Mit dem Slip erwischt

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Nassenheide

Ich (m) hatte ein ungemein peinliches Erlebnis in meiner Pubertät. Ich war damals um die 14 und mein Bruder um die 19. Er war zu dieser Zeit schon ziemlich lange mit seiner Freundin zusammen. Diese übernachtete auch oftmals bei uns und ließ auch persönliche Dinge wie Klamotten, Schmuck etc. bei meinem Bruder. Eines Tages, als niemand daheim war, durchstreifte ich die Sachen meines Bruders und entdeckte in einer Schublade Unterwäsche, die nur seiner Freundin gehören konnte. Wie man als 14-jähriger eben ist, also naiv und pubertär, klaute ich einen ihrer Slips. Tage später, als ich am eigenen Körper "herumexperimentierte", verwendete ich den Slip als "Gedankenstütze". Ich hatte allerdings vergessen, meine Zimmertür abzuschließen und genau während meines "Selbstexperimentes" stürmte die Freundin meines Bruders in das Zimmer und ertappte mich auf frischer Tat. Ich versuchte natürlich den Slip zu verstecken und war peinlich berührt. Gott sei Dank verließ sie das Zimmer augenblicklich wieder. Ich schämte mich natürlich sehr, hoffte jedoch insgeheim, dass sie meine Gedankenstütze nicht gesehen hatte. Wir verloren auch kein Wort über das Geschehnis. Damit war die Sache für mich eigentlich erledigt. Zu meinem nächsten Geburtstag überreichte sie mir allerdings augenzwinkernd eine Packung Boxershorts. Inzwischen ist sie die Verlobte meines Bruders und wir verstehen uns ziemlich gut. Trotzdem schäme ich mich ab und zu.

Beichthaus.com Beichte #00031590 vom 12.07.2013 um 20:13:39 Uhr in Nassenheide (18 Kommentare).

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Mit Methamphetaminen über die Grenze

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Drogen Selbstsucht Stolz Sucht

In meinen Teenagerjahren (ca. 15-19) hatte ich drei beste Freundinnen, wir waren eine richtig coole Mädels-Clique damals. Wir sind durch dick und dünn gegangen und waren unzertrennlich. Ich hatte aber außerhalb der Schule noch einen anderen Freundeskreis, weil ich aus einem Dorf komme und die anderen in der Stadt aufgewachsen sind. Mit meiner Dorfclique habe ich meistens gekifft und anderen Unfug getrieben. Nach ein paar Jahren, so mit 18, habe ich dann auch andere Sachen ausprobiert und bin dann irgendwie in diese Crystal-Geschichte (Methamphetamin) reingerutscht. Nicht nur, dass ich das Zeug genommen habe, ich habe es auch öfter mal über die Grenze (CZ) geschmuggelt und solche Sachen. Ich kam mir irgendwie vor wie Toni Montana und habe mich für die Allergrößte gehalten. Abgesehen davon hatte ich es immer relativ einfach im Leben. Ich war eine von diesen Personen, die ohne Aufwand durchs Leben gehen, immer von den Eltern unterstützt werden, sich in der Schule nie anstrengen, aber durch Schummelei und Nichtstun doch noch ihr Abitur kriegen. - Jeder kennt doch so jemanden.

Naja, irgendwie wurde ich durch all das ziemlich arrogant und habe gedacht, ich könne machen, was ich will. Irgendwann bin ich auch mit den Menschen so umgesprungen, wie ich das wollte. Meine besten Freundinnen haben sich natürlich Sorgen um mich gemacht, weil ich mich so verändert habe, und suchten das Gespräch. Aber ich, auf meinem hohen Drogen-Ross, wollte von all dem nichts hören und habe sie abblitzen lassen. Eine von ihnen, ich nenne sie mal E., war mir besonders nah, aber wir hatten auch oft Streit, da ich mir einbildete, sie sei neidisch auf mich. Sie hat sich immer in die Schule reingehängt und hat auch privat alles gegeben, doch das wurde nie richtig anerkannt, da ihre Eltern geschieden waren. Ihr Leben war einfach das komplette Gegenteil von meinem. Eines Tages wollte sie mit mir reden, allerdings war alles, das mir dazu einfiel, dass es mir eh total egal wäre und dass sie ruhig gehen könne, wenn ihr irgendetwas an mir nicht passt. Sie hatte Tränen in den Augen und ist dann irgendwann gegangen, weil sie wohl nicht mehr aushielt, wie ich sie behandelt habe. Zu Recht.

