Affäre mit verheiratetem Mann

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Ehebruch Verzweiflung Begehrlichkeit Waldkappel

Ich bin vor gut einem halben Jahr in ein anderes Land gezogen und bin hier mehr als glücklich. Dennoch geht mir eine Sache nicht aus dem Kopf. Ich (w/20) bin in einem eher kleinen Nest aufgewachsen und das Dorf in dem ich die meiste Zeit meines Lebens verbrachte, hat nur knapp 200 Einwohner. Heißt also, jeder kennt jeden und genügend Dorfklatsch gibt es auch. Vor einigen Jahren hat sich in unserem Dorf eine Art Freizeit Fußballverein gegründet und da ich immer schon gerne Fußball gespielt habe, nahm mich mein Vater eines Tages mit zum kicken. Es dauerte nicht lange und auch ich bin in diesen Verein eingetreten. Dazu ist wichtig zu erwähnen, dass in diesem Verein ausschließlich männliche Mitglieder (außer mir) sind. Mit einem von ihnen verstand ich mich von Anfang an recht gut und wir alberten andauernd rum. Er war 23 Jahre älter als ich, verheiratet und hat ein Kind. Schnell sickerte durch, dass auch in seiner Ehe nicht alles Gold ist was glänzt und er suchte so oft wie möglich einen Ausweg aus dem tristen Ehemann da sein und immer wieder verabredeten sich einige der Jungs zum kicken, meist war auch ich mit dabei. Wir alberten mehr rum und langsam hatte ich das Gefühl mich zu ihm hingezogen zu fühlen. Ich dachte mir aber: "Nein, das darfst du nicht, das kann nicht sein!" und verwarf den Gedanken schnell wieder. Als wir dann mit dem Verein den Geburtstag meines Vaters feierten, kam es wie es kommen musste. Wir (er und ich) hatten zusammen gerade die dritte Flasche Wein entkorkt, als ich schnell in Richtung Wäscheraum verschwand um mein Oberteil zu wechseln (es war Winter und wir hatten den Kamin angefeuert, mir war es einfach zu warm geworden in meinem Pulli), als er auf einmal vor mir stand. Er nahm mich in den Arm, schließlich küsste er mich. Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte, genoss es aber schließlich. Für mich war es in diesem Moment wie ein Abenteuer, das Verbotene zu tun und der Nervenkitzel eventuell erwischt zu werden waren einfach unwiderstehlich und dazu noch er. Recht schnell löste ich mich aber wieder aus seiner Umarmung und ging zurück zu den restlichen Gästen. Ich wusste danach einfach nicht wo mir der Kopf steht und wie ich damit umgehen sollte, also bin ich noch einmal von der lärmenden Partymeute verschwunden um ein Glas Wasser zu trinken. Wieder stand er vor mir, diesmal wollte er wissen, ob ich sauer auf ihn sei. Ich antwortete, dass ich es nicht sei. Ich war ja auch nicht sauer auf ihn, ich wusste einfach nur nicht damit umzugehen. Ich war gerade vor ein paar Monaten 18 geworden.



