Prügel für den Frauenschläger

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Aggression Gewalt Last Night

Ich möchte beichten, dass ich gestern einen Mann mindestens krankenhausreif geschlagen habe. Ganz ehrlich gesagt hätte er auch am Boden sterben können und ich wüsste es jetzt nicht einmal, denn ich bin danach ziemlich schnell weg - oder besser gesagt, von meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032896 vom 20.03.2014 um 21:05:27 Uhr (49 Kommentare).

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Gefangen im Kotzmarathon

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Maßlosigkeit Misstrauen Sucht Verzweiflung Gesundheit

Seit mehr als 15 Jahren habe ich (w/34) ein essgestörtes Verhalten. Momentan fresse und kotze ich mehrmals am Tag riesige Mengen an Nahrungsmitteln. Ich tue den ganzen Tag nichts anderes als einkaufen, fressen und kotzen. Nebenbei noch fernsehen. Ich bin total ausgeschaltet und habe Angst, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Ich habe eine lange ambulante und mehrere stationäre Therapien hinter mir. Wirklich geholfen haben sie mir alle nicht, eher meine Situation verschlimmert. Ich finde mich selbst ätzender denn je, kann mich nicht ausstehen. Ich bin zu faul, mich mit der Lösung der Essstörung auseinanderzusetzen, zu faul zum Leben und zu faul zum Sterben. Der Sinn, gesund zu leben, ohne Fressanfälle erschließt sich mir auch irgendwie nicht. Das Wort "lebensmüde" hat für mich eine neue Bedeutung bekommen.


Zwischenmenschliche Kommunikation finde ich anstrengend. Deshalb lebe ich ziemlich zurückgezogen. Wenn ich mal rausgehe, merke ich schon, dass es mir irgendwie gut tut. Aber dann spüre ich schnell wieder den Drang, alles in mich hineinzustopfen, bis ich fast platze. Um mich dann wieder zu erleichtern und dann total erschöpft, leer und ausgeschaltet rumzuhängen. Mein Freund weiß, dass ich Bulimie habe, bekommt aber von den Fressattacken nichts mit. Wir treffen uns meistens abends, da habe ich dann schon meinen Kotzmarathon hinter mir und bin meistens völlig neben der Spur. Es ist dann unglaublich anstrengend ihm zu folgen, ihm zuzuhören und mich zu konzentrieren. Ich habe das Gefühl, alles läuft nur so nebenher - leben, arbeiten, meine wenigen Freundschaften. Ich bin eigentlich nur Zuschauerin in meinem eigenen Lebensfilm.


Ich könnte ein Buch über mein Leben schreiben, habe vieles hinter mir: schwierige Kindheit, psychisch kranke Mutter, Schläge, emotionaler und körperlicher Missbrauch durch die Mutter, mehrmaliger sexueller Missbrauch durch verschiedene ältere Männer in der Kindheit, Drogenkonsum, eine Zeit lang promiskuitive Kontakte im Jugendalter und so weiter. Trotz all dieser Erlebnisse habe ich mein Abi gemacht, eine gute Ausbildung, ein Studium und habe jetzt einen guten Job im sozialen Bereich. Ich sollte stolz auf mich sein, doch ich bin es nicht - kann es nicht sein. Ich heule nie rum, äußere aber auch nicht meine Lebenszweifel vor anderen Menschen. Nicht mal in der Form in der Therapie. Ich fresse alles in mich hinein und kotze alle meine Zweifel, meine Wut und auch meine gedanklichen Aggressionen ins Klo. So wird niemand vollgeschwallt, niemand belastet oder hilflos gemacht. Ich bin innerlich maßlos aggressiv, misstrauisch, beschämt und traurig, aber auch irgendwie gierig nach irgendetwas, das ich nicht benennen kann. Deswegen beichte ich hier, wenn auch mit einem emotional distanzierten Grundton.

Beichthaus.com Beichte #00032847 vom 10.03.2014 um 17:02:07 Uhr (15 Kommentare).

