Peinliches Wiedersehen

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Peinliches Wiedersehen
Vor einigen Jahren musste ich (m/28) gegen Ende meines Studiums ein Praxissemester absolvieren. Ich suchte mir eine Stelle bei einer regional bekannten Firma und trat dann meinen ersten Tag dort an. Jetzt springe ich mal sechs Monate zurück, meine Freundin hatte mich verlassen und ich war recht verzweifelt. Auf einer Party, auf der vorwiegend Ü30-Gäste waren, fiel mir dann im schon recht angetrunkenen Zustand eine echt heiße Dame auf, mindestens 35 Jahre alt, aber heiß wie sonst nur was. Ich habe sie recht plump und bescheuert angebaggert, mich verhalten wie der letzte Assi und eindeutige Anspielungen gemacht, was ich gerne hätte. Natürlich hat sie mich nur müde belächelt, so wie ich mich verhalten habe, hätte wohl nicht mal eine naive 18-jährige angebissen. Zurück zum ersten Praxis-Tag. Mir wurde von einem Angestellten die Betriebsstätte gezeigt und anschließend mein Schreibtisch für die nächsten fünf Monate. Ich wurde in ein Zweierbüro gesteckt und er sagte mir, dass ich mit meiner Praxis-Betreuerin, der Abteilungsleiterin, in einem Büro sitze. Nun, ich denke die meisten dürften ahnen, worauf das hinausläuft. Nur fünf Minuten später erschien sie. Ich erkannte sie und ihre ungläubigen Blicke verrieten mir, dass sie mich auch erkannte. Ich verschwand unter einem Vorwand nach draußen und ließ mich aus Scham nicht mehr dort blicken. Um noch eine andere Stelle zu finden, war es zu spät, also musste ich notgedrungen ein Urlaubssemester machen und musste das Praxissemester ein halbes Jahr später wiederholen. Wegen einer dummen Aktion im Alkoholrausch und zu viel Scham, musste ich mein Studium unnötig um ein halbes Jahr verlängern. Also liebe Leute, lasst euch nicht zu solch hirnrissigen Anmachversuchen hinreißen. Man sieht sich nämlich immer zweimal im Leben.

Beichthaus.com Beichte #00030772 vom 08.02.2013 um 15:05:42 Uhr (18 Kommentare).

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Hass auf den Verlobten

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Hass Stolz Partnerschaft

Endlich kann ich mal offen sein. Manchmal hasse ich meinen Verlobten. Ich bin momentan in einer schwierigen Phase in meinem Leben. Ich versuche, meine Magersucht zu bekämpfen. Ich bin auf dem besten Weg und habe schon zugenommen. Mein Verlobter hat mich dabei unterstützt. Ich habe manchmal dennoch das Gefühl, dass er, trotz der Hilfe, nur an sich denkt. Insbesondere was Konsum betrifft. Kaum bin ich zu ihm gezogen, reißt er sich mein Ipad unter den Nagel und nimmt es mit auf die Arbeit. Egal, ob ich vielleicht auch was damit machen will. Weil ihm das Ding auf einmal nicht mehr gefällt, wollte er sich dann ein neues kaufen von unserem Geld. Sage und schreibe 600 Euro für das Ding. Dann bekomme ich meins auf einmal wieder zurück. Das ist aber noch nicht mal das Problem. Möchte ich mal was, dann muss ich förmlich betteln. Habe ja angeblich genug Klamotten. Okay, lasse ich gelten. Habe jetzt meinen Kleiderschrank ausgemistet, was durch die Gewichtszunahme nicht mehr passt. Jetzt wünsche ich mir zumindest eine Hose, die eine Nummer größer ist. Darin fühle ich mich garantiert wohler. Durch die Gewichtszunahme fühle ich mich eh schon widerlich, eklig und fett. Aber er blockt immer ab, wenn ich mit dem Thema komme.