Bald darauf folgte Karneval und wir wanderten mit unserer kleinen Dorfgemeinschaft zusammen zum Alljährlichen Karnevalsumzug, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nichts mehr von ihm gehört, was mich umso mehr verunsicherte. An diesem Tag traf ich ihn aber wieder, mit seiner Frau und seinem Sohn. Sein Sohn mit dem ich mich immer sehr gut verstanden hatte, begrüßt mich wie immer fröhlich mit den neusten Geschichten. Seine Frau, von der ich wusste, dass sie mich auf den Tod nicht ausstehen kann, wurde ich mit bösen Blicken empfangen. Ich hatte an diesem Tag nicht die Gelegenheit mit ihm zu sprechen, konnte dennoch einige spitze Bemerkungen fallen lassen, denn ich war irgendwie schon gekränkt, dass er nicht den Schneid hatte, die ganze Situation aufzuklären. Bald darauf zog ich bei meinen Eltern aus, wir waren durch den Fußball wieder in ärgerem Kontakt und eines Tages stand er bei mir vor der Tür. Diesmal kamen wir uns wieder näher, aber es blieb beim "Vorspiel". Danach kam er regelmäßig vorbei, jedes Mal beließen wir es dabei, keinen Sex zu haben und obwohl ich sehr gerne wollte, respektierte ich seine Entscheidung, dass er das aufgrund seiner Familie nicht könnte. Ich wurde immer mehr gefrustet, denn zu einer "Aussprache" war es immer noch nicht gekommen. Ich fühlte mich immer mehr zu ihm hingezogen und hatte mich wahrscheinlich auch ein wenig verliebt. Irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich mich meiner besten Freundin anvertraute. Die Treffen fanden weiter regelmäßig statt, dennoch konnte ich einfach nicht mit ihm reden, was ich fühlte, was er fühlte oder was das zwischen uns war, habe ich nie heraus gefunden. Schließlich zog ich für ein halbes Jahr in eine andere Stadt, er ging mir nicht aus dem Kopf und doch wusste ich, das war es, er war immer unerreichbar für dich und er würde niemals seine Familie für mich verlassen. Ich kehrte also nach einem halben Jahr wieder in meine Heimat Gemeinde zurück und mied jeglichen Kontakt oder jegliche Plätze an denen ich ihn hätte treffen können. Im Dorf hatten sich eh schon genügend Gerüchte breit gemacht und das letzte was ich wollte, war seine Familie zu zerstören. Nachdem ich wieder einige Monate bei meinen Eltern gewohnt hatte, stand fest, dass ich ins Ausland gehen würde und recht passend fand kurz vor meiner Abreise ein Polterabend im Dorf statt. Ich traf ihn wieder und all die Gefühle, die ich versucht hatte zu verdrängen kamen wieder hoch. Schnell machte sich auch die Nachricht breit, dass ich bald in die große weite Welt ziehen würde und er suchte das Gespräch mit mir. Schließlich trafen wir uns am nächsten Abend, ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass er kommen würde, doch er war da. Es folgte das übliche und schließlich kam es endlich zur lang ersehnten Aussprache. Ich fühlte mich danach so befreit und heute bin ich mir im Klaren darüber, dass ich ihm einfach verfallen bin und nichts dagegen tun konnte. Ich brauchte dieses Abenteuer und ich genoss das Gefühl begehrt zu werden und ja, vielleicht war ich auch verliebt. Aber mittlerweile weiß ich, und dazu brauchte ich einige Zeit und schlaflose Nächte, dass ich so sehr ich mich in diesen Traum verlebt hatte, niemals eine Zukunft mit diesem Mann gehabt hätte.


In ein paar Monaten werde ich wieder nach hause fliegen und vielleicht werde ich auf ihn treffen und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob ich ihm widerstehen könnte, falls er mir nicht widerstehen kann. Diese Geschichte ist bisher ein gut gehütetes Geheimnis gewesen. Ich hatte über 2 Jahre eine Affäre mit einem verheirateten Mann und ich weiß, dass ich nur den Mund aufmachen müsste um sein Leben zu zerstören, denn man würde mir ohne weiteres glauben. Das ich alleine mit diesem Gedanken spiele, tut mir Leid, denn im Endeffekt ging es von uns Beiden aus. Trotzdem ist dieser Gedanke manchmal da. Die ganze Sache tut mir nicht Leid und ich kann ihn sehr gut verstehen. Er hat vor einigen Jahren einen Drachen geheiratet und aus dessen Fängen kommt er nicht mehr raus.

Beichthaus.com Beichte #00029606 vom 09.12.2011 um 16:37:08 Uhr in Waldkappel (12 Kommentare).

