Keine Erinnerung

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Missbrauch Verzweiflung Familie

Ich (w/20) habe gestern von meinen Eltern erfahren, dass es sein kann, dass mein Opa mich vor circa 16 Jahren sexuell missbraucht hat. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleines Kind beim Psychologen war, da ich, obwohl ich eigentlich trocken war, mich nach einiger Zeit wieder eingenässt habe, als ich 4 Jahre alt war. Meine Eltern sind mit mir von Arzt zu Arzt, und halt auch zum Psychologen aber es kam nie raus was der Grund war geschweige denn eine Lösung für mein Problem. Zu dieser Zeit war sexueller Missbrauch auch noch ein riesiges Tabu-Thema, weshalb niemand in diese Richtung gedacht hat. Vor 8 Jahren kam dann raus, dass mein Opa meine Uroma sexuell missbraucht hat, darauf hin sind meine Eltern wieder mit mir zum Psychologen, damit er etwas raus bekommt. Mein Opa hat alles geleugnet und bei mehrfacher Nachfrage wollte er nicht mehr drüber sprechen.

Meine Familie hat ihn dann unter Druck gesetzt und ihm gesagt er solle eine Therapie machen oder man würde ihn anzeigen. Der Psychologe hat jedoch aus mir nichts raus bekommen. Darauf hin haben meine Eltern über Jahre den Kontakt abgebrochen und ab diesem Tag hatte sich das Problem mit dem Einnässen erledigt. Wir haben mittlerweile wieder Kontakt zu meinen Großeltern aber nur sporadisch, wir sehen sie nur an Geburtstagen und das war es. Aber ich habe seit Kindheitstagen eine Ablehnung gegen meinen Opa. Ich kann es nicht haben, wenn er mich umarmt oder neben mir sitzt. Mittlerweile bin ich wegen Depressionen in Behandlung, aber auch dafür gab es bis jetzt keinen schwerwiegenden Grund. Ich lag heute die ganze Nacht wach und habe mich selbst dafür verachtet, dass ich als Kind nichts dazu gesagt habe, weder ja noch nein und mich auch an nichts mehr erinnern kann. Ich musste das gerade einfach los werden.

Beichthaus.com Beichte #00031345 vom 04.06.2013 um 08:23:56 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Sehnsucht nach dem Essen

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Verzweiflung Ernährung Arbeit United States

Ich (22/w) arbeite als erfolgreiches Model bei einer sehr bekannten Modelagentur und bin schon für berühmte Designer gelaufen. Aber eins muss ich mal loswerden: Ich halte es einfach nicht mehr aus, ständig dünn zu sein! Nie die Dinge essen zu können, auf die ich gerade Lust habe und ständig dieser Zwang, ja kein Kilo zu zunehmen! Es ist nicht so, dass ich meinen Job nicht liebe, aber es ist einfach nicht leicht, so zu leben. Ich würde auch gerne mal, ohne schlechtes Gewissen, einen Döner oder eine Portion Pommes verdrücken! Aber was soll ich machen? Wenn ich zu "fett" werde, bekomme ich keinen Job, und ohne Job habe ich kein Geld. Das ist ein ewiger Kreislauf. Hiermit beichte ich, dass ich es tierisch vermisse, zu essen.

Beichthaus.com Beichte #00031341 vom 03.06.2013 um 21:30:53 Uhr in United States (245 Fifth Avenue, New York) (23 Kommentare).

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Meine Angst vor der Zukunft

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Lügen Feigheit Verzweiflung Gesundheit

Meine Angst vor der Zukunft
Ich bin eine 31-jährige Mutter eines zweijährigen Jungen. Letzte Woche wurde bei mir Eierstockkrebs diagnostiziert. Der Arzt gibt mir noch maximal zwei Jahre. Meine Eltern und mein Mann wissen nur, dass ich einen OP-Termin für einen kleinen Eingriff habe. Ich kann nur noch heulen, wenn ich daran denke, dass mein Sohn ohne Mutter aufwachsen soll. Ich habe solche Angst.

Beichthaus.com Beichte #00031325 vom 01.06.2013 um 13:10:23 Uhr (32 Kommentare).

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6,48 Euro auf dem Konto

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Verzweiflung Ernährung Geld Leipzig

Ich (w/29) habe noch genau 6,48 Euro auf dem Konto. Mein Sohn muss morgen früh mit den letzten trockenen Cornflakes in die Schule. Ich bete zu Gott, dass mein Gehalt morgen (Freitag, der 31.) schon auf dem Konto ist, ansonsten sind wir am Wochenende aufgeschmissen. Mein Ex zahlt immer noch keine Alimente.

Beichthaus.com Beichte #00031311 vom 30.05.2013 um 23:12:05 Uhr in Leipzig (Georg-Schwarz-Straße) (40 Kommentare).

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Mein Doppelleben mit dem Ex

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Im vergangenen Herbst ist die Beziehung mit meinem inzwischen Ex-Freund nach drei Jahren zerbrochen. Unser Zusammenleben war eine Katastrophe. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein. Er brauchte seine peinliche Ordnung, lebte aber ansonsten sehr verschwenderisch, während ich das genaue Gegenteil bin, nämlich sparsam, aber leicht chaotisch. Das war nur einer von vielen Gründen, wir passten schlichtweg nicht zusammen. Das hätte der Anfang von etwas Neuem sein können, doch wir sahen uns auch nach der Trennung immer wieder mal ganz unverbindlich, schließlich hatten wir uns im Guten getrennt. Wir wollten beide unsere Fühler nach neuen Partnern ausstrecken und machten auch keinen Hehl daraus. Jetzt sind Monate vergangen und ich führe eine Art Doppelleben. Meine Freunde wissen nichts davon, dass ich quasi immer noch mit meinem Ex zusammen bin. Offiziell bin ich Single und es hat auch schon hin und wieder ein Mann Interesse an mir bekundet. Ich möchte gerne einer neuen Bekanntschaft eine Chance geben, doch mein Ex hält mich zurück. Von einem Unfall, den er kürzlich hatte, blieben Narben an Gesicht und Körper zurück, sein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken und er klammert sich wieder voll an unser Zusammensein. Im Prinzip war immer ich diejenige, die ihm Kraft gegeben hat, wenn er Probleme hatte. Ich habe ihn ja auch gern, ich kenne und verstehe jede seiner Macken und habe ihn, so wie er ist, lieb gewonnen, jetzt noch mehr als vor der offiziellen Trennung. Er ist wie eine Art beste Freundin, allerdings mit Extras für mich geworden. Aber ich weiß auch, dass ich mir meine Zukunft in den nächsten Jahren nicht so vorstellen kann. Ich möchte endlich wieder eine Partnerschaft, in der die Chemie