Die Nacht, die mich veränderte

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Gewalt Missbrauch Feigheit Verzweiflung Ex Frankfurt am Main

Die Nacht, die mich veränderte
Ich habe das Folgende noch nie jemandem erzählt und habe es auch in Zukunft nicht vor, aber es liegt mir einfach auf der Seele. Ich bin 16 und weiblich und eigentlich ein ganz normaler deutscher Durchschnitts-Teenager. Etwas unterscheidet mich aber von meinen Altersgenossen: Ich wurde vor einem halben Jahr von meinem Ex-Freund vergewaltigt, nachdem er mich unter Drogen gesetzt hatte. Es war noch dazu mein erstes Mal und alles, woran ich mich erinnern kann, ist viel Blut und schlimme Schmerzen im Unterleib. Nachdem er mit mir fertig war, schlief er seelenruhig ein und ich versuchte, meine halb zerrissenen Klamotten zu finden und mich aus seiner Wohnung zu schleichen. Als ich das Haus verlassen hatte, sah ich mich um und merkte, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich war. Es war hab sechs Uhr morgens, also blieb mir nichts anderes übrig, als in irgendeine Richtung zu laufen, bis ich ein Straßenschild finden konnte. Schlussendlich bin ich dann irgendwie mit dem Taxi nach Hause gekommen und nachdem ich meiner Mutter wiedereinmal eine absurde Lügengeschichte aufgetischt hatte, wieso ich erst um halb sieben zu Hause war, legte ich mich ins Bett und weinte mich in den Schlaf. Es dauerte eine Weile, bis die Frakturen abgeheilt waren und vor allem auch sonst wieder alles so war wie es sein sollte. Aber diese Sache hat mich verändert. Seitdem hatte ich schon öfter bedeutungslosen Sex mit Männern, die ich kaum kenne, oder mit meinen Freunden, oder einfach mit irgendwelchen entfernten Bekannten, die mir ihre Verschwiegenheit versichern. Ich will, dass mir irgendjemand zeigt dass Sex auch schön sein kann, aber ich spüre einfach kaum etwas dabei und bin immer wieder froh, wenn es vorbei ist, tue es aber dann wieder. Ich beichte hiermit, dass ich meine Familie, meine Freunde und mich selbst belüge und meinen Körper leichtsinnig hergebe. Ich habe mich verändert.

Beichthaus.com Beichte #00030870 vom 11.03.2013 um 22:54:14 Uhr in Frankfurt am Main (Philosophenweg) (43 Kommentare).

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Kostenlos Mittagessen

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Diebstahl Zivi & Bund

Kostenlos Mittagessen
Ich leistete meinen Zivildienst vor über 20 Jahren in einer Begegnungsstätte für Senioren ab. Mit meinem Kollegen musste ich jeden zweiten Tag auch den nachmittäglichen Kaffee- und Kuchenverkauf abwickeln. An den anderen Tagen kümmerten sich ehrenamtlich arbeitende Senioren darum. In ein Büchlein wurde nach Beendigung des Verkaufs immer der aktuelle Kassenstand eingetragen, und die Differenz (Einnahmen) in eine extra Spalte. Da man als Zivi über ein eher bescheidenes Einkommen verfügt und wir zwei auch nicht gerade unter übertriebenen Skrupeln litten, war schnell die Idee geboren, das Geld für das morgige Mittagessen aus der Kaffeekasse vor der Abrechnung verschwinden zu lassen. Das klappte hervorragend und wir konnten praktisch auch nicht erwischt werden, es stand ja niemand neben uns und zählte die verkauften Sachen mit. Nach einigen Wochen überkam mich dann aber doch die Angst, dass es auffallen könnte, wenn jeden zweiten Tag auf unerklärliche Weise nur 20 bis 30 DM anstatt 30 bis 45 DM Einnahmen generiert wurden. Ich verglich die Tageseinnahmen in dem Büchlein und stellte erstaunt fest, dass die Einnahmen an den jeweils anderen Tagen mit unseren ziemlich identisch waren. In der Zeit, in der wir noch nicht beschissen haben, waren die unsrigen immer deutlich höher. Das konnte nur bedeuten, dass die anderen Mitarbeiter ihr Taschengeld ebenfalls aus der Kaffekasse aufbesserten, und das wahrscheinlich schon seit Jahren. Wir machten also bis zum Ende unserer Dienstzeit so weiter und ließen uns die kostenlosen Mittagessen ohne schlechtes Gewissen schmecken.

Beichthaus.com Beichte #00030869 vom 11.03.2013 um 16:11:54 Uhr (13 Kommentare).

