Die Hab-Dich-lieb-SMS mit Folgen

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Kollegen Düsseldorf

Ich (w/27) muss beichten. Wir hatten einen Arbeitskollegen, der wohl ein ziemlich Außenseiter war, zumindest nach der geringen Anzahl seiner Facebook-Freunde und auch nach seinem Benehmen im Büro zu urteilen. Ich hatte immer Mitleid mit dem Kerl, weil er immer höflich und nett zu mir war und mir die Tür aufhielt, wenn wir uns auf dem Gang begegnet sind. Als HR-Angestellte bekomme ich natürlich immer Nachrichten, wer heute Geburtstag hat und als er auf dem Display erschienen ist, habe ich ihm dann persönlich und wohl als Einzige gratuliert, worüber er sich im Übrigen wohl auch ziemlich gefreut hat. Wir haben uns dann auch angefreundet und zu meinem Geburtstag hat er sich ziemlich viel Mühe gegeben, mehr will ich auch nicht verraten.

Wie man als Girly nun mal so ist, verschickt man viele SMS und sagt auch schon mal zu guten Freunden "hab dich lieb". Er hat das dann wohl etwas zu ernst genommen und so hat sich das Ganze dann hochgeschaukelt. Irgendwann ist mir das Ganze dann zuviel geworden und ich habe angefangen, ihn zu ignorieren. Je mehr ich ihn ignoriert habe, desto aufdringlicher in Form von SMS und Geschenken ist er aber geworden. Irgendwann, als dann wieder ein Geschenk auf meinem Arbeitsplatz lag, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mir das Ding geschnappt, bin zu ihm ins Büro gestürmt, in dem noch drei andere sitzen, habe es ihm gegen den Kopf geworfen und ihm gesagt, dass er ein kranker Psycho ist und mich doch bitte in Ruhe lassen soll. In Ruhe gelassen hat er mich dann auch, und die Firma gleich mit. Auf SMS hat er nicht mehr geantwortet und als ich knapp drei Monate später sogar bei ihm vorbeigefahren bin (ich hatte wirklich Angst, dass er sich was angetan hat) bekam ich von seiner WG nur als Antwort, dass er wohl wieder in seine Heimatstadt zurückgezogen ist. Meine Beichte: Ich habe diesem labilen Mann, der gar nichts verbrochen hat und einfach nur sehr nett zu mir war, wirklich sehr weh getan und alles nur, weil ich nicht den Anstand hatte, ihm zu sagen, dass aus uns nichts wird.

Beichthaus.com Beichte #00031017 vom 11.04.2013 um 19:59:23 Uhr in Düsseldorf (Oberrather Straße) (34 Kommentare).

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Ölspritzer, Muffin-Förmchen und Duschgel-Klauer

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Aggression Zorn Hass Diebstahl WG

Ich habe gerade wirklich eine riesen Wut auf meinen Mitbewohner! Er hat vor 4 Tagen gekocht, was bei ihm heißt, er hat sich irgendwas in circa 2 Liter Öl angebraten. Jetzt dürfte dem ein oder anderen klar sein, dass wenn man etwas in solchen Ölmengen anbrät, dass es dann wohl auch gewaltig spritzen muss. Ganz genau. Der komplette Herd ist voller Ölspritzer und sogar kleiner Pfützen, die Pfanne die er benutzt hat, stand bis gestern noch auf der Herdplatte und der benutzte Teller daneben (also ganze drei Tage lang!). Als ich die Pfanne etwas verschoben hatte, weil ich etwas Platz brauchte, war diese durch das ganze Öl sogar schon an die Herdplatte geklebt. Weil mein Mitbewohner immer die halbe Flasche Öl in die Pfanne kippt, hab ich vor einiger Zeit mal einen Fettschmutzreiniger gekauft, den ich ihm nach seiner Kochsession auch hinstellte, damit er es einfacher hatte die Schweinerei wegzuputzen. Die einzige Reaktion, die kam, war allerdings, dass er diesen wieder wegstellte. Da wir uns zurzeit nicht oft sehen und ich jedes mal wenn er den Reiniger wieder weggestellt hatte, ihn wieder auf den Herd stellte und auch nach dem dritten Tag nichts passierte, habe ich ihm einen kleinen Zettel an den Reiniger geklebt, der darauf verwies, dass der Reiniger keine Deko sei und er ihn doch bitte mal benutzen sollte. Aber nein, das Spiel ging so weiter. Ich hab einfach so einen enormen Hass entwickelt! Es ist nicht nur so, dass er immer so kocht und immer ich diejenige war, die das dann wieder sauber gemacht hat, weil es ja sonst keiner macht. Nein, es ist auch so, dass ich jetzt offensichtlich die blöde bin, die sich deswegen so aufregt. Ich finde meine Aufregung verständlich, denn man kann den Herd nicht anfassen, weil er so fettig ist und man kann auch keine andere Herdplatte benutzen außer die, auf der die Pfanne stand, denn die andern sind komplett mit Fett überzogen, das dann natürlich anfängt zu stinken, wenn man die Platte anmacht.

