Ein gut trainierter Männerkörper.

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Mainz

Ich (w, Ärztin) habe vor kurzem einen Patienten sexuell belästigt. Er war ein ziemlich gut gebauter Mann, den ich operieren sollte - an einer Stelle, für die eine Entfernung der Kleidung nicht unbedingt notwendig ist. Ganz eigensüchtig bat ich ihn, sein Oberteil auszuziehen - es könnte ja Blut darauf kommen, erklärte ich. Als er mit einem halb unterdrückten Grinsen tatsächlich sein T-Shirt auszog, blieb mir fast die Luft weg. So einen derbe gut trainierten Männerkörper habe ich noch nie in meinem ganzen Leben gesehen! Seitdem zweifle ich etwas an meiner Moral - und hoffe echt, dass er es nicht ganz so negativ gesehen hat. Aber dann, war er heiß, der Blick hat sich total gelohnt. Sorry an alle Männer, die ich je deswegen verurteilt habe!

Beichthaus.com Beichte #00042068 vom 08.04.2020 um 21:56:39 Uhr in Mainz (Schillerstraße) (2 Kommentare).

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Die Isolation tut mir gut.

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Manie Selbstsucht Gesellschaft

Die Umstände, die durch Corona verursacht werden, gefallen mir. Ich fühle mich in der kollektiven Zwangsisolation wie ein Fisch im Wasser und hoffe, dass diese Zeit nie vorbeigeht. Natürlich hoffe ich nicht, dass eine potenziell tödliche Krankheit, gegen die wir keine Medikamente haben, weiter umgeht. Aber ich wünsche mir, die ganze Gesellschaft wäre gezwungen, weiterhin auf einer Ebene ihr Leben zu führen, auf der ich mich wohl fühle, weil ich an sie gewohnt bin. Allein zu sein macht mir nichts mehr aus und das alle anderen nun im selben Tempo leben, gibt mir das Gefühl dazuzugehören und mehr noch, an die Umstände besser angepasst zu sein als meine Mitmenschen.

Ich freue mich, den Spieß umgedreht zu sehen. Ich habe wenig Mitleid mit Leuten, denen "die Decke auf den Kopf fällt", die in der Gesellschaft von sich selbst keine Ruhe finden und verzweifelt nach allen Strohhalmen greifen, ihre sozialen Gewohnheiten zu erhalten. Denn es sind dieselben, die in den ihnen gefälligen Umständen rücksichtslos über jeden hinweggehen, der in ihrem Teich nicht schwimmen kann.

Jetzt bin ich das erste Mal in meinem Leben normal, weil ich mich in den Umständen wohl fühle und gut an sie angepasst bin. Weil es sich richtig anfühlt und ich mit Isolation und Depression umzugehen weiß. Ich bitte um Absolution für meine Selbstsucht und hoffe, dass es am Ende allen mindestens so gut geht wie zuvor: Ich werde auf diesen Vorteil ohne Neid verzichten, wenn er wieder fort ist.

Beichthaus.com Beichte #00042067 vom 04.04.2020 um 14:50:26 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein bin ein sehr scharfer Typ

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Betrug Maßlosigkeit Ernährung Fake

Ich beichte, dass ich total gerne richtig scharf esse. Das geht so weit, dass in meinem letzten Urlaub in Indien, Inder mir beim Essen zugesehen haben, weil sie noch nie einen weißen Mann so scharf essen sehen haben. Ich habe Zuhause schon lange eine Zucht aus eigenen Pfefferoni. Richtig heftig, auch für mich, sind die Carolina. Die letzte Ernte ist ziemlich üppig ausgefallen. Zu üppig für mich und wegwerfen wollte ich auch nichts. Also habe ich die übrigen Pfefferoni genommen und einfach beim lokalen REWE in die Auslage für die Pfefferoni mit dazu gelegt. Die normalen Pfefferoni konnten damals einzeln gekauft werden. Keine Ahnung was passiert ist. Ich weiß nur, dass die Pfefferoni ein paar Wochen später nur noch vorportioniert und verschweißt gekauft werden können.

