Verfeindete Gruppen am Arbeitsplatz

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Gewalt Vorurteile Arbeit

Ich (m) bin Ausbildungsleiter in einem ziemlich großen Handwerksunternehmen. Wir bilden sehr viele junge Leute aus, davon 95 Prozent junge Männer. Über die Hälfte sind russisch- oder auch türkischstämmig. Natürlich behalte ich, wie so viele in unserem Betrieb, meine Meinung für mich, denn ich kann in meinem Job keinerlei Ressentiments gegenüber Emigranten zeigen. Manche sind ganz in Ordnung, aber der Großteil hat kein Interesse an unserem Land. Daher mag ich sie auch nicht, behandle sie aber auch aus Geschäftsinteresse völlig neutral. In der mittelgroßen Stadt, in der ich lebe, herrscht seit Jahren eine Missstimmung zwischen jungen Türken und jungen Russen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Sie treffen sich in unregelmäßigen Abständen auf dem Parkplatz eines Autohauses am Stadtrand und gehen aufeinander los. Die Polizei muss dann immer mit großen Mannschaftswägen und Hundestaffeln einschreiten. Was mir natürlich gefällt, sind die vielen Verletzten unter den verfeindeten Gruppen, teilweise erwischt es die Typen richtig heftig. Im Regionalfernsehen wurde auch schon über die Ausschreitungen berichtet.


Unter den verfeindeten Gruppen sind auch Leute, die bei meinem Arbeitgeber beschäftigt sind. Ich habe unlängst zu Einzelgesprächen gebeten und jedem klar gemacht, dass er in seiner Freizeit tun und lassen kann was er will, aber den Ärger ins Unternehmen zu tragen, das geht einfach nicht. Es fiel mir nicht schwer, kleine Äußerungen, wie "die Russen haben sowieso angekündigt, euch fertigzumachen" oder auch "die Türken rufen aus der ganzen Republik Gangs zusammen, die wollen euch zeigen, wo es lang geht" einzufügen. Ob ich damit wieder ein Treffen initiiert habe, weiß ich nicht, allerdings ging es am Wochenende wieder richtig zur Sache. Es hat anscheinend richtig gekracht zwischen den Gruppen, wie aus der Presse zu entnehmen war. Die angerückte Polizei hat dann eingegriffen, dabei sind allerdings auch einige Polizisten zu Schaden gekommen. Der Freund meiner Tochter ist bei der Polizei und musste auch an diesem Abend ausrücken. Ihm wurde bei dem Einsatz der Finger gebrochen. Das tut mir so unendlich leid, denn ich gebe mir selbst eine Mitschuld. Da ich mit ihm nicht über solche Dinge sprechen kann, bitte ich euch hiermit um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034623 vom 17.12.2014 um 17:54:18 Uhr (12 Kommentare).

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Intellektuelles Fremdgehen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Selbstsucht Internet

Seit etwas mehr als zwei Jahren habe ich eine gute und harmonische Beziehung mit einem wundervollen Mann. Natürlich hat er genauso seine Macken wie ich auch, aber wir akzeptieren sie aneinander und gehen mit diesen um. Trotzdem habe ich mich selbst dabei erwischt, als ich angefangen habe, mich wieder für einen anderen, sehr gebildeten und spannenden Mann zu interessieren. Da sich dieses Interesse glücklicherweise auf eine Onlinebekanntschaft begrenzt und ich diesen Menschen noch nie gesehen habe, besteht also keine reelle Gefahr, dass ich sozusagen im "echten Leben" fremdgehen würde. Es ist auch nicht so, dass wir unangemessene Gespräche führen, die über das Thema der Onlineplattform hinausgehen würden. Dennoch stimuliert mich dieser Kontakt geistig sehr und ich fühle mich durch die Erzählungen dieses Mannes auf eine unerklärliche Art verbunden, da wir ähnliche Erlebnisse hatten und im gleichen Alter sind.


