Fischgeruch aus der Hose

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich habe mich mal mit einem Typen aus einer Singlebörse getroffen. Ich fand ihn echt nett, wir waren auch total auf einer Wellenlänge. Das erste Treffen war spontan, ich fuhr abends zu ihm, denn er wohnte nur 25 Kilometer von mir entfernt. Es war 22 Uhr - lange Rede, kurzer Sinn - wir haben uns geküsst. Er konnte super küssen, aber er war grob und hat meine Brüste so massiert, dass sie blau waren, aber der Schmerz hat mich richtig heißgemacht. Naja, da ich aber sehr interessiert war, etwas Ernstes mit ihm zu beginnen, wollte ich nicht direkt mit ihm ins Bett! Das zweite Treffen lief bei ihm ab, wir haben ein bisschen gequatscht, gelacht, Musik gehört und rumgemacht. Es wurde richtig heiß zwischen uns. Ich habe ihn natürlich bewusst aufgegeilt, wollte aber noch keinen Sex mit ihm. Ich lag auf dem Rücken, er über mir und er erhob sich - und fragte, ob er ihn nicht einmal kurz reinstecken sollte. Also griff er an den Bund seiner Jogginghose und ließ ihn dann wieder los.


Es kam mir ein Gestank in die Nase, richtig fischig. Erschrocken in diesem Moment, dachte ich irgendwie, ich wäre es. Naja, nach ein paar Minuten war ich auf dem Klo, habe die Lage gecheckt - aber negativ, ich war es nicht. Der Abend neigte sich dem Ende zu und ich verabschiedete mich und fuhr nach Hause. Ohne Sex. Bei dem dritten Treffen war der gleiche Ablauf, nur dass es dieses Mal noch schlimmer roch. Allerdings fragte ich dann, ob ich ihm einen blasen soll und er bejahte es direkt. Mit der Einschränkung, dass er sich vorher noch einmal waschen sollte, hat er allerdings nicht gerechnet. Der Burner war aber, dass er duschen war, bevor ich kam. Ich tat so, als ob es gar nicht ernst gemeint war und ging aufs Klo - und siehe da, er hatte wirklich geduscht. Wie kann man als Mann da unten so nach Fisch stinken?! Und das durch die Jogginghose durch? Oh Mann, ich habe natürlich den Kontakt abgebrochen, denn ich habe wirklich keinen Bock auf irgendwelche Krankheiten! Komisch, immer bei Unbeschnittenen! Die Beschnittenen riechen nie so! Also Jungs, wenn ihr euren kleinen Mann wascht, dann schiebt die Vorhaut weg!

Beichthaus.com Beichte #00035754 vom 19.05.2015 um 23:58:46 Uhr (32 Kommentare).

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Die Wahrheit über die USA

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Dummheit Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m/24) verbringe gerade ein Jahr in den USA. Ich war nie ein großer Fan des amerikanischen Lifestyles, nichtsdestotrotz übte die amerikanische Kultur immer eine gewisse Faszination auf mich aus. Mir war klar, dass ich es einfach für mich selbst herausfinden muss, ob alles nur Bullshit ist, und all die Klischees wahr sind oder doch etwas dran ist, am amerikanischen Traum. Schließlich sind wir ja selbst in vielen Lebensbereichen stark amerikanisiert. Nur lebe ich seit knapp zehn Monaten im Süden der USA. Ich habe studiert und gearbeitet, in einer Familie gelebt und die Kirche besucht. Ich habe mich amerikanisch ernährt - ums Scheiße fressen kommt man hier schlicht nicht herum und ironischerweise habe ich in den USA abgenommen - Freundschaften geknüpft und Liebeleien gehabt. Meine Beichte ist: Es ist genauso, wie man es sich vorstellt und ich hätte es besser wissen müssen. Die meisten Menschen sind von den amerikanischen Idealen überzeugt. Negative Seiten des Systems werden mit persönlichem Versagen abgetan (He didn't try hard enough) und den Heldentod fürs Vaterland zu sterben, ist für die meisten Menschen, die ich getroffen habe, kein abwegiger Gedanke. Selbst wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass alles auf einer Lüge basiert.