Beichthaus.com Beichte #00042066 vom 30.03.2020 um 22:24:51 Uhr (9 Kommentare).

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Was bin ich nur für ein toller Hecht

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Betrug Hochmut Arbeit

Scheiß, Scheiße, Scheiße ist das lustig. Bin(m) derzeit Student und arbeite nebenher als Programmierer in einer Bude, die sehr viele weibliche Angestellte hat und Weiberprodukte per Webshop verkauft. Logisch, dass wir dutzende Designerinnen für Grafiken haben, von denen sehr viele sehr geil aussehen. Nun ist Homeoffice angesagt. Und die Chefin will, dass wir jeden morgen immer schön Videokonferenz machen und auch sonst jeder während der Arbeit seine Webcam laufen lässt. Es solle ja so sein wie sonst auch im Großraumbüro. Nicht, dass die Leute noch vereinsamen.
Nun zu meiner Beichte: Ich habe mir einen Greenscreen gekauft und hinter mir montiert. Ich blende täglich wechselnd Fotos oder auch Videos von architektonisch sehr schönen Zimmern bzw. Gebäudeteilen im Hintergrund ein. Mal arbeite ich in meinem Poolhaus, wo man schön die Wellenbewegungen des Wassers sieht, mal aus einem sehr englisch eingerichteten Zimmer, Mal vom "Balkon" mit Ausblick über herrliche Ländereien, wobei ich mir dann immer Jacke und Schal anziehe. Die Auflösung fahre ich herunter.
Die Fragen der Kollegen, wo ich denn sei, sind köstlich. Ich meinte nur, dass ich gerade auf einem Landsitz meiner Eltern verweile und nicht groß darüber sprechen möchte.
Einmal habe ich im Hintergrund die Innenkabine eines Privatjets eingeblendet. Mit dem Ton der Turbinen dazu. Zu geil. Das ging über volle acht Stunden. Schwierig war es die Lichtverhältnisse ab und an zu ändern. Mit einem Faden habe ich parallel dazu ein Glas bewegt und eine Kollegin meinte nur noch: Pass auf Dein Glas fällt gleich um. Ich nur trocken: "Scheiß First World Problems. Ich wünschte, meine Eltern wären arm."
Ich habe jetzt schon acht WhatsApp Nachrichten von Kolleginnen gekriegt, die mich plötzlich alle sehr sympathisch finden und sich auch außerhalb der Arbeit einmal mit mir treffen möchten. Eine Kollegin besuche ich direkt am Wochenende. Logisch, dass alle super geil aussehen.
Ach ja, den Greenscreen habe ich in der Studenten-WG montiert.

Beichthaus.com Beichte #00042065 vom 26.03.2020 um 14:21:42 Uhr (0 Kommentare).

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Die Stiefel, ein Gutschein und zuviel Geld

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Betrug Geld Freizeit Shopping

Ich habe letztes Jahr im Dezember in einem Geschäft Stiefel kaufen wollen. Sie haben ca. 35 Euro gekostet. Ich wollte mit 30 Euro und einem Gutschein bezahlen, wo noch 5 Euro darauf waren. Der Verkäufer gab mir als Wechselgeld plötzlich 50 Euro zurück, was natürlich ein Fehler seinerseits war. Im ersten Moment, müde wie ich an dem Tag war, realisierte ich das gar nicht, sondern steckte das Geld einfach ganz normal ein als ob alles in Ordnung war. Erst nachdem der Verkäufer mir die Schuhe eingepackt in einer Tüte überreicht war, fiel mir mit großem Schreck auf, was da gerade passiert war. Völlig überrascht verließ ich einfach den Laden, die 50 Euro in meiner Tasche. Ich muss beschämt zugeben, dass ich mich dann einfach nicht mehr getraut habe zurückzugehen und meinen Fehler anzusprechen. Aus Scham habe ich die Schuhe bis heute nicht tragen können.
Sorry Verkäufer...

Beichthaus.com Beichte #00042064 vom 25.03.2020 um 17:44:56 Uhr (0 Kommentare).

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