Schlecht für die Ex

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Falschheit Stolz Rache Ex Hamburg

Vor ziemlich genau einem halben Jahr hat sich meine Ex überraschend von mir getrennt. Die Zeit danach ging es mir unglaublich beschissen, doch dann war ich plötzlich wie ausgewechselt. Ich hatte Spaß daran, neue Leute kennenzulernen, ich wurde Jahrgangsbester an der Uni und ich hatte auch keine Probleme mehr damit, Frauen kennenzulernen und mit denen in die Kiste zu springen. Meine Beichte: Meiner Ex gegenüber tue ich immer noch so, als ob es mir ganz schrecklich beschissen geht, weil sie darunter leidet und ich genieße ihr schlechtes Gewissen auf immer und ewig.

Beichthaus.com Beichte #00025029 vom 01.11.2008 um 16:44:10 Uhr in Hamburg (Bramfelder Chaussee) (15 Kommentare).

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Bin ich doch nicht homosexuell?

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Leute, ich muss was beichten! Eigentlich bin ich homosexuell, doch es ist mir vor Kurzem passiert, dass ich mich in einen Menschen des anderen Geschlechts verknallt habe. So ein Mist. Das Coming-out war so schwer und nun das? Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen: Dieser Mensch sieht sehr nach einem Mitglied meines Geschlechts aus, also ist es wohl doch nicht so schlimm. Doch jedes Mal, wenn ich ihn in Unterhose sehe, könnte ich ihn anspringen und vernaschen. Mein ganzes Umfeld ist jedoch davon überzeugt, dass ich homo bin und ich will das auch nicht ändern. Was mache ich nun? Ich bin verzweifelt.

Beichthaus.com Beichte #00024867 vom 30.09.2008 um 09:35:33 Uhr (26 Kommentare).

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Der letzte Mensch der Welt

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Hochmut Selbstsucht Hass

Der letzte Mensch der Welt
Ich wünsche mir ziemlich oft, dass ich der letzte Mensch auf Erden wäre. Das ist mein absoluter Traum. Ich hätte immer Grün auf der Straße, und wenn der Tank leer ist, nehme ich mir das nächste Auto. Keine nervigen Menschen mehr an der Kasse vor mir. Keine sinnlosen Beschränkungen und Ordnungswahn. Wer jetzt denkt, dass es langweilig wäre ohne Mitmenschen, der ist nur sehr unkreativ. Ich nehme mir einfach einen Panzer und dekoriere meinen jeweiligen Aufenthaltsort einfach um. Ich klaue mir Flugzeuge und springe mit dem Fallschirm ab. Ich fahre mit dem Schneemobil durch die leeren Kaufhäuser und brauche nie wieder meine Klamotten waschen. Ich kann im Sommer nackt durch die Stadt laufen. Ich komme mindestens 10 Jahre mit Konserven aus den Supermärkten durch, danach gehe ich jagen oder lege mir einen Garten an. Wenn ich Strom brauche, besorge ich mir einen Generator von der Baustelle. Und wenn ich alle Reserven ausgeschöpft habe, oder meine Stadt in Flammen steht (die abgestürzten Flugzeuge, Blitzeinschläge) ziehe ich zur Nächsten! Mein Leben wäre viel schneller als jetzt. Überall wird man nur gestoppt, wenn man sich vorwärts bewegen will. Egal wo! Ich hasse euch!

Beichthaus.com Beichte #00024865 vom 30.09.2008 um 05:13:14 Uhr (60 Kommentare).

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Der Meister der Tarnung

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Trägheit Stolz Ungerechtigkeit