Vielleicht muss man als Volk erst die absolute Katastrophe verursachen und scheitern, um all dem argwöhnisch gegenüberzustehen. Auch der religiöse Fanatismus hat mich unvorbereitet erwischt. Da darf man sich in der Kirche anhören, dass die 68er-Bewegung das Frauenbild versaut hat und dass man zu biblischen Werten zurückkehren müsse, die Frau gehöre an den Herd und habe folgsam zu sein. Homosexualität ist gegen den Willen Gottes und deshalb nicht duldbar, und sexuelle Aufklärung ermutigt die Jugend ja nur dazu, herumzuhuren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass in dem Amerika, das ich kennengelernt habe, die meisten Frauen unter 20 schwanger werden. Und die Kinder dann mit den Eltern ohne den Erzeuger großziehen. Das kommt eigentlich in fast jeder Familie vor. Und das vor allem aufgrund nicht vorhandener Aufklärung. Da wundert es auch nicht, dass mit Einverständnis der Eltern die Prügelstrafe an Schulen - zumindest bis zur Middle School - noch zum Alltag gehört.

Auch die Medien sind erschütternd. Es ist reinste Propaganda ohne Maß und Blick für das große Ganze. Es wird vermittelt, dass es das Ziel aller Muslime sei, alle Christen zu töten. Das stände im Koran. Und das Schlimme ist: Es wird nicht hinterfragt, sondern geglaubt. Ich habe Menschen kennengelernt, die tatsächlich glauben, dass es das Ziel von über einer Milliarde Menschen auf diesen Planeten sei, sie umzubringen. Darauf, dass es sich dabei aber um Extremisten handelt und deren Beweggründe vielleicht auch im außenpolitischen Auftreten der USA in den letzten Jahrzehnten zu suchen sind, kommt keiner. Dagegen sieht unsere "Lügenpresse" doch auf einmal ganz vertretbar aus. Es sind gerade diese Dinge, die einem als Europäer selbstverständlich vorkommen, die einen hier so hart treffen. Man stellt schlicht fest: Die Amerikaner sind von Gleichberechtigung, Weltoffenheit und persönlicher Freiheit weitaus weiter entfernt, als wir guten alten Europäer. Auch und vor allem der allgegenwärtige Rassismus hat mir zu schaffen gemacht. Man kann sich hier mit Leuten anfreunden, die aufgeschlossen und nett wirken. Erst nach einiger Zeit, wenn sie sich sicher fühlen (denn ein Gespür für "political correctness" haben sie alle), darf man sich Sachen anhören wie "Rassentrennung war nicht das schlechteste Modell." Nicht umsonst gäbe es hier den Spruch "Don’t let the Sun rest on your black ass", was ziemlich offen angekündigt hat, was passiert, wenn sich ein Schwarzer noch nach Sonnenaufgang im falschen Landkreis sehen lässt.

Man bekommt dann auch in Ruhe erklärt, dass eine geladene Waffe im Kleiderschrank zum Selbstschutz eine durchaus gute Idee ist und dass Schwarze im Allgemeinen ungebildet, faul und von niederen Trieben gesteuert sind. Die Angst vor rassistisch motivierten Übergriffen ist hierbei übrigens eine ernst gemeinte, obwohl noch keiner selbst negative Erfahrungen gemacht hat, mit dem ich gesprochen habe. Aber man sieht es ja täglich. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der KKK hier noch Ende der 70er Jahre vermummt durch die Städte zog - laut Aussage einer Lehrerin die hier aufwuchs. Verwundert hat mich auch, dass man hier ohne Weiteres eine versteckte Feuerwaffe tragen darf. Für das offene Tragen braucht man übrigens gar keine Genehmigung. Es sind aber nicht nur die Weißen, die hier Rassisten sind. Ich habe mich in meinem Leben noch nie unwohler gefühlt, als an dem Abend, an dem ich als einziger Weißer in einem schwarzen Club aufgetaucht bin, um ein Jazzkonzert zu hören - jaja, dummer Tourist. Ich war geduldet. Das war es aber auch. Ich bin dann auch schnell wieder gegangen. Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in der Filiale eines bekannten Fast-Food-Restaurants in einer hispanischen Gegend, in der wir nach einer durchzechten Nacht frühstücken wollten. Wir wurden angeschaut und behandelt wie Aliens.