Jetzt werden bestimmt auch viele denken, dass ich mich übertrieben aufrege und es einfach selbst sauber machen soll. Darüber habe ich auch schon so oft nachgedacht, aber mir reicht es einfach. Ich hab zwei Mitbewohner, wovon einer nur die halbe Woche da ist. Er ist zur gleichen Zeit wie ich eingezogen, was jetzt 10 Monate her ist. In dieser Zeit hat er nicht ein einziges Mal den Flur, die Küche oder das Bad gestaubsaugt. Er kauft nichts ein, was wir alle benutzen (Spülmittel, Toilettenpapier etc.) und besitzt auch nicht die Höflichkeit, wenn er seine Teller abspült, mal ein Messer abzuspülen, das noch von wem anders in der Spüle lag. Ich bin in unserem Haushalt die Einzige, die die gemeinsam genutzte Arbeitsfläche, den Herd und den Backofen sauber macht.

Mein anderer Mitbewohner (von dem schon vorher die Rede war) macht solche Dinge zwar ab und an, dabei kann er bei andern Punkten nicht gerade trumpfen. Er nimmt sich was er gerade will, ob es ihm gehört oder nicht. Gefragt wird dabei natürlich auch nicht. Er steht auch morgens meistens sehr früh auf und macht sich dann natürlich Frühstück. Nur sieht das bei ihm so aus, dass er allerhand Zeug in den Mixer schmeißt und das dann püriert. Dazu gehören auch gefrorene Beeren. Stattdessen könnte er auch Steine in den Mixer schmeißen, das wäre weniger laut. Es interessiert ihn nicht die Bohne, ob er damit andere Leute aufweckt, die noch ein Bisschen hätten schlafen können, Hauptsache seine Bedürfnisse sind befriedigt. Zudem ist er eine männliche Schlampe, hat ständig neue Weiber zu Hause, die es ihm gleichmachen und rege alles nehmen und benutzen, was ihnen unter die Finger kommt. Und da ich die einzige Frau im Haushalt bin, ist ja klar, wessen Sachen sie nehmen. Den einzigen Luxus, den ich mir gönne, sind meine Dusch-Utensilien. Irgendwann merkte ich, aber dass meine Duschgels, Shampoos und Spülungen sehr schnell leer werden, schneller als üblich. Mit kleinen Tricks kam ich schnell dahinter, dass sie nicht nur von mir benutzt werden. Ich hab sehr oft darüber hinweg gesehen, da es auch irgendwann weniger wurde. Vor einiger Zeit jedoch wurde das Ganze wieder rege mitbenutzt. Daraufhin forderte ich, dass der Schuldige mir entweder Ersatz oder das Geld dafür geben solle, da ich weder das Geld noch das Interesse habe, mich um die Hygiene seiner Weiber zu kümmern.

