Tiefgreifende Themen in Männermagazinen

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Schamlosigkeit Zorn Gesellschaft Waldfeucht

Ich (m/18) verkünde ohne Scham, einer von vielen männlichen Playboy-Lesern zu sein. Jeden Monat kaufe ich mir die neue Ausgabe am Kiosk. Wer jetzt denkt, dass dort nur nackte Frauen zu finden sind, irrt sich gewaltig. Es werden dort ungeheuer viele Themengebiete angesprochen und ich finde die Life-Style-Rubriken sehr interessant. Diese Artikel bieten durchaus Gesprächsstoff, doch zum Beispiel mit einem Klassenkameraden darüber zu reden ist sinnlos. Ich hatte mal mit einem guten Freund aus meiner Klasse ein Gespräch, doch als ich erwähnte, wo ich diese Modetipps gelesen hatte, nannte er mich sofort einen Perversling, und das nicht zum Spaß. Meine Eltern, fragt ihr euch? Die wissen von alldem nichts, ich gehe dort kein Risiko ein.


Ich lebe zwar mit meinem großen Bruder zusammen, doch auch er will diese Angewohnheit von mir nicht wahrhaben und glaubt, ich sei noch in einer "post-pubertären Phase." Mit einer jungen Frau darüber reden? Kein Kommentar. Ich denke, die jungen Leute von heute verbinden mit dem Wort "Playboy" doch nur Nudismus und Pornografie. Wem soll ich die Schuld geben, dass die so ticken? Etwas von allen Seiten betrachten, ist das so schwer? Es ist schade, dass man ein persönliches Interesse hat, aber aus gesellschaftlich-konventioneller Sicht nahezu gezwungen ist, mit niemandem darüber zu reden. Die Beichte ist übrigens, dass ich mir die nackten Frauen trotzdem mit großem Vergnügen anschaue.

Beichthaus.com Beichte #00034763 vom 04.01.2015 um 16:59:14 Uhr in Waldfeucht (16 Kommentare).

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Traumfrau mit Prinzipien

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Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Nach meinem Abi habe ich (m/26) ein Studium in Ökologie und Umweltschutz aufgenommen. Da ich aus einer Familie stamme, die seit jeher Landwirtschaft betrieben hat, komme ich auch aus der Praxis. Vor Jahren bereits habe ich begonnen, Artikel für Fachzeitschriften zu verfassen. Um mich auf diese vorzubereiten, muss ich mich auch mit vielen verwandten Themen befassen. Daher bilde ich mich auch außerhalb der Uni weiter. Bei einem medizinischen Fachvortrag über die Wirkung von Umweltgiften in Bekleidung vor sechs Monaten war der komplette Saal ausgebucht. Die Plätze waren nummeriert und neben mir saß eine junge Frau. Ich habe sie im ersten Moment gar nicht richtig wahrgenommen. Während der Pause habe ich mich dann mit ihr unterhalten. Als ich ihr in die himmelblauen Augen blickte, ging mir das Herz auf. Diese Frau war eine Traumfrau. Keinerlei Schminke, sondern reine pure Schönheit. Sie ist ein Jahr älter als ich und studiert Ernährungswissenschaften. Nach dem Vortrag haben wir uns noch lange unterhalten, wir hatten so viele Gemeinsamkeiten, dass wir dann in einem Nachtcafé bis in den Morgen plauderten. Natürlich war eine Verabredung in den nächsten Tagen selbstverständlich. Wir haben uns die nächsten Wochen sehr häufig getroffen. Irgendwann kam es dann zu den ersten Zärtlichkeiten - kurz darauf waren wir ein Paar.


Ich vergöttere diese Frau aufgrund ihrer Intelligenz, mit ihr habe ich Gesprächsthemen, absolut auf Augenhöhe. Jetzt möchte ich allerdings auch auf die negativen Seiten ihrer persönlichen Einstellung zu sprechen kommen. Wie bereits erwähnt, sieht sie blendend aus. Sie lehnt es ab, sich zu schminken - was sie auch gar nicht nötig hat - ebenfalls lehnt sie Parfum oder künstlich hergestellte Körperpflegemittel ab. Sie ernährt sich streng vegan, mir persönlich ist vegetarisch ausreichend. Fernsehen lehnt sie ab und das Autofahren soll am Besten auch unterlassen werden. Ich persönlich gehe mit meiner Einstellung nicht so streng um und sie verlangt dies auch nicht von mir, im Gegenteil, sie lässt mir genügend persönlichen Freiraum. Das Zusammensein mit dieser Frau ist schön, aber auch ganz schön anstrengend. Essen gehen funktioniert nur in ganz gewissen Gaststätten. Ins Kino will sie nicht. Verhütet wird nur natürlich, also bedeutet das Disziplin. Wie jede Frau hat sie auch einen natürlichen Haarwuchs. Aber sie rasiert weder die Achseln noch die Beine noch sonst irgendwas, deswegen möchte ich mit ihr auch nicht mehr in die Sauna. Wie gesagt, sie hat eine sehr strenge Einstellung sich selbst gegenüber, ist jedem Menschen gegenüber allerdings sehr tolerant eingestellt.