Zudem denke ich ständig an diesen Mann und das ist es, was mich faktisch geistig fremdgehen lässt, jedoch nicht auf eine sexuelle Art, sondern rein intellektuell. Ich mag diesen Menschen und das ist zudem eine für mich belastende Situation, da ich ein sehr pragmatischer und realistisch denkender Mensch bin, der sich bewusst ist, dass Gespräche nicht unbedingt gleich laufen würden, wenn man sich gegenübersteht. All das, was vorher online so wunderbar war, kann bei einem Treffen mit einem Schlag verpuffen. Diese Chance ist sogar sehr hoch. Somit wünsche ich mir gar keinen Kontakt außerhalb der Onlineplattform, da ich nicht riskieren möchte, diese intellektuelle Stimulation zu verlieren oder Gefahr zu laufen, mich in diesen Mann zu verlieben, wenn es auch "real" gleich gut ist wie online. Wie auch immer, ich fühle mich allein durch diesen Kontakt und das Gefühl der Anziehung zum geistigen Input dieses Menschen wie jemand, der fremdgeht und gleichzeitig den selbstsüchtigen Zwang hat, diese Gespräche aufrechtzuerhalten, auch wenn ich mich dabei so fühle.


Irgendwie habe ich einfach das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen stundenlang über philosophische Themen auszutauschen und die Verbundenheit zu spüren. Und dann stelle ich mir vor, wie ich einfach bei diesem Mann im Arm liege und wir einfach nur einander Geschichten und Erlebnisse erzählen. Ich fühle mich in meiner Beziehung einfach wie ein intellektuell ausgetrockneter Schwamm, auch wenn mein Freund auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Ich brauche einfach immer wieder neuen Input, um meinen geistigen Horizont zu erweitern. Leider habe ich dafür nicht die richtigen Menschen nicht in meinem Umfeld und ich wünschte, dieser Mann wäre einfach mein bester Freund. Aber das kann er so oder so nicht sein, weil ich mich bestimmt in ihn verlieben würde, wenn auch noch die Optik stimmt. Zum Glück weiß ich das nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034619 vom 17.12.2014 um 02:17:07 Uhr (8 Kommentare).

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10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen

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Vorurteile Hass Dummheit Gesellschaft

10 Prozent: Der intelligente Teil der Frauen
Ich (m/35) muss beichten, dass ich geschätzte 90 Prozent der Frauen im Alter von 16 bis 35 zutiefst verachte. Jene 90 Prozent haben wenig bis keine Allgemeinbildung, definieren ihr Leben durch materielle Gegenstände, geben sich wie eine Bordsteinschwalbe und haben außerhalb von Smartphone, Klamotten, Schminke und Co keine Ahnung von der Welt. Man kann mit diesen 90 Prozent keine niveauvollen Gespräche bzw. ordentliche Diskussionen führen. Vor allem besitzen diese Frauen keine eigene Meinung - alles wird nachgeplappert, ohne zu hinterfragen. Des Weiteren kann ich nach 17 Jahren Berufstätigkeit nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Es wird nur Stress gemacht, getratscht, gelästert und ausgespielt. Eine ordentliche Zusammenarbeit ist für mich noch nie möglich gewesen.

Ich bin froh, dass es diese 10 Prozent noch gibt, wobei ich befürchte, dass diese Zahl zunehmend sinken wird. Hiermit gestehe ich, dass ich keinen Funken Respekt vor solchen Individuen habe und den Teufel tun werde, mich privat mit solchen biologischen Mutationen abzugeben. Nein, ich bin kein genereller Frauenhasser, denn es gibt da eben - wie meine Frau - noch diese 10 Prozent. An die Leserinnen aus der 10-Prozent-Gruppe: Bleibt, wie ihr seid! Ihr habt wahren und echten Charakter, habt noch Wertvorstellungen und besitzt einen ordentlichen IQ. Mein Respekt und Dank gilt euch! Euch, den 10 Prozent da draußen, die tapfer die Fahne hochhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034614 vom 16.12.2014 um 18:26:31 Uhr (23 Kommentare).

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Die begehrenswertere Freundin

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Eifersucht Falschheit Fremdgehen Selbstsucht Neurosen

Ich habe eine etwas jüngere Freundin - kennengelernt habe ich sie in einer Kneipe. Sie war dort ganz allein und da dachte ich mir, ich könnte sie abschleppen. Aber wir tranken zusammen etwas und am nächsten Morgen wachte ich neben ihr auf, passiert war aber nichts. Wir schrieben uns oft und sie teilte mein Interesse für das Mittelalter, so kamen wir dann zusammen. Aber sie hatte eine Freundin, die weiter weg wohnt und sie beichtete mir, dass sie mit dieser Freundin eine lange Zeit Krach gehabt hatte, der Grund dafür gefiel mir gar nicht: Meine Freundin hatte sich in den Freund ihrer Freundin verliebt, ihn heimlich getroffen und dann sogar geküsst. Ich bin ziemlich eifersüchtig und war geschockt. Meine ruhige schüchterne Freundin sah ich auf einmal ganz anders, und Mitleid mit dem armen Mädchen, mit dem sie befreundet war, hatte ich auch.


