Tussi Reloaded

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Habgier Eitelkeit Peinlichkeit Chef Berlin Alexanderplatz

Auch wenn ich (w/38) die 30 schon weit überschritten habe, lege ich immer noch großen Wert auf mein Äußeres. Dazu kommt, dass ich als Assistentin der Geschäftsleitung eines seriösen Unternehmens repräsentative Aufgaben habe. Dementsprechend sorgfältig muss ich meine Garderobe für den Job auswählen - dezent, klassisch, bieder. Auf einer meiner Shopping-Touren fiel mir letztens auf, dass vor einem großen Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz poppig aufgemachte Flyer von ebenso poppigen Teenagern verteilt werden. Diese Flyer berechtigen zum freien Eintritt in irgendeine Diskothek. Ich weiß das nur, weil ich solch ein Ding einmal vom Boden aufgehoben habe, denn die jungen Verteiler händigen ihre Flyer frecherweise nur nuttig gestylten Mädels unter 25 aus - für die bin ich also unsichtbar. Das schmerzt. Ich fühle mich diskriminiert! Letztens ertappte ich mich dabei, wie ich mehrmals hintereinander an den Flyerverteilern vorbeilief. Sie würdigten mich keines Blickes. Innerlich schäumte ich vor Wut. Doch es spornte mich dazu an, meine Taktik zu ändern. An einem meiner freien Tage probierte ich verschiedene Miniröcke aus meiner Studentenzeit an, die ganz hinten im Kleiderschrank vor sich hin gammelten. Zugegeben, hier und da zwickte es ganz schön, aber ein Rock passte schließlich. Ich toupierte meine Haare hoch, schminkte mich auf sexy und streifte meine Stilettos mit den Mörder-Absätzen über. Aus dem Spiegel sah mich nun herausfordernd eine absolut geile Schlampe an. Ich rief ein Taxi. Dem Fahrer fielen fast die Augen aus dem Kopf - ein gutes Gefühl. Am Alexanderplatz angekommen, stolzierte ich zum Einkaufszentrum und genoss die gierig-verschämten Blicke der Männer.


Dann der entscheidende Moment. Die Flyerverteiler hielten wieder Ausschau nach geilen Ludern. Einer von ihnen kam regelrecht auf mich zugestürzt. Er drückte mir strahlend ein paar bunte Discogutscheine in die Hand und flötete: "Morgen Abend legt der xy auf, Du musst unbedingt kommen." Ich wurde auch noch geduzt! Auf einer poppig-bunten Wolke schwebte ich in das Einkaufszentrum ein. Tussimäßig trug ich auf der Rolltreppe Lippenstift nach. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich plötzlich einen Typen auf der Rolltreppe nebenan. Ich blickte auf und in das irritierte Gesicht meines Vorgesetzten. Mich durchfuhr ein heiß-kalter Schauer. Ich tat so, als würde ich ihn nicht kennen. Es folgte eine schlaflose Nacht. Am nächsten Tag ging ich mit zitternden Knien zur Arbeit, natürlich klassisch-dezent-langweilig. Gott sei dank glaubte mein Vorgesetzter wohl wirklich, eine andere Frau auf der Rolltreppe gesehen zu haben. Denn er war so wie immer zu mir: grimmig und kurz angebunden. Übermütig geworden ging ich abends im Tussi-Outfit zur Diskothek, um meinen Flyergutschein einzulösen. Der Türsteher hat mich aber leider nicht reingelassen. Ich will in Zukunft zu meinem Alter stehen und bitte um Absolution für meine Eitelkeiten.

Beichthaus.com Beichte #00030523 vom 03.12.2012 um 14:29:02 Uhr in Berlin Alexanderplatz (26 Kommentare).

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Sperma gegen Pickel und Falten

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Eitelkeit Neugier Peinlichkeit Ekel Berlin

Sperma gegen Pickel und Falten
Ich (m/34) bin in einem Alter, in dem die meisten Männer schon eine Halbglatze und tiefe Falten im Gesicht haben. Ich sehe glücklicherweise noch recht jung aus und würde auch noch als 25-Jähriger durchgehen. Ich habe schon früh angefangen, auf mein Äußeres zu achten. Vor einigen Jahren, las ich einen Bericht darüber, dass Sperma das ideale Anti-Falten-Mittel ist und Kosmetikkonzerne daran arbeiten, es synthetisch herzustellen. Als Single hatte ich somit endlich einen sinnvollen Verwendungszweck für das Zeug gefunden. Frisches Sperma wirkt gut gegen Pickel, aber als Faltenkiller ist es einfach perfekt. Im Gesicht, zum Beispiel unter den Augen leicht einklopfen und einziehen lassen. Nach 10 Minuten fühlt sich die Haut richtig glatt an. Um den Effekt zu erhöhen, gebe ich dann etwas hyaluronhaltige Creme auf die getrocknete Haut. Kleine Fältchen unter den Augen werden deutlich gemildert.

