Warum ich ein Frauenhasser bin

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Hass Vorurteile Gesellschaft

Ich bin ein Frauenhasser. Schließlich sind sie selbst schuld, wenn man sie nicht als normale Menschen betrachtet. Jahrelang ist man mit ihnen befreundet und darf ihren Problemen zuhören, aber sobald man mal ihre Brüste berührt, heißt es gleich "ich fühle nicht so für dich." Man gibt Unmengen an Geld für Frauen aus, und wenn sie einen dann ausgenommen haben, machen sie die Biege, und zwar ohne vorher die Beine geöffnet zu haben. Warum haben es die Männer so schwer? Schließlich sind wir doch das herrschende Geschlecht! Ich verstehe diese Welt nicht und ich beichte, dass ich die Beziehungen meiner Kumpels ruinieren werde, um ihnen die Augen zu öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00039082 vom 18.12.2016 um 16:48:42 Uhr (41 Kommentare).

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Intime Berührungen der Physiotherapeutin

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Arbeit Hannover

Ich (w) bin Physiotherapeutin und arbeite in einer größeren Praxis. Bei jüngeren hübschen Typen lege ich es manchmal durch meine Berührungen darauf an, dass die Kerle sexuell erregt werden. Denen ist es meistens peinlich und versuchen es zu verstecken und ich tue immer so, als wenn ich es nicht merken würde. Die sollen auf keinen Fall auf die Idee kommen, dass ich beim Mobilisieren meine Brüste extra gegen sie drücke oder meine Hände absichtlich kurz an ihrem Po oder Genital vorbeistreife. Es tut mir leid, wenn ich die Kerle dadurch in Verlegenheit bringe.

Beichthaus.com Beichte #00039081 vom 18.12.2016 um 16:34:57 Uhr in Hannover (Vahrenwald-List) (27 Kommentare).

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Alles sinnlos

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Drogen Mord Tod

Alles sinnlos
Es ist schon etwas länger her, aber mich verfolgt es immer noch in meinen Träumen. Es fing alles ganz harmlos mit einer gemütlichen Runde mit Freunden an. Es war schon spät und ein Kumpel hatte etwas Gras mit und teilte es mit uns. Da ich vorher schon mit Joints in Berührung kam, hat es mich sehr gefreut. Mein bester Freund hingegen hatte noch nie geraucht, nicht einmal eine normale Zigarrette. Er war da sehr konservativ. Da wir wussten, dass er zurzeit sehr traurig war, hielten wir es für eine gute Idee. Er lehnte jedoch ab. Wir fingen an auf ihn einzureden und versprachen ihm, dass er sich in Null Komma Nix besser fühlen wird. Nach langem Zögern nahm er einen tiefen Zug. Wir hatten daraufhin eine Menge Spaß, alle bis auf ihn. Er rauchte einen ganzen Joint alleine und wurde immer stiller. Ich weiß nicht mehr wann, aber irgendwann stand er auf und ging. Ich fand das komisch und bin ihm gefolgt. Auf einer Brücke unter der eine Autobahn lang fuhr, holte ich ihn ein.

Er stand da einfach nur so rum und wiederholte diesen einen Satz "Alles sinnlos", Ich war ziemlich benebelt und habe nicht gemerkt, wie er sich immer mehr der Brüstung näherte. Wie in Zeitlupe warf er seinen Oberkörper über die Balustrade und fiel auf die Autobahn. Das Geräusch vom Aufprall suchte sich durch den dichten Nebel zu meinem Gehirn und während unten schon ein Hupkonzert stattfand, stand ich da oben und konnte es nicht fassen. Mein Freund hatte sich umgebracht. Meine anderen Kumpels konnten es auch später kaum glauben. Es war ihnen nichtmal aufgefallen, dass er nicht mehr da war. Ich mache mir so große Vorwürfe. Hätte ich nicht auf ihn eingeredet dieses Zeug zu nehmen und ihm stattdessen mal zugehört, wäre er bestimmt noch am Leben.

Beichthaus.com Beichte #00039077 vom 17.12.2016 um 17:36:10 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Mitbewohner ist der Weihnachtsmann!

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Lügen WG Weihnachten Nachbarn Kinder

Mein Mitbewohner hat einen sehr stattlichen Bart, der bis zum Brustkorb reicht, darauf wird er auch sehr oft angesprochen, weil es wirklich kein alltäglicher Anblick ist. Gestern habe ich den nervigen Nachbarskindern (ca. 4 bis 5 Jahre alt), die ständig am Rumschreien sind, sodass es einem den letzten Nerv raubt und die zudem ständig meine Katzen ärgern, verklickert, dass mein Mitbewohner der Weihnachtsmann wäre und sie sollten besser mal braver sein, sonst gäbe es keine Geschenke. Mal schauen, ob es klappt, ein bisschen gemein ist es ja schon...

Beichthaus.com Beichte #00039041 vom 09.12.2016 um 16:58:39 Uhr (4 Kommentare).

