Das gähnende Mädchen

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Peinlichkeit Last Night Engherzigkeit Stuttgart

Ich (m/24) habe zusammen mit meinen Kumpels ein witziges Spiel erfunden: während einer von uns eine Frau anschleppt, verstecken sich die anderen in seiner Wohnung, während derjenige dann mit der Frau vögelt, kommen die drei anderen plötzlich schreiend in den Raum gestürzt. Wir lachen uns jedes Mal kaputt, wenn sich die Frauen erschrecken und wütend oder weinend die Wohnung verlassen.

Vor ein paar Wochen hatte ich ein hübsches Mädchen (22) mit zu mir genommen, die Kleine hatte eine sehr kühle Art, was mich aber nicht sonderlich störte. Wir landeten im Bett. Nach einer Weile stürmten, wie abgesprochen, meine Freunde in mein Schlafzimmer und schrien so laut, dass selbst ich mich ein wenig erschreckt habe. Die Dame unter mir schaute mich allerdings nur emotionslos an, schubste mich von ihr herunter und fragte mit monotoner Stimme: "Sind wir dann fertig?"

Etwas perplex starrte ich sie an, unfähig zu antworten. Sie zog sich wieder an, nahm ihre Tasche und gähnte nochmal extra laut. Dann war sie auch schon durch die Tür verschwunden. Seitdem bin ich die Lachnummer in meinem Freundeskreis und das Schlimmste ist, dass ich das Mädchen jeden Tag, wenn ich zur Uni fahre, im Bus sehe. Letztens saß ich ihr im Bus gegenüber, als sie ausstieg, drehte sie sich noch einmal zu mir um, gähnte gespielt und warf mir anschließend ein fieses Grinsen zu. Das habe ich wohl verdient.

Beichthaus.com Beichte #00040154 vom 05.08.2017 um 15:09:46 Uhr in Stuttgart (15 Kommentare).

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Muttis Drogen liegen im Kühlschrank

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Drogen Engherzigkeit Familie

Muttis Drogen liegen im Kühlschrank
Als ich noch klein war, hat meine Mutter harte Drogen im Küchenschrank gebunkert. Nicht in großem Maß und sie war auch kein Junkie. Aber die Tatsache, dass sie es getan hat und damit das wenn auch kleine Risiko eingegangen ist, dass ich es sehe, hat mein Bild von ihr vor ein paar Jahren grundlegend ins Negative verändert. Sie hat es mir lachend erzählt und ich habe erst auch gelacht, aber eher aus Schock.

Es war nicht das Einzige, was sie erziehungstechnisch und als Elternteil mehr als verbockt hat, aber das krasseste. Fehler macht jeder und Eltern sind da nicht immun, ich bin auch nicht gegen Kiffen oder so Zeug, doch das Bunkern von chemischer Drogenscheiße in der Nähe von Kindern ist einfach kein verzeihliches Vergehen mehr. Ich war jetzt seit vorletztem Weihnachten nicht auf Besuch und habe das bis auf weiteres auch nicht geplant. Ich habe aber trotzdem ein belastetes Gewissen, weil sie auch nicht mehr die Jüngste ist und man nie weiß, wie lange man eigentlich zusammen noch hat. So eine Riesenscheiße.

Beichthaus.com Beichte #00040153 vom 05.08.2017 um 12:50:12 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin ein introvertierter Mensch - na und?

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Zwietracht Aggression Familie Düsseldorf

Ich bin ein introvertierter Mensch - na und?
Ich (m/20) war mit fünfzehn nie besonders extrovertiert gewesen, zwar hatte ich ein paar Freunde, mit denen ich manchmal etwas unternahm, doch allein hat es mir immer besser gefallen. Fälschlicherweise wurde ich von Fremden damals als für einen schüchternen, einsamen Jungen gehalten und wurde deshalb regelmäßig von Freunden der Familie genervt. "Du hast am Wochenende nur gelesen? Warum warst du denn allein im Kino? Bei meinem Sohn war das damals auch so, viel zu schüchtern, der Junge!"

Ständig wurde auf mich eingeredet, als ob es unnormal wäre, wenn ich lieber allein war. Auf Dauer wurden mir andere Menschen einfach zu anstrengend, was sich bis heute nicht verändert hat. Beziehungen halten dadurch nicht sehr lange, was mir auch leidtut. Nun zu meiner eigentlichen Beichte. Als ich letzten Samstag auf der Geburtstagsfeier meines Onkels war, waren da auch die tollen Freunde, die mein Leben mit ihren geistreichen Kommentaren bereichern.

Wir saßen alle am gedeckten Tisch, alle unterhielten sich und meine Cousine malte ein Bild als plötzlich einer der Freunde anfing, mich auszufragen, der Kerl ging mir auf die Nerven. "Es ist doch nicht normal, dass du nichts mit anderen Menschen anfangen kannst! Vielleicht solltest du mal eine Therapie besuchen?" Nach diesem Kommentar reichte es mir. Kurzerhand nahm ich eine Farbtube meiner Cousine und spritzte ihm die dunkelblaue Farbe auf das weiße Hemd. Danach stand ich auf und ging mit den Worten: "Kein Wunder, dass ich nichts mit anderen Menschen anfangen kann, durch Arschposaunen wie dich habe ich einfach keine Lust auf Gesellschaft!" Ich bereue es, durch meine Kurzschlussreaktion halten mich nun wirklich alle für einen Psychopathen.