Jetzt, nach einem halben Jahr werde ich ziemlich unsicher. Einerseits ist diese Frau ein Glückstreffer, andererseits stelle ich mir ein Leben mit ihr unsagbar schwierig vor. Wenn einmal Kinder ins Spiel kommen sollten, dann umso mehr. Klar reden wir über diese Dinge, aber an ihrer Lebenseinstellung hält sie auf Gedeih und Verderb fest. Sie hat mich gestern gefragt, ob ich mir denn ein ganzes Leben mit ihr vorstellen kann und ich habe bejaht, denn ich wusste, dass sie das glücklich machen würde. Allerdings möchte ich beichten, dass das eine Lüge war, denn jetzt, nach genauerem Nachdenken, kann ich es mir tatsächlich nicht vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00034759 vom 04.01.2015 um 11:28:57 Uhr (16 Kommentare).

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Spritztouren mit fremden Autos

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Verschwendung Maßlosigkeit Zwang Auto & Co.

Ich habe heute Nacht mit dem Auto von Bekannten eine Spritztour gemacht. So etwas mache ich allerdings nicht einfach so. Ich habe die Personen erst nach Hause gefahren und bin dann auf einem anderen Weg wieder zu mir. Das mache ich öfters - besonders auf Mittelstrecken erwische ich mich, mit fremden Autos immer mal wieder einen Umweg zu fahren. Das mache ich nicht etwa, weil mir mein Auto nicht gefällt - ich habe einfach einen Drang, jedes Auto, das ich fahre, mal an die Grenze zu bringen. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich im Alltag sehr rücksichtsvoll und entspannt fahre. Probezeit und Alkohol würde ich niemals austesten und auch sonst halte ich mich an die Regeln im Straßenverkehr. Aber diese besondere Situation erweckt in mir das Böse. Die Straßen sind nicht rutschig und nass war es kaum. Ich fuhr in eine Seitenstraße, die als Sackgasse ausgeschildert ist, an der jedoch am Ende noch ein Landweg folgt. Dieser hat bei mir größte Beliebtheit.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: An die beiden Fußgänger im Koppelweg - ich bin, mit wahrscheinlich mehr als 120 Sachen, sehr schnell an euch vorbeigerast. Da einer von euch beiden noch irgendeinen Schrei-Laut ausstieß, habe ich mich sehr erschrocken und mir wurde bewusst, dass mein abenteuerlicher Fahrstil alle Verkehrsteilnehmer in meiner Umgebung gefährdet hat. Ich beichte, dass ich mit fremden Autos gerne viel zu schnell einen unnötigen langen Weg fahre.

Beichthaus.com Beichte #00034756 vom 04.01.2015 um 00:08:43 Uhr (5 Kommentare).

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100 Euro für Sex mit einer 18 Jahre jüngeren Frau

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Lügen Betrug Falschheit Morallosigkeit Willingen

Vor 14 Monaten stand ich (37) mit zwei Bekannten (19 und 28) zusammen an der Theke bei einem jährlich stattfindenden Volksfest. Ich machte dem 19-Jährigen Vorwürfe, dass die Jungs in seiner Clique zu blöde sind, sich um ihre gleichaltrigen, bildhübschen Mädels zu kümmern. Die Jungs in seinem Alter sind größtenteils Singles und die Mädels suchen sich ihre Freunde aus der weiteren Umgebung. Auf Nachfragen erklärte er, dass die Mädels zu arrogant wären und man keine Chance hätte, an sie ranzukommen. Da ich zurzeit nach einer langen Beziehung wieder Tun und Lassen kann, was ich will, wettete ich mit ihm, dass ich es innerhalb von 12 Monaten schaffen würde, eines von den Mädels (19) ins Bett zu bekommen, das mir aufgrund ihres Aussehens und ihrer frechen Art, schon länger ins Auge gefallen war. Wetteinsatz waren 100 Euro - wir gaben uns die Hand und der 28-Jährige besiegelte die Wette. Die nächsten Wochen war die Wette, aufgrund des alkoholbedingten Gedächtnisverlusts, aus unserer beider Gedanken verschwunden.


