Terror des Mitbewohners

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Ekel Zorn WG

Ich möchte etwas beichten, was bereits mehr als anderthalb Jahre zurückliegt. Ich muss ein wenig ausholen, damit Ihr meine Verzweiflung verstehen könnt. Damals wohnte ich in einer WG mit einem Ex-Arbeitskollegen. Eigentlich habe ich mir immer geschworen, nie eine Wohngemeinschaft einzugehen. Wegen eines finanziellen Engpasses musste ich meine geliebte Wohnung auf dem Land kündigen und zurück in die Stadt ziehen. Mit meinen Katzen, welche ihren Freilauf brauchten, war es nicht wirklich einfach, eine passende Wohnung zu finden. Alles, was geeignet gewesen wäre, war für mich alleine schlicht nicht bezahlbar. Da kam mir die Frage des Arbeitskollegen, ob wir eine WG gründen wollen, gerade richtig. Dumm wie ich war, habe ich natürlich nicht auf die Warnungen der anderen Arbeitskollegen, welche mit ihm im gleichen Team arbeiteten, gehört. So kam es, dass wir eine tolle fünf Zimmerwohnung im Grünen gefunden haben und dort mit unseren Katzen, er hatte auch deren zwei, einzogen. Die ersten zwei Monate waren noch in Ordnung, dies änderte sich aber ganz schnell. Es fing damit an, dass er von der Arbeit nach Hause kam und als erstes mal seine Stereoanlage auf volle Pulle aufdrehte. Durch die ganze Wohnung dröhnte nun sein umz umz umz Sound, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn er Besuch hatte, blieb ich in meinem Zimmer oder ging zu Freunden, um ihn und seinen Besuch nicht zu stören. Da er oft Besuch von Frauen hatte, mit welchen er dann immer in die Kiste stieg, war ich mehrheitlich in meinem Zimmer oder nicht zu Hause. Hatte ich Besuch, blieb er allerdings einfach auf dem Sofa sitzen und hörte weiterhin seine Musik. Ohne Kopfhörer wohlgemerkt.


Zuerst dachte ich mir, okay, das ist halt so in einer WG. Man muss Kompromisse machen. Nach drei Monaten wurde er von der Arbeit freigestellt, wurde aber noch für zwei Monate bezahlt. Daher machte ich mir fürs Erste keine Sorgen wegen der Miete. Er musste mir die Hälfte überweisen, da der volle Betrag von meinem Konto abgebucht wurde. Er meinte noch, dass er nun zwei Wochen Pause machen und sich danach auf Arbeitssuche begeben würde. Weit gefehlt. Nach den zwei Monaten hatte er immer noch keine Stelle und als arbeitslos hatte er sich auch nicht gemeldet. Stattdessen verbrachte er Tag und Nacht vor seiner Xbox und spielte diverse Ego Shooter. War das herrlich die ganze Nacht das Geballere zu hören, am Morgen aufzustehen, zur Arbeit zu fahren und wenn ich nach Hause kam, ihn immer noch vor seiner Konsole vorzufinden. Er ließ sich auch so sehr gehen, duschte noch ein- oder zweimal in der Woche und ernährte sich von meinen Sachen, ohne diese zu ersetzen. Das Katzenklo putze er nur, wenn ich ihn dazu aufforderte. Er hatte auch nur ein Katzenklo für zwei Katzen. Und mein Glück war es, dass sein Bad, wo das Katzenklo stand, sich direkt neben meinem Schlafzimmer befand. Der Gestank war kaum noch auszuhalten. Am liebsten hätte ich ihm den ganzen Inhalt über dem Kopf entleert. Nachdem noch ganz viele andere Sachen vorgefallen sind, auf welche ich nicht näher eingehe, weil ich sonst morgen noch am Schreiben wäre und alles Reden nichts half, hatte ich beschlossen, meine Taktik zu ändern.