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Erst der Spaß, dann das Essen

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Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die Single-Zeiten Beziehungen eingeschlichen, aber im Großen und Ganzen blieb ich ungebunden. Meine Wenigkeit wohnt in der zweitgrößten bayrischen Stadt, wo am Wochenende auch genügend los ist. Seit ich achtzehn einhalb Jahre alt bin, habe ich den One-Night-Stands immer großen Spaß zugeteilt. Mit den Jungs unterwegs gewesen, ein Mädel kennengelernt und nach Hause gegangen. Immer schön zur Frau nach Hause, versteht sich. Warum zu ihr nach Hause, und nicht zu mir, fragt ihr Euch? Die Kurzfassung: ich bleibe nie lange bei den Eroberungen. Viele wohnten noch zu Hause oder hatten gerade die erste eigene Wohnung. Nach dem Akt selbst wurde der Frau etwas den Rücken gekrault bis sie eingeschlafen war. Da meist Alkohol im Spiel war, fiel der Schlaf umso fester aus. Ich zog mich an und machte mich auf, den Kühlschrank zu besuchen. Da auch Single-Frauen essen müssen, war das meist recht gewinnbringend. So plünderte ich fast immer den Kühlschrank. Hin und wieder kam es vor, dass ich im Haus der Eltern war, die meist zum Glück verreist waren oder Sonstiges. Hier waren die Errungenschaften weitaus größer. Ab und zu musste ich mir auch ein Taxi rufen, da die Kühlschränke so gut gefüllt waren, das ich nicht nein sagen konnte.


Der traurige Rekord war jedoch die Nacht mit der Tochter eines vermutlich wohlhabenden Arztes. In der Speisekammer fand ich, bereits vorbereitet und perfekt eingelegt, ein Spanferkel, da der Herr Papa am Sonntag seinen runden Geburtstag hatte. Da eine halbe Sau nicht einfach im Taxi transportiert werden kann, kamen zwei enge Freunde vorbei und wir packten das Auto bis unters Dach mit allem Möglichen voll. Daneben waren gute Weine, Schnaps und zig Kästen Bier. Die Tochter war so hübsch und so eine Sünde, jedoch schmeckte uns das Spanferkel einfach besser. Ich möchte hiermit beichten, dass ich vielen Frauen den Kühlschrank leer geräumt habe. Ebenso möchte ich beichten, dass ich vielen Eltern jegliches Vertrauen in die eigene Tochter genommen habe, da diese so ein Schwein wie mich mit nach Hause nahmen, und zum Dank räumte ich Kühlschrank und Speisekammer leer. Meine Freunde bekamen natürlich mit der Zeit mit, dass es sonntags bei mir immer wieder richtig leckeres Futter gab. Daher blieben zwei Freunde immer trocken, damit sie als Fahrdienst eingesetzt werden konnten. Grob gesehen fresse ich mich somit seit etwa 15 Jahren durch Nürnberg und den Umkreis.

Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

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Hackfleisch und untreue Männer

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Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

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Die chinesische Falttechnik

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Die chinesische Falttechnik
Ich war vor fast zehn Jahren Zeitungsausträger, soweit nichts Schlimmes. An manchen Häusern befinden sich keine Zeitungsfächer, sondern lediglich normale Briefkästen. Manche sind so eng, dass kaum zwei aufeinandergelegte Briefe durch den Schlitz passen. Was macht man also? Man quetscht die Zeitung zusammen und stopft sie so weit rein, wie es geht. Meist hängt der Großteil aber noch draußen. Eines Wochenendes waren wir - ein Freund und ich - normal am Austragen, als uns ein wutentbrannter Bürger entgegenkam, der uns ziemlich beschimpft hat. Inkompetent war so das harmloseste, was wir zu hören bekommen haben. Er erzählte uns, weil wir die Zeitung halb im Briefschlitz gelassen haben und es angefangen hat, zu regnen, ist die ganze Suppe durch den geöffneten Briefschlitz sowohl in den Briefkasten als auch in das Haus gelaufen. Auf meine Frage, wie ich das Ding in den Briefkasten kriegen sollte, folgten nochmal ein paar Anzweifelungen an meine Kompetenz und eine chinesische Falttechnik, mit der er nach einigem Hin und Her die Zeitung gerade so in den Schlitz bekommen hat. Dafür musste die Zeitung in fünf Teile zerlegt, zusammengepresst und hinein gestopft werden. Dass ich umgerechnet 1,30 Euro die Stunde verdiene und wohl kaum an jedem Haus mit solch einem Briefschlitz eine Minute lang falten kann, habe ich dann für mich behalten. Ich habe mich entschuldigend und das Schlachtfeld verlassen. Ich habe dafür gesorgt, dass die Zeitung komplett im Briefschlitz landet.

Wo bleibt also die Beichte? Regelmäßig, wenn ich am Wochenende unterwegs war und Abends mit dem Nachtbus nach Hause gekommen bin, habe ich auf den zehn Minuten Fußweg einen kleinen Umweg eingelegt und in seinen Briefkasten uriniert. Heute finde ich es zwar nicht mehr in Ordnung, aber darüber schmunzeln muss ich schon noch. Die meisten Anwohner haben uns auf unseren Touren immer höflich um Sonderwünsche gebeten und diese haben wir auch immer ordnungsgemäß erfüllt.

Beichthaus.com Beichte #00030839 vom 28.02.2013 um 11:29:56 Uhr in Heilbronn (27 Kommentare).

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