Die Lücke im Lebenslauf

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Betrug Lügen Arbeit Blieskastel

Meine Beichte ist das ich meinen Lebenslauf gefälscht habe, um wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Ich habe in der Zeit zwischen Januar 2010 und Januar 2011, genau ein Jahr meines Lebens im Gefängnis verbringen müssen. Warum, möchte ich nicht schreiben. Nachdem ich wieder draußen war, konnte ich von neuem anfangen, mein Job und meine ganzen sozialen Kontakte waren weg. Also bin ich von Köln nach Berlin gezogen. Da ich prinzipiell ein ehrlicher Mensch bin, habe ich in meinen Bewerbungen korrekt angegeben, dass ich eben ein Jahr im Gefängnis war. Nach einem Jahr als Arbeitsloser hatte ich dann immer noch keinen Job. Also habe ich beschlossen, stattdessen anzugeben, dass ich ein Jahr eine Auszeit in Australien genommen habe, um mein Englisch zu verbessern. Habe so tatsächlich spontan einen neuen Job bekommen, unter anderem auch wegen meiner guten Englischkenntnisse. Viele werden jetzt schreiben, das ich sofort wieder ins Gefängnis gehöre. Aber ich wäre sonst Sozialhilfeempfänger geworden, trotz eines Studiums. Was ich im Grunde genommen bereue ist, dass ich nicht sofort nach der Entlassung aus dem Gefängnis meinen Lebenslauf gefälscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030195 vom 22.08.2012 um 19:14:19 Uhr in Blieskastel (24 Kommentare).

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Die Walze

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Trunksucht Diebstahl Dummheit Last Night Auto & Co.

Als ich (w) 23 war, hatte ich auf einer privaten Feier in einem kleinen Dorf etwas zu viel getrunken. Um meinem Rausch etwas zu mildern, machte ich einen kleinen Nacht-Spaziergang in Richtung des Nachbardorfes. Da die Straße dorthin gerade neu gemacht wurde, standen dementsprechend viele Baugeräte dort herum. Als es dann auch noch zu regnen anfing suchte ich mir schnell einen trockenen Ort. Ich entdeckte schnell, dass eines der Baugeräte nicht abgeschlossen war: Eine Walze, deren Fahrzeugschlüssel auch noch tatsächlich im Schloss steckte. In meinem angeheiterten Zustand machte ich dann, nach einigen Startversuchen eine kleine Spritztour die Straße entlang. Dabei habe ich glücklicherweise keinen Schaden angerichtet, und die Walze letztlich auch wieder - ein paar Meter hinter der Baustelle - rückwärts in einen Feldweg hinein geparkt. Ich möchte hiermit um Vergebung für meinen nächtlichen Ausflug bitten.

Beichthaus.com Beichte #00030193 vom 22.08.2012 um 17:29:22 Uhr (12 Kommentare).

Gebeichtet von möpedimöp
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Zufallsbeichte
“Folge

Meine betrunkene Mutter und das Spiel

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Diebstahl Falschheit Familie Games

Ich (w/18) muss beichten, dass ich den dauerbetrunkenen Zustand meiner Eltern ausgenutzt habe. Auch wenn sie selbst es immer wieder bestreiten: Meine Eltern sind Alkoholiker, oder zumindest angehende. Ich bin gerade nicht sicher, ab wann diese Bezeichnung angemessen ist. Jeden Abend werden nicht weniger als mindestens fünf Flaschen Bier geleert, bei Bedarf auch gerne mal mehr. Und das nicht zusammen, nein. Jeder trinkt fünf Flaschen alleine. Hinzu kommt jeden Abend eine Flasche von diesem Pfefferminzschnaps und wahlweise ein, zwei Flaschen Wein, Sekt, Whiskey, Wodka, Korn. Was eben gerade da ist. Sagen wir es mal so: Mein Vater rennt jeden Tag in den Supermarkt und seine Einkäufe bestehen meistens zu 100 Prozent nur aus Alkohol. Lebensmittel oder für mich was Alkoholfreies? Keine Spur, das wird nur beim großen Wocheneinkauf geholt. Ich trinke selber nicht, weil mir Alkohol einfach nicht schmeckt. Ich habe überhaupt kein Problem wenn andere was trinken, man kann auch gerne mal zu tief ins Glas schauen. Gegen ein wohlverdientes Feierabendbier würde ich auch nie was sagen. Aber man kann es echt übertreiben. Man muss wirklich nicht jeden Abend hackebreit sein. Das nervt mich an meinen Eltern wirklich, vor allem da es immer wieder heißt: Nein, wir haben kein Problem. Ich habe sie ein paar mal drauf angesprochen, wurde aber immer abgewürgt mit der Begründung, ich solle mal nicht übertreiben. Ich weiß, ich weiß: Es ist ihr Leben und ich sollte mich da nicht einmischen, aber sie sind nunmal meine Eltern und ich kann wirklich darauf verzichten, sie mit nichtmal 50 Jahren schon unter der Erde zu sehen. Zu gute halten kann ich ihnen nur, dass sie nie während der Arbeit trinken und auch nie betrunken Auto fahren würden. Das kommt alles erst Abends.