Beichthaus.com Beichte #00040152 vom 05.08.2017 um 00:53:49 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

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Begrüßung aus der Sprechanlage

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Dummheit Kinder Wien

Das was ich beichte ist schon 18 Jahre her und ich habe es dennoch nie vergessen. Damals ging ich in die erste oder zweite Klasse und unsere Schule war eine Gemeinschaftsschule von der 1. bis zur 10. Klasse. Auf jeden Fall habe ich auf dem Pausenhof von den älteren Schülern ein paar böse Worte aufgeschnappt und wusste nicht was diese bedeuten. Ich habe nur mitbekommen das sie böse waren und die Schüler dafür Ärger bekamen. Auf jeden Fall war im Frühling bei meiner Oma am Wohnblock Hausfest wie jedes Jahr. Meine Oma hat in einem großen Wohnblock mit Leuten verschiedenen Alters und verschiedenen Nationalitäten gelebt. Das Fest war immer vor dem Haus auf dem Platz und Anwohner und Familie der Anwohner war da. Abends als es später wurde dürften alle Kinder hoch in die Wohnung einer Familie um Fern zu sehen während die Erwachsenen unten noch feierten.

Ich dachte mir es wäre lustig die Wörter aus der Schule in das Telefon der Sprechanlage zu sagen, was ich auch ohne zu zögern gemacht habe. Unten aus dem Lautsprecher tönte es dann wohl: "He*l H*tler ihr Mi**geburten" und "Ihr hässlichen J*d*n und Dr*cks T*rken". Ein paar Minuten später standen ein paar ziemlich entsetzte Eltern in der Wohnung und fragten, wer das war. Niemand sagte etwas. Auch die älteren Leute waren total schockiert. Unsere Eltern haben uns dann aufgeklärt, was wir da gesagt haben und es gäbe richtig Ärger für alle. Im Nachhinein tut es mir wirklich leid. Ich habe nicht gewusst was ich da sage. Irgendwann als ich älter war und wir das Thema in der Schule hatten gab ich es zu und entschuldigte mich bei Oma.

Beichthaus.com Beichte #00040151 vom 05.08.2017 um 00:25:19 Uhr in Wien (5 Kommentare).

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“Beichte

Meine Mutter macht mir mein Leben zur Hölle

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Hass Verzweiflung Tod Familie Münster

Ich (w/22) möchte gerne beichten, dass ich meine Mutter abgrundtief hasse. Ich weiß, man sollte so etwas nicht über seine Eltern sagen, aber meine Mutter ist eine furchtbare Person, die mich nie geliebt oder zu mir gehalten hat. Sie ist eine arbeitslose Alkoholikerin und fängt manchmal schon mittags mit dem Trinken an. Wenn sie trinkt, wird sie aggressiv, schlägt um sich, schreit, beleidigt. Nicht nur mich, auch andere, oft sogar fremde Personen. Ich habe seit meiner Kindheit schlimme Depressionen, bin seit fast einem Jahrzehnt in Therapie und habe einen Selbstmordversuch hinter mir, aber meine Mutter hat sich nie gebessert. Sie gibt mir für alles die Schuld, egal um was es geht. Manchmal klopft sie nachts an meine Zimmertür und schreit mich wegen Belanglosigkeiten an, wie z. B. dass ich ein Handtuch im Bad vergessen habe. Und da sie arbeitslos ist und kein Arbeitslosengeld beantragen will, muss ich sie unterstützen. Dadurch bleibt mir nicht mal mehr Geld zum Ausziehen übrig.

Meine Mutter macht mich immer schlecht, beleidigt mich, lacht mich aus. Sie sieht sich selbst als einen Engel an, der nie irgendetwas falsch macht, aber mich weist sie jeden Tag auf meine Fehler hin. Sie kritisiert mich bei meiner Arbeit (obwohl sie keine Ahnung von meinem Job hat oder weder weiß, was genau ich eigentlich mache), sie geht respektlos mit meinem Eigentum um, leiht sich meine Sachen ohne zu fragen und nimmt mir alles, was mir irgendetwas bedeutet. Kein Tag vergeht, ohne dass ich heftige Kritik von ihr bekomme, meistens, während sie schon wieder so betrunken ist, dass sie nicht mal mehr gerade laufen kann. Es gibt so viel mehr, das ich hier niederschreiben könnte, aber das Schlimmste, was ich beichten möchte, ist, dass ich meiner Mutter inzwischen den Tod wünsche. Manchmal denke ich mir "Wenn sie jetzt einen Autounfall hätte, dann wäre alles so viel einfacher". Ich wäre sie los und vielleicht hätte ich eine Chance, den Rest meines Lebens zu genießen. Ich weiß, dass das ganz furchtbar ist und ich fühle mich schrecklich dabei, wahrscheinlich macht mich das zum Teufel höchstpersönlich, aber ich sitze hier und heule, während ich daran denke und ich hoffe, dass, falls es einen Gott gibt, er mir diese grässlichen Gedanken verzeihen kann.

Beichthaus.com Beichte #00040150 vom 03.08.2017 um 22:32:04 Uhr in 48159 Münster (Alte Schanze) (20 Kommentare).

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