Erlebnisse eines Nachtportiers

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Hass Zwietracht Vorurteile

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel als Nachtportier. Das Hotel ist so ziemlich das Beste, was diese Stadt an der Nordsee zu bieten hat, ein Vier-Sterne-Hotel und wird von einem gepflegteren Publikum besucht - gerne ältere Menschen, die ein paar Tage entspannen wollen. Oder Geschäftsleute - Menschen eben, denen es finanziell nichts ausmacht, für eine Nacht knapp 100 Euro zu zahlen. Der Job selber ist natürlich schlecht bezahlt, aber dafür total easy. Die Nettoarbeitszeit beträgt maximal 1,5 Stunden, den Rest der Nacht verbringe ich vor dem Fernseher, im Internet oder steigere mich in Arbeiten für die Uni rein - fast optimal also. Die Mitarbeiter des Hotels sind naturgemäß freundlich, aber im Grunde genommen total hinterfotzig. Sie haben grundsätzlich alle Angst um ihren Job und versuchen natürlich, sich durch Fehler anderer zu profilieren. Das Geschnattere übereinander ist gigantisch. Ein Großteil ist darüber hinaus auch noch strohdoof und irgendwann haben sie gemerkt, dass ich trotz fehlender Vorkenntnisse einiges auf dem Kasten habe und schnell dazulerne. Es scheint ein Zustand zu sein, der in dem Hotel nicht üblich ist, denn innerhalb weniger Tage war ich dafür "verantwortlich", dass alles Geschriebene bei mir durch die Rechtschreibprüfung ging. Kein Wunder, wenn ich Dinge lesen muss wie: "Achtung, WAX auf Tischdecke".

Sicherlich, man könnte meinen, da wäre ein Scriptkiddie am Schreiben gewesen, es war aber von einer Reinigungsdame im besten Alter um die 50 geschrieben worden. Lässt tief blicken. Normalerweise komme ich mit Menschen relativ gut aus. Ich kümmere mich auch nicht um den Intellekt der Leute, wenn sie aber beginnen, mir die Welt zu erklären, dann lasse ich sie gerne auflaufen. Gerne streue ich neuerdings bei den besonders blöden und penetranten Mitarbeitern lateinische Zitate in meinen Redefluss. Herrlich, diese Gesichter, wankend zwischen Unwissenheit und Stolz, nicht nachzufragen, weil ich ja der blöde ungelernte Nachtportier bin. Zum Kotzen der junge Azubi, der mir Dinge erzählt, die so haarsträubend blöd sind, dass ich es aufgegeben habe, mich weiterhin ernsthaft mit ihm zu unterhalten. Gut, die jungen Mädchen, die der Chef aussucht, würden auch bei mir ins Beuteschema passen, wenn sie aber zum Teil den Mund aufmachen, scheint sich irgendwie immer ein geistiges Vakuum aufzutun. Eine gerade Ausgelernte erzählte, sie hätte in der Abschlussprüfung eine Vier bekommen, in der Zeit davor hatte sie ein reines Dreier-Zeugnis und nun meinte sie, dass man daran erkennen könne, dass die schlechtere Note auf Prüfungsangst zurückzuführen sein - was für ein gigantischer Quatsch. Dann die Gäste. Ok, sie zahlen ein Heidengeld für das Zimmer, aber zum Teil meinen sie, sie hätten das ganze Hotel inklusive der Mitarbeiter als Leibeigene bezahlt. Gut in Erinnerung ist mir eine Dame, die vor der Schiebetür des Eingangs stand und nicht reinkam. Sie rief dann per Telefon an, da ich mich gerade nicht am Empfang aufhielt, und motzte mich an, sie würde nicht ins Hotel kommen. Kein Problem, sage ich freundlich, ich bin in einer Minute da. Sie motzt weiter, es könne doch nicht angehen, dass sie von ihrem Privathandy im Hotel anrufen müsse, um Herein gelassen zu werden.