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Mein Kampf mit der Essstörung

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Verzweiflung Ernährung

Ich (w/20) will die Schuld für folgende Störungen nicht auf Andere schieben, aber ich mache es eigentlich jeden Tag. Meine Eltern haben sich getrennt, als ich sechs Jahre alt war, was sich für mich noch heute als sehr tragisch erweist. Ich möchte ein Leben führen mit totaler Loyalität bzw. Treue bis ans Lebensende. Was, wie die Beichten hier zeigen, selten ist. Zudem hat sich mein Vater mehrheitlich von uns abgewendet und meldet sich nur noch an Geburtstagen, was mir das Herz zerbricht. Seit dem Tag als er ausgezogen ist, habe ich immer unter Verlustängsten gelitten. Im Jahre 2010 fingen dann meine richtigen Probleme an. Ich hatte meinen absoluten Traummann kennen gelehrt und kam mit ihm zusammen. Wir hatten eine tolle Zeit. Doch plötzlich hat er sich von mir immer mehr abgewendet. Ich glaube ich war zu eifersüchtig, der Tod einer jeder Beziehung. Aber ich hatte immer mehr Misstrauen, da mein Freund mit anderen Kolleginnen Kontakt hatte und mich immer mehr belog. Ich habe ihm immer nachspioniert und ihn zur Rede gestellt. Das war mein Fehler und ich möchte auch nicht, dass mir jemand nachspioniert. Nun waren diese Frauen meiner Meinung nach hübscher als ich. Zudem hatte ich schon immer Komplexe wegen meinem Aussehen, da ich ein bisschen mollig war und als Kind ab und zu gehänselt wurde. Nun ja schlussendlich haben wir uns getrennt und ich war am Boden zerstört, da ich ihn von ganzem Herzen liebte.

Die Trennung kam jedoch von mir aus, weil er mich offensichtlich nicht mehr liebte, und ich daran so sehr zerbrach. Das alles passierte im März dieses Jahres. Er war jedoch offensichtlich froh, dass ich ging, da er selber keine Eier hatte das ganze zu beenden. Danach konnte ich wegen des typischen Liebeskummers nichts mehr essen und verlor 8kg. Danach ging es nur noch bergab mit dem Gewicht, da ich den Schmerz einfach mit Hungern wegmachte bzw. noch heute mache. Alle sind so stolz auf mich, dass ich nun schon so viel Gewicht verloren habe, und sagen mir immer, wie stark ich auch sei, da sie nie erfolgreich sind mit Diäten. In Wahrheit bin ich nicht Magersüchtig oder übergebe mich. Nein, ich esse einfach nur noch, wenn ich muss, damit es nicht auffällt. Doch da esse ich nur einen kleinen Salat und sage, ich halte Diät. Doch in Wahrheit esse ich manchmal über Tage nur am Mittag einen Salat. Meinen Eltern sage ich immer am Abend "Ich habe bereits gegessen". Nun ja, doch manchmal gibt es Tage da esse ich alles, was mir in die Finger kommt und weine im nächsten Augenblick, da ich so ein schlechtes Gewissen habe und denke ich werde dick und somit nicht liebenswert.

Ich habe seit Kurzem einen Freund. Dieser hat mein Verhalten nicht durchschaut, da ich eigentlich immer ein bisschen Gemüse esse, wenn ich bei ihm bin, damit das nicht auffällt. Doch ich habe ihm indirekt gesagt, dass ich Probleme habe und eigentlich indirekt um Hilfe gefleht. Da ich nun zu Genüge nur gehört habe: "Du spinnst doch. Iss doch einfach!" Ich weiß, dass dies eine Störung ist in meinem Kopf, aber ich kann mich nicht überwinden überhaupt etwas zu essen, ohne zu denken "Du hast das gar nicht verdient. Du wirst nur wieder dick!" Hätte ich nicht einen klaren Kopf, der mir sagt, Magersucht ist krank, wäre ich dieser schon total verfallen. Momentan kämpfe ich gegen mich selber. Das wird ein endloser Krieg. Ich habe seit Jahren gute Freunde, welche immer für mich da sind, doch das geht mir persönlich zu weit und ich kann mich nicht öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00029605 vom 09.12.2011 um 15:45:27 Uhr (16 Kommentare).

