Wo ist mein Auto?

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Münster

Vor sechs Jahren, habe ich mein Abitur gemacht und auch um diesen Zeitraum herum meinen Führerschein erhalten. Da zwei Gymnasien in dem Ort miteinander korrespondierten, hatte ich meinen Englischleistungskurs nicht an meiner regulären Schule, sondern an der Partnerschule. An einem Abend habe ich mit meiner Clique ordentlich viel getrunken und bin auch prompt am nächsten Morgen zu spät aufgewacht. Ich wollte schon blau machen, da fiel mir im letzten Moment ein, dass ich eine Klausur an diesem Morgen schreibe. Also zog ich schnell ein paar Klamotten an, setzte mich ins Auto und fuhr los. Während der Fahrt musste ich einmal anhalten, um mich zu übergeben. Da es keinen Schülerparkplatz gab, parkte ich schnell irgendwo und rannte ins Klassenzimmer. Im Anschluss der dreistündigen Klausur wollte ich mit meinem Auto zurück fahren, doch mein Auto war nicht mehr an seinem Platz. Auch abgeschleppt wurde es nicht. Es musste also geklaut worden sein. Ich rief sofort meine Mutter an, (sie ist Psychologin), die aus einem Therapiegespräch zu mir eilte, wir direkt zur Polizeistation weiter fuhren und mein Auto geklaut meldeten. Im Laufe der nachfolgenden Unterrichtsstunden kam immer wieder die Polizei und fragte erneut. Nach Schulschluss holte mein Vater mich recht erbost ab und sagte er habe eine Überraschung für mich. Mein Auto stand eine Straße weiter, genauso wie ich es abgestellt hatte mit einem mittelgroßen Kotzfleck an der Fahrertür! Das ist mir heute alles noch sehr peinlich, da jeder Bescheid wusste, was eigentlich los war und ich soviel Wirbel gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028384 vom 11.12.2010 um 12:51:12 Uhr in Münster (16 Kommentare).

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Dönerdusche

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Trunksucht Maßlosigkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub Spanien

Ich war dieses Jahr im Urlaub auf Mallorca mit ein paar Freunden. Eines Abends, als ich es mit dem Alkohol etwas übertrieben hatte, ging ich aufgrund meiner Verfassung frühzeitig zurück ins Hotel. Auf dem Heimweg bekam ich trotz meiner schon etwas kritischen Verfassung noch großen Hunger und hab daraufhin noch einen Döner verdrückt, was ich besser hätte sein lassen sollen. Als ich dann letztlich stark torkelnd im Hotelzimmer angekommen war, wurde mir der Döner doch noch zum Verhängnis: Ich rannte schnurstracks auf den Balkon, beugte mich über das Geländer und "aß den Döner nochmal rückwärts". Unglücklicherweise liefen zu diesem Zeitpunkt gerade zwei Mädels vorbei, welche kurz darauf hysterisch anfingen zu schreien und sich vor lauter Ekel beinahe selbst noch übergaben. Ich stammelte dann noch ein undeutliches "Schuldigung" hervor, was die Beiden jedoch nicht davon abhielt, mich völlig hysterisch und heulend übel zu beschimpfen. Am nächsten Tag beim Abendessen müsste ich dann feststellen, dass die Mädels das Selbe Hotel wie wir hatten, denn sie saßen am Tisch direkt gegenüber. Für mich war dies eine sehr unangenehme Situation und ich hoffte, sie würden mich nicht wiedererkennen, doch ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte. Ich möchte mich hiermit nochmal bei den zwei Mädels für die unfreiwillige "Döner-Dusche" entschuldigen und um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00028383 vom 11.12.2010 um 12:10:49 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (19 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mein elektrisches Garagentor

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Dummheit Lügen Peinlichkeit Auto & Co. Marburg

Ich musste wegen einer peinlichen Situation meinen Arbeitgeber anlügen, da ich 2 Stunden zu spät kam! Es geschah letzte Woche Donnerstag. Da der Winter eingebrochen ist, habe ich mir vor knapp 2 Monaten ein elektrisches Garagentor angeschafft. Dieses kann man weder manuell, noch mit einem Schlüssel öffnen, sondern nur mit der Fernbedienung. Als ich nun zur Arbeit wollte, öffnete ich mein neues Tor und stieg ins Auto ein. Irgendwie kam ich beim einsteigen auf den Knopf der Fernbedienung und das Tor fuhr wieder runter, was ich nicht bemerkte. Beim Herausfahren, blickte ich immer nur in die Seitenspiegel und Seitenfenster wegen den engen Wänden, da ich auf jeder Seite nur höchstens 20 cm. Platz habe beim Tor. Dann geschah, dass was ihr euch schon denken könnt, es schepperte und ich hörte Knirschgeräusche. Sofort schaltete ich wieder in den ersten Gang und fuhr nach vorne. Das Garagentor hatte sich an einer Seite aus der Schiene gedrückt und ließ sich weder hochfahren noch mit der Hand hochdrücken. Eine Stunde probierte ich es irgendwie zu öffnen, oder wenigstens einen Spalt, dass ich unten drunter durch kriechen konnte - es war nichts zu machen, ich saß in der engen Garage fest.