Ihre Magnetkarte war defekt, ich habe es am Computer ausgelesen und eröffnete ihr, dass Magnetkarte und Handy zu solchen Problemen führen würden. Brachte sie dazu, weiter zu motzen, so etwas müsse man doch dem Gast sagen, außerdem seien Karte und Handy immer getrennt aufbewahrt - dazu eine Beobachtung von mir: Bei Männern ist das so, denn die stecken die Karte in die eine Seite der Hose und das Handy in die andere Seite der Hose. Wenn es blöd läuft, beides zusammen und sie sagen dann auch: Mensch, das kann angehen. Frauen haben für gewöhnlich Handtaschen dabei, in die sie alles reinwerfen - auch Karte und Handy. Erhöht die Wahrscheinlichkeit einer defekten Karte um 100 Prozent. Nun gut, ich codiere der Dame eine neue Karte, begleite sie aufs Zimmer, Trinkgeld erwarte ich ja schon gar nicht mehr, stattdessen werde ich mit der Forderung für eine üppiges Abschiedsgeschenk konfrontiert, ob dieser Unannehmlichkeiten. Ja, spinnt die Alte denn?

Dann penetrante Gäste am Empfang, die mich mit den dämlichsten Fragen löchern. Keine Ahnung, ob die jemanden zum Reden suchen oder tatsächlich so blöd sind, ich weiß es nicht. Artig antworte ich auf alles und bin immer freundlich. Ein geborener Dienstleister eben. Wahrscheinlich, wenn ich es jeden Tag machen müsste, wäre meine Freundlichkeit schnell passé.
Arbeitskleidung ist natürlich ein Anzug - darin sehe ich sogar richtig schick aus. Es führt mich dazu, bestimmten Leuten dann von "oben herab" die Dinge zu erklären, die sie über die Stadt wissen wollen. Auch hier streue ich gerne aktuelle politische Themen in ein Gespräch ein, damit diese bekloppten überheblichen Gäste eingeordnet werden und wissen, wo sie hingehören. Vielen kann ich ansehen, dass sie schnell damit überfordert. Lässig winke ich ab und verweise dann auf die aktuellen Tageszeitungen mit dem entsprechenden Artikel. Und plötzlich kaufen die Leute nachts um 23:00 Uhr noch schnelle eine Zeitung, obwohl in wenigen Stunden die des nächsten Tages frisch von mir auf dem Empfangstresen verbreitet werden. Mann, wie blöd - peinlich. Angenehme Seiten als Nachtportier gibt es auch. Eine einsame Dame wollte Zigaretten und kam mit der Karte nicht klar. Charmant helfe ich ihr, sie fragt, ob sie mit mir noch Eine rauchen könne - kein Problem, wir setzen uns in die Raucherlounge und nach knapp einer Stunde landen wir bei ihr im Zimmer. Ich pimpere die halbe Nacht mit ihr, verabschiede mich rechtzeitig. Es war grandios, sie war knapp 50 und hat mich so richtig durchgenommen. Wenn ich bedenke, dass sie hätte meine Mutter sein können, betrachte ich meine Eltern heute mit anderen Augen.

Beichthaus.com Beichte #00026821 vom 07.08.2009 um 14:05:21 Uhr (21 Kommentare).

Gebeichtet von Kohli18
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Der Toiletten-Licht-Aus-Knipser