Aber okay, kommen wir nun zu meiner Beichte: Ich habe neulich mal das Internet durchstöbert, weil ich mal wieder Lust hatte, ein wenig auf meinem Nintendo 3DS zu spielen. Darum wollte ich ein neues Spiel erwerben und habe dementsprechend einige Kritiken und Empfehlungen durchgelesen. Ich fand recht schnell eines, was bald in Europa erscheinen sollte. Man konnte es vorbestellen. Ich wollte gerade die Vorbestellung in Angriff nehmen, da kam meine Mutter in mein Zimmer und bat mich, die Wäsche im Garten abzunehmen. An der Art wie sie redete, merkte ich schnell, dass sie schon gut gebechert haben musste. Ich ging also raus, nahm die Wäsche wie gewünscht ab und ging mit der Wäsche wieder ins Haus zu meiner Mutter und wollte sie nur fragen, wo ich sie ablegen soll. Meine Mutter aber pampte mich nur an, was mir einfiele, die Wäsche abzunehmen, sie sollte noch länger draußen hängen, weil doch bestimmt noch nicht alles trocken sei. Ich muss hier erwähnen, dass meine Mutter zu der Art von Betrunkenen gehört, die sich selbst an Dinge, die sie Minuten zuvor gesagt haben, manchmal nicht mehr erinnern können. Ende vom Lied war, dass ich die ganze Wäsche wieder draußen aufhängen durfte. Wirklich ziemlich entnervt bin ich wieder in mein Zimmer gegangen, wo ich mittlerweile den Großteil meiner Zeit zu Hause verbringe. Denn meine Eltern sind betrunken wirklich unausstehlich. Sie werden teilweise beleidigend, fahren schnell aus der Haut, brüllen herum und streiten sich alle fünf Minuten. Das ging mir so auf die Nerven, das ich mich fast ausschließlich in mein Zimmer zurückzog und nur rauskomme, wenn ich auf Toilette muss oder Hunger habe und mir was zurecht mache. In meinem Zimmer höre ich sie fast nicht und werde dort von ihnen auch ignoriert. Sie kommen zumindest fast nie rein. Und das ist auch besser so, denn wenn sie mich in ihrem sternhagelvollen Zustand schon nur ansprechen, werde ich von mühsam unterdückter Wut überrollt. Dementsprechend war ich nach dieser Aktion eben mehr als angefressen und da fiel mein Blick auf die angefangene Vorbestellung. Eine Idee überkam mich und ich ging nochmal zu meiner Mutter, die sich wahrscheinlich gar nicht mehr an unseren kleinen Streit erinnerte. Zumindest sah sie mich recht freundlich an, als ich sie fragte, ob sie etwas für mich tun könne. Sie folgte mir in mein Zimmer und ich bat sie, die Vorbestellung für mich auszufüllen und auch erstmal zu bezahlen, da ich angeblich knapp bei Kasse wäre, was nicht stimmte. Die 45 Euro für das Spiel wären kein Problem gewesen. Ich versicherte ihr, das Geld auf jeden Fall zurück zu zahlen. Meine Mutter glaubte mir und füllte alles ordnungsgemäß aus, ich schaute ihr noch über die Schulter, um auch sicherzugehen.
In den nächsten zwei Wochen, bis das Spiel rauskam, haben weder sie noch ich ein Wort über diese Sache verloren und ich war mir ziemlich sicher, dass sie es vergessen hatte. Das wurde dann auch bestätigt, als ich letzte Woche aus der Schule kam und ein Paket auf mich wartete, dass meine Mutter entgegen genommen hatte und sich wunderte, weil ich ihr nichts von einer Bestellung erzählt hatte. Ich wurde etwas frech und sagte ihr, dass sie sehr wohl davon wusste und es aber mal wieder dank eines ihrer Filmrisse vergessen haben musste. Sie sah mich nur abschätzig an und wandte mir dann den Rücken zu.

