Das WG-Leben ist die Hölle

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Hass Zwietracht WG Berlin

Ich (m/23) hasse meine drei Mitbewohner! Da ich, wie zwei von ihnen auch, studiere, habe ich wenig Geld, weshalb ich in eine WG gezogen bin. Ich hätte ja nicht ahnen können, auf was ich mich da eingelassen habe. Der erste Mitbewohner ist ebenfalls ein Student, den ich anfangs sehr sympathisch und offen erlebt habe, schon bald merkte ich aber, dass er ein absoluter Spinner ist, wenn es um das Thema Putzen und Sauberkeit geht. Sobald auch nur ein Staubkorn auf dem Boden liegt, stürmt er in sein Zimmer und holt Putzutensilien. Danach dürfen wir uns einen Vortrag über Hygiene anhören. Wenn er aus der Uni kommt, fängt er auch direkt an zu putzen. Ein anderes Thema kennt er nicht, er redet pausenlos von Sauberkeit und geht mir damit gewaltig auf den Geist. Als ich mir mal einen Döner gekauft habe, erklärte er mir angeekelt die Zustände in solchen Imbissbuden und kochte mir dann anschließend etwas, was meine Gesundheit nicht gefährdet, wie er es ausgedrückt hat. Lustigerweise ist er Türke.

Der andere ist ein arroganter Schnösel, der Jura studiert und es jedem unter die Nase reibt. Sobald einem etwas nicht passt, fängt er an, von seiner unendlichen Weisheit zu berichten. Ich konnte ihn noch nie leiden, ständig hat er etwas auszusetzen und als er sich mehrmals (!) in meinem Zimmer einen runtergeholt hat, war auch der letzte Funken Sympathie verschwunden. Und nun zu dem schlimmsten Beispiel: Der Kerl ist erst seit fünf Monaten in unserer WG, er ist fünfunddreißig und ein Chinese. Einen Job hat er nicht, stattdessen lungert er den ganzen Tag in Unterwäsche zu Hause herum, frisst den Kühlschrank leer und schläft. Wenn man ihn darauf anspricht, zuckt er nur gelangweilt mit den Schultern. Er ist eine absolute Drecksau, sein Zimmer stinkt nach Verwesung und abends telefoniert er lautstark auf chinesisch. Durch seine Art gerät er oft mit dem Hygienefan aneinander, die beiden diskutieren stundenlang und meist endet es damit, dass der stinkende Chinese im Wohnzimmer warten muss, bis mein Mitbewohner sein Zimmer geputzt hat. Das passiert mindestens einmal in der Woche.

Ich halte es dort nicht mehr aus, diese WG ist die Hölle, sobald ich eine eigene Wohnung gefunden habe, ziehe ich aus. Um mich zu rächen, habe ich heute die Zimmerschlüssel versteckt, nachdem ich alle Zimmer abgeschlossen habe. Nun sitzen wir im Wohnzimmer, während heftig gestritten wird, wer der Übeltäter war. Wenn ich ausziehe, werde ich es nochmal tun und die Schlüssel mitnehmen!

Beichthaus.com Beichte #00040379 vom 28.09.2017 um 17:44:41 Uhr in Berlin (12 Kommentare).

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Meine Lehrerin war ein rassistisches Miststück!

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Boshaftigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit Schule Pfaffstätten

Ich (w/28) wurde in der Ukraine geboren und bin, als ich ein Jahr wurde, mit meinen Eltern nach Österreich ausgewandert. Da zu Hause fast nur Ukrainisch/Russisch gesprochen wurde, fiel es mir sehr schwer Deutsch zu sprechen und ich hatte einen starken Akzent. Leider hatte ich nicht mit so vielen Kindern zu tun, da wir in einem Dorf lebten und fast die einzigen Ausländer dort zu dieser Zeit waren. Die Menschen dort waren rassistische Hinterwäldler. Nur als Beispiel: Manchmal wollte ich auch an den Spielplatz gehen oder bin mit dem Rad vorbeigefahren, da haben mich die Kinder mit Steinen beworfen, da man sich kannte und sie wussten, dass ich Ausländerin war. Natürlich haben die Kinder im Endeffekt keine Schuld, es sind ja meistens die Eltern, die es ihnen vorleben... Als ich dann in die erste Klasse Volksschule kam, freute ich mich sehr darauf. Ich war immer ein liebes und nettes, schüchternes Mädchen gewesen und war wissbegierig, was ich so in der Schule lernen könnte und war auch auf die Kinder gespannt.

Ich merkte zunehmend, dass meine Lehrererin auch rassistisch war. Manchmal kam ich zu spät, weil ich eine junge Mutter hatte (sie hatte mich mit 20 bekommen) und sie auch öfter länger schlief und mich somit zu spät weckte. In der Schule angekommen - paar Minuten zu spät - schlug mir die Lehrerin auf den Kopf und war auch den Rest des Tages sehr gemein und schroff. Sie war auch sonst furchtbar. Wenn ich etwas Falsches sagte, meinte sie ich wäre dumm und was weiß ich nicht was. An manchen Tagen, als meine Mutter mich zu spät geweckt hatte, ging ich aus Angst gar nicht mehr hin. Das war vielleicht drei Mal, dass ich gar nicht ging. Wir hatten noch eine Ausländerin in der Klasse, sie war vier Jahre älter. Zu Jahresende dann der Schock: In meinem Zeugnis waren nur Fünfer. In jedem Fach. Meine Mutter ging in die Schule und beschwerte sich, was nichts brachte. Diese Lehrerin war mit dem Direktor verheiratet. Meine Mutter ging zum Landesschulrat und auch da keinen Erfolg, weil die Lehrerin und er sich privat kannten. Es stellte sich später heraus, dass dieses Mädchen in meiner Klasse, diese Ausländerin, vier Mal sitzen geblieben war, weil die Lehrerin ein rassistisches Miststück war. Ich wechselte danach die Schule und hatte seither super Noten....

