Mein kranker Wellensittich

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Mord Tiere Kinder

Das Schlimmste, was ich in meinen Augen gemacht habe, ist schon recht lange her. Ich war so circa neun Jahre alt und hatte Wellensittiche. Ich hing sehr an diesen Tieren, ich wollte auch immer nur das Beste für die kleinen Wesen. Eines Tages wurde mein Vogel sehr, sehr krank. Es war klar, dass der arme blaue Wellensittich nicht mehr lange zu leben hatte. Ich war allein zu Hause, mein Papa auf der Arbeit. Es war, soweit ich mich erinnern kann kurz vor unserem Urlaub. Ich weiß nicht warum, aber ich fühlte mich der ganzen Situation einfach nicht gewachsen. Und paradoxer Weise tat ich etwas, was ich nie vergessen werde und bis heute noch bereue und oft daran denken muss. Ich ging in die Küche und machte den Stopfen von der Spüle zu. Dann ließ ich Wasser in das Spülbecken ein. Ich nahm den armen Vogel und tauchte ihn da hinein, bis er aufhörte zu zappeln. Danach ging es mir grottenschlecht. Ich weiß auch gar nicht mehr, was ich dann gemacht habe. Ich hatte ihn glaube ich hinterm Haus begraben. Ich werde mir das niemals verzeihen!

Beichthaus.com Beichte #00028103 vom 30.08.2010 um 00:47:07 Uhr (30 Kommentare).

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Das Manga Date

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Wollust Engherzigkeit Lügen Dating

Da sich die Bad-Date-Bail-out Beichten häufen, werde ich auch mal meinen Senf dazugeben: Vor einigen Jahren wollte mich ein Kumpel mit einer seiner Freundinnen aus dem Leichtathletikclub verkuppeln, da er meinte wir würden gut zusammenpassen. Das Mädchen war optisch sehr ansprechend, wie er mir mit einem Foto bewies. Hübsch, schlank und durchtrainiert. Ich sagte also zu sie zu treffen. Die erste halbe Stunde redete nur ich, sie sagte eigentlich nur "Ja" oder "Nein". Als ich schon aufgeben wollte und das Date abbrechen, taute sie etwas auf und erzählte mir von ihrer Vorliebe für Mangas. Damit kann und konnte ich zwar nix anfangen, aber ich heuchelte Interesse vor. Sie kam immer mehr in Fahrt und fand es toll, das ihr jemand zuhörte, da die meisten anderen ihr Hobby doof fanden. Nach einer Weile dachte ich: Okay, vielleicht hat sie ein komisches Hobby, aber nett und hübsch ist sie auf jeden Fall. Ich bot ihr an, sie nach Hause zu fahren. Als wir bei ihr zu Hause angekommen waren und ich mich von ihr im Auto verabschieden wollte, griff sie plötzlich in meinen Schritt und begann mich zu massieren. Das kam zwar überraschend, aber man beschwert sich da ja nicht als Mann. Na gut, dann wirst du mal auch an ihr rummachen, dachte ich und wir begannen uns gegenseitig zu streicheln. Mich irritierte, dass sie dabei die ganze Zeit kicherte, außer bei ihrem Orgasmus. Als wir fertig waren fragte sie mich, ob wir doch noch zu mir nach Hause fahren könnten, da ihre Eltern sonst wieder dumme Fragen stellen würden, wenn ich bei ihr übernachtete. Klang einleuchtend und wir fuhren zu mir nach Hause.


Das war der größte Fehler meines Lebens bis dato, denn nach dem wir die ganze Nacht Liebe gemacht hatten, sie dabei immer ziemlich kindisch kichernd, weigerte sie sich am nächsten Tag wieder nach Hause zu gehen. Ich lies sie bleiben. Einen Tag und noch einen und noch einen. Ihren Eltern erzählte sie, sie wäre bei einer Freundin. Nach einer halben Woche verlangte sie den Wohnungsschlüssel und begann versaute Mangas zu zeichnen, die sie überall in der Wohnung aufhängte. Wenn ihr Körper nicht so vollkommen gewesen und ich nicht immer wieder schwach geworden wäre, hätte ich sie da schon raus schmeißen sollen, aber ich dachte immer: Nur noch einmal ficken, dann fliegt sie aber raus. Irgendwann nach eineinhalb Wochen wurde es mir jedoch tatsächlich zu bunt. Mein kleiner Freund schmerzte und ihr ständiges Gekicher nicht nur beim Sex nervte. Sie musste auch immer im selben Raum sein wie ich. Ich lies mir eine Ausrede einfallen, ich müsste dringend einen Geschäftspartner treffen. Da ich von zu Hause aus arbeiten kann und ich Dussel ihr das erzählt hatte, blieb mir keine andere Wahl. Außerdem erzählte ich ihr, ihre Eltern hätten angerufen und wollten, dass sie endlich nach Hause komme, während sie im Bad war, die Nummer hätten sie von meinem Kumpel.