Als eine seiner Katzen wieder einmal auf den Boden im Eingangsbereich gekotzt hatte, habe ich es einfach dort liegen lassen, um zu schauen, wie lange es dauern würde, bis er es weg macht. Nach fünf Tagen war die Kotze immer noch nicht weg und da hat es mir gereicht. Zielstrebig ging ich in sein Badezimmer, griff nach seinen drei Zahnbürsten und putzte die Kotze damit weg. Da ich schon in Putzlaune war, fand ich, es wäre Zeit, sein Katzenklo zu reinigen. Dies habe ich dann auch getan. Jede Bürste habe ich zuerst über die Katzenkacke gezogen und dann das Klo damit richtig sauber gemacht. Echt praktisch, diese Zahnbürsten. Angetrieben von meiner Wut, habe ich dann noch seine Toilette auf Hochglanz gebracht und anschließend die Zahnbürsten wieder in das Glas gestellt. Als ich ihn am nächsten Morgen hörte, wie er seine Zähne putzte, musste ich grinsen. Das war eine Genugtuung sondergleichen. Nach knapp anderthalb Jahren Terror und weiteren Putzaktionen, war es Zeit für mich, zu gehen und mit meinem Freund zusammenzuziehen. Als Abschiedsgeschenk schmierte ich ihm die Kacke seiner Katzen, welche ich auf dem Balkon gefunden hatte, in seine Umzugskisten. Nach der Wohnungsabgabe habe ich ihn nie wieder gesehen oder gehört. Ich weiß, dass mein Verhalten extrem kindisch war. Heute würde ich wahrscheinlich anders handeln. Ich hatte einfach nach so langer Zeit keine Kraft mehr, mich anders zu wehren.

Beichthaus.com Beichte #00030872 vom 12.03.2013 um 14:39:26 Uhr (15 Kommentare).

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Lärmbelästigung durch Knaller

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Missbrauch Familie Kinder Silvester Freiburg

Die Geschichte liegt nun schon einige Jahre zurück, es muss um 1980 gewesen sein. Ich war damals so um die 12 Jahre alt. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus, meine Eltern und wir Kinder oben, meine Oma unten. Es war Silvester. Meine Eltern besuchten einen Ball, meine Brüder waren auf irgendwelchen Parties, nur ich war mit meiner Oma zu Hause. Die ging aber auch schon früh schlafen, da sie die Knallerei hasste. Ich blieb natürlich bis Mitternacht wach, um mir das Feuerwerk anzusehen. Als es dann pünktlich zu knallen begann, beobachtete ich das von einem Fenster im oberen Stockwerk aus. Ich sah den Nachbarsjungen, der eifrig auf der Straße knallte. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" Ich hatte ein paar Knaller, die ich nun anzündete und aus dem Fenster warf. Es waren im Wesentlichen nur kleine Exemplare. Ganz zum Schluss hatte ich aber noch einen großen Kracher, den wohl einer von meinen Brüdern gekauft haben musste. Also anzünden, raus damit und bumm! Glücklich ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen hörte ich meine Oma furchtbar schimpfen. Sie erzählte meinem Vater, dass irgend so ein Idiot Kracher vor ihrem Schlafzimmer gezündet hätte und dass sie deswegen höchst unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden sei. Das war natürlich ich gewesen. Im Eifer des Gefechts hatte ich total übersehen, dass ihr Zimmer genau unter meinem war. Alle Kracher, die ich aus dem Fenster geschmissen hatte, waren also genau bei ihr gelandet. Als mich mein Vater später dazu befragte, erklärte ich ihm in aller Unschuld, dass das wohl der besagte Nachbarsjunge gewesen sein müsste. Die Geschichte wurde mir abgekauft. Glücklicherweise beschwerte sich meine Oma nicht bei den Nachbarn, so dass meine Erzählung hielt. Aber seitdem hat sie jedes Mal, wenn die Rede auf den Nachbarsjungen kam, darüber geschimpft, dass dieser damals doch Knaller vor ihr Fenster geschmissen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00030810 vom 20.02.2013 um 19:24:43 Uhr in Freiburg (Höllentalstraße) (9 Kommentare).

