Stille nach der Party

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Schamlosigkeit Trunksucht Halle

Ich (w/25) betrinke mich gern auf Partys und pinkle unterwegs nach Hause dann überall hin, wo mich weder ein Fahrzeug noch eine Stromschnelle oder Ähnliches erwischen kann, denn auf den Partys, die ich besuche, ist es immer so voll und geht so dermaßen ab, dass ich keine Chance auf fünf Minuten Stille auf dem Klo habe. Ich bitte hiermit all die Leute um Vergebung, die mich in der Stadt im Freien kauern gesehen haben. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00041313 vom 01.06.2018 um 01:27:15 Uhr in Halle (13 Kommentare).

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Dinge, die ich beim Einkaufen hasse

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Hass Boshaftigkeit Shopping Landstuhl

Ich rege mich immer mehr beim Einkaufen über Menschen auf, welche sich, für mein Empfinden, absolut daneben benehmen. Da gibt es zum Einen, offensichtlich das ungeschriebene Gesetz, dass diverse Menschen dazu treibt, genau an das Regal oder den Artikel zu wollen, bei dem ich gerade stehe. Selbst wenn ich vor einem leeren Warenregal stehen würde, müssten manche Menschen genau dort hin. Meistens gaffen diese Leute nur, nehmen einen Artikel in die Hand, nur um ihn wieder zurückzulegen. Das nervt mich total.

Zum Anderen ergeht es mir oft auch so, dass, gerade beim Gemüse/Salat, ich eine Kiste hoch hebe um zu schauen, ob darunter ggf. frischere Ware liegt, sich ungeniert von der Seite andere Kunden seitlich ranzwängen und sich, während ich noch am Anheben der Kiste bin, an der darunterliegenden Ware zu bedienen. Eigentlich müsste ich in diesem Moment einfach mal die angehobene Kiste fallen lassen, mit den Worten "oh, die war schwerer als gedacht aber sie haben sich ja wirklich wie ein Plünderer benommen anstatt abzuwarten - das kann dann dabei raus kommen". Wäre doch einmal eine schöne Lektion aber dazu würde mir wohl der Mut fehlen.

Dann wiederum gibt es diese Einkaufspfeifen, welche nichts besseres zu tun haben, als einem eine völlig selbst-gedichtete und schräge Melodie zu pfeifen. Da das Ohr kein selektives Organ ist, muss ich mir diesen Mist gezwungenermaßen anhören. Diesen Menschen ist es völlig egal, was sie da von sich trällern, Hauptsache man zwingt Anderen diese künstliche, nervige gute Pfeiflaune auf. Wie gerne würde ich da mal mit einem Packband für Ruhe sorgen.

Nicht vergessen möchte ich die Einkaufsshow. Dieser Titel kam mir irgendwann spontan in den Kopf und ist weniger nervend, eher belustigend, da es sich hier um Menschen handelt, die sich während des Einkaufs, für meine Begriffe, komplett selbst blamieren. Das kann das streitende Ehepaar, bis hin zum quengelnden Kind sein. Hauptsache außer der Reihe benommen und aufgefallen. Diese Leute/Kinder sind so in ihrem Element, dass sie dabei ihre Umwelt und das Aufsehen, welches sie mit ihrem Verhalten provozieren, vollkommen egal. Sie machen sich in der Hitze des Moments zur Sensation und oftmals auch zum Voll-Honk. Da grinse ich immer hübsch in mich hinein und freue mich heimlich über diese Spacken, welche mir damit irgendwie den Einkauf versüßen.

Ich gestehe, je nach entsprechendem Vorfall, Boshaftigkeit, Schadenfreude oder Hass, Da, meiner Meinung nach, solchen Menschen ein unmöglich egoistisches Verhalten an den Tag legen. Gelegentlich, wenn auch eher selten, bereue ich meine Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00041304 vom 28.05.2018 um 17:12:09 Uhr in 66849 Landstuhl (Trofstraße) (15 Kommentare).

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“Beichte

Alkohol aus Angst vor Einbrechern

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Feigheit Trunksucht

Ich (w/31) beichte, dass ich mich wie ein Kleinkind mit Alkoholproblemen verhalte, so bald ich alleine bin. Da mein Mann beruflich häufiger unterwegs ist, bin ich mehrmals im Monat allein zu Hause. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus mit relativ großem Garten in einer Kleinstadt, wir haben eine tolle Nachbarschaft, die immer mit auf alles ungewöhnliche achtet. Dennoch ist es heute mal wieder so weit. Mein Mann ist beruflich in München und ich schiebe Panik.

Auf Facebook und Instagram hab ich ein nettes Bild von Kerzen, Wein und einem Buch gepostet, tatsächlich sitze ich jedoch seit 21 Uhr vor dem PC, trinke Korn Cola und versuche zu verdrängen, dass ich alleine bin. Im EG sind sämtliche Lichter an, der Fernseher läuft und ich habe bereits zum dritten Mal überprüft, ob alle Türen nach draussen, verriegelt sind. Ich habe panische Angst vor Einbrechern, habe einen Google Alert für Polizeimeldungen aus der Umgebung eingerichtet und schlafe nur mit Messer auf dem Nachttisch. Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gegen Null geht, dennoch lege ich, mit zwanghafter Regelmäßigkeit, dieses Verhalten an den Tag. Ich beichte hiermit, dass ich mein inneres Kleinkind überhaupt nicht unter Kontrolle habe und ich mich wehrlos und ausgeliefert fühle. Ich betrinke mich, damit ich schlafen kann, während ich meinem Umfeld suggeriere, dass ich die Zeit allein genieße. Ich hasse es, mit 31 Jahren so unselbstständig zu sein und selbst meinen Mann zu belügen.

Beichthaus.com Beichte #00041303 vom 28.05.2018 um 00:12:06 Uhr (45 Kommentare).

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Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen.

Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.

Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nach dem Sex kommt die Wahrheit

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Wollust Falschheit Dresden

Hiermit möchte ich beichten, dass ich schon einigen echt lieben Mädels starke Gefühle vorgeheuchelt habe, nur um Sex oder einfach nur Nähe zu bekommen. Der Trieb nach Sex war natürlich der Hauptauslöser. Manchmal habe ich es offenbar so nötig gehabt, dass ich es sogar selbst geglaubt habe und nach dem Sex wurde mir dann (das ist, als würde jemand einen Vorhang wegziehen, der vor der Wahrheit liegt) eiskalt klar, dass ich um Gottes Willen nicht mit dieser Frau die grade neben mir liegt, zusammen sein möchte. Das ging sogar soweit, dass zwei Frauen sich von ihren echt lieben Männern getrennt haben, weil ich ihnen irgendwann mal in der Notgeilheit und oft auch nach zu viel Bier per WhatsApp zugesagt habe, dass sie sofort zu mir ziehen könnten und wir ein tolles Leben haben würden.

Damit habe ich sie total ins Chaos gestürzt. Das bereue ich wirklich und hasse mich dafür, dass ich mich so von meinen Trieben leiten lasse. Viele meine männlichen Freunde kennen das oder ähnliche Stories aber auch von sich selbst oder würden es sich zutrauen. Daher und weil ich grade keine Freundin haben will, nehme ich zur Zeit auch ein Libido-senkendes Medikament ein, was ganz gut hilft.

Beichthaus.com Beichte #00041294 vom 25.05.2018 um 01:54:39 Uhr in Dresden (34 Kommentare).

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