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Feuchte Höschen im Schwimmbad

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit Schwechat

Ich habe früher als Jugendlicher im Freibad ausgeholfen. Morgens Müll wegräumen, Mülleimer ausleeren und Untertags bei den Umkleidekabinen aushelfen. Dafür hatte man die ganze Saison freien Eintritt und bekam gratis Eis. Bei den Umkleidekabinen gab es vor dem Umbau eine Besonderheit. Man ging als Badegast in eine Kabine hinein, zog sich um und betätigte dann einen Handgriff. Damit wurde dem Personal auf der anderen Seite der Kabine im Korbmagazin signalisiert, dass jemand einen Metallkorb für seine Sachen haben wollte. Dann öffnete man ein Holztürchen zur Kabine, der Gast legte seine Kleidung in den Korb und bekam dafür eine kleine Metallmarke mit der eingravierten Korbnummer. Der Gast verließ die Kabine und man hängte den Korb auf seinen angestammten Platz. Wenn der Kunde vom Baden zurückkam, übergab er die Metallmarke und bekam dafür den Korb mit seinen Sachen. Da in einem Freibad, wie ihr euch denken könnt, auch viele süße, hübsche Girls waren, bekam ich meistens Körbe, in denen gerade erst getragene Höschen waren. Und als pubertierender Jugendlicher nutzt man die Gelegenheit natürlich und fühlt, riecht und leckt sogar teilweise an den Slips. Viele der Teile waren noch feucht, wenn nicht sogar nass von der Trägerin und rochen intensiv, was den Spaß noch zusätzlich erhöhte. Ich möchte also beichten, dass ich mich mehrere Jahre lang sicher an Tausenden Höschen fremder Mädchen aufgegeilt habe. Da ich mit meinem Treiben niemandem geschadet habe, bitte ich um Absolution für meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00032803 vom 01.03.2014 um 23:54:45 Uhr in 2320 Schwechat (Plankenwehrstraße) (27 Kommentare).

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Wette auf das Leben

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Dummheit Engherzigkeit Morallosigkeit Schule Tod Wolfen

Letzten Monat ist ein ehemaliger Schüler meiner Schule verstorben. Er ist damit der dritte Todesfall seit dem letzten Jahr. In einem spaßigen Gespräch mit meinem besten Kumpel fragte ich, wer wohl als Nächstes gehen würde. Der jugendliche Leichtsinn führte dann dazu, dass wir eine Art Wette daraus machten - denn er tippte auf einen Jungen und ich auf ein Mädchen. Mir wurde erst während der Heimfahrt bewusst, worauf ich da eigentlich gewettet hatte. Auf ein Menschenleben. Auch wenn ich nicht an einen Gott als solches glaube, gibt es bestimmt jemanden, der über uns wacht. Und zu allem Überfluss beinhaltet diese Wette auch meine Schwester, die ebenfalls unsere Schule besucht. Deshalb sitze ich jetzt hier und beichte, anstatt meine Hausaufgaben zu erledigen.

Beichthaus.com Beichte #00032603 vom 21.01.2014 um 16:57:29 Uhr in 06800 Wolfen (Parkstraße) (22 Kommentare).

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Peinlicher Winterspaziergang

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Peinlichkeit Dummheit Ekel

Ich (w) bin im letzten Winter oft mit meinem Freund spazieren gegangen. Und der letzte Spaziergang hat sich eingebrannt. Es war sehr kalt, alles war zugeschneit und wirklich wunderschön. Aber leider hatte ich furchtbare Bauchschmerzen, von denen ich ihm dann auch erzählte. Er tröstete mich und fragte mich, ob ich mal auf die Toilette müsste. Ich sagte allerdings, dass das nicht notwendig wäre, obwohl das bestimmt geholfen hätte, aber es war mir einfach zu peinlich. Mein Freund meinte, ich solle mich nicht genieren und er hätte kein Problem damit, wenn ich mal kurz hinter einem Busch verschwinde. Er schwor, dass er es niemandem erzählen würde. Ich blieb aber stur bei meiner Meinung und der Spaziergang war für mich eine entsetzliche Qual, ich musste einfach dringend mein Geschäft verrichten! Plötzlich blieb ich stehen, weil ich solche Schmerzen hatte. Es blieb keine Zeit mehr, einen Busch aufzusuchen. Ich war in dem Moment so verzweifelt, dass ich einfach meine Hose runtergezogen und mich hingehockt habe. Als ich erleichtert mein Geschäft verrichtete, hörten meine Bauchschmerzen auf - nur mein Freund sah mich verdutzt an und lachte los. Durch den Schnee konnte man meine Hinterlassenschaft ausgezeichnet sehen. Einerseits war ich erleichtert, andererseits war mir die ganze Aktion einfach nur extrem peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00032600 vom 20.01.2014 um 15:37:42 Uhr (20 Kommentare).

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