Der Glaube, der mein Leben beeinflusst hat

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Ungerechtigkeit Unglaube Zorn Hass Familie

Ich beichte heute mein Unverständnis für die Kirche und auch für die meisten Gläubigen, die mein Leben beeinflusst haben. Ich habe in den Jahren so unglaublich viel Ablehnung und Verachtung von meiner Familie erfahren, die sich dabei so gut wie immer auf ihren Glauben […]
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Beichthaus.com Beichte #00033984 vom 20.09.2014 um 16:37:34 Uhr (44 Kommentare).

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Amors Pfeil und das Ritual der Liebe

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Sex Partnerschaft Internet

Ich (w/19) beichte, dass ich meiner festen Freundin (20) seit zwei Wochen einen fiesen Streich spiele. Vor einem Jahr hat sie sich auf einer Internetseite angemeldet, auf der Jung- und Hobbyautoren ihre Geschichten veröffentlichen, da das ein großes Hobby von ihr […]
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Beichthaus.com Beichte #00033977 vom 19.09.2014 um 20:35:18 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Unter Wert verkauft

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w) fühle mich ungeliebt und missverstanden in meiner Beziehung. Ich habe auch mehrmals versucht mit meinem Freund darüber zu reden, aber er blockt völlig ab. Er sieht zwar ein, dass er manche Dinge falsch macht, und entschuldigt sich dann auch - aber er ändert nichts. Ist es so schwer, seiner Freundin mal ein Kompliment zu machen, sie in den Arm zu nehmen, oder mit ihr ab und zu Dinge zu unternehmen, die sie mag? Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr sehe ich, wie egal ich ihm bin. Das einzig "Nette", das er jemals zu mir gesagt hat, ist, dass er mich liebt, aber es folgen einfach keine Taten, die dies beweisen. Es ist keinesfalls so, dass ich kein Verständnis für ihn habe, aber wenn ich ihm etwas erzählen möchte, hat er einfach keine Lust mir zuzuhören. Als ich ihm letztens z.B. erzählt habe, dass meine Mutter im Krankenhaus liegt, hat er gesagt das sei nicht sein Problem. Wenn ich weine, nimmt er mich nicht mal in den Arm. Er verspricht Dinge, die er noch nie eingehalten hat. Wir sind jetzt gerade einmal sechs Monate zusammen und meine Beichte ist, dass ich mich auf Dauer sehr unglücklich mache und unter Wert verkaufe, weil ich an das Gute im Menschen glaube und mich deswegen nicht trennen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00033957 vom 17.09.2014 um 00:31:35 Uhr (27 Kommentare).

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Der Zivi und das unreine OP-Besteck

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Dummheit Feigheit Unreinlichkeit Zivi & Bund

Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:


- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."


- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.


- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.


- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.


Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00033950 vom 16.09.2014 um 01:28:59 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Der Vorfall mit dem Dixi-Klo

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Feigheit Zorn Aggression Rache Neubeckum

Ich bekam einmal mitten in der Nacht - ich habe geschlafen - einen Anruf von meiner Schwester (sie war damals 16, ich 18). Sie war völlig verstört, ich habe die erste Minute gar nicht kapiert, was los war, weil sie so sehr geheult hat. Jedenfalls war es so, dass sie auf einem Dorffest in einem Dixi-Klo war und irgendein Idiot das Dixi-Klo umgeworfen hat. Ihr könnt euch vorstellen, was für eine Sauerei das war. Ich habe mich also ins Auto gesetzt, habe ihr frische Kleidung gebracht und sie abgeholt. Sie tat mir wirklich leid, das war eine sehr schlimme Geschichte. Jedenfalls hat mir ein halbes Jahr später ein Klassenkamerad stolz erzählt, wie er auf genau diesem Dorffest ein Dixi-Klo umgeworfen hatte. Er fand es unglaublich lustig. Ich wünschte, dass ich jetzt beichten könnte, dass ich ihn krankenhausreif geschlagen hätte. Aber ich muss stattdessen leider beichten, dass ich gar nichts unternommen habe, ich habe nicht einmal etwas gesagt. Er war zwar ein Landwirtssohn und daher stärker als ich, und ich hätte ihn vielleicht mit einem Stuhl zusammenschlagen müssen oder so, aber er hätte leiden müssen. Abgesehen davon, dass ich ein Feigling war und Gewalt auch keine Lösung ist, stört es mich heute - 10 Jahre später - noch immer.

Beichthaus.com Beichte #00033925 vom 11.09.2014 um 17:30:16 Uhr in 59269 Neubeckum (11 Kommentare).

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