Mein Einkommen ist unverschämt hoch und spiegelt in keinster Weise meine berufliche Leistung wider. Zufall und verdammt viel Glück haben mich so hochgespült. Von Anfang an konnte ich beruflich eigentlich nie die in mich gesteckten Erwartungen erfüllen, es ging trotzdem immer weiter nach oben. Mir wurden all diese Dinge quasi auf dem Tablett serviert. Ich musste nur noch zugreifen. Dabei leben ich weder vom Erbe meiner Eltern, noch verfügte ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn über Referenzen, Verbindungen, Erfahrungen oder Beziehungen. Es lief einfach alles von alleine. Ich konnte mich gegen meinen beruflichen Aufstieg und Erfolg nicht wehren. Warum auch? Innerhalb eines Jahres habe ich mit damals 28 Jahren eine große, erfolgreiche Abteilung bekommen, einen fetten, nigelnagelneuen 5er BMW mit Vollausstattung als Firmenwagen, konnte mir ein großes Haus kaufen und habe dreimal pro Jahr fett Urlaub in den Traumregionen dieser Welt gemacht. Ich will hier auch gar nichtrumposen, von wegen was für ein geiler Macker ich bin und alle für mich arbeiten lasse usw. Denn so ist es nicht. Die Abteilung läuft von selbst. Geleitet wird sie eigentlich nur durch die grundsätzlichen Firmendirektiven an die sich alle Mitarbeiter halten und von zwei meiner Assistenten, die sich deswegen schon längst nicht mehr mit mir absprechen. Kurios auch, dass mein Rat gerne gehört wird und ich in viele Sondergremien und sogenannten Arbeitsgruppen gebeten werde und man mich als absoluten Gewinn in einer solchen Runde empfindet. Dort sind die Schamgefühle besonders schlimm. Denn es ist so, dass ich schon so wahnsinnig lange keine meiner angelernten bzw. studierten Fähigkeiten eingesetzt habe, dass ich sie alle wieder verlernt und vergessen habe. Ich kann fast gar nichts mehr. Neulich hätte ich auf das gesamte Repertoire zurückgreifen müssen und habe kläglich versagt. Ich konnte es aber überspielen in dem ich auf Allgemeinplätze umschwenkte und lockere Witzchen im Plauderton in die Runde warf. Ich bin nach wie vor ein Meister der Tarnung und des Vertuschens. Ich schäme mich. Aufgrund meiner Position werde ich auch nicht in Frage gestellt. Ich bin totunglücklich über diese Situation, bin aber inzwischen geistig so gelähmt und verblödet, dass ich mich keinen Meter mehr bewegen kann. Ich wüsste 1000 Dinge die ich machen könnte, damit es mir besser geht, ich noch mehr Provision bekomme und es der Firma helfen könnte. Aber ich tue nichts dergleichen. Meine Bequemlichkeit und Faulheit hat die Oberhand gewonnen. Mein größtes Problem jeden Tag ist womit ich meinen Stundenzettel füllen soll. Ein Stundenzettelsystem, dass ich selbst zur Erzielung von mehr Effizienz entwickelt habe und in der kompletten Firma genutzt wird. Da ich nichts mache tagsüber muss ich mir immer etwas aus den Fingern saugen. Größtenteils schreibe ich die Stundenzettel meiner Assistenten ab. Ich sehe ganz klar, wie das alles mit großen Schritten einem katastrophalen Fiasko entgegen geht, aber ich kann bzw. will da nicht gegensteuern. Leuten mit ähnlichen Problem rate ich, sie sollen endlich mal über ihren Schatten springen und den Arsch hochkriegen. Ich bin kein Kiffer, trinke wenig Alkohol und treibe regelmäßig Sport. Ich selber bin aber total platt und befinde mich im Zustand der geisten Stase. Wie lange soll das noch gutgehen? Ich könnte ja auch nicht woanders arbeiten. Dafür kann ich inzwischen viel zu wenig. Jeder Uni-Absolvent würde mich outperformen. Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024654 vom 03.09.2008 um 17:05:10 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Süchtig nach Analverkehr

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Feigheit Verzweiflung Partnerschaft

Süchtig nach Analverkehr
Ich (w/20) bin süchtig. Süchtig bin ich erst vor Kurzem geworden. Nach langem Überreden und Diskussionen habe ich meinem Freund erlaubt, mich von hinten zu "entjungfern". Anfangs dachte ich, es würde absolut schief gehen und es würde einfach nur wehtun, doch als die erste Angst verflogen war, habe ich erst gemerkt, dass es mir auch Spaß macht.

Ich will meinem Freund nicht sagen, dass ich es jetzt öfters von hinten will, weil er ja sonst seine Genugtuung hätte. Aber ich spiele halt immer darauf an und hoffe insgeheim, dass er mich einfach von hinten nimmt, auch wenn ich so tue, als ob ich das nicht will. Leider weiß ich aber auch, dass er das nie machen würde, da er da einfach nicht der Typ zu ist. Ich halte es einfach nicht mehr länger aus. Ich glaube, ich werde ihm bald gestehen, dass ich es doch mag. Ich muss halt nur noch über meinen Schatten springen, es ist ja immerhin so, dass wir es beide wollen.

Beichthaus.com Beichte #00024648 vom 03.09.2008 um 16:15:53 Uhr (66 Kommentare).

Gebeichtet von julio76de
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