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Meine wilde Freundin

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Internet Gettorf

Ich (26) war knapp 3 Jahren mit meiner Freundin (22) zusammen. Sie ist eine sehr hübsche und beeindruckende Frau. Kennengelernt haben wir uns auf einer Silvesterparty eines meiner besten Kollegen, den ich bereits seit unser Kindheit kenne, da wir nebeneinander gewohnt haben. Meine Freundin war in der gleichen Klasse wie er, weshalb er sie zur Party eingeladen hatte. Es dauerte nicht lange, bis ich ins Gespräch mit ihr kam und wir Gemeinsamkeiten entdeckt haben. Bald schon kamen wir zusammen. Inzwischen arbeite ich in einer IT-Firma als Berater und verdiene damit ziemlich gut, weil ich für Informatik generell recht begabt bin.
Meine Freundin begann nach dem Abschluss des Gymnasiums sogleich mit einem Jurastudium, was auch ich gut fand, da ich ihren Traum - später einmal Anwältin zu sein - voll unterstützt habe. Da sie mit dem Jurastudium voll ausgelastet ist und mit Klausuren überschwemmt wird, habe ich mich bereit erklärt, sie bei mir in meine geräumige Wohnung einziehen zu lassen, vorerst ohne Kostenbeteiligung ihrerseits, da sie wie gesagt keinen Ertrag nach Hause bringt.
Ich tat dies, weil ich bis dato in ihr wirklich die richtige Frau für eine etwaige spätere Familie gesehen habe. Sie war wirklich anders als die Frauen, welche ich vorher kennengelernt habe. Erfreulicherweise ist sie sogar recht intelligent und fleißig. Zunächst wollte sie mein Angebot aus Anstand nicht annehmen, aber ich machte ihr klar, dass ich für uns beide wirklich eine Zukunft sehe.


Das war ungefähr vor zwei Jahren. Ihr erstes Studiumsjahr verlief ganz normal und mit uns beiden lief es besser denn je. Vor circa einem Jahr dann erhielt ich von meinem Chef das Angebot für einen Monat mit zwei weiteren Mitarbeitern in die USA zu reisen, zwecks Zusammenkommen mit einer möglichen Partnerfirma vor Ort. Ich war davon recht begeistert, was verständlich sein dürfte. Zum einen wollte ich schon immer mal in die USA fliegen, zum anderen sah ich in dem Angebot einen erneuten Karrieresprung.
Meine Freundin - verständnisvoll, wie sie war - unterstützte mich sofort in dieser Entscheidung und versicherte mir, dass sie schon alleine klarkommen würde. Ich packte also meine Sachen, verabschiedete mich von ihr und saß alsbald schon im Flieger. In den USA verlief unsere Aufgabe zu unserer vollsten Zufriedenheit und wir kehrten sogar ein paar Tage früher wieder zurück, als geplant. Und zwar an einem Donnerstag.
Meiner Freundin habe ich dies nicht erzählt, denn ich wollte sie überraschen. Vor dem Wohngebäude, in welchem sich unsere Wohnung befindet, bemerkte ich überrascht einen fremden Wagen auf meinem reservierten Parkplatz stehen. Da meine Freundin kein Auto besaß, dachte ich zunächst an eine sie besuchende Freundin. Ich stellte meinen Wagen vorerst also auf dem Parkplatz für Gäste ab und trug meinen Reisekoffer in freudiger Erwartung endlich meine Freundin wiederzusehen geschwind die Treppe hoch. Vor unserer Wohnungstüre dann bereits die zweite Überraschung: Vor unserem Schuhkasten standen zweifellos männliche Sneakers. Etwas verunsichert öffnete ich vorsichtig die Türe, welche nicht abgeschlossen war und entdeckte als allererstes einen BH und diverse weitere Kleidungsstücke auf dem Flur liegen, deren Spur sich bis in unser Schlafzimmer zog. Die Tür war zu. Aus dem Inneren drang rhythmisches Stöhnen in meine Ohren.