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Zorn Rache Arbeit

Der Toiletten-Licht-Aus-Knipser
Ich arbeite in einem Bürogebäude, in dem mehrere Firmen ansässig sind. Dementsprechend sind auch die Toiletten auf den Fluren. Die Lichtschalter außerhalb der Toiletten befinden, also auf den Fluren. Es kotzt mich an, dass fast jedesmal, wenn ich ein Snickers aus meinen Lenden drücke, irgendjemand reinkommt, schneller als ich fertig ist, raus geht und einfach das Licht ausknipst. Da sich auf den Toiletten keine Fenster befinden, darf ich dann jedesmal im dunkeln meine Notdurft weiter verrichten. Einmal habe ich so eine Sau dabei erwischt, wie er bei mir das Licht ausgeschaltet hat. Er hat aber nicht gesehen, dass ich ihn erkannt habe. Zu meiner Sünde, die ich eigentlich gar nicht bereue: Jedes Mal, wenn ich ihn zufällig auf Toilette gehen sehe und er ein großes Geschäft verrichtet, gehe ich in die Toilette rein, Rolle eine halbe Rolle Klopapier ab und halte sie unter den Wasserhahn, damit sie so richtig nass ist und tropft. Daraufhin nehme ich die ganze Suppe und werfe sie in sein kleines Toilettenabteil, so dass es ihn ziemlich genau treffen sollte. Dann gehe ich raus, knipse das Licht aus und bin höchst zufrieden.

Beichthaus.com Beichte #00026820 vom 07.08.2009 um 13:05:14 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Masturbationsvorlage gewaschen & gebügelt

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Fetisch Peinlichkeit Familie Zürich

Masturbationsvorlage gewaschen & gebügelt
Ich (m/20) wohne noch zu Hause. Ich habe eine Vorliebe für Damenwäsche und Kleider. Darum habe ich mir vor einiger Zeit per Internet ein Frauenkleid, BH und Höschen gekauft. Damit hatte ich bisher meine Freude - bis ich in die Ferien ging. Ich hatte das ganze Zeug zuhinterst im Schrank verstaut, es war alles ziemlich zerknüllt. Als ich von den Ferien zurückkam war alles auf magische Weise zusammengelegt. - Meine Mutter! Ich habe bis jetzt keinen Mut gehabt mit ihr darüber zu reden - und sie hat mich auch nicht darauf angesprochen, was mir ehrlich gesagt nur recht ist.

Beichthaus.com Beichte #00026819 vom 06.08.2009 um 22:45:39 Uhr in Zürich (Paradeplatz) (43 Kommentare).

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Das Gesichts-Handtuch

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Ekel Unreinlichkeit Rache

Heute bin ich aus Rache für meine Freundin in das Handtuch ihrer Eltern gekommen. Nachdem mich meine Freundin befriedigt hat, habe ich das Gesichts-Handtuch ihrer Eltern benutzt, um dort mein Zeug abzuladen. Dieses Handtuch habe ich dann, ohne es vorher wieder zu waschen, an das Waschbecken ihrer Eltern gehängt. Ich denke, dass sie sich nun schön damit das Gesicht trocknen werden. Die Rache hatte folgende Gründe: Ihre Eltern gönnen ihr kaum etwas. Sie schenken ihr so gut wie nichts, sondern nur ihrer Schwester etwas, die aber schon alleine wohnt und schön viel Geld verdient. Sie hat es also nicht nötig. Des Weiteren werden Ideen meiner Freundin von ihren Eltern einfach nicht ernst genommen geschweige denn überhaupt diskutiert. Dazu kommt, dass ihr Vater ihr mit Gewalt droht, wenn ihm die sprachlichen Argumente ausgehen.

Es gibt noch viele weitere Gründe, warum ich das getan habe.. Aber alles in allem fühle ich mich keineswegs schlecht dabei. Im Gegenteil, ich fühle mich super, wenn ich daran denke, dass ihre Eltern gerade mein Zeug in ihrem Gesicht haben.

Beichthaus.com Beichte #00026818 vom 06.08.2009 um 22:39:34 Uhr (25 Kommentare).

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Schnakenstich

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Boshaftigkeit WG

Ich mag meine Mitbewohnerin nicht. Immer wenn sie sobald es draußen dunkel geworden ist nicht zu Hause ist, öffne ich in ihrem Zimmer und in der ganzen Wohnung die Fenster, danach schalte ich das Licht in ihrem Zimmer ein. Ich freue mich immer diebisch wenn sie sich jeden Tag neu über die vielen juckenden Schnakenstiche beklagt.

Beichthaus.com Beichte #00026817 vom 06.08.2009 um 19:08:02 Uhr (22 Kommentare).

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