Halbnackt in der Kälte

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Boshaftigkeit Dummheit Schule Vorurteile

Ich empfinde größte Belustigung, wenn ich einige meiner Mitschüler sehe. Bei Kälte ohne Jacke und mit bauchfreiem Top in der Kälte stehen, nur um sich dann über die Kälte zu beschweren, aber hey, Hauptsache man sieht heiß aus. Glauben, dass Tinte in die Haut einzieht und diese blau färbt, noch nie von einem Land namens USA gehört zu haben und zu glauben, ganz Nordamerika ist ein Land. Bei all diesen Ereignissen lache ich mir ins Fäustchen, da ich es einfach nur lustig und beeindruckend finde, wie wenig Verständnis man für die reale Welt und einfache Zusammenhänge (warme Klamotten bedeuten, dass dir nicht kalt ist) aufbringen kann. Meine eigentliche Beichte ist allerdings, dass ich die Leute daraufhin keineswegs anspreche, sondern regelrecht hoffe, dass sich die geistige Elite in spe wieder einmal selbst übertrifft und mich wieder einmal gut unterhält. Ich bitte um Absolution, da ich mich irgendwie gut dabei fühle, andere auszulachen. Und ja, die von meiner Beichte betroffenen Schüler machen nur einen kleinen Teil meiner Mitschüler aus, dafür ist dieser Teil aber extrem lustig.

Beichthaus.com Beichte #00040962 vom 08.02.2018 um 19:05:17 Uhr (8 Kommentare).

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Ich hasse eure Männlichkeit!

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Hass Eitelkeit Partnerschaft Erfurt

Ich (w/23) hasse Männer! Ich finde sie einfach nur ekelhaft. Und ich weiß wovon ich rede, denn ich hatte schon viele! Genau genommen stört mich am meisten ihre Männlichkeit. Diese Haare, oh mein Gott, warum haben sie nur überall Haare. Könnt ihr euch nicht rasieren? […]
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Beichthaus.com Beichte #00040954 vom 06.02.2018 um 11:10:26 Uhr in Erfurt (25 Kommentare).

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“35.000

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Wir wollen ein Kind!

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Vorurteile Engherzigkeit Kinder Gesellschaft

Mein Mann und ich (Akademiker, 35+) sind beide zeugungsunfähig und möchten gerne ein Kind adoptieren. Wir haben uns beim hiesigen Jugendamt darum beworben und auf die Warteliste setzen lassen. Der Haken daran: Es soll uns ein Kind aus der Region angeboten werden. Das wollen wir nicht. Hier in der Großstadt leben viele Asoziale aus bildungsfernen Schichten ohne Abschluss und Niveau, die ihre Kinder aus zerrütteten Verhältnissen abgeben oder denen sie vom Gericht weggenommen werden. Wir verspüren die Angst, dass ein solches Kind genetisch einfach nicht die Voraussetzungen mitbringt, die wir hinsichtlich des Geistes und Körpers gerne hätten. Auch vor Kindern von Drogensüchtigen und Alkoholikern haben wir Angst, da man nie weiß, welche (lebenslangen) Schäden sie in sich tragen und was da alles an Problemen auf unsere Familie zukommen könnte.

Am liebsten hätten wir einen Säugling muslimischer Eltern, da diese bekanntlich weder Drogen noch Alkohol konsumieren und so intelligent sind, ihr Land zu verlassen, um sich hier zu integrieren und sicher zu leben. Noch dazu gefallen uns diese Menschen optisch sehr gut. Das hiesige Jugendamt macht uns allerdings wenig Hoffnung, an solch ein Kind zu gelangen, da diese (aktuell) nicht bzw. kaum vermittelt werden können. Daher werden wir von der Warteliste wieder Abstand nehmen und uns woanders kundig machen bzw. kinderlos bleiben. Bitte vergebt uns unsere Engherzigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00040941 vom 31.01.2018 um 17:18:39 Uhr (47 Kommentare).

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Ich schütze euch vor Gehirnwäsche!