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Der Wunsch nach Geschwistern

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Engherzigkeit Familie Habgier Stuttgart

Damals, in der fünften Klasse, hatte ich (w/19) Aufklärungsunterricht. Ich interessierte mich aus irgendeinem Grund, den ich heute nicht mehr weiß, wahnsinnig für Verhütungsmittel wie Kondome oder die Pille. Nun hat meine Mutter einen Gendefekt, der es für sie unmöglich macht, die Pille zu nehmen und daher mussten meine Eltern Kondome verwenden, um ihrem größten Hobby noch nachgehen zu können. Das wusste ich, seitdem ich die Dinger im Nachttisch meines Vaters gefunden hatte. Ich wollte unbedingt kleine Geschwister, aber meine Eltern haben mir mehrmals erklärt, dass sie keine weiteren Kinder haben wollen. Wahrscheinlich aus Angst, sie könnten so werden wie ich. Auf jeden Fall lernte ich in der Schule viel über Kondome und auch über ihre Schwächen. Zum Beispiel, wie leicht sie beschädigt werden konnten und dass sie dann nicht mehr richtig funktionierten. Weil ich also unbedingt Geschwister haben wollte, schlich ich mich in das elterliche Schlafzimmer, mit einem Reißnagel als treuem Begleiter und Zweckerfüller. Fein säuberlich bohrte ich in jedes der Gummis ein kleines Loch. So machte ich das einige Jahre und siehe da, heute habe ich die gewünschten Geschwister. Für meine Eltern tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030803 vom 18.02.2013 um 21:29:25 Uhr in Stuttgart (Stuttgarter Straße) (39 Kommentare).

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Die Nachbarn beim Spaß stören

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Nachbarn Berlin

Die Nachbarn beim Spaß stören
Ich (w) wohne im vierten Obergeschoss und kann sehr gut in die meisten Wohnungen schauen. So auch in das Schlafzimmer von relativ neuen Nachbarn, einem Paar. Beide ungefähr Mitte 20. Jedenfalls saß ich vorhin am Wohnzimmertisch und habe besagte Nachbarn plötzlich beim Vögeln erwischt. Erst habe ich gelacht und mich gefragt, warum sie nicht das Licht aus oder die Vorhänge zu machen. Dann wollte ich eigentlich auf große Zettel schreiben: "Liebe Nachbarn, bitte schaltet doch das Licht aus, oder zieht die Vorhänge zu, wenn ihr euch das nächste Mal lieben wollt. Liebe Grüße". Doch dann kam ich auf die Idee, mit einem Laserpointer herüberzuleuchten. Gesagt, getan, habe ich genau im richtigen Moment an die Wand neben ihrem Bett geleuchtet, sodass sie es beide sehen konnten. Ich habe mich schnell versteckt, die Szenerie aber weiter beobachtet. Der Typ hat ziemlich verstört in meine Richtung geguckt und nach demjenigen gesucht, der da geleuchtet hat. Als ich dann nochmal herübergeschaut habe, waren die beiden bereits wieder angezogen. Ich bin eigentlich niemand, der seine Nachbarn beobachtet. Aber das konnte ich mir einfach nicht nehmen lassen. Allein deren Blicke danach. Herrlich. Mittlerweile haben sie das Licht ausgemacht, aber man kann sie immer noch sehen.

Beichthaus.com Beichte #00030792 vom 14.02.2013 um 21:18:23 Uhr in Berlin (Brüsseler Straße) (24 Kommentare).

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Beziehungen im Bett beenden

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Engherzigkeit Neurosen Ex Karlsruhe

Beziehungen im Bett beenden
Ich (w/32) beichte etwas Abscheuliches. Ich habe leider schon etliche Beziehungen hinter mir, an deren Scheitern ich zwar nicht immer, aber doch auch häufig nicht unschuldig war. Aber darum geht es nicht. Sondern eher um den Zeitpunkt des Schlussmachens. Einigen Partnern habe ich mehr oder weniger Knall auf Fall Tschüss gesagt und der eine oder andere musste direkt aus dem Schlafzimmer verschwinden. Ich beichte, dass ich zum Teil völlig unvermittelt eine meist wenigstens mehrwöchige Beziehung praktisch unmittelbar nach einem Schäferstündchen beendet habe, alleine aus dem Grund heraus, dass ich ihn urplötzlich nicht mehr in mir, über mir, neben mir ertragen konnte. Ein paar Male hatte das Sperma in mir ein Brennen ausgelöst, das mir anzeigte, dass es vorbei ist. Ich bereue, dass ich sehr viel Unverständnis mit einem solchen Grund erzeugt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030704 vom 22.01.2013 um 22:03:09 Uhr in Karlsruhe (35 Kommentare).

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