Fußballspiel mit meinen Neffen

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Aggression Engherzigkeit Selbstsucht Urlaub

Vor ein paar Wochen befand ich mich, während meines Urlaubs, bei Verwandten die direkt am Tyrrhenischen Meer leben. Zu dieser Zeit kam auch mein ältester Bruder mit seinen Söhnen zu besuch, die ich über alles Liebe. Leider konnten sie aber nur zwei Tage bleiben, da mein Bruder nicht länger Urlaub bekommen hatte, weshalb ich die Zeit mit meinen Neffen so gut wie möglich nutzte. Am letzten Tag wollten wir am Strand Fußball spielen, doch als wir an dem Platz ankamen, sahen wir, dass dieser schon von Jugendlichen besetzt war. Diese meinten, dass sie nur noch zehn Tore schießen wollen, dann würden sie aufhören und wir könnten den Platz besetzen. So weit, so gut, also warteten wir. Ich sollte noch erwähnen, dass dieses Spiel dem Kleinsten viel bedeutete, da er sehr an mir hängt und kurz zuvor Windpocken hatte, weshalb er schon lange nicht mehr draußen gespielt hatte.


Als die Jugendlichen dann meinten, dass sie doch noch weiterspielen würden, fing der Kleine an zu weinen, was mir beinahe das Herz brach. Ich verspürte in diesem Moment nur Abscheu für diese vier Möchtegerns und wies die Teenies wieder darauf hin, was sie versprochen hatten. Übrigens studiere ich im Herbst Pädagogik, da ich Kinder und Teenies normalerweise sehr mag und gut mit ihnen auskomme, aber das Schluchzen meines Neffen im Hintergrund ließ mich die Drohungen der Jugendlichen, dass sie ihre "großen Brüder holen", einfach ignorieren - das Ende vom Lied war dann, dass ich mir den Ball der Jungs schnappte und ihn ins Meer kickte. Natürlich beschimpften sie mich aufs Übelste und einer holte tatsächlich seinen großen Bruder, einen richtiger Muskelprotz und mir mit Sicherheit überlegen. Ich wies ihn auf Englisch darauf hin, dass sein kleiner Lulatsch nicht so egoistisch und vor allem ehrlich sein sollte, und ahnte schon Schlimmes, bis er, allen vier lautstark befahl, zu gehen und diesen dummen "Idiota" einfach in Ruhe zu lassen. Meine Neffen bedankten sich sogar noch bei mir, da wir dann doch noch Spielen konnten, aber ich habe Zweifel an meiner Tat, dass hätte nämlich schlimm ausgehen können.

Beichthaus.com Beichte #00031840 vom 03.09.2013 um 18:51:06 Uhr (12 Kommentare).

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Die Alkoholsucht meiner Mutter

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Unfall Mutter Familie

Ich (18) lebe mit meiner Mutter zusammen, mein Vater ist vor zehn Jahren, nach der Scheidung, abgehauen. Meine Mutter säuft sich seitdem jeden Abend die Hucke voll. Wein, Bier, Sekt - alles, was gerade verfügbar ist. An einem Samstagabend wollte ich ihr Auto haben, um mich später mit Freunden in der Disco zu treffen. Sie war mittags noch bei ihrer Freundin, und als meine Mutter dann nach Hause kam, merkte ich sofort, dass sie wieder einen gebechert hatte. Als ich mich später von ihr verabschiedet habe, saß sie mit einer Flasche Wein auf der Couch und hat kaum noch ein klares Wort rausbekommen. Nun zu meiner Beichte: Wir blieben bis früh morgens in der Disco und hatten Spaß. Ich habe nichts getrunken, war aber völlig aufgedreht und abgelenkt, weil ich am Radio rumgespielt habe.

Da ist es passiert - beim Ausparken bin ich rückwärts gegen einen Stahlpfosten gefahren. Es war leider einiges kaputt, ein Rücklicht und die Stoßstange hingen komplett nach unten. Ich bin nach Hause gefahren und direkt ins Bett. Am nächsten Morgen hat mich meine Mutter angeschnauzt, weil ich einen Unfall gebaut hätte, und dass ich die Reparatur gefälligst selbst bezahlen soll. Weil ich aber wusste, dass sie vom Abend vorher wahrscheinlich nicht mehr viel weiß, habe ich frech behauptet, sie hätte den Unfall gehabt und das Heck wäre schon kaputt gewesen, als sie nach Hause kam. Ich habe ihr dann noch vorgeschlagen, nicht mehr sternhagelvoll Auto zu fahren. Daraufhin hat sie mich alleine in der Küche sitzen lassen und den ganzen Tag nicht mehr mit mir geredet. Die Reparatur war übrigens ziemlich teuer, weil die komplette Heckklappe lackiert werden musste. Ich gebe zu, dass ich die Krankheit meiner Mutter ausnutze, auch indem ich sie öfters abends mal um Geld bitte und es ihr nicht zurückgebe, weil sie es am nächsten Tag vergessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031826 vom 31.08.2013 um 16:16:52 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die zerstörten Schneemänner

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Vandalismus Engherzigkeit Urlaub Kinder

