Schwere Depressionen

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Verzweiflung Selbstverletzung Trägheit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich schwere Depressionen habe und mich eben aufgrund dieser ins Auto gesetzt habe, um mein Leben "frontal" zu beenden. Mein Leben war nie einfach; alles, was ich angepackt habe, hat sich als schwierig dargestellt. Ich war immer Außenseiterin, wurde gemobbt und es fiel mir immer leichter, Beziehungen zu Männern aufzubauen, als eine echte gute Freundin "zu halten". Meine Beziehungen liefen aufgrund meiner Krankheit sehr chaotisch ab, weil niemand damit umzugehen wusste, wie ich war/bin. Vielen meiner Beziehungen trauere ich trotzdem heute noch hinterher. Letztes Jahr im Dezember habe ich bereits einmal versucht, einen sogenannten "Hilfeschrei" an meine Umgebung zu senden und musste deshalb auch ins Krankenhaus. In Therapie war ich erst einmal ein halbes Jahr, weil ich nach einiger Zeit dachte, dass es mir doch viel besser ohne ginge und habe sie schließlich abgebrochen - heute weiß ich, dass das ein Fehler war. Letzte Woche habe ich einen neuen Termin bei einem Psychotherapeuten ausgemacht, doch der ist bis Ende April ausgebucht, sodass ich weiterhin mein Leben an mir vorbeiziehen lassen muss.
Ich klammere mich an meinen jetzigen Freund, mit dem ich jeden Tag Streit habe - einfach aus dem Grund, dass ich sonst niemanden mehr habe und wirklich meine letzte Hoffnung in diese Beziehung stecke. Mein Leben spielt sich nur noch in meinem Zimmer vor dem Computer ab, weil mir die körperliche Kraft fehlt, meinen Zustand zu ändern. Seit Jahren merke ich, wie mir immer mehr die Lebensenergie entweicht, das ist auch der Grund, wieso ich arbeitslos bin und noch zu Hause lebe. Ich habe mehr als ein Jahr lang nach einer Lehrstelle gesucht, ohne Erfolg. Ich habe sogar ein gutes Fachabitur (trotz Lernschwäche) und Nachweise über mehrere Praktika, sowie einige Auszeichnungen. Doch niemand war an mir als Auszubildende interessiert. Ich habe nicht viel Selbstbewusstsein, doch ich weiß, dass ich diese eine Sache wirklich beherrsche und wollte deshalb meinen Berufswunsch danach ausrichten. Umso größer war der Frust über jede einzelne Absage. Diese erneuten Niederlagen haben mich so weit heruntergezogen, dass ich nun in dieser Situation feststecke. In die Psychiatrie möchte ich nicht, weil ich glaube, dass mich das noch weiter herunterziehen würde.

Trotz der ganzen Geschehnisse bin ich wieder aus dem Auto ausgestiegen und ich habe jetzt schon Angst vor dem nächsten Tag, weil ich erahne, dass dieser wieder ähnlich ablaufen wird. Ich wünschte, ich hätte mehr Menschen, die für mich da sind und mich mit raus nehmen. Aber ich schaffe es einfach nicht, eine echte Freundschaft aufzubauen. Es tat gut, das mal aufzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027641 vom 23.03.2010 um 01:43:27 Uhr (51 Kommentare).

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In die Brotdose gekotzt

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Kindergarten Ernährung

In die Brotdose gekotzt
Ich (w) habe damals beim gemeinsamen Frühstücken im Kindergarten in meine Brotzeitdose gekotzt. Danach wollte niemand mehr essen.

Beichthaus.com Beichte #00027640 vom 23.03.2010 um 01:14:50 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich mäste meinen Freund

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Fetisch Maßlosigkeit Völlerei Partnerschaft

Ich mäste meinen Freund. Ich stehe total auf dicke Männer. Das war noch nicht immer so, aber seit ich mit meinem Freund zusammen bin (Seit etwas mehr als einem Jahr) weiß ich es.
Er ist 1,80 m groß und wiegt etwa 125 Kilo. (110 als wir uns kennengelernt haben).
Die meiste Zeit ist er mit sich und seinem Körper zufrieden, nur manchmal möchte er etwas abnehmen. Nur, ich sabotiere jedes Mal absichtlich seine Abnehmversuche. Entweder koche ich ihm ständig fettige, leckere Sachen wie Schnitzel, Lasagne oder Pizza, ich schenke ihm ständig Süßigkeiten (auch ohne Anlass) und selbst wenn ich etwas "Gesundes" koche, verwende ich soviel Fett und Öl dass es bestimmt nicht mehr gesund ist. Das besonders Absurde ist, dass ich selbst sehr schlank bin (1,78 cm, 52 Kilo) sehr diszipliniert und fettarm esse und selbst panische Angst davor habe, zuzunehmen. Ich will nicht, dass mein Freund dick ist, nur damit ich neben ihm noch schlanker aussehe! Ich stehe wirklich auf seinen Waschbärbauch, seinen dicken Hintern und seine Männertitten. Aber ich weiß, dass ich ihm und seiner Gesundheit mit meiner Dauermast langfristig schade und es tut mir auch manchmal Leid, aber ich kann nicht aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00027639 vom 22.03.2010 um 23:31:59 Uhr (48 Kommentare).