Aber wie bescheuert ist das denn. Ich muss ihn um Erlaubnis fragen, wenn ich mir etwas kaufen möchte. Schließlich steuere ich auch zum Unterhalt bei, sogar mehr als er. Winterschuhe, habe ich garantiert zwei Monate für genervt. Motorradstiefel. "Ja, gucken wir Weihnachten." Von wegen. "Schatzi, das ist doch Blödsinn. Die brauchst du nicht." Aber sich an Weihnachten eine Uhr für an die 200 Euro kaufen. Weil seine, die wieder von unserem Geld gekauft ist, verkratzt ist. Ich werde zu Weihnachten mit ein paar billigen Ohrringen abgespeißt und einer Billiguhr für acht Euro. Er ist so faul. Wir sitzen beide auf der Couch und er will einen Brief, der ihn betrifft. "Schatzi, hole den mal bitte aus dem Schrank." "Schatzi, gehe mal in die Küche und hole dies und hole das." "Schatzi, lies das mal für mich." Heute habe ich ihm contra gegeben. "Mach doch selber. Ist nicht meine Sache." Er war total zickig. Ich kann ihn nicht heiraten. Wie soll das denn später laufen. Mir platzt jedes Mal der Kragen, wenn er wieder nur an sich denkt. Ich habe auch meinen Stolz. Dann bin ich lieber wieder unabhängig und kann machen und tun, was ich will. Und mir gönnen, was ich möchte. Und muss nicht ständig um Erlaubnis für alles fragen. Weggehen ist sowieso nur gemeinsam möglich. Er meint, ich wäre sein Eigentum. Ich will wieder frei sein und machen, was ich möchte. Ich bin niemandes Eigentum. Ich hasse ihn!

Beichthaus.com Beichte #00030753 vom 05.02.2013 um 05:25:31 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Scheidung aufgrund einer Beichte

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Neugier Fremdgehen Ehebruch Partnerschaft

Scheidung aufgrund einer Beichte
Ich möchte beichten, dass eine hier veröffentlichte Beichte der Auslöser für meine Scheidung war. Ich habe damals im Browser-Verlauf unseres Hauscomputers gesehen, dass meine Frau ständig auf diese Seite geht, und habe dann aus Interesse auch angefangen, die Beichten hier zu lesen. Und dann war da plötzlich eine Beichte (00027912: Der Freund meines Mannes), die genau unserer Situation entsprach. Die Beichterin hat so eindeutige, persönliche Details eingebracht, dass es völlig offensichtlich war, dass es sich dabei um meine Frau handelte. In dieser Beichte schrieb sie, dass sie ihren Mann, also mich, während ich auf Geschäftsreisen war, mit einem meiner besten Freunde betrog. Ich war extrem geschockt, enttäuscht und verletzt und konnte es gar nicht glauben. Als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie sofort zugegeben, dass sie das geschrieben hatte. Sie war zuerst aber noch so dreist, zu behaupten, dass sie sich die Geschichte nur ausgedacht habe, dass es sich bei der Beichte um nichts als eine Fantasie einer einsamen, sexuell vernachlässigten Frau handele. Dummerweise hat mein sogenannter Freund, auf den die Beschreibung in der Beichte perfekt passte, sich gleich überschwänglich bei mir entschuldigt, als ich ihn auf die Sache angesprochen habe. Als ich meiner Frau erzählte, dass ihr Lover es zugegeben hatte, hat sie es ebenfalls getan, hat sich auf Knien bei mir entschuldigt, ewig lang geweint, mich angebettelt, ihr noch eine Chance zu geben.

Mir hat sie dann schon leidgetan, aber ich habe versucht, mich davon nicht erweichen zu lassen und habe ihr nahe gelegt, aus meinem Haus auszuziehen, sobald sie eine neue Wohnung gefunden hat. Ihr Lover, zu welchem ich die Freundschaft abgebrochen hatte, wollte sie natürlich auch nicht haben. Sie tat mir schon fast leid. Wenn sie mich ein einziges Mal aus sexueller Frustration betrogen hätte, hätte ich es ihr vielleicht noch verzeihen können und als Ausrutscher durchgehen lassen können. Aber sie hat es regelmäßig getan und, wie man in ihrer Beichte sieht, hatte sie dabei ja auch nicht wirklich ein schlechtes Gewissen. Ich bin ihr immer treu gewesen, obwohl ich mich auch sexuell vernachlässigt gefühlt habe und viele Gelegenheiten gehabt hätte, sie zu betrügen. Ich habe sie geliebt, habe sie verwöhnt. Sie hatte mich damals sogar ermutigt, die Beförderung anzunehmen, obwohl ich bereit gewesen war, ihr zuliebe, aufgrund der auf mich zukommenden Geschäftsreisen, abzulehnen. Sie aber wollte anscheinend lieber mehr Geld haben, als mit ihrem Mann zusammen zu sein. Wir haben uns bald darauf scheiden lassen, obwohl sie bis zum Ende damit nicht einverstanden war. Ich musste meine Handynummer, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und so weiter ändern, weil sie immer wieder versuchte, mit mir Kontakt aufzunehmen. Sie tut mir irgendwie immer noch leid, aber dann denke ich wiederum, dass es ihr wahrscheinlich nur ums Geld leidtut und dass sie weniger bereut, dass sie mich betrogen hat, sondern vielmehr dass sie es gebeichtet hat und ich es somit herausgefunden habe. Ich beichte, dass ich meiner Frau nicht verzeihen konnte und sie kaltblütig rausgeworfen habe. Ich muss allerdings hinzufügen, dass sie auch nach der Scheidung noch genug Alimente von mir erhält, um gut leben zu können, was mein Gewissen teilweise wieder beruhigt.