Mittlerweile habe ich eine Freundin, die mein Geheimnis in einer äußerst peinlichen Situation gelüftet hat. Sie musste das natürlich gleich ihren besten Freundinnen weitertratschen und erntete alles zwischen Interesse und Würgereiz. Der Peinlichkeitsfaktor ist für mich gar nicht mehr zu toppen. Die von oben nach unten musternden und zugleich angewiderten Blicke der Freundinnen sagen alles.
Eine Genugtuung hat das Ganze jedoch mit sich gebracht; meine Freundin ist jetzt auch auf dem Trip. Ich beichte, dass wir nach dem Sex jedes Mal schnell zum Spiegel sprinten und uns mein Sperma unter die Augen klopfen.

Beichthaus.com Beichte #00030458 vom 15.11.2012 um 15:07:51 Uhr in Berlin (Sredzkistraße) (27 Kommentare).

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“Beichte

Reviermarkierung

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Eitelkeit Ekel Peinlichkeit Familie

Ich (m/28) war mit meiner Freundin erst knapp zwei Wochen zusammen, als wir bei ihr zu Hause (sie wohnte noch bei ihren Eltern) immer bis nachts rumgemacht haben. Ihr Vater musste immer um halb eins nachts aufstehen, um zur Arbeit zu fahren. Eines Nachts sollte er eigentlich später aufstehen, so wurde mir erzählt. Ich nutzte diese Zeit, um nachts noch mal richtig aufs Klo zu gehen. Es war eklig, laut und flüssig und Tat auch etwas weh aber es grummelte eben sehr in meinem Bauch. Das Badezimmer stank danach bestialisch und ich ging stolz heraus, bis ich sah, dass ihr Vater schon vor der Tür gewartet hat, um ins Bad zu gehen. Seinen Blick werde ich niemals vergessen, als er einen feinen Zug durch seine Nase nahm. Er hat es mir aber wohl nicht übel genommen. Er ist jetzt mein Schwiegervater und wir verstehen uns blendend.

Beichthaus.com Beichte #00030313 vom 07.10.2012 um 21:02:49 Uhr (16 Kommentare).

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Ich brauche Bestätigung

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Eitelkeit Begehrlichkeit Selbstsucht Hamburg

An schlechten Tagen brauche ich, so arm es auch klingt, Bestätigung von außen. Deshalb steige ich dann eine U-Bahn Station früher aus und laufe von der Lohmühlenstraße zum Hauptbahnhof. Auf dem Weg durch dieses sagen wir mal multikulturelle Viertel zähle ich, wie viele Typen mich ansprechen oder mir Komplimente machen, im Schnitt etwa drei bis fünf. Es wäre nicht so, dass mich jemand von denen interessiert, aber stimmungsaufhellend ist es allemal. Auch wenn die Sprüche sich mit der Zeit gleichen, sind immer noch witzige Sachen dabei. Eigentlich würde ich aber gern andere Wege finden als eine viertel Stunde Umweg in Kauf zu nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00030302 vom 03.10.2012 um 19:39:01 Uhr in Hamburg (Steindamm) (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ist da noch ein Platz frei?

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Boshaftigkeit Eitelkeit Hochmut Bahn & Co.

Heute im Bus stieg eine etwas beleibte Frau zu. Ich schätzte sie auf 28, ich selbst bin 20, wirke jedoch älter. Sie sah sich um und bemerkte, dass neben mir noch ein Platz frei war. Sie lächelte, kam auf mich zu und fragte höflich, ob sie sich dazusetzen dürfte. Als ich dann aufstand, schaute sie etwas verwirrt. Ich sagte: "Gerne, setzen sie sich. Aber hier, jetzt hat ihre zweite Arschbacke auch Platz." Ich stieg aus dem Bus aus und lief die 2 km nach Hause zu Fuß.

Beichthaus.com Beichte #00030300 vom 03.10.2012 um 05:11:58 Uhr (43 Kommentare).

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