Mit knapp sieben Jahren habe ich mit meiner Familie einen Winterurlaub im Erzgebirge verbracht. Wir wohnten dort in einem Bungalow, allerdings nur in einer Hälfte, die andere wurde von einer weiteren Familie bewohnt. Die andere Familie hat zwei kleine Kinder, welche liebevoll zwei Schneemänner bauten. An einem Morgen habe ich gedacht, dass sie wieder nach Hause gefahren wären, da man nichts von ihnen hörte und ihr Auto weg war. Aus Spaß habe ich dann ihre Schneemänner kaputtgemacht, schließlich ging ich davon aus, dass sie den Urlaub beendet hätten. Abends habe ich dann die Kinder weinen gehört, als sie sich fragten, was mit ihren Schneemännern passiert ist. Ich beichte also, dass ich den Kindern ihr mühevoll gebautes Kunstwerk zerstört habe. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031823 vom 31.08.2013 um 22:36:24 Uhr (11 Kommentare).

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Ins offene Messer gelaufen

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Fremdgehen Eifersucht Lügen Falschheit Engherzigkeit Würzburg

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einen Menschen in ein offenes Messer habe laufen lassen. Vor langer Zeit lernte ich durch meine Freundin ihren Ex-Freund kennen, er war sehr nett und hat super zu ihr gepasst. Er ist einfach ein Mann, wie man ihn sich wünscht - allerdings trennten sie sich nach ein paar Monaten wegen einer Kleinigkeit. Soweit, so gut. Sie kämpfte um ihn, doch irgendwann sagte er ihr, dass er sich in eine andere verliebt hat und er deswegen den Kontakt abbrechen muss, er wusste schließlich, dass das so nicht gut gehen kann, und wollte die neue Beziehung nicht gefährden. Deshalb hatten sie dann jahrelang keinen Kontakt mehr, bis sie erfuhr, dass seine neue Freundin ihn betrogen hatte und er trotzdem um die Beziehung kämpfte. Aus falschem Stolz heraus schmiedete meine Freundin einen fiesen Plan. Einfach nur, weil sie der Meinung war, dass er damals auch um sie hätte kämpfen müssen. Er tat es nicht, was sie zu verantworten hatte - aber das tut hier nichts zur Sache.


Sie schaffte es, wieder Kontakt zu ihm zu bekommen und fing an zu planen. Immer, wenn sie etwas mit ihm unternahm, postete sie das gezielt bei einem sozialen Netzwerk, damit seine Freundin es auf jeden Fall sieht. Ihre SMS und E-Mails waren immer zweideutig verfasst, denn sie hoffte, dass seine Freundin zufällig mal in eines von beiden hereinschauen würde. Warum sie das tat? Zum einen wollte sie, dass er sich wieder in sie verliebt - und hat sich auch alle Mühe gegeben, das zu erreichen. Und zum anderen hoffte sie, dass seine Freundin Schlussmachen würde, wenn sie die zweideutigen Nachrichten liest. Natürlich nur, um ihren Stolz zu wahren, denn dann wäre seine Freundin für sie abgeschoben worden, genauso, wie es ihr selbst passiert war. - Sie hatte übrigens vor, ihn abblitzen zu lassen, wenn sie ihren Plan erfolgreich durchgeführt hat. Ich habe den Kontakt zu ihr inzwischen abgebrochen, da das nicht mehr meine Freundin war und ich den Kontakt zu solch einer Person nicht pflegen will. Deshalb weiß ich nicht, was aus der Geschichte geworden ist, aber ich hoffe, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Ich hätte versuchen sollen, Kontakt zu ihm aufzunehmen und ihn vor alldem zu warnen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031819 vom 30.08.2013 um 18:01:11 Uhr in Würzburg (8 Kommentare).

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Das Eigenleben unserer Kuscheltiere

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Peinlichkeit Verschwendung

Das Eigenleben unserer Kuscheltiere
Mein Mann und ich (w/26) haben beschlossen, dass das Leben zu kurz ist, um erwachsen zu werden. Wir besitzen ungefähr 20-30 Plüschtiere (größtenteils noch aus unserer Kindheit, aber ein paar haben wir erst kürzlich gekauft), sowie mehrere quietschende Badetiere aus Gummi. Wir stellen uns vor, dass alle diese Spielzeuge unsere Mitbewohner sind, und dass sie immer, wenn wir nicht zu Hause sind, ein Eigenleben entwickeln und allen möglichen Blödsinn anstellen - so ähnlich wie die Spielzeuge in ToyStory. Außerdem erfinden wir gerne sinnlose Wörter oder verballhornen welche, die es bereits gibt. Wir finden das beide sehr lustig und sind dadurch viel ausgeglichener, als viele unserer Bekannten, die meinen, krampfhaft einen auf reife Erwachsene machen zu müssen. Das Einzige, das ich beichten möchte, ist, dass wir schon recht viel Geld für Spielzeug ausgegeben haben, das wir hätten sinnvoller einsetzen können. Aber da wir beide ansonsten sehr verantwortungsbewusst sind, unser Leben gut im Griff haben und schon oft ein Herz für die bewiesen haben, die nicht auf der Butterseite des Lebens gelandet sind, haben wir vielleicht Absolution verdient, was meint ihr?

Beichthaus.com Beichte #00031817 vom 29.08.2013 um 11:15:26 Uhr (27 Kommentare).

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