Ich liege jetzt also jeden Abend in meinem Bett und erfreue mich an meinem neuen Spiel und ich habe nicht die Spur eines schlechten Gewissens. Ich habe auch nicht vor, das Geld in naher Zukunft zurück zu zahlen. Nicht die beste Idee, die ich jemals hatte und auch ungemein kindisch, aber ich werde es nicht nochmal machen.

Beichthaus.com Beichte #00030192 vom 22.08.2012 um 03:06:47 Uhr (35 Kommentare).

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Das Gasthaus nebenan

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Zwietracht Hass Verrat Rache Restaurant Nachbarn

Ich (m/34) lebe seit 16 Jahren neben einem Gasthaus. In der Zeit hat der Pächter etwa 10 Mal gewechselt, entweder weil die Pächter bankrott gingen oder weil sie den Fehler machten, sich mit uns Nachbarn anzulegen. Bei mindestens vier Wechseln waren wir direkt beteiligt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030190 vom 21.08.2012 um 17:20:31 Uhr (23 Kommentare).

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Praktikum Abzocke

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Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Vor 3 Jahren wurde ich nach dem Ende der Ausbildung arbeitslos. Obwohl ich eine gute Prüfung ablieferte und auch ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen habe, habe ich keinen Job gefunden. Ich habe etwa 50 Bewerbungen verschickt und wurde 4 mal eingeladen und auch dann nur Absagen. Nach 6 Monaten war ich sehr frustriert und habe mich schon nach Umschulungen umgesehen, als ein Betrieb mir ein Praktikum anbot. Mit einer Übernahme falls das Praktikum erfolgreich verlaufen würde.
Leider merkte ich recht schnell, dass ich im Betrieb nur ausgenutzt wurde. Jeden Tag 10 Stunden schuften und bei jeder Pause, die ich machte, wurde ich dumm angeguckt. Und am schlimmsten: Über das Internet erfuhr ich, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche übernommen zu werden. Zum Glück gibt es Seiten auf denen man seinen Arbeitgeber bewerten konnte und dort haben schon viele Opfer von der Masche berichtet.
So bin ich zum Chef und wollte das Praktikum abbrechen, worauf er einen Wutanfall bekam und mich auch noch erpressen wollte. Er drohte mich beim Arbeitsamt als faulen und unbequemen Arbeitnehmer zu melden, damit ich eine Sperre bzw. Kürzung bekomme. So bin ich zähneknirschend geblieben und habe das Praktikum beendet, natürlich ohne Übernahme. An meinem letzten Tag musste ich auch noch meinen Nachfolgepraktikanten einarbeiten, dem das selbe Schicksal blühte.
Heute bin ich seit 2 Jahren in einer netten Firma untergekommen und durch Zufall erfuhr ich, dass wir ein Geschäft mit besagter Firma planten. Ich habe beim Chef interveniert und ihm davon erzählt und das Geschäft wurde zu meiner Überraschung nicht abgeschlossen. Zu meiner Genugtuung habe ich noch bei der Firma im Namen meines Chefs angerufen und dem Erpresser-Chef vom Praktikum gesagt, dass nach Recherche im Internet aufgrund ihres schlechten Images kein Bedarf besteht die Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030187 vom 20.08.2012 um 13:14:30 Uhr (16 Kommentare).

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