Arbeitsalltag einer Putzfrau

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Unreinlichkeit Trägheit Arbeit Werl

Ich (w/23) arbeite nebenbei als Putzfrau. Zu Arbeitsbeginn, bin ich meist sehr fleissig aber sobald die Hälfte geschafft ist, habe ich manchmal keinen Bock mehr. Da ich meistens alleine im Gebäude bin, fällt es ja auch nicht auf, wenn ich die Regeln nicht mehr einhalte und da schludere ich dann meistens immer rum. Zum Beispiel bin ich zu faul die Lappen zu wechseln nachdem ich das Klo geputzt habe. Ich wische also die gesamten Oberflächen mit einem einzigen Lappen ab. Sogar an den Türgriffen und an den Lichtschaltern verteile ich die Kackekeime. Den Müll trenne ich grundsätzlich nicht. Einmal habe ich sogar versehentlich einen sack mit benutzten Möppen drin mit einem Müllsack verwechselt und ihn weggeworfen. Außerdem lasse ich massenhaft Utensilien mitgehen. Nichts was nicht niet- und nagelfest ist, ist vor mir sicher. Manchmal bin ich auch zu faul, den Staubsauger mit bis ans andere Gebäude zu nehmen, weil ich dort nur einen einzigen Teppich absaugen muss, was ich grundsätzlich nur dann mache, wenn ich sehe, dass er dreckig ist. Den dreck und die gesamten Flusenhaufen sammle ich dann immer auf und stecke sie in herumhängende Taschen an der Garderobe neben dem Teppich. Ich weiss, dass das nicht gerade rücksichtsvoll von mir ist, aber das Gute ist, dass ich Handschuhe trage und die Gegenstände dort nicht benutzen muss.

Beichthaus.com Beichte #00041246 vom 06.05.2018 um 22:27:39 Uhr in Werl (12 Kommentare).

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Zu einfach ist verdächtig

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Dummheit Peinlichkeit Schule

Vor drei Wochen haben wir eine Klausur in meinem absoluten Problemfach geschrieben. Ich fing extra rechtzeitig an zu lernen und habe zwei ganze Wochenenden durchgängig mit auswendig lernen des Unterrichtsstoffes verbracht, bis ich alle bisherigen Aufgaben fehlerfrei rechnen konnte. Als wir die Klausur ausgeteilt bekamen, sah ich die Aufgaben durch und hatte schon ein Lächeln auf den Lippen, weil alles so gut lösbar erschien, so wie die Aufgaben, mit denen ich gelernt hatte. In der Hoffnung in diesem Unterrichtsfach endlich eine gute Note zu erhalten, gab ich die Klausur ab.

Gestern bekamen wir die Klausur endlich wieder. Ich musste als Letzte nach vorne kommen und setzte ein freudiges Lächeln auf. Allerdings schaute mich der Lehrer nur mitleidig an, worauf ich nach unten schaute und eine Sechs erblickte. Ich dachte erst meine Arbeit wäre mit der einer anderen Schülerin verwechselt worden, da zwei andere Mitschülerinnen genauso heißen wie ich, doch auf dem Deckblatt stand in unverkennbarer Handschrift mein Name.

Ich beichte seit dem Vorfall erhebliche Zweifel an meiner Intelligenz zu haben, obwohl es die erste Sechs in meinem bisherigen (Schul-)leben ist. Trotzdem ist mir rätselhaft, wie ich mich so sehr täuschen konnte. Verzeiht mir meine Dummheit. Wenigstens weiß ich jetzt, dass wenn eine Matheaufgabe zu einfach geht, das Ergebnis höchstwahrscheinlich falsch ist.

Beichthaus.com Beichte #00041239 vom 04.05.2018 um 17:55:00 Uhr (15 Kommentare).

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Mein neuer ungewöhnlicher Job

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Prostitution Arbeit Habgier Berlin

Ich (m/19) spare jetzt schon seit meinem 17. Lebensjahr für eine eigene Wohnung, Auto und Führerschein. Ich lebe noch bei meinen Eltern, will aber mit meinem festen Freund zusammenziehen. Da ich bald auch studieren will, reicht das Geld bei Weitem noch nicht. Meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00041230 vom 30.04.2018 um 22:52:29 Uhr in 10711 Berlin (13 Kommentare).