Ich hatte kurz darauf einen Autounfall, bei dem ich mein, inzwischen schon zweites, Auto geschrottet habe. Ich war total zugedröhnt und meine beste Freundin hat mich zuvor beim Feiern gesehen. Allerdings war ich mal wieder fein raus aus der Sache, weil der diensthabende Sanitäter mein Nachbar war und weder einen Alkohol- noch Drogentest gemacht hat. Ich habe also wieder ein neues Auto bekommen, da die Versicherung bezahlt hat und meinen Schein behalten. Sie hat mir darauf eine bitterböse Mail geschrieben, in der sie mir vorwarf, wie dumm ich doch sei, und dass ich doch mal einsehen solle, wie ich mich überhaupt aufführe. Ich würde nicht ewig so ein Glück im Leben haben. Ich allerdings habe sie mal wieder abblitzen lassen. Daraufhin hatten wir nie wieder Kontakt und sind nach dem Abitur auch in verschiedene Städte gezogen. Nun ja, ihre Prophezeiungen sind alle eingetroffen. Ich wurde noch im gleichen Jahr mit Drogen erwischt, kam mit einem üblen Psychopathen zusammen, der mir die besten Jahre meines Lebens gestohlen hat, und habe mein Studium nach zwei Jahren in den Sand gesetzt. Bei mir geschah noch vieles mehr, aber das tut nichts zur Sache. Sie hingegen wurde glücklich und hat gerade erfolgreich ihren Abschluss gemacht. Tja, das Karma hat hier richtig schön zugeschlagen, könnte man sagen.

Irgendwie habe ich erst ungefähr 1-2 Jahre später kapiert, was ich da eigentlich angestellt habe. Und wie mies ich mich ihr gegenüber, und auch allgemein, benommen habe. Und dass ich eine wunderbare Freundschaft, die immer noch bestehen könnte, in den Müll geworfen habe. Alles nur, weil ich mich unantastbar gefühlt habe. Ich möchte nicht einmal den Drogen die Schuld dafür geben, schließlich habe ich aus freien Stücken gehandelt. Noch heute, fünf Jahre später, muss ich oft an E. denken. Wie es ihr wohl geht? Ob sie glücklich ist? Dann schaue ich mir Fotos von ihr in einem sozialen Netzwerk an und bereue es einfach nur. Hin und wieder träume ich auch von ihr. Dass wir uns über den Weg laufen und sie mich ignoriert, oder auch, dass wir uns wieder versöhnen. Sogar mein Unterbewusstsein hat noch ein schlechtes Gewissen. Ich nehme mir immer wieder vor, ihr einen Entschuldigungsbrief zu schreiben. Ich rechne zwar nicht damit, dass sie mir verzeiht, aber sie sollte zumindest wissen, dass sie recht hatte, und dass es mir leidtut. Ich kann nur den Jüngeren unter euch raten: Gebt niemals jemanden auf, nur weil ihr euch in einer Phase befindet, in der ihr euch für so viel cooler haltet, als eure Freunde. Ich habe E. so wehgetan und ich bereue mein Verhalten aufrichtig. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031587 vom 12.07.2013 um 11:07:10 Uhr (18 Kommentare).

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Die Geschichten, die das Leben schreibt

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Ehebruch Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Maintal

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich ziemlich viel mit meiner Schwägerin geschrieben, ich war mit ihr Paintball spielen und so weiter. Seitdem wir uns kennen, und das sind immerhin 20 Jahre, haben wir uns immer gegenseitig aufgezogen und zu kleinen Challenges herausgefordert. Ich fand sie schon immer klasse. Sie wurde auch immer kecker und irgendwann verabredeten wir uns zu einem Treffen zu zweit, ohne, dass unsere Partner davon wussten. Ja, sehr unmoralisch - doch eigentlich ging es mehr darum, wer zuerst den Schwanz einzieht. Jeder dachte, der andere wäre zu feige, zu erscheinen. Und dennoch kam sie total aufgeregt zu dem Treffen. Scheinbar fehlte nicht nur mir in der eigenen Ehe-WG etwas. Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind oftmals sehr seltsam und für Unbeteiligte moralisch unverständlich, aber wir standen bestimmt einen ganzen Meter voneinander entfernt und niemand kann sagen, wie das passiert ist. Aber wir küssten uns. Alles andere war weg, wir wissen beide nicht, wie und warum. Es war wie ein Stromschlag und zwei menschliche Herzen sind verschmolzen. Und ja, das hört sich kitschig an - doch genau das ist geschehen. Dabei dachte ich selbst immer, dass es so etwas nur in schlechten Filmen gibt.