Zunächst war ich völlig baff und zu keiner Bewegung im Stande. Ich stand entgeistert in unserem Flur, mit Mantel, Koffer noch in der Hand und hörte, wie meine Freundin es sich im Schlafzimmer von jemandem besorgen ließ. Da ich von der Situation völlig überfordert war, nur schon aufgrund der Tatsache, dass ich das von meiner Freundin nie erwartet hätte, schlich ich erst einmal zurück ins Treppenhaus und schloss die Tür hinter mir, um meine Gedanken zu ordnen. Schlussendlich tat ich gar nichts. Ich ging wieder hinunter, legte meinen Koffer in mein Auto und fuhr zu einem Motel in der Nähe, wo ich übernachtete. Am nächsten Morgen rief ich von meinem Handy aus meine Freundin an und teilte ihr mit, ohne etwas zu erwähnen, dass ich "bereits morgen" nach Hause kommen werde aufgrund des positiven Verlaufs der Gespräche. Ich fuhr an diesem Freitag nochmals an unserem Haus vorbei und parkte in der Nähe. Dabei beobachtete ich aus meinem Auto heraus, wie ein weiterer fremder Wagen heranfuhr und auf meinem Parkplatz zum stehen kam. Dem Auto entstieg einer ihrer Kommilitonen und betrat das Haus.
Ich übernachtete eine weitere Nacht im Motel und fuhr am nächsten Tag wieder in unsere Wohnung, quasi als soeben Angekommener. Meine Freundin fiel mir überschwänglich in die Arme und einen Moment lang spürte ich wieder die Liebe zwischen uns. In den folgenden Tagen verschwanden meine Gefühle aber zusehends. Ihre bis dato liebenswürdige und freundliche Art sah ich immer mehr als eine Fassade, als eine Maske, die zu bröckeln begann. Wirklich echt schienen mir ihre Umarmungen und Küsse auch nicht mehr zu sein, ich nahm eine merkwürdige Kälte wahr.


Ich war aber nach wie vor völlig davon überfordert und konnte nicht glauben, dass meine hübsche Freundin mir so das Herz brechen und mich belügen würde. Ich war zu geschockt, um sie diesbezüglich anzusprechen. Ich redete mir immer wieder ein, dass vielleicht die stöhnenden Geräusche aus dem Schlafzimmer gar nicht von einer zwischenkörperlichen Interaktion kamen, sondern dass sich meine Freundin nur einen Film angesehen habe und dass sie vielleicht einen über den Durst getrunken hat und so die Kleidungsstücke im Flur zu erklären waren.
Um mir sicher zu sein und um mich in erster Linie selbst von meinem Schutzmechanismus zu überzeugen, installierte ich in unserem Schlafzimmer zwei kleine Kameras, die ich mir von einem Kollegen besorgt habe. Das Schöne an den Kameras war, dass sie erstaunlich klein und gut getarnt waren. Ich platzierte beide in unseren überfüllten Regalen in der obersten Etage, wo meine Freundin aufgrund ihrer relativ kleinen Statur nie etwas ablegt.
Eine neue Woche begann. Meine Freundin erschien mir immer heuchlerischer in ihrer Art. Am folgenden Wochenende habe ich, als meine Freundin shoppen war, das Aufnahmematerial der vergangenen Woche gesichtet. War ich davor noch recht überzeugt davon, dass ich die ganze Situation überbewertet habe, sah ich nun in den im Zeitraffer vorbei rasenden Tagen meine Befürchtungen Gestalt annehmen. Um es gemäßigt auszudrücken: Meine Freundin ließ sich nach einem (harten) Studiumstag zwischen ihrer Ankunft zu hause und meiner Ankunft (ich arbeite recht lange) gerne so ziemlich von Jedem (hart) durchbolzen. Bei einigen dieser Stelldicheins kamen auch recht kreative Praktiken zur Anwendung, die ich - in dieser Form - zum ersten Mal sah. Meine Freundin gab sich gewohnt wild, was ich davor als eine ihrer vielen positiven Eigenschaften geschätzt habe. Ironischerweise war auch der Silvesterkollege, über den ich sie ursprünglich kennengelernt habe, mit von der Partie.