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Die angespannte Parkplatzsituation in Berlin-Mitte

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Rache Auto & Co. Berlin

Ich wohne seit 29 Jahren in Berlin-Mitte. Dort ist die Parkplatzsituation ziemlich angespannt. In einer Parklücke stand eine junge Frau mit einem Fahrrad. Sie bat mich darum, nicht dort zu parken, da sie die Lücke für einen Rollstuhlfahrer und sein Auto freihalten würde. Ich machte sie auf die sehr angespannte Parkplatzsituation in der Umgebung aufmerksam und sie wies nochmals darauf hin, dass sie für einen Rollstuhlfahrer den Platz frei halten würde, sie aber aus dem Weg gehen würde, wenn ich darauf bestehen würde. Ich fand einen anderen Parkplatz und war ein paar Minuten später wieder auf der Straße, dieses Mal mit Hund. Ich sah wie der angebliche Rollstuhlfahrer ankam, einparkte und flotten Schrittes mit der jungen Frau im nahegelegenen Park verschwand. Ihr Fahrrad hatte sie an der nächsten Ecke angeschlossen.

Ich war ziemlich sauer. Die Frau hatte mich angelogen und auf mein Mitgefühl für einen benachteiligten Menschen appelliert und dieses dann schamlos ausgenutzt, damit ihr Liebster mit schwäbischen Kennzeichen keinen Parkplatz suchen musste. In der Zwischenzeit hatte mein Hund einen stinkenden Haufen gesetzt, den ich in einer Tüte bei mir trug. Normalerweise steuere ich mit den gefüllten Tüten den nächsten Mülleimer an. Dieses Mal sah ich aber das Fahrrad der Frau. Sie hatte über ihrem Sattel einen hübschen Überzug. Unter diesen habe ich die offene Tüte platziert und platt gedrückt. Am nächsten Morgen war das Fahrrad verschwunden. Der Gedanke wie die Frau besoffen, bekifft oder beides abends auf das Rad gestiegen ist und sich vielleicht irgendwann über den Gestank gewundert hat, lässt mich schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00041207 vom 22.04.2018 um 12:53:18 Uhr in Berlin (Torstraße) (14 Kommentare).

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Stammgast beim Arzt

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Neurosen Gesundheit Köln

Ich (m) schreibe gerade hier, weil ich es sonst nirgends los werde. Ich habe Probleme ohne Ende und die werden schlimmer. Ich bin schon immer sehr einsam. Ich habe zwar einige wenige Leute mittlerweile, einsam bin ich aber trotzdem. Dann denke ich immer, ich sterbe. Ich glaube immer, ich faule weg. Ein Beispiel: Ich habe sehr oft Blut in der Nase. Ich war damit mal beim Arzt. Der schaute rein. Alles okay, nur sehr trocken und krumme Scheidewand. Bald bin ich aber wieder beim Arzt und war schon beim Allgemeinmediziner. Der sagte, das ist sicher nichts und erst recht kein Krebs. Ich denke aber, ich faule langsam weg. Ich weiß, da sind Tumore, die mich immer mehr zersetzen. Ich denke, die sind eine Strafe für meine Fehler. Außerdem denke ich, dass ich HIV habe. Ich denke auch, dass das eine Strafe ist, weil ich ein Puffgänger war. Ich habe mehrere negative Tests, die glaube ich aber nicht. Das mit den Prostituierten bringt mich zum letzten Punkt. Ich habe ein Problem mit Frauen. Viele denken, ich hasse sie. Das stimmt nicht. Ich halte sie für böse. Ich denke; Frauen wollen einen nur ausnutzen. Ich glaube auch, dass Frauen nicht lieben können. Außerdem habe ich schon früh gesehen, wie Frauen sind. Immer sollte ein Mann für alles die Verantwortung tragen und alle negativen Konsequenzen tragen.

Beichthaus.com Beichte #00041205 vom 21.04.2018 um 21:41:39 Uhr in Köln (24 Kommentare).

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