Ich kürze das Ganze etwas ab. Seit diesem Tag konnten wir nur noch aneinander denken und trafen uns heimlich. Und das, so oft es nur ging. Aber unser schlechtes Gewissen fraß uns langsam auf. Es sagte uns jeden Tag aufs neue, dass wir etwas tun müssen. Nämlich eine einsame Entscheidung treffen. Uns war natürlich bewusst, dass das tief greifende Konsequenzen haben würde. Wir haben es uns nicht einfach gemacht, aber wir haben uns, jetzt, nach fast zwei Jahren, von unseren Partnern getrennt. Ich wurde zwar nach dem Motto "Männer weinen nicht" erzogen und musste nach dem frühen Tod meines Vaters sehr schnell erwachsen werden. Doch bis zu dem Moment der Trennung von unseren Partnern sind viele Tränen geflossen und ich war am Ende meiner Kräfte. Es war ein Kampf zwischen Herz und Verstand. Doch der Verstand konnte nicht gewinnen, wenn ich mich nicht selbst aufgeben wollte. Jetzt sind wir die Bösen für alle. Doch es gab keinen anderen Ausweg. Ich möchte allen, die jetzt nicht mehr mit uns reden, und unseren langjährigen Partnern sagen, dass wir sie nie zuvor betrogen haben. Und dass es lediglich aus einer Leichtsinnigkeit heraus passiert ist. Wir lieben uns abgöttisch, sind glücklich und auch ihr seid es wert, nicht betrogen und belogen zu werden. Wir konnten nicht bei euch bleiben, weil wir morgens in den Spiegel sehen müssen. - Es war der einzige Weg, auch wenn es weh tut. Und wir gehen diesen Weg.

Beichthaus.com Beichte #00031582 vom 10.07.2013 um 11:58:04 Uhr in 63477 Maintal (40 Kommentare).

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Die Lügen über meine Familie

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w) beichte, dass ich permanent lüge. Ich muss zuerst erklären, dass mir schon relativ viel Mist passiert ist. Das Ganze ist also ein bisschen kompliziert. Es fing alles an, als ich zwei Jahre alt war und bei meinem Vater Krebs diagnostiziert wurde. Als ich sechs war, starb er. Kurze Zeit später verhaftete man meinen damals 16-jährigen Bruder wegen Drogen und einigen anderen Dingen. In der Schule fingen sie an, über mich zu reden. Daraufhin zogen meine Mutter und ich weg und die Lügen fanden ihren Anfang. Ich behauptete zum Beispiel, keinen Bruder zu haben. Die Sache mit meinem Vater erwähnte ich nur dann, wenn ich nicht mehr ausweichen konnte. Wenn dann alle ihr Mitleid bekundet haben, tat ich so, als wäre ich dankbar dafür und täuschte vor, ich würde meinen Vater vermissen. Doch in Wahrheit vermisse ich ihn nicht. Wie soll man jemanden vermissen, den man nie wirklich kennenlernen konnte? Ich hatte nie viel mit meinem Vater zu tun. Er hat die meiste Zeit nur dagelegen oder war auf Schmerzmitteln.
Als wir wieder umzogen und mein Bruder draußen war, änderte ich meine Strategie. Die ganze Familie behauptet nun, mein Bruder sei zeitweilig im Internat und später bei Verwandten in Amerika gewesen. Über meinen Vater erzähle ich, dass er sich von meiner Mutter getrennt hätte und ich keinen Kontakt mehr mit ihm will. So erspare ich mir das peinliche Schweigen, das auf die klischeehaften Mitleidsbekundungen folgt. Das alles tut mir leid. Dass ich meinen Bruder verleumdet habe, und dass es mir nicht möglich ist, etwas zu fühlen, wenn ich an meinen Vater denke. Auch, dass ich meine Freunde und Bekannten anlüge und sie denken, dass mein Vater ein Mistkerl sei. Er war ein netter Mensch. Das kann ich aus Fotos, Videos und den Erzählungen meiner Verwandten schließen. Manchmal weiß ich selbst nicht mehr so genau, weshalb ich das tue. Am liebsten würde ich einfach alles erzählen, aber ich habe Angst.