Jetzt kommen wir zu meiner Beichte: Da ich zum Zeitpunkt, als ich die Sichtung des brisanten Materials vornahm, verständlicherweise ziemlich in Rage war, kam mir die naheliegende Idee, die zahlreichen Tête-à-tête's digital aufbereitet userfreundlich im Intenet zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zwecke setzte ich eine Webseite mit kreativem Namen auf eine Member-Section, wo die romantischen Filme gegen eine kleinere Gebühr angeschaut werden konnten.
Dank den unterschiedlichen Sparringpartner, die meine Freundin beglückten, war für genug Abwechslung gesorgt. Der Erfolg der Webseite war nicht überragend, aber doch weitaus größer, als ich je geglaubt hätte. Ich lud also immer mehr Videos hoch und gab ihnen kreative Titel, um die Nachfrage zu stillen. Meine Freundin war auch in dieser Hinsicht fleißig und versorgte mich regelmäßig mit Nachschub. In diesem Rausch der Rache vergaß ich fast das eigentliche Problem: Meine Freundin.
Ich beichte, dass ich meine Freundin und ihre vielen Schachrunden über drei Monate lang "kundenorientiert vermarktet" und dabei gutes Geld verdient habe. Es tut mir hinterher wirklich Leid, dass ich nicht sachlicher gehandelt und nicht das Gespräch zu ihr gesucht habe. Allerdings machte sie es mir nicht gerade leicht. Es hat sie schließlich niemand gezwungen mich regelmäßig zu betrügen. Vor rund sieben Monaten habe ich ihr den Laufpass gegeben. Genug Beweismaterial hatte ich dann ja beisammen.

Beichthaus.com Beichte #00029604 vom 09.12.2011 um 12:54:14 Uhr in Gettorf (29 Kommentare).

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Doppelkopfabend

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Unreinlichkeit Ekel Kollegen Trunksucht

Ich arbeite in einer kleinen Firma die hauptsächlich für Maschienenhersteller Teile fräst und dreht. Da wir uns alle (inklusive der Gesellschafter) ziemlich gut verstehen, haben wir mal einen kleinen Doppelkopfabend bei einem Kollegen gemacht. Selbstverständlich blieb es nicht bei einem Bier und wir haben uns so richtig die Hucke voll gesoffen. Da ich relativ jung und auch neu in der Firma bin, habe ich es, um den anderen zu zeigen, dass kein Weichei bin, etwas übertrieben. Wie es meine Blase so wollte, musste ich tierisch schiffen und bin auf Klo gegangen. Natürlich musste ich meine Zielfähigkeit im besoffenem Zustand überschätzen und pinkelte im Stehen. Jetzt kommt es zu dem Schlimmen. Ich wankte so sehr hin und her, das ich den Kübel total verfehlte und alles einsaute, hinter dem Klo, unter dem Klo und ja sogar das Klopapier war besprenkelt. Als ich fertig war und meine Tat begutachtete war mir das sehr unangenehm, wollte es meinem Kollegen aber nicht beichten. Ich war ziemlich in Panik, da ich wusste, dass er sehr viel Wert auf Reinlichkeit und Ordnung legte. Also beschloss ich, es einfach wegzuwischen und nichts zu sagen. In der Not griff ich zum Handtuch vom Handtuchhalter neben der Dusche und patschte erst einmal im groben was auf dem Boden lag herum, danach ging ich zur Wand hinter dem Pott über und dann die Klobrille, zu guter Letzt wischte ich sogar noch das Innere der Toilette sauber. Als ich fertig war, hing ich das Handtuch zurück auf den Handtuchhalter, wusch mir meine Hände, ging hinaus und setzte mich an den Tisch ohne etwas zu sagen. Am Montag war mir das sehr unangenehm und ich fragte den Kollegen ob am Samstag etwas passiert wäre wofür ich mich entschuldigen müsste und verneinte mit einem lauten Lachen. Ich war erleichtert, auch wenn mich die Vorstellung, dass er sich die nächsten Tage mit dem Handtuch abtrocknen würde (sehr wahrscheinlich auch im Gesicht) sehr quälte. Ich entschuldige mich hiermit dafür in der Hoffnung, dass Du es nie lesen wirst!