Es gibt übrigens auch die tollen, intelligenten und aufgeschlossenen Amerikaner. Diese sind aber - hier im Süden - schwer zu finden. Und nichts hat mich hier härter getroffen als ein 7-jähriges Mädchen, das in einem "weißen" County aufwächst und Dinge wie: "What do you expect? He is black" von sich gibt. Der Brunnen wird hier schon von klein auf vergiftet. Und es gibt keine Chance für diese Kinder, aus diesen Denkmustern auszubrechen. Sie werden zu Rassisten erzogen. Und sie werden als Rassisten sterben. Erstaunlich ist übrigens auch, dass ich mit meinem bisschen Schulgeschichte in der Oberstufe oft mehr über amerikanische Geschichte weiß, als viele Amerikaner. Zudem habe ich mich noch selten in meinem Erwachsenenleben weniger frei gefühlt. Pinkeln in der Öffentlichkeit wird als "sexual offense" gehandelt und mit Gefängnis bestraft. Trunkenheit in der Öffentlichkeit ist eine Straftat und ratet mal, womit das bestraft wird. Selbiges gilt für alkoholisiertes Fahren, jeglichen Drogenbesitz und stark überhöhte Geschwindigkeit.

Eine ehemalige Freundin von mir muss im Sommer für drei Tage ins Gefängnis, weil sie einen Strafzettel nicht bezahlt hat. Dass sie während dieser Zeit für ihr Master-Studium ans College muss, interessierte den Richter nicht. Hier wird nicht resozialisiert. Gefängnisse sind privat und deren Auslastung ist staatlich garantiert. Meine Beichte? Vieles hiervon wusste ich schon im Voraus. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. Ich wollte das schöne, saubere Hollywood-Amerika erleben. Diesen Traum gibt es aber nur in der Traumfabrik. Ich musste mir diese Lektion persönlich abholen. Ich habe das wohl irgendwie gebraucht, um für mich mit dem Thema Amerika abschließen zu können. Das Schöne ist, dass ich Deutschland mehr zu schätzen weiß als je zuvor. Man hat zwar, gerade wenn man die Nachrichten verfolgt, nicht das Gefühl, dass zu Hause allzu viel Vernunft regiert, aber im Vergleich zu dem, was ich hier erlebe, erscheint die Aussicht auf Zuhause einfach nur paradiesisch.

Beichthaus.com Beichte #00035743 vom 18.05.2015 um 22:10:33 Uhr (35 Kommentare).

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Das erste Mal mit 37

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Verschwendung Prostitution Neugier Trier

Ich (m/37) war bis gestern noch Jungfrau. Mir wurde das irgendwann zu viel und ich habe mir deswegen eine Prostituierte gegönnt. Dabei dachte ich immer, dass Sex das schönste Erlebnis auf Erden sein muss, war es aber nicht. Die Prostituierte lutschte mir zuerst meinen Schwanz, was schon sehr enttäuschend war. Hallo? Das, was sie mit dem Mund kann, kann ich doppelt so gut mit der Hand. Dann habe ich angefangen ihre Vagina zu betreten und gerade bei diesem Teil des Geschlechtsverkehrs, steckten meine größten Erwartungen. Tja, es war nicht so meins. Ihre Vagina roch sehr streng, es war ekelhaft nass und mein Penis fühlte sich danach auch "beschmutzt" an. Was soll daran so toll sein, seinen Penis da reinzustecken? Und ihren Orgasmus kaufe ich der Alten auch nicht ab. Überhaupt war ich mit dem Body nicht zufrieden, weil es zu viele Schönheitsfehler gab: Schamhaare, kleine Titten, knochiges Gesicht und vor allem war sie mir ein paar Kilos zu fett. Ich möchte hiermit beichten, so spät mein erstes Mal gehabt zu haben und gleichzeitig diesen nicht so toll gefunden zu haben. An alle "alten Jungfrauen" hier: Die 60 Euro sind besser angelegt.

Beichthaus.com Beichte #00035741 vom 18.05.2015 um 20:22:17 Uhr in 54294 Trier (Luxemburger Straße) (34 Kommentare).