Beichthaus.com Beichte #00031580 vom 11.07.2013 um 02:12:26 Uhr (11 Kommentare).

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Die Qualen meines Pferdes

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Rache Ekel Engherzigkeit Ignoranz Tiere Marburg

Seit mehreren Jahren habe ich die Reitbeteiligung eines tollen Pferdes. Alles hat immer bestens geklappt, nur über den Schmied und dessen Unzuverlässigkeit habe ich mich einige Male geärgert. Da die Besitzer des Pferdes nicht einfach sind, und sie sich stets geweigert haben, den Schmied zu wechseln, musste ich mich also immer wieder mit ihm herumschlagen. Letzte Woche waren die Hufeisen vorne bereits locker, und weil er gerade da war, habe ich ihn gebeten, sie zu beschlagen. Er meinte nur, er hätte jetzt keine Zeit, würde aber die Tage vorbei kommen und wenn nicht, hätten wir in einer Woche ja eh einen Termin. Zwei Tage danach kam, was kommen musste: Beide Eisen brachen ab, und dabei ist die halbe Hufwand mit ausgebrochen, was bedeutet, dass das Tier nur noch auf Strahl und Sohle stand - eine extrem schmerzhafte Sache. Ich habe ihn natürlich sofort angerufen und er meinte, er würde sofort vorbeikommen. Was war? Nichts. Nachdem ich ewig gewartet hatte, rief ich erneut an und er sagte mir, dass er das jetzt nicht mehr geschafft hätte und schon Feierabend hat. Dann verwies er mich wieder auf den bereits gemachten Termin. Ich hatte schon einen mächtigen Stehkragen, aber angesichts der schwierigen Besitzer habe ich das Beste aus der Situation gemacht: Hufe eingepackt, Boxenruhe. Am liebsten hätte ich einfach einen anderen Schmied gerufen. Alle anderen Leute aus dem Stall konnten ihren Augen nicht trauen, so katastrophal sahen die Hufe aus - ganz zu schweigen von den Schmerzen, die die Stute gehabt haben muss!

Am Tag des besagten Termins erschien der Schmied nach zwei Stunden des Wartens auch nicht. Ich habe vollkommen die Krätze bekommen und mit den Besitzern telefoniert, die momentan nicht im Lande sind. Nein, das müsse so gehen, der Schmied würde das Pferd seit 15 Jahren kennen und sie würden auch jetzt nicht umsteigen. Heute, rund fünf Tage, nachdem die Eisen ausgebrochen sind, kam der Schmied endlich. Vorher war ich mit der Stute noch vor dem Stall und habe sie dort etwas Gras knabbern lassen. Dabei fiel mir das frische, warme Häufchen ins Auge, dass der Hofhund gerade dort platziert hatte. Einmal umgesehen, eine Tüte geschnappt, das Häufchen genommen und volle Lotte beide Vorderhufe richtig schön damit eingeschmiert. Die Stute tat mir ein bisschen Leid, aber die Rachegelüste waren größer. In alle Ritzen habe ich die Kacke gedrückt. Kaum, dass ich fertig war, bog der Schmied um die Ecke und begann, die Hufe zu bearbeiten. Nach kurzer Zeit musste er eine Pause machen, weil ihm von dem bestialischen Gestank schlecht war. Seine Hände hatten auch einiges abbekommen, aber er hat mich nicht darauf angesprochen.

Fazit: Die Stute hat wieder blitzeblanke Hufe mit speziellen, aufgeklebten Hufschuhen und kann wieder laufen, und ich hab die Genugtuung, ihm wenigstens eine ausgewischt zu haben. Das wird unser Verhältnis zwar definitiv nicht verbessern, aber ich habe genug überzeugende Fotos der katastrophalen Hufe gemacht, um die Besitzer zu überzeugen, den Schmied zu wechseln. So im Nachhinein tut mir das auch irgendwie Leid, aber nachdem ich die halbe letzte Woche damit verbracht hab, auf ihn zu warten, musste ich ihm irgendwie eine reinwürgen.

Beichthaus.com Beichte #00031576 vom 10.07.2013 um 01:44:17 Uhr in Marburg (23 Kommentare).

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