Unsere Wohnung ist auch was Haushaltsgegenstände betrifft noch lange nicht fertig ausgestattet. So hab ich als ich eingezogen bin einiges gekauft, wovon ich dachte, dass es ja eh nur ich benutze, weil es ja vorher nicht gefehlt hat. Ich kaufte zum Beispiel eine Schöpfkelle, die ich selbst lange Zeit nicht benutzte und deswegen auch das Schild daran hängen lies. Nach einigen Monaten sah ich, dass mein Mitbewohner sie benutzte und meinte, dass wenn er das schon täte, dann ja wohl auch das Schild abmachen könnte. Daraufhin erfuhr ich, dass der andere Mitbewohner diese fast täglich nutzte, aber beide wahrscheinlich das Schild nicht abgemacht haben, weil sie nicht wollten, dass ich mitbekomme, dass sie meine Sachen benutzen. Ich muss auch sagen, ich ärger mich nicht darüber, dass sie die von mir gekauften Sachen benutzen dafür sind sie ja schließlich da, aber wenn sie das schon machen, können sie ja zumindest das Schild abnehmen. Die anderen Haushaltsgegenstände benutzen sie auch immer heimlich, damit ich es nicht merke. Ich hab schon wirklich viel gekauft, was auch wirklich nicht billig ist und ich habe alles für jeden zugänglich in die Küche gepackt, damit es eben jeder benutzen kann, wenn er den Gegenstand braucht. Mein Mitbewohner hingegen schließt seine Sachen, die er gekauft hat, weg. Das sind so banale Sachen wie Tassen, Gläser und Besteck. Ich hab das mal durch Zufall rausgefunden und da auch eine Muffin-Form liegen sehen. Ich habe eine Zeit lang wirklich viele Muffins gebacken, hatte allerdings weder eine Muffin-Form noch Silikonförmchen und deshalb waren diese immer voll aus der Form. Aber dass der gute Herr, der noch die gebacken oder gar mal was anständiges gekocht hat, mir mal seine Muffinform ausgeliehen hat, das kam natürlich nicht in Frage.

Ich hasse es mit solchen respektlosen und egoistischen Menschen zusammenzuleben.Ich bin es einfach leid die Putzfrau zu spielen. Beide meiner Mitbewohner sind deutlich älter als ich aber man sollte meinen sie besitzen die Reife von Kindergartenkindern. Ich hab auch schon überlegt auszuziehen, aber das kann ich mir einfach nicht leisten, da ich im Moment so wenig Miete bezahle wie sonst nirgendwo. Ich hoffe, dass meine Bitten doch irgendwann einmal fruchten und die Beiden einfach mal einsehen, dass sie nicht mit einer Shampoo verschenkenden Putzfrau zusammenleben.

Beichthaus.com Beichte #00031015 vom 11.04.2013 um 16:51:53 Uhr (35 Kommentare).

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“Beichte

Meine peinliche Busfahrt

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Bahn & Co. Schweinfurt

Meine peinliche Busfahrt
Ich fahre jeden Tag mit einem Bus in die Stadt in der ich arbeite, dort fahre ich dann weiter mit einem Stadtbus direkt zu meiner Arbeit. Ich hole mir gelegentlich noch einen Kaffee und rauche eine Zigarette bevor ich in den Stadtbus einsteige. Seit einiger Zeit wird mir oft schlecht, wenn ich auf nüchternen Magen rauche. Jedoch ist es nicht so schlimm, dass ich mich übergeben muss. Doch der Kaffee an diesem Morgen war wohl zu viel für mich. Ich stand also am Busbahnhof und merkte, dass ich mich bald übergeben muss. Ich versuchte es zu unterdrücken und stieg somit trotzdem in den mehr als überfüllten Bus ein. Doch plötzlich konnte ich es nicht mehr zurück halten und habe mich auf die Jacke eines Mannes übergeben, der Gott sei dank, mit dem Rücken zu mir stand und somit nichts bemerkte.
Da es in diesem Bus sehr eng war, hat auch keiner etwas bemerkt - das glaube bzw. hoffe ich zumindest. Das Ganze war mir extrem peinlich. Ich versuchte die ganze Fahrt über, bis der Mann schließlich ausstieg, so dicht wie möglich bei ihm stehen zu bleiben damit es niemand sehen konnte. Ich habe einen Mann im Bus angekotzt und so getan, als ob nichts gewesen wäre, und es war mir noch nie etwas so unangenehm und peinlich wie diese Busfahrt.