Nach einer weiteren guten halben Stunde, bekam ich langsam ein sehr schlechtes Gefühl, nicht nur dass ich fest saß und kein Lebenszeichen von mir geben konnte, sondern hauptsächlich wegen der Arbeit. Irgendwann beschloss ich dann die Decke aus meinem Kofferraum zu holen und über mein Heck zu legen und im Rückwärtsgang ohne Rücksicht durchs Garagentor zu fahren. Da es aus Kunststoff war, drückte es sich aus den Schienen und die einzelnen Reihen splitteten sich auf.
Der Blick von den Schulkindern, die auf dem Weg zur Bushaltestelle waren, werde ich nie vergessen, als ich durch das Tor fuhr. Außer einer kleinen Ausrede, die ich mir bei meinem Chef einfallen musste und dem Schaden an meinem Tor ist nichts weiter passiert. Ich beichte, dass mir der Vorfall zu peinlich war, so dass ich meinen Chef belügen musste.

Beichthaus.com Beichte #00028371 vom 06.12.2010 um 08:43:09 Uhr in Marburg (15 Kommentare).

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Die Assitussi

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Schamlosigkeit Dummheit Peinlichkeit Last Night Köln

Die Assitussi
Ich möchte eine echt peinliche Sache beichten. Ich (w/30/lesbisch) war vor 2 Jahren auf dem CSD in Köln. Nach reichlich Alkohol lernte ich in einer Lesbenkneipe eine Frau kennen. Naja wies halt so ist sind wir dann bei ihr zu Hause gelandet. Was folgt könnt ihr euch denken.

Der schlimme Teil kam am nächsten Morgen: Ich wachte auf und konnte mich beim besten Willen nicht an ihren Namen erinnern. Also lief ich durch die Wohnung, um einen Brief oder so zu finden, auf dem ihr Name steht. Dabei bemerkte ich ziemlich viele echt hässliche Fotos überall. Ich dachte mir noch so, Warum hat die so viele Bilder von so einer Assitussi im Trainingsanzug. Da traf mich die Erinnerung wie ein Schlag. Das war die, mit der ich gerade im Bett war! Mann war mir übel.

Ich wollte dann heimlich gehen, aber in meinem noch halb besoffenen Zustand dachte ich: Irgendwas musst du der aber noch da lassen. Also habe ich mein ganzes Kleingeld, insgesamt so 4 Euro, auf den Tisch gelegt. Ich dachte das freut sie dann. Dann bin ich heimlich aus der Wohnung. Und jetzt kommt das schlimmste. Ich hatte meine Jacke vergessen und musste klingeln, damit sie mir die gibt. Sie war echt nicht begeistert, besonders über die 4 Euro. Das ist mir heute noch sehr peinlich und ich hoffe auf Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00028369 vom 05.12.2010 um 21:51:03 Uhr in Köln (Kyotostraße) (30 Kommentare).

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“Beichte

Vereist

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Vereist
Ich möchte einen Fall akuter Dummheit verbunden mit einem dämlichen Zufall beichten. Gestern Abend, nach dem Sport, ging ich mit einem Kumpel zu seinem Auto. Man bedenke, dass es zurzeit hierzulande eher kalt ist. Wir standen also vor seinem Wagen, ich war bereit einzusteigen, als er auf einmal bemerkte, dass er die Tür nicht öffnen konnte. Naheliegender Verdacht: Das Schloss ist eingefroren. Das extra mitgenommene Enteisungsspray lag natürlich im Kofferraum. Er versuchte ein paar Minuten lang geduldig den Schlüssel zu drehen, ohne Resultat, während ich bibbernd ohne Jacke danebenstand. Schließlich entschieden wir uns Hilfe zu holen, er eilte in die Halle ein Feuerzeug zum Erwärmen des Schlüssels zu organisieren, ich hockte mich vor das Schloss, hauchte dagegen und rieb mit meinen Händen über den Türgriff. Vermutlich ein Bild für die Götter. Jedenfalls tauchte er nach einiger Zeit in Begleitung eines Mannschaftskameraden samt Feuerzeug auf. Wir erhitzten den Schlüssel mehrfach, bis er sich im Schloss drehen ließ. Doch die Tür ging nicht auf. Der Schlüssel überdrehte nur. Das Auto dieser Baureihe hat nur ein Schloss an der Fahrertür und den Schlüssel mit dem Funksender hatte seine Freundin zu Hause.

Leichte Panik kam auf, bis unser Mannschaftskamerad anbot, uns trotz eines Umwegs von zehn Kilometern nach Hause zu fahren. In genau dem Moment kam ein Aufschrei: "Scheiße Mann, das ist das falsche Auto!" Wir haben 15 Minuten lang versucht, das baugleiche Modell des Wagens meines Kumpels zu knacken, das auf seinem Stammparkplatz stand. Sein Auto stand ausnahmsweise eine Reihe weiter, selbstverständlich mit komplett eisfreiem Schloss. Gut, dass wir nicht auch noch auf die Idee gekommen sind, den ADAC zu rufen.

Beichthaus.com Beichte #00028366 vom 03.12.2010 um 14:01:27 Uhr (11 Kommentare).

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