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Der Name des Versagers

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Engherzigkeit Hass Dietenhofen

Ich kann den Freund meiner besten Freundin auf den Tod nicht ausstehen. In meinen Augen ist er der größte Ja- und vor allem Ver-sager, den man sich vorstellen kann. Und sein milchbubihaftes Verhalten bringt mich immer wieder auf die Palme. Ich möchte nun konkret beichten, dass ich, seit er mir das erste Mal vorgestellt wurde, konsequent vorschütze, mir seinen Namen nicht merken zu können, ihn bei jedem Treffen mit demselben falschen Namen anspreche und jedes Mal, wenn meine Freundin ihn erwähnt, so tue, als hätte ich noch nie zuvor von ihm gehört.

Beichthaus.com Beichte #00035738 vom 18.05.2015 um 13:25:30 Uhr in Dietenhofen (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wieso ich mir eine Prostituierte bestellte..

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Prostitution Verzweiflung Ungerechtigkeit Last Night

Zur Walpurgisnacht bin ich das erste Mal seit Langem wieder ausgegangen. In der Disco angekommen, habe ich mich sofort in die Barkeeperin verguckt. Ich hatte sie vor einigen Jahren schon einmal gesehen und sie kam mir sehr vertraut vor. Später am Abend haben wir uns unterhalten und gut verstanden - letztendlich entsteht in Situationen wie diesen allerdings mein Unglück, die Nemesis, die mich mein ganzes Leben lang begleitet. In der Öffentlichkeit kann ich mich nicht wirklich entspannen, deshalb "regt" sich bei mir erst einmal nichts. Mir ist bewusst, dass Frauen den Männern auf den Schritt gucken, um abwägen zu können, ob man denn zusammenpasst. Und das macht durchaus Sinn, wie sich später zeigen wird.

Aber weiter im Text: Sie hatte etwas zu tun und ich habe mich mit einem Punker unterhalten, der neben mir an der Bar stand. Er war der mit Abstand dümmste und ignoranteste Mensch, dem ich jemals begegnet bin. Nachdem ich auf die Toilette gegangen war, sah ich die beiden miteinander rummachen. So banal ist das Leben manchmal. Ich bin gegangen und war in einer Stimmung, in der sich mir besser niemand in den Weg gestellt hätte. Am darauf folgenden Tag hat sich daran nichts geändert. Ich bin mit einem Freund auf ein Metal-Konzert gegangen, um den Kopf freizubekommen. Eine Menge hübscher Mädels waren da - aber die Situation war natürlich grundsätzlich dieselbe. Ich habe Bier in mich hineingeschüttet und den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag, schwer frustriert, habe ich mir eine Prostituierte bestellt - normalerweise mache ich so etwas nicht, doch ich habe einfach menschliche Nähe gebraucht und wollte natürlich Sex. Doch ähnlich wie bei dem Bestellen von Essen, sah die "Bestellung" nicht so aus wie auf den Bildern. Nun hatte ich allerdings keine Lust, mit ihr im Hausflur zu diskutieren, also ließ ich sie rein. Sie war also gewiss keine Studentin, und nicht die ästhetische Erscheinung, mit der ich mir "Girlfried-Sex" erhofft hatte. Also das Beste draus machen.

Allerdings musste ich ziemlich schnell feststellen, dass wir nicht "zusammenpassten". Kurzum gesagt war ich "zu groß" für sie und es hätte ihr wehgetan, hätten wir weitergemacht. Ich hatte sie wohl ohnehin etwas mehr strapaziert, als sie es gewohnt war. Als sie schließlich völlig in ihrem Handwerk verzweifelte, und einen Muskelkater im Arm bekam, verging mir endgültig die Lust und ich habe es bei den 1,5 Stunden belassen - auch wenn ich mich gefragt habe, wofür ich da grade so viel Geld ausgegeben habe. Diese Dinge mögen furchtbar banal klingen, doch letztendlich zerstört es mein Leben. Ich sehe nicht schlecht aus, arbeite hart an mir und setze mich letztendlich mit all meiner Energie für eine bessere Welt ein. Und doch bin ich seit etlichen Jahren zu Einsamkeit verdammt - weil ich nicht in der Lage bin, wie ein geiler Bock aufzutreten. Scheißwelt.

Beichthaus.com Beichte #00035735 vom 18.05.2015 um 10:40:22 Uhr (16 Kommentare).

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