Beichthaus.com Beichte #00031004 vom 10.04.2013 um 11:27:10 Uhr in 97424 Schweinfurt (Rossmarkt) (23 Kommentare).

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Mein Wunsch nach einer Affäre

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Fremdgehen Begehrlichkeit Dating Nürnberg

Ich bin selbst für mich unerträglich. Aber von vorn. Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn mit meinem Mann. Allerdings will ich unbedingt eine Affäre zu einem Mann aufbauen, der mir nicht aus dem Kopf geht! Wir haben uns an Silvester 2011/2012 kennengelernt und haben uns danach zweimal getroffen, aber nur zum reden. Beim zweiten Treffen hat er mich so geil gemacht - dieser Mann strahlt schon pure Sünde aus-, dass ich mich kaum halten konnte und mich ein drittes Mal mit ihm verabredete. Diesmal trafen wir uns in seiner Wohnung. Kaum war ich drin, schon war ich ausgezogen. Das war der beste Sex meines Lebens. Es hat fast anderthalb Stunden gedauert und er ist der Wahnsinn vom Aussehen her und vom Körperbau. Nach dieser Nacht haben wir uns beide bei dem anderen nicht mehr gemeldet. Wir leben beide in einer ziemlich großen Stadt, dennoch nicht weit weg voneinander. Wie das Schicksal es so will, haben wir uns immer wieder in Cafés in der Innenstadt getroffen. Da waren auch mein Mann und mein Kind dabei, aber er hat so getan, als ob wir uns nicht kennen würden. Wir sehen uns auch regelmäßig bei Freunden und da bekomme ich immer verstohlene Blicke von ihm, so dass mich Freunde (von uns weiß niemand etwas) schon ansprechen, ob ich was mit ihm habe, weil er mir die Kleider auszieht mit seinen Blicken. Und anders ist es leider auch nicht.


Wenn ich ihn schon sehe, werde ich geil, ich kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Ich weiß jede Einzelheit dieser einzigen Nacht mit ihm. Obwohl es schon so lange her ist. Nun zu meiner Beichte: ich habe ihm mal bei Whats App einen Spruch geschickt: "Es ist das Unbekannte, was so reizt. Reizt es immer noch, wenn es bekannt ist, dann ist es das Besondere." Prompt kam eine Antwort zurück: "Was soll das heißen?" Und so fing es an. Wir hatten fast vier Wochen regelmäßig Kontakt, waren miteinander fort und haben miteinander getanzt, aber nicht geküsst oder mehr. Seit diesem Abend bekomme ich ihn aber gar nicht mehr aus dem Sinn. Ich liebe meinen Mann wirklich sehr und würde ihn aus freien Stücken niemals verlassen. Ich habe ihm meinen Seitensprung gebeichtet und er hat mir verziehen, weil ich ihm auch einen Fehltritt verziehen habe. Aber nun wünsche ich mir, mit dem geilen Typ eine Affäre zu haben, oder zumindest eine Freundschaft, wo wir normal miteinander umgehen können, wenn wir unter Freunden sind. Aber dazu wird es wohl nicht kommen. Denn seit ich ihm gesagt habe, dass ich meinen Mann mehr als jeden anderen liebe und ihn für niemanden verlassen werde, meldet er sich nicht mehr. Ich fühle mich schrecklich, aber ich weiß, dass ich es selbst verschuldet habe und hoffe, es klärt sich bald, denn ich habe meinem Mann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber, denn das verdient er nicht, dass seine Frau einen anderen im Kopf hat.

Beichthaus.com Beichte #00030999 vom 09.04.2013 um 19:27:10 Uhr in Nürnberg (Adlerstraße) (25 Kommentare).