Beichthaus.com Beichte #00040377 vom 27.09.2017 um 13:31:57 Uhr in Pfaffstätten (9 Kommentare).

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Schnellimbiss statt Candlelight-Dinner

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Vandalismus Habgier Arbeit Spanien

Ich bin traurig und wütend. Meine Freundin und ich sind beide Reiseleiter und im Ausland. Morgen fliege ich heim, aber meine Freundin muss noch bleiben. Also habe ich geplant, heute - an unserem letzten Abend - schön essen zu gehen. Für verkaufte Ausflüge gibt es Kommissionen, die einmal im Monat immer bar ausbezahlt werden. Da habe ich mich natürlich darauf verlassen, das ich die am letzten Tag vor meiner Abreise bekomme. Heute hat man mir in der Firma gesagt, dass ich es auf mein Konto bekomme. Am letzten Tag wollen sie es also plötzlich überweisen, obwohl wir es immer in bar bekommen haben. Das dauert entweder Wochen oder kommt gar nicht. Da ich nur noch ein paar Euro habe, werde ich meine Freundin heute wohl zur Frittenbude ausführen. Mehr ist nicht drin. Toller letzter Abend zusammen. Danke an die Firma, dass ihr mich verarscht. Ich beichte also, dass ich meine Freundin heute in die Pommesbude einladen werde, statt ins Restaurant und dass ich heute Nacht mit den paar Eiern aus dem Kühlschrank unser Büro bewerfe.

Beichthaus.com Beichte #00040376 vom 27.09.2017 um 18:28:38 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (12 Kommentare).

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Zahnpasta auf die Eichel schmieren

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Intim Neugier Bonn

Ich (m/22) habe eine Freundin (20), mit der ich seit 2 Jahren zusammen bin. Sie beklagt sich, ich wäre zu einfallslos im Bett. Deshalb habe ich mir letztes Mal als ich merkte, dass ich bei ihr landen kann - von ihr unbemerkt - Zahnpasta seitlich auf die Spitze meines bestes Stücks geschmiert. Sofort danach bin ich in ihren Vorhof eingedrungen und habe mit meiner Eichel ihre Perle massiert. Was soll ich sagen! Wir sind feucht geworden, dass es nur so tropfte. Sie wusste nicht, wie ihr geschah und hat zuerst gequiekt vor Lust, um dann einen Orgasmus aus sich rauszubrüllen, als wenn es kein Morgen gäbe. Ich bereue nicht den guten Sex, aber dass ich die Gesundheit meiner Freundin durch den Missbrauch der Zahnpasta gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00040374 vom 27.09.2017 um 23:22:08 Uhr in Bonn (23 Kommentare).

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TV-Sender neu einstellen

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Zorn Habgier Nachbarn

Ich (m/23) wohne zurzeit alleine in einer kleinen Wohnung und studiere Informatik. So gesehen bin ich schon ein Nerd. Da gestern die ganzen TV-Sender von Unitymedia in Hessen umsortiert worden sind, war ich für meinen alten Nachbarn quasi erste Wahl, was das Neueinrichten des Fernsehers anging. Zur Neueinrichtung gehörte der Sendersuchlauf und das Sortieren, wobei Letzteres die meiste Zeit in Anspruch nahm. Zuerst sprach mich meine direkte Nachbarin an. Eine 80-jährige Frau, allein, völlig isoliert und ohne soziale Kontakte. Für sie ist der Fernseher daher alles. Mir tut sie schon leid, vor allem weil ich sie öfter mit meiner lauten Musik belästigt habe. Deshalb nahm ich mir für sie ohne Murren zwei Stunden Zeit. Sie war wirklich dankbar zu mir und wollte mir 100 Euro für die Arbeit geben. Das nahm ich natürlich nicht an, ich bin doch kein Arsch.

Leider verbreitete sich im Laufe des Tages die Nachricht, dass ich meiner direkten Nachbarin half, sodass jeder alte Knacker von mir Hilfe wollte. Es haben ungelogen 11 Leute bei mir angefragt! Ja, ich habe auch jedem geholfen, aber nicht umsonst. Bei den meisten konnte ich entweder 50 Euro raushandeln oder das dreimalige Aussetzen des sonntäglichen Treppenhausputzens. Irgendwie fühle ich mich schlecht, die technische Unbedarftheit meiner Nachbarn ausgenutzt zu haben und mir eine goldene Nase verdient zu haben. Die 250 Euro und das anderthalb Jahre kein Treppenhausputzen mindern aber mein schlechtes Gewissen. Vor allem ist das Sortieren der Sender die ekligste Arbeit. Scheinbar ist es ein Unterschied, ob MDR Sachsen-Anhalt vor oder nach MDR Thüringen in der Liste steht. Mir doch egal!

Beichthaus.com Beichte #00040373 vom 27.09.2017 um 15:50:44 Uhr (23 Kommentare).

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