Irgendwann kam es nach gut drei Monaten dazu, dass wir Drei wieder zusammenstanden und der 28-Jährige sie uns in Erinnerung rief. Im Grunde war das für mich zum Nachteil, da ich kein großer Aufreißer bin und ich mit dem Mädchen im Vorfeld keine fünf Sätze gewechselt habe. So dauerte es über ein halbes Jahr, bis ich nachts auf einer Geburtstagsfeier endlich mal dazu kam, mit dem Mädel ein paar Worte zu wechseln. Da ich mit ihrer Mutter (49) sehr gut befreundet bin, hatten wir schnell ein gemeinsames Gesprächsthema. So kam es auch, dass wir zusammen nach Hause gingen und es vor ihrem Haus zu einem zweistündigen Gespräch kam. Sie ist - für ihr Alter - intelligent, redegewandt und auch noch optisch eine Granate. Nur merkte ich schnell, dass ich die Wette in dieser Form nicht durchziehen kann. Wenn rauskommt, dass ich nur wegen 100 Euro mit ihr ein Nümmerchen geschoben habe, habe ich ihre Mutter, sie selbst und alle mir bekannten Leute, die davon hören, gegen mich. Also traf ich die Entscheidung, ihr von der Wette zu erzählen und dem 19-Jährigen vorzugaukeln, wir hätten es miteinander getrieben und die 100 Euro zu teilen. Sie stimmte auch zu.


Vier Wochen später trafen wir wieder in geselliger Runde, dieses Mal alle, aufeinander. Ich hatte dem 19-Jährigen schon vor vier Wochen erzählt, dass ich ihr es besorgt hätte und dass er mir die 100 Euro geben soll. Als er dann nachts genug Mut angetrunken hat und sie zur Rede stellte, bejahte sie es nicht direkt, ließ ihn aber schon glauben, dass es passiert wäre. Jetzt trafen wir die Monate drauf immer wieder aufeinander und ich unterhielt mich ständig mit dem Mädchen, weil wir irgendwie die gleiche Wellenlänge haben. So kam es halt auch, das mich ihre Mutter zur Rede stellte und mich darum bat, da ich zwar nett, aber zu alt wäre, die Finger von ihrer Tochter zu lassen. Das habe ich ihr hoch und heilig versprochen. Nach einem Jahr auf dem Volksfest kassierte ich also die 100 Euro von dem 19-Jährigen ab und teilte sie mit dem 19-jährigen Mädchen. Vier Wochen später konnte ich die Finger nicht bei mir behalten und schlief mit ihr - seitdem regelmäßig. Mittlerweile quält mich mein Gewissen, weil ich den Jungen betrogen und die befreundete Mutter des Mädchens angelogen habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034753 vom 03.01.2015 um 14:24:30 Uhr in 34508 Willingen (In den Kämpen) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der boshafte Altpapier-Container

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Aggression Dummheit Zorn Ekel

Ich bin eigentlich ein sehr ruhiger, respektvoller und gediegener Mensch. Ich möchte beichten, dass ich letzte Woche, so wie noch nie in meinem Leben, die Beherrschung verloren habe und etwas sehr Dummes getan habe. Ich fange einfach am Anfang an. Als mein Vater vor wenigen Wochen verstarb, musste ich seine Wohnung ausräumen. Da ich der Einzige meiner Familie bin, der sich darum kümmert, musste ich alles alleine machen. Das einzige Problem bei der Aufräumaktion war nur, dass mein Vater unzählige Bücher, bis zur Decke gestapelt, im Laufe seines Lebens gesammelt hatte. So musste ich etwa 400 Kisten voll mit Büchern zum Altpapiercontainer bringen. An der Klappe des Containers war eine scharfe Kante, sodass es unmöglich war, die Bücher so hereinzuwerfen, dass man sich nicht die Finger an der Kante aufstieß. Nach etwa drei Kisten war ich schon so wütend, dass ich den Container lauthals anschrie und trat. Nach etwa 20 Kisten begannen meine Finger schon zu bluten. Ich geriet immer mehr in Rage, sodass ich nachher mehr damit beschäftigt war, den Container zu beleidigen, als die Bücher zu entsorgen. Da er nach knapp 50 Kisten voll war, überlegte ich mir einen Racheplan.


Ich ertrug die nächsten Tage der argen Schlepperei, um dem Container am letzten Tag einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen. Ich nahm mir eine alte Socke, füllte dort meinen Kot, den ich über die letzten Tage angesammelt hatte, hinein und ging nachts wutentbrannt zu dem Container. Ich schlug meine ganze Wut an ihm aus. Irgendwann riss aber die Socke und die ganze Scheiße spritzte herum und landete auf dem Container. Es tut mir leid für die Leute, die am nächsten Morgen dort ihre Zeitungen wegwerfen wollen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034750 vom 02.01.2015 um 22:33:26 Uhr (17 Kommentare).

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