Todesgedanken wegen meiner Familie

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Selbstverletzung Verzweiflung Familie

Mein Leben war schon eine Katastrophe. Probleme in der Familie, mit Freunden und so weiter. Meine Beichte ist, dass ich öfters Todesgedanken habe, obwohl ich eigentlich nicht zum "Emo" neige - eher im Gegenteil. Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn ich auf einmal einen Unfall hätte oder mit Absicht vor einen Zug springen würde. Ich weiß, es ist krank, aber ich habe gelernt solche Gedanken zu unterdrücken und das mithilfe meiner Freunde zu überwinden, trotzdem kommen mir hin und wieder diese Bilder in den Sinn und ich kann nichts daran ändern.

Beichthaus.com Beichte #00024504 vom 03.08.2008 um 22:38:46 Uhr (14 Kommentare).

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Fehlende Zivilcourage

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Feigheit Ignoranz Bahn & Co.

Letztens habe ich in der U-Bahn gesehen, wie ein offensichtlicher Skinhead (so um die 30, Glatze, Springerstiefel) einen jugendlichen Migranten (irgendwo aus der Türkeiecke) angepöbelt hat. Er schubste ihn und beleidigte ihn, seine Familie und sein Volk. Die Bahn war recht voll, aber keiner hat was unternommen. Auch ich nicht, nicht dass ich ihn nicht helfen wollte, sicher wären auch andere dazu gekommen, wenn ich was gemacht hätte, aber ich traute mich einfach nicht. Ich schäme mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00024382 vom 31.07.2008 um 11:54:39 Uhr (50 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie man sich Ausmustern lässt...

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Lügen Falschheit Schamlosigkeit Zivi & Bund

Vor ein paar Wochen musste ich zur Musterung, und da ich beim Gedanken an neun Monate Bundeswehr kotzen könnte und Zivi mir auch nicht gerade taugt, habe ich mir gedacht, ich lasse mich mal ausmustern. Also brav die Nacht durchgemacht, nichts gefrühstückt außer Kippen und drei 200mg-Coffeintabletten, in meine alte Metallerkluft geschmissen und zum KVR gefahren. Mein narrensicherer Plan war, mir so eine Datei runterzuladen von einem Abzocker, der übers Netz für 200 Euro Ausmusterungsanleitungen vertickt, das Kapitel über Agoraphobie und den dazu gehörigen Wikipediaeintrag auswendig zu lernen und einen auf psychisch krank zu machen. Getreu dem Motto: Viel hilft viel, habe ich auf der Fahrt (zu unverschämt früher Stunde möchte ich anmerken) zu den Affen vom KVR noch Coffein nachgelegt, weil man in meiner Vorstellung als Agoraphobiker unter Menschen nicht eben relaxt ist und das dem Realisieren diverser Ticks und Neurosen, die ich nicht habe, nicht abdinglich ist.
Komme also da an, schlurfe zitternd und unter Magenkrämpfen zum Empfang und frage nuschelnd, wo ich mich melden muss, werde bei der ersten Tante vorstellig und lege im Eingangsgespräch die Basis für meinen diabolischen Plan, den Staat um meine äußerst kompetente und gehorsame Wenigkeit zur "Friedenssicherung" in Afghanistan respektive Essen-auf-Rädern-Sklaven zu bringen.

Ich hätte oft Panikattacken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Warteschlangen und -zimmern, generell Situationen mit mir unbekannten Menschen, in denen mir der Fluchtweg erschwert bzw. versperrt wird. Ja, dies schränke meine soziale Interaktion enorm ein. Nein, Empathie empfand ich selten und wundere mich oft über mir unerklärliche Gefühlsregungen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erkläre, ich könne nicht zum Public Viewing mitkommen, da meine Vorstellung von persönlicher Freiheit Absenz jeglicher Menschen im Umkreis von 100m sei. Der Vorteil, an der von mir auserwählten psychischen Krankheit, zeigt sich, als ich von den Sachbearbeitern gezielt um hunderte Mitleidende geführt und direkt zu den Untersuchungen geschleust werde, ohne auch nur zwei Minuten warten zu müssen. Der Nachteil ist, dass ich meine Story vor vier verschiedenen Psychologen wiederholen muss, bevor man mich endlich zur Ärztin führt, die ein paar rudimentäre, fahrige Tests mit mir durchführt, um auch meine labile Psyche nicht noch mehr zu strapazieren und mich mit den Nummern von drei Psychiatern entlässt und mit der Anordnung, mich bis dann und dann bei nem von der Bundeswehr beauftragten Psychologen melden soll, der mir dann meine Untauglichkeit attestiert. Hoffentlich.

Jetzt habe ich mir eine komplette Lebensgeschichte samt einschneidenden Erlebnissen in der Kindheit auszudenken und diese dann in ner Marathonsitzung mit dem Psychoheinz runterzubeten. Ich habe es anscheinend zu sehr übertrieben, aber wenn ich dann endlich meinen Ausmusterungsbescheid in der Tasche habe, werde ich es mal bei den Psychiatern versuchen, denn A) gefalle ich mir in der Rolle und bereitet es mir diebische Freude, andere Leute nach Strich und Faden zu verarschen und B) springen vielleicht Benzos oder so für mich bei der Sache raus. Eventuell werde ich Amateurhypochonder und eifere dem eingebildeten Kranken von Molière nach, jeder braucht schließlich ein Hobby.

Beichthaus.com Beichte #00024037 vom 13.06.2008 um 15:56:32 Uhr (36 Kommentare).

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Mein größter Traum

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Fetisch Masturbation Sex

Ich muss immer an Mösen denken. Feuchte triefende Muschis. Mein größter Traum sieht so aus: Einhundert Mösen liegen aufeinander, alle Möse an Möse. Ich springe mit einem Bungee-Seil von einer Brücke an allen vorbei und lecke sie einmal beim runter- und einmal beim Hochfedern. Oh Gott!

Beichthaus.com Beichte #00023877 vom 19.05.2008 um 21:40:33 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Sex mit Türken

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Schamlosigkeit Wollust Weibersbrunn

Ich hatte mit einem Türken mein erstes Mal, mit zwei anderen Türken betrunken Geschlechtsverkehr, mit noch einem anderen Türken eine Affäre und ich bereue alles! Ich kann es heute nicht mehr nachvollziehen, was mich damals an diesen Männern fasziniert hat. Ich würde liebend gerne die Zeit zurückdrehen und meinem heutigen Schatz sofort an den Hals springen! Schande, Schande!

Beichthaus.com Beichte #00023817 vom 16.05.2008 um 03:41:45 Uhr in Weibersbrunn (15 Kommentare).

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