Beichthaus.com Beichte #00029597 vom 06.12.2011 um 17:46:24 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Sorgen meiner Tochter

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Ignoranz Feigheit Familie

Ich (w, 46) hatte früher keine besonders liebevolle Mutter, war essgestört und unglücklich und tue mich deswegen heute schwer mit Gefühlen und liebevollem Umgang. Meine Tochter (17) habe ich als kleines Kind versucht nach meinen Wünschen zu drillen. Sie durfte zum Beispiel nicht anziehen was sie wollte, ich habe sie immer wieder zum Skifahren geschickt auch wenn sie geweint hat, weil sie Angst hatte. Auch wenn ich heute erkannt habe, dass sie ein sehr kreatives und eigenwilliges Kind ist und war, habe ich immer versucht ihr diese chaotische Ader wegzuerziehen und war deswegen sehr streng mit ihr. Ich wollte nur das Beste für sie, denn sie versucht immer sich so sehr gegen die Masse zu wehren und macht es sich so schwer. Ich erinnere mich, dass ich ihr im Grundschulalter einmal den Stuhl, auf dem sie saß weggerissen habe, sodass sie auf den Boden fiel, weil sie etwas anderes angezogen hatte, als ich ihr gesagt habe.
Für mich ist es auch schwer auf sie einzugehen und deswegen sage ich oft sensible Sachen. Im Kindergarten erzählte sie mir zum Beispiel einmal, dass sie in einen Jungen verliebt sei und er sie nicht küssen wollte. Anstatt ihr zu erklären, warum habe ich gesagt: "Ja, das hätte ich auch gemacht."


Einmal brach sie morgens vor dem Kindergarten in Tränen aus und meinte, dass jeder sie hasse. Erst in nachhinein meiner ganzen Aussagen, habe ich dann gemerkt, dass man einem Kind sowas nicht sagen sollte und dass es sie möglicherweise verletzt hat. Mittlerweile weiß ich, dass sie deswegen nie Selbstbewusstsein hatte. Als sie aufs Gymnasium kam, litt sie unter ständigen Hautausschlägen im Gesicht, weil sie alles hinunterschluckte, was sie bedrückte, wie ein Arzt meinte. Ihre Noten wurden schlechter und trotzdem habe ich nie mit ihr darüber geredet. Nach und nach hat sie sich immer mehr verschlossen. In der sechsten Klasse hat sie sich geritzt, ich habe mitbekommen wie ihre beste Freundin sie danach fragte. Aber ich habe sie nie darauf angesprochen und irgendwann hat es dann aufgehört. Mit fünfzehn nahm sie zehn Kilo ab und begann vor über einem halben Jahr zu erbrechen. Von ihrer Essstörung habe ich erfahren, weil ich in ihrem Tagebuch gelesen habe und dann, weil eine Menge Lebensmittel verschwanden. Möglicherweise ritzt sie auch wieder.
Ich habe den Fehler gemacht erst einige Monate nachdem ich es erfuhr, sie damit zu konfrontieren. Das war im Sommer. Sie hat mir erzählt, dass mein Verhalten ihr damals sehr zugesetzt hat und sie sich deswegen schon immer hasst. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass dies nie meine Absicht war und ich sie mag wie sie ist.
Sie wollte es dann erst ohne Therapie versuchen. Heute kotzt sie immer noch und ich ignoriere es, das einzige was ich getan habe ist, dass ich ihr ein Buch gekauft habe und die Süßigkeiten verstecke.
Ich fühle mich schlecht und es tut mir Leid, aber ich weiß nicht was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00029581 vom 01.12.2011 um 16:36:29 Uhr (56 Kommentare).

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