Beichthaus.com Beichte #00030751 vom 04.02.2013 um 16:46:21 Uhr (75 Kommentare).

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Das Mädchen, das mir hinterherläuft

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Missbrauch Dating

Ich (m/23), möchte beichten, dass ich gerade ein 21-jähriges Mädchen ausnutze. Ich war nie wirklich ein Frauenheld und war nie in der Situation, einfaches Spiel bei Frauen zu haben. Ich musste für jede meiner kurzen Beziehungen bisher wie ein Wahnsinniger schuften und rackern. Das erste Mal jetzt gibt es eine Frau, die mir quasi hinterherrennt. Sie ist überhaupt nicht mein Typ, aber doch noch recht annehmbar in der Optik. Vom Charakter her passt sie auch keinen Meter zu mir, aber ich nutze es aus, dass mir mal eine Frau hinterherrennt, denn normalerweise ist es genau andersherum. Ich habe schon mit ihr rumgeknutscht und werde wohl die Tage mit ihr schlafen. Mal schauen, wie lange ich das dann machen kann, bis sie mehr will und ich ihr sagen muss, dass es niemals zu einer Beziehung kommen wird. Es tut mir leid, aber ich bin es leid, immer derjenige zu sein, der den Frauen hinterherläuft.

Beichthaus.com Beichte #00030749 vom 04.02.2013 um 05:02:39 Uhr (27 Kommentare).

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Das Fenster in der Tür

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Aggression Vandalismus Lügen Peinlichkeit Familie Troisdorf

Das Fenster in der Tür
Ich (m/22) möchte gerne etwas beichten, was damals mit einem Wutausbruch zusammenhing. Und zwar war ich zu der Zeit 15 oder 16 Jahre alt gewesen und lebte noch bei meinem Vater. Ich hatte mein eigenes Zimmer in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung, welches eine Holztür mit einer Glasscheibe hatte. Eines Tages spielte ich Playstation. Welches Spiel weiß ich aber nicht mehr. Ich habe mich so dermaßen über dieses Spiel aufgeregt, wie das manchmal so als Jugendlicher ist, und habe aus Wut gegen das Holzteil der Tür mit der Faust geschlagen. Was musste natürlich passieren? Die ganze Glasscheibe flog raus und zerbrach. Ich dachte nur noch: "Mann, so eine scheiße!"


Ich musste mir schnell etwas überlegen, bevor mein Vater nach Hause kommt, wie das passiert sei. Es wäre mir nämlich furchtbar peinlich gewesen, wenn ich ihm die Wahrheit gesagt hätte. Also dachte ich mir folgende Geschichte aus: Ich saß im Wohnzimmer und schaute fern. Das Fenster in meinem Zimmer und das im Bad waren offen und es gab einen Durchzug, sodass meine Zimmertür zuknallte und die Scheibe zu Bruch ging. Er kaufte mir die Geschichte sofort ab und rief bei seiner Versicherung an, bei der er bis dato circa 20 Jahre versichert war, und gab den Schaden an. Die Versicherung prüfte alles und wollte schlussendlich den Schaden nicht bezahlen, weil sie keinen Sturm/starken Wind in unserem Gebiet feststellen konnten. Daraufhin kündigte mein Vater alle Versicherung, die er bis dato dort laufen hatte. Er kennt nach 7 Jahren, immer noch nicht, die wahre Geschichte, die sich an dem Tag genau zugetragen hat. Ich glaube ich sollte es ihm demnächst mal beichten.

Beichthaus.com Beichte #00030746 vom 02.02.2013 um 12:12:25 Uhr in Troisdorf (14 Kommentare).

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