich jedoch nicht spazieren, sondern in das Internetcafé, welches im Haus daneben ist, um mich richtig zu entleeren. Natürlich könnte ich auch bei ihm mein großes Geschäft verrichten. Aufgrund meiner Ernährung stinken meine Würste jedoch so bestialisch, dass ich mir vor ihm keinesfalls diese Blöße geben will. Leider hat sich meine Darmtätigkeit so auf meinen Tagesrhythmus eingestellt, dass ich wirklich nur abends vor dem Schlafen aufs Töpfchen kann. Ich bitte um Vergebung dafür, dass ich meinen Freund so anlüge.

Beichthaus.com Beichte #00034664 vom 22.12.2014 um 08:08:22 Uhr (16 Kommentare).

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Der Schokoladen-Nikolaus auf dem Festival

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Rache Ekel Zorn Trunksucht Musik

Ich (m/21) möchte etwas beichten. Seit 2010 bin ich regelmäßig auf dem Summer Breeze Festival in Mittelfranken anwesend. Für alle, die es nicht kennen: Das Breeze ist ein Metal-Festival mit überwiegend Bands aus dem Death Metal und Metalcore-Bereich. Seit meinem 17. Lebensjahr fahre ich gerne mit meinen Freunden dorthin - und bis jetzt hatten wir mit dem Wetter und unseren "Nachbarn" auf dem Campingplatz immer Glück. Tolles Wetter, immer warm und tolle Nachbarn, mit denen wir stundenlang in der prallen Sonne saßen und unsere Waschbärbäuche sonnten. Außer in diesem Jahr: Es war kalt, es war windig, es hat geregnet und unsere Nachbarn waren die größten Assis, die man sich vorstellen kann. Während wir uns darum bemühten, unseren Müll zusammenzuhalten, war es diesen Vollidioten scheinbar ziemlich egal, wo ihr Müll landet, solange er nicht bei ihnen blieb.


Die ganze Zeit wurde Techno-Musik bis tief in die Nacht hineingespielt und das nicht nur zum Spaß, da diese Leute überhaupt nichts mit Metal am Hut hatten, was man an der Kleidung erkannte. Und außerdem saßen sie den ganzen Tag auf ihren Campingstühlen, besuchten keine Bands und belästigten die anderen Festival-Besucher, besonders Frauen wurden des Öfteren diskriminierend und herablassend angepöbelt. Da in unserem Freundeskreis auch mehrere Frauen anwesend sind, waren auch wir vor ihnen nicht lange sicher. Auf unser mehrfaches Hinweisen, dass sie uns bitte in Ruhe lassen sollen, gingen sie gar nicht ein. So ging es schöne vier Tage lang. Wir gingen zu unseren Bands, versuchten, trotz des Wetters, ein schönes Wochenende zu haben und hatten auch eine ziemlich geile Zeit. Es wurde getrunken, gefeiert, Flunkyball gespielt und so weiter und so fort. Nur unsere Proll-Nachbarn waren uns immer noch ein Dorn im Auge.


Am letzten Abend erkannte ich allerdings die Chance, auf die ich gewartet hatte. Irgendwie wollte ich es diesem Abschaum doch noch heimzahlen. Da das gesamte Pack plötzlich verschwunden war und sie ihren Pavillon, der an allen Seiten Zeltplanen als Wände hatte, nicht verschlossen hatten, machte ich kurzen Prozess. Meinem Kumpel erklärte ich meinen Plan und ich sagte ihm, dass er mich decken und notfalls warnen sollte, falls unsere Nachbarn zurückkommen sollten. Ich huschte, natürlich war es schon dunkel und ich etwas angetrunken, in den Pavillon, entledigte mich meiner Hose, stieg auf den Tisch, ging in die Hocke und stellte ihnen einen schönen Schokoladen-Nikolaus auf den Gartentisch. Und da man auf einem Festival mit Dixi-Klos immer irgendwie "muss", meldete sich auch noch meine Blase. Also schnappte ich mir, nachdem ich mein "großes Geschäft" erledigt hatte, eines der Bierfässer, die sie mitgebracht hatten, machte den Deckel oben auf, steckte meinen Lurch rein und ließ flüssiges Gold hineinregnen.


Am Schluss wischte ich mir mit einem ihrer Pullis noch genüsslich den Arsch ab. Anderthalb Stunden später sind wir dann nach Hause gefahren, ohne sie noch einmal zu sehen. So im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, finde ich es schon etwas asozial von mir. Ich würde mich auch nicht gerade über einen solchen Schokoladen-Nikolaus freuen. Aber diese Proleten hatten es nicht anders verdient und ich hätte zu gerne ihr Gesicht gesehen, wenn sie den vollgeschissenen Tisch und den verschmierten Pulli gesehen und das köstliche Urinbier getrunken haben. Ich beichte hiermit, dass ich das schöne Bier mit meinem Urin verpestet habe. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034662 vom 22.12.2014 um 02:30:09 Uhr (14 Kommentare).

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