So begannen meine Zweifel und ich bezweifelte vor allem, dass sie noch, wie sie behauptete, Jungfrau sei, da sie früher auch schon einen Freund und einen angeblichen "Kumpel" gehabt hatte, der mehr von ihr gewollt hatte. Auf dem Höhepunkt dieser Diskussion sagte sie, ich kann ja ihre Freundin fragen, die sei die Einzige, die sie so lange kennen würde. Ich war wütend auf meine Freundin und war deswegen nicht besonders nett zu dem Mädchen, die trotzdem meine Fragen ehrlich beantwortete und trotz allem, was meine Freundin ihr angetan hatte, bezeugte, dass der erste Freund wohl nur ein paar Wochen mit ihr zusammen gewesen war und der beste Kumpel wohl bei allen erfolglos gebaggert hatte. Ich ging zu weit und fragte noch, ob meine Freundin mit dem Typen, den sie geküsst hatte, geschlafen hätte, worauf das Mädchen mich dann zum Teufel schickte mit meinen Fragen. Auch nach diesem "klärenden" Gespräch nagte der Zweifel an mir, trotzdem blieb ich mit ihr zusammen und zog mit ihr sogar weit weg, weil sie nach ihrer Ausbildung in einem anderen Firmensitz arbeiten musste.


Hinter jedem Kollegen vermutete ich mittlerweile eine Affäre, wovon ich ihr aber nichts erzählte, weil ich nicht ständig streiten wollte. Ihr gegenüber blieb ich normal, trieb mich jedoch, wenn sie nicht da war, dann auch im Internet herum. Sie glaubt, ich halte nicht viel von Internet und sozialen Netzwerken, heimlich habe ich aber unter anderem Namen einen Account beim blauen F und stalke sie und ihre Freunde, vor allem die männlichen Freunde. Mit meinem Account habe ich Kontakt zu vielen anderen Frauen, die nichts von ihr wissen, und mit einigen habe ich mich getroffen, um meine Freundin zu bestrafen und irgendwann verlor ich dann die Kontrolle. Es gab mir einen Kick, zu anderen Frauen zu gehen und mit ihnen zu schlafen, während sie arbeitet. Ich habe damit das Gefühl, es ihr gezeigt zu haben, obwohl sie eigentlich nichts getan hat. Meine Angst, dass sie mir fremdgeht, hat mich selbst zum Fremdgeher gemacht und das tut mir unheimlich leid.


Ich versuche, es wieder gut zu machen und bin nett und aufmerksam zu ihr. Ich denke auch oft an ihre Freundin von früher und schaue auch sie oft bei dem großen blauen F an, eine meiner erregendsten Fantasien ist es, mit ihr Vergeltungssex zu haben. Sie ist viel hübscher und schlanker als meine Freundin und scheint auch intelligent zu sein.Sie kann toll zeichnen und ich denke, wären die beiden damals zusammen in der Kneipe gewesen, hätte ich wohl versucht, mich an sie ranzumachen und nicht an meine Freundin. Ich möchte also beichten, dass ich fremdgehe, eifersüchtig bin, meine Freundin belüge, mit schönen Sachen einwickele und mir beim Sex mit ihr oft ihre Freundin vorstelle. Den Mittelalterfimmel hat meine Freundin übrigens auch von ihrer Freundin, ich würde sie echt gern noch mal anschreiben, traue mich aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034604 vom 15.12.2014 um 16:06:36 Uhr (26 Kommentare).

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Erkenntnisse beim Kiffen

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Drogen Engherzigkeit Feigheit Partnerschaft

Ich (w/20) bin Studentin und rauche ab und zu einen Joint. In der Phase, wenn das Gras wirkt und ich high bin, zeigt mir das Leben öfter mal die wahren Gesichter meines Gegenübers. Mir wird also dann erst klar, ob mein Gegenüber ein absoluter Idiot ist und ich einfach zu blind war, oder ob die Person in Ordnung ist. Auf jeden Fall habe ich gestern zum ersten Mal mit meinem Freund zusammen gekifft und mit ist klar geworden, dass ich eigentlich doch lieber Single wäre. Hiermit beichte ich, dass ich erst jetzt merke, dass meine Gefühle nicht so sind, wie ich dachte und ich mich von meinem Freund aufgrund der Kiffer-Einsicht trennen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00034595 vom 14.12.2014 um 10:32:39 Uhr (17 Kommentare).

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