Widerwillig trennte sie sich von mir und sagte mir sie könne es kaum erwarten mich abends wiederzusehen, sie würde einkaufen für ein romantisches Candlelight-Dinner und ihre Eltern fragen ob sie bei mir einziehen könne. Panisch lies ich anschließend das Schloss meiner Wohnung austauschen und zog zwei Wochen zu dem Kumpel der mir das eingebrockt hatte. Sie kam anschließend einen Monat nicht zur Leichtathletik und ich hatte zwei eingeschmissene Scheiben in der Wohnung. Wie ich gehört habe, hat sie mittlerweile einen anderen Freund und ist mit dem dritten Kind innerhalb von drei Jahren schwanger.

Beichthaus.com Beichte #00028095 vom 26.08.2010 um 10:27:29 Uhr (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sex im See

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Sex Wollust Ignoranz Schamlosigkeit Ammersee

Hiermit möchte ich (m/26) mal beichten, was neulich passiert ist. Meine Freundin und ich entschlossen uns aufgrund der sehr hohen Temperaturen an den See zu fahren. Dort angekommen merkten wir, dass wir nicht die einzigen waren, die auf diese Idee kamen. Es waren circa 500, wenn nicht mehr, Menschen dort. Man lag wie die Ölsardinen nebeneinander und der Badebereich war auch sehr klein (so circa 50 Meter Strand). Naja, egal, es ging ja um die Abkühlung, die wir auf jeden Fall genossen haben und viel Spaß im Wasser hatten. Aber wie das nun mal so ist, haben wir beim Wasserspaß relativ schnell auch Lust aufeinander bekommen und uns geküsst. Die Lust wurde so groß, dass meine Freundin auf einmal meinen besten Freund in die Hand nahm und ihr Bikini-Höschen zur Seite schob und wir vor allen Leuten Sex hatten. Es war unheimlich aufregend und wir mussten uns oft beherrschen normal zu gucken und nicht laut los zu stöhnen. Ich glaube es hat keiner mitbekommen, aber das wissen wir beide nicht genau - was das Ganze unheimlich aufregend gemacht hat. Dazu ist zu sagen, dass meine Freundin wirklich sehr sexy ist und sicherlich einige Blicke auf ihr lagen. Hiermit beichte ich, dass wir vor circa 500 Leuten Unterwasser-Sex hatten.

Beichthaus.com Beichte #00028086 vom 23.08.2010 um 22:25:10 Uhr in Ammersee (40 Kommentare).

Gebeichtet von peter93887
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Von Zwängen geleitet

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Zwang Peinlichkeit Verzweiflung Auto & Co.

Ich werde tagtäglich von Zwängen geleitet. Früher war es nur der erneute Gang von der Kinokasse zum Parkhaus, weil ich dachte, mein Auto wäre noch offen. Heute stehe ich manchmal nachts nochmal auf, um Handbremse, Gangschaltung, Kofferraum, Türen und seit neustem auch die Motorhaube zu kontrollieren. Fragt mich nicht wieso!
Wenn ich meinen morgendlichen Klogang absolviere und merke, dass ich unter Zeitdruck gerate, muss ich manchmal minutenlang abwischen, weil ich immer glaube, dass gerade noch ein Stückchen rausgekommen ist. Oft stehe ich mehrfach auf, ziehe die Hose hoch und lasse sie dann doch wieder runter, weil irgendein Gefühl mich dazu verleitet.
Wenn ich dann irgendwann aus dem Haus gehe, kontrolliere ich alle Türen und Fenster meiner Wohnung. Aber nicht nur einmal, nein mindestens drei mal. Lustigerweise auch z.B. die Tür zum Badezimmer oder zur Abstellkammer.
Beim Autofahren muss ich jeden Meter meines Weges mitkriegen, da ich panische Angst davor habe, einen Unfall zu bauen ohne es zu merken oder gar jemanden anzufahren. Manchmal fühle ich mich dabei so unter Druck gesetzt, dass ich das vierfache meines eigentlichen Bedarfs an Zigaretten verrauche. Von Zeit zu Zeit fahre ich dann nochmal zurück, um mich zu vergewissern, wenn ich das Gefühl nicht unterdrücken kann. So brauche ich für eine Strecke von 8 km auch gerne mal 20 Minuten bei freier Strecke.
Wenn ich mich dann abends irgendwann ins Bett lege, schaue ich bei jedem meiner 6 Wecker (PC, Handys, Funkwecker) nach ob ich auch wirklich die richtige Zeit eingegeben habe und ob sie nicht vielleicht auf Wochenende stehen. Das dauert manchmal bis zu 10 Minuten, da ich anscheinend glaube, dass eine böse Macht die Wecker wieder verstellen könnte, nachdem ich sie kontrolliert habe.