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Autobahn-Raserei

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Waghalsigkeit Hochmut Ignoranz Auto & Co. Regensburg

Ich möchte beichten, dass ich jedes Jahr aufs neue andere Menschen "in Gefahr bringe" in dem ich wie ein geisteskranker auf Bayerns Autobahnen und Landstraßen mit meinem Motorrad herumheize. Ich fahre dann jenseits aller Geschwindigkeitsbegrenzungen und bringe mich selbst wissentlich und ohne Skrupel in Gefahr. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm wenn die Straße nur mir allein gehören würde. Es läuft seit nunmehr 2 Jahren und ich kann einfach nicht damit aufhören. Die Geschwindigkeit und das Adrenalin sind wie Drogen für mich und ich kann sie nicht mehr kontrollieren. Ich (m/20) dürfte eigentlich nur 34 PS fahren, bin jedoch im Besitz eines Motorrads mit mehr als 125 PS. Das Schlimmste ist ich tune das Motorrad am laufenden Band um mehr Geschwindigkeit und Abzug aus meinem Baby herauszukitzeln. Ich gebe in diesen Momenten alles auf was mir je etwas bedeutet hat ohne Skrupel oder Angst etwas verlieren zu können. Ich liebe mein Leben, das tu ich wirklich meistens, doch im Grunde nur wegen jenen Momenten in denen ich Spüre das ich lebe. Ich beichte das ich wissentlich andere in Gefahr bringe und meine Familie(habe ein Kind)/Freunde einfach so skrupellos im Stich lassen könnte nur wegen diesen Augenblicken in denen ich mich Frei fühle. Ich kann damit nicht aufhören, doch kann ich wirklich weitermachen und hoffen das nichts passieren wird?

Beichthaus.com Beichte #00027638 vom 22.03.2010 um 16:08:23 Uhr in Regensburg (50 Kommentare).

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Geldnot und Prostitution

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Prostitution Verschwendung Verzweiflung

Ich (w/21) muss beichten, dass ich mich seit fast 4 Jahren prostituiere. Nicht aus Spaß, sondern aus Geldnot. Von den Männern waren bisher alle dabei, von 20 bis 65 Jahre, große, kleine, dicke, mit Brille, mit Glatze,.... Spaß hat es mir nie gemacht, das Ekel konnte lediglich gemindert werden, wenn der Typ sauber war und nicht zu alt. Ich habe wenig Geld, nur zwei Hosen im Schrank und zwei paar Schuhe, alles fast kaputt und kann mir nichts leisten, zur Zeit habe ich hohe Schulden, die ich noch abarbeiten muss, das kann etwas dauern. Ich will aber nicht auf die Straße und sonst leiht mir auch keiner was, darum muss ich das tun. Meine Freundin weiß über mein Tun Bescheid, meine Eltern nicht, wieso auch? Geht sie nichts an, sie würden mich dafür eh umbringen! Ich hätte so gern wieder mal einen Freund, aber das geht nicht, weil ich ein sehr treuer Mensch bin und dann wüsste ich nicht wohin mit den Schulden. Ich beeile mich also momentan, den Kram abzuarbeiten, damit ich vielleicht bald mal wieder einen Freund haben kann! Mich nervt es immer, wenn ich meine Regel habe, da kann ich nicht "arbeiten". Mich nervt weiter die Sucherei nach neuen Männern dafür. Mich nervt, dass viele nicht kommen und ich kein Geld kriege. Ich hasse die ganze Situation! Doch was bleibt mir übrig.
Mittlerweile habe ich mich an diesen Job "gewöhnt", soweit das geht und finde es nicht mehr so schlimm/verwerflich. Toll ist es natürlich trotzdem nicht. Ich hoffe, ich muss es nicht mehr lange machen. Manchmal lach ich mir insgeheim eins ab über die Männer, die für eine Stunde Sex 50-100€ zahlen. Ich wäre froh, wenn ich das Geld mal über hätte und würde es nicht für Sex verschleudern!

Beichthaus.com Beichte #00027637 vom 22.03.2010 um 10:09:49 Uhr (47 Kommentare).

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