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Refugees welcome

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Vorurteile Engherzigkeit Ekel Rache WG

Ich (m/25/Student) wohne seit ca. 6 Monaten zusammen mit einem Flüchtling, nachdem mein alter Mitbewohner zu seiner Freundin gezogen ist. Anfangs dachte ich noch, es wäre doch eine gute Sache, da ich eine sehr weltoffene Erziehung genossen habe und ich mich schon immer für andere Kulturen interessierte. So könnte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten und ihm beim Lernen der Sprache helfen sowie in meinen Bekannten und Freundeskreis integrieren. Ich war auch schon für ein Semester im Ausland und habe selbst erlebt, wie schnell man sich in Schrift und Wort verbessert, wenn man gezwungen ist, sich täglich mit der Landessprache auseinanderzusetzen, anstatt sich wie gewöhnlich mit den anderen Deutschsprachigen zusammenzurotten. Jedenfalls ist er dann eingezogen. Meine anfängliche Freude hat sich dann zunächst noch gesteigert, als ich von ihm erfahren habe, dass er Christ ist, da ich mich schon auf strenge Speisegebote für die WG vorbereitet hatte.

Anfangs lief auch noch alles super. Wir haben uns gut verstanden und zusammen was unternommen. Leider ist dieser Hype dann aber schnell umgeschlagen in Frustration. Da es nicht meine erste WG ist, bin ich eigentlich dran gewöhnt, dass es Zeiten gibt, in denen es sehr wüst aussieht und mal was in der Küche nicht gespült ist. Auch dass man etwas vergisst oder Fehler macht, ist in Ordnung. Deswegen hat es mich zunächst nicht gestört. Mit der Zeit sind mir dann aber immer mehr Dinge aufgefallen. Plastik im Biomüll, Heizung auf der höchsten Stufe und Fenster auf, Brandflecken auf Tischen von Teelichtern, Herdplatten anlassen und das Haus verlassen. Besonders wegen der Sache mit dem Herd wurde mir mulmig.

Ich es mir jedenfalls dann versucht zu erklären, dass es an den kulturellen Unterschieden liegt und Nachhaltigkeit nicht an erster Stelle steht. Ist ja auch logisch. Wenn in Deutschland oder in unmittelbarer Nähe Krieg wäre, würde mich das auch nicht interessieren. Oder vielleicht hatte er es nach dem vierten Mal erklären wirklich immer noch nicht verstanden, weil ich einfach die Deutschkenntnisse überschätzt habe. Egal. Jedenfalls habe ich dann den Vermieter ins Boot geholt und wir haben ständig alles kontrolliert, da ihm die Heizkosten auch schon aufgefallen sind. Das führte dann zu der oben genannten Frustration. Dauerhaft alles kontrollieren. Den Bio-Müll durchwühlen, auf der Suche nach Plastik. War echt nicht schön. Wenn man mal etwas gefunden hatte, gab es gleich eine Konfrontation. Kann man sich ja vorstellen, dass es für das WG-Leben nicht förderlich war. Allein die Tatsache, dass ich den Vermieter mit ins Boot geholt habe, hat ihn richtig sauer gemacht. Wusste mir aber einfach nicht mehr zu helfen.

Bis zu dem Zeitpunkt hätte mich das auch alles nicht so gestört, wenn eine Besserung für mehr als ein paar Tage eingetreten wäre. Ist es aber nicht. Alles immer wieder auf Anfang. Ich konnte mir das auch nicht mehr erklären. Bin einfach müde geworden, ständig alles zu kontrollieren, zu putzen und diese ganzen sinnlosen Konfrontationen, die mich nur Kraft kosten. Immerhin ist er vier Jahre älter. Ich bin nur Mieter und habe mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Meinem Vermieter sage ich seitdem, dass mir nichts aufgefallen ist. Soll er sich doch selbst ein Bild machen. Nun genug von den Umständen, die mich zu meiner Tat gebracht haben. Um alles zu beschreiben, was hier in dieser WG abgeht, bräuchte ich eh mehr Seiten.

Nach dem Sport bin ich gestern nach Hause gekommen und musste echt dringend für große Jungs. Als ich dann die Toilette gesehen habe, bin ich innerlich geplatzt vor Wut. Überall kleine braune Pfützen und Sprinkler auf der Klobrille. Die kommen davon, dass er sich mit einer Plastikflasche voller Wasser den Hintern sauber spült. Ist ja ok, wenn er das macht. Jeder soll sich den Po so saubermachen, wie er Lust hat. Im asiatischem und südöstlichen Raum ist das auch weit verbreitet. Dann soll er aber keine Spuren hinterlassen! Ich habe also sein Handtuch genommen und alles saubergewischt. Habe mich darauf gefreut, wie er sein Gesicht mit einem Handtuch abtrocknet, wo seine eigene Kacke drin ist. Wenn ich mich da reinsetzten soll, kann er sich das auch ins Gesicht schmieren. An dem Tag ist es einfach mit mir durchgegangen. Heute bin ich echt erschrocken, was diese sechs Monate aus mir gemacht haben. Vorher hätte ich über solche Dinge gestanden, da ein Ende abzusehen war.

Warum ich nicht ausgezogen bin? Ich wollte in den letzten Tagen meiner Arbeit nicht auch noch den Stress der Wohnungssuche haben. Vielleicht auch etwas aus Trotz. Ich ziehe jetzt aber aus und wollte die Sache beichten. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich das mit dem Flüchtling überhaupt reinschreibe. Er ist ja ein Arsch und will sich nicht ändern, weil er ein Flüchtling ist, sondern weil er ein Arsch ist. Warum also reinschreiben? Habe es dann aber doch gemacht, weil es wichtig war um meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Hoffe das war kein Fehler und Ihr könnt da klar differenzieren. Trotz meiner Erfahrung gilt für mich immer noch: refugees welcome.

Beichthaus.com Beichte #00039040 vom 09.12.2016 um 15:24:49 Uhr (23 Kommentare).

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