Das ganze ist nicht weiter schlimm und behindert auch nicht großartig im täglichen Leben. Allerdings zwingt es einen dann doch manchmal zu kleinen Notlügen. Zum Beispiel, wenn die Freundin fragt, warum man denn schon wieder eine halbe Stunde zu spät ist. "Entschuldige Schatz, ich musste mir mit einer ganzen Rolle Klopapier den Hintern abwischen, dann die kurze Strecke Autobahn 3 mal hin- und herfahren, weil ich dachte, ich hätte einen Fuchs überfahren, habe dann meiner Handbremse nicht vertraut, dass sie angezogen bleibt und die Motorhaube ist auch ein hinterhältiges Stück. Gewöhne dich schon mal dran."

Ich glaube bevor ich das sage, gebe ich mir die Kugel.

Woher auch immer diese Angewohnheiten, Zwänge, Triebe oder wie man sie auch nennen mag, herkommen. Ich hoffe es gibt da nicht noch mehr. Irgendwann könnten sie wirklich lästig werden, aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Danke fürs Lesen, ich glaube das Aufschreiben könnte ein wichtiger Schritt gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00028082 vom 22.08.2010 um 18:00:32 Uhr (48 Kommentare).

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Der surfende Kollege

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Verrat Kollegen Chef Arbeit Oberammergau

Ich möchte beichten, dass ein Arbeitskollege durch mich seine Stelle verloren hat. Ich bin Auszubildender in einer kleinen Firma und bin mit verantwortlich für die Sicherheit unserer Systeme. Nach einer internen Umstellung der Firewall konnte man nun den Traffic, den die Benutzer verursachen besser analysieren (von intern nach extern, Protokoll etc.). Mir fiel dabei auf, dass besagte Kollege täglich eine VPN-Verbindung offen hat, welche ich zunächst für die Einwahl zum Kunden hielt, nach Überprüfung musste ich leider feststellen, dass dieses nicht der Fall war. Da es sich bei der IP um eine dynamische handelte, habe ich einen bestimmten Adressbereich geblockt um so den Verbindungsaufbau zu verhindern. Am nächsten Morgen habe ich gesehen, wie der Kollege versucht hat eine VPN-Verbindung aufzubauen, welche durch die Sperrung der IPs natürlich nicht möglich war, dieses zog sich über den ganzen Tag. Ich dachte, er wird schon gemerkt haben, dass es keinen Zweck mehr hat und aufgeben, jedoch nahm er die UMTS Karten eines Kollegen und versuchte darüber die VPN-Verbindung auf zu bauen.


Als Hinweis: Die Nutzung des Internets ist bei uns für private Zwecke komplett verboten!
Wenn jedoch einer in der Pause mal was macht, ist das vielleicht noch in Ordnung, aber besagter Kollege hat über 1 GB Traffic verursacht innerhalb von einer Woche. Da ich als direkten Vorgesetzten nur meinen Chef habe, habe ich dieses Verhalten gemeldet. Der Chef hat sich daraufhin mit den Kollegen zusammen gesetzt und ihm die Chance gegeben, es zuzugeben, jedoch verneinte er dieses komplett und sagte er wüsste von nichts. Nun, habe ich eine Email erhalten, mit der Bitte, den externen Zugang zu sperren, sowie den Domänen Account zu deaktivieren. Über einen Kollegen habe ich erfahren, dass der besagte Kollege gekündigt wurde.
Ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen, da er nun gekündigt wurde, jedoch hat auch er ein wenig selbst Schuld, wenn man merkt, es geht nicht mehr und man wurde erwischt, muss ich nicht noch ein drauflegen und es per UMTS Karte versuchen, oder?
Beruflich gesehen, habe ich das Getan, für was ich zuständig bin, menschlich gesehen fühle ich mich teilweise als Verräter.

Beichthaus.com Beichte #00028078 vom 20.08.2010 um 21:57:16 Uhr in Oberammergau (48 Kommentare).

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