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Unglaube Vandalismus Gesellschaft Köln

Ich bin begeisterter Leser, Büchersammler, Atheist und meist knapp bei Kasse. Was das alles miteinander zu tun hat? So oft es mir möglich ist, schaue ich im öffentlichen Bücherschrank vorbei. Der befindet sich im Ausgangsbereich eines großen schwedischen Möbelhauses. Dort suche ich dann nach lesenswerten Büchern. Dort finde ich auch immer wieder diese gräßlichen religiösen Traktate, vor allem die Machwerke von Ellen G. White. Dabei handelt es sich um Gehirnwäsche von feinsten. Kreationismus in Reinkultur. Immer wenn ich eines dieser Werke finde, stecke ich es ein und suche weiter. Habe ich dann alle Regalfächer durchsucht, trage ich meine Funde in mein Auto und fahre nach Hause. Dort wird dieses religiöse Geseiere umgehend in die Blaue Tonne entsorgt. So kann immerhin noch etwas Nützliches daraus entstehen. Ich gestehe, dass ich christliche Erweckungsliteratur aus öffentliche Bücherschränken entferne und (das Papier) recycle, um diesen Sektierern wenigstens einen kleinen finanziellen Schaden zuzufügen und labile Menschen vor Gehirnwäsche zu schützen.

Beichthaus.com Beichte #00040933 vom 28.01.2018 um 23:52:01 Uhr in Köln (Butzweilerhof) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin ein Gutmensch - und stolz darauf!

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Aggression Zorn Gesellschaft Vorurteile Hochmut Stolz Stuttgart

Ich bin wohl ein sogenannter "Gutmensch" und stand damals an mehreren Bahnhöfen, um Züge mit Refugees zu begrüßen. Ja, auch das "Welcome"- Shirt trug ich und schäme mich nicht dafür. Im Flüchtlingsheim unserer Stadt habe ich ein Vierteljahr lang bei der Essenausgabe geholfen und zurzeit begleite ich ehrenamtlich zwei syrische Familien mit Kindern, die Angelegenheiten bei Behörden zu klären haben. Ich gebe ihnen Kleidung meiner Kinder, die nicht mehr passt und wurde von ihnen auch schon zum Essen zu sich nach Hause eingeladen, was eine wunderbare, bereichernde Erfahrung für uns alle war. Ich spende monatlich etwas Geld sowie Futter an zwei Tierschutz- Organisationen und meide Zirkus- und Zoobesuche, um das Leid und die nicht artgerechte Haltung der Tiere dort zu boykottieren. Haustiere halten wir selbstverständlich nicht. Regelmäßig wählen mein Mann und ich die Grünen und achten beim Konsum auf Prüfsiegel und korrekte Herkunft. Gegen "Stuttgart 21" bin ich damals mitgelaufen und engagiere mich auch sonst durch mein Konsumverhalten für den Umweltschutz, denn jede Kleinigkeit, die man beachtet, zählt.

Wir leben ökologisch sparsam und gesetzestreu, da Werte und Normen feste Bestandteile unseres humanitären Weltbildes sind. Als 2016 unser Verfahren zur Aufnahme eines minderjährigen unbegleiteten Flüchtlings lief, scheiterte es letztendlich daran, dass ich nochmal schwanger wurde und wir weniger Zeit und Raum für den Jugendlichen zur Verfügung gehabt hätten. Aufgegeben haben wir die Vorstellung jedoch noch nicht. Mit meiner Tochter (3) habe ich in der Adventszeit bei der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" mitgemacht und sie ein paar Spielzeuge und Kuscheltiere aussortieren lassen, die nun ein Zuhause in der dritten Welt gefunden haben. Mein Mann hätte gerne ein weiteres Kind mit mir, aber ich überlege, ob wir nicht lieber ein Kind aus schlimmen Verhältnissen adoptieren sollten, um ihm zu helfen, statt ein neues Leben in unsere ungemütliche, unberechenbare Welt zu setzen, wo es doch schon genug Bedürftigkeit gibt, die abgestellt gehört.

Auf alle Fälle werden wir demnächst eine Patenschaft für ein afrikanisches Kind übernehmen, damit es gute Chancen hat, sicher und gebildet aufzuwachsen. So erleben unsere eigenen Kinder ganz nebenbei Toleranz und die Bereitschaft, zu teilen, denn das Einzige, was sich durchs Teilen verdoppelt, ist das Glück! Meine Beichte ist, dass ich die rücksichtslose, egoistische Haltung vieler Mitmenschen ablehne, die nicht an die Zukunft und Mitverantwortung aller Bürger denken und mein Unverständnis für sie stetig wächst. Ich hoffe auf Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040916 vom 26.01.2018 um 10:55:47 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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