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Den lieben Freund verletzt

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Fremdgehen Ungerechtigkeit Ex

Mit 16 kam ich mit meiner ersten großen Liebe zusammen, zwei Jahre hielt es. Ich hätte alles für ihn getan, ich dachte, er auch für mich. Er war zwei Jahre älter als ich, und stand mir in der schwersten Zeit meines Lebens bei. In dieser Zeit hat er mich allerdings auch das erste Mal geohrfeigt, da waren wir ein Jahr zusammen. Dann wurde es immer schlimmer. Er hat mich geschlagen, bedroht, eingesperrt. Vieles war wohl auf seinen Drogenkonsum zurückzuführen. Und ich kam einfach nicht von ihm los, ich hatte Angst vor ihm. Und war ihm gleichzeitig verfallen. Dann schaffte ich es, mich zu trennen und bin weggezogen, zu meinem Vater. Ein halbes Jahr später, mit 19, lernte ich dann jemanden kennen. Er hat mich vom ersten Moment an verzaubert, er war so anders, so normal. Ich verliebte mich unglaublich und er sich auch in mich. Ich war so glücklich wie wahrscheinlich noch nie. Wir waren zweieinhalb Jahre zusammen, waren eine Einheit. Ich hatte mein erstes richtiges Mal mit ihm, wir waren immer zusammen, hatten den gleichen Humor. Es gab nie Streit, wir waren immer füreinander da. Nach mehr als zwei Jahren merkte ich jedoch, dass mir etwas fehlt, das irgendwas nicht stimmt, obwohl doch eigentlich alles perfekt war. Er ließ sich alles gefallen, wollte mir immer alles recht machen.


Genau in dieser Zeit meldete sich mein Ex bei mir. Er sagte, er hätte sich geändert, hat nun einen Job. Und er möchte mich zurück um jeden Preis. Ich ging zuerst überhaupt nicht darauf ein, es hat mich nicht interessiert. Zwei Monate später hat er sich wieder gemeldet. Und ich bin eingeknickt. Ich habe zugestimmt, mich mit ihm zu treffen, hinter dem Rücken meines Freundes. Ich habe mit ihm telefoniert, SMS geschrieben. Und mich erneut in ihn verliebt. Alles hinter dem Rücken meines Freundes. Ich habe mich mit ihm getroffen, in einem Hotel übernachtet und mit ihm geschlafen. Ich konnte es meinem Freund nicht sagen, ich konnte ihn nicht verletzen, ich hatte einfach nicht den Mut. Da wir auch zusammen gewohnt haben, und er mir ja auch unglaublich viel bedeutet hat. Eines Mittags, ich habe geschlafen, ist mein Freund an mein Handy gegangen, da er etwas geahnt hatte. Er hat mich geweckt, und ich habe direkt gesehen, dass er es weiß. Für ihn ist eine Welt zusammengebrochen. Er ist rausgestürmt. Ich stand da und wusste gar nicht, was tun. Dann habe ich eine Tasche gepackt und bin in den Bus gestiegen, einfach nur weg. Zu meiner Schwester. Er hat mich angerufen, mich trotz allem angefleht, zurückzukommen. Aber ich bin nicht zurückgegangen. Stattdessen bin ich zurück zu meinem ersten Ex. Aber ich habe kurz darauf gemerkt, dass er sich zwar wirklich geändert hat, aber ich mich auch. Und ich die Vergangenheit nicht vergessen kann. Mit meinem zweiten Ex habe ich mich noch zwei Mal getroffen, allerdings gab es für mich keinen Weg zurück, obwohl er mich angefleht hat. Ich habe mir in meiner alten Heimat ein neues eigenes Leben aufgebaut und mich irgendwann neu verliebt. Wir sind seit über einem Jahr zusammen, und ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. Mein zweiter Ex weiß nur, dass ich einen anderen geküsst habe und SMS-Kontakt hatte, ich konnte ihm die Wahrheit nicht sagen. Mein Freund weiß davon fast gar nichts. Ich habe Angst, dass er dann ganz schlecht über mich denkt. Ich schäme mich so sehr für das alles, mein Schlechtes Gewissen belastet mich noch immer sehr. Mein Ex hat mittlerweile eine neue Freundin, ich hoffe wirklich, dass er glücklich ist. Ich kann mir einfach nicht verzeihen, dass ich den einzigen Menschen, der mich bis dahin niemals enttäuscht hat, so verletzt habe. Ich werde so etwas nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00030998 vom 09.04.2013 um 18:18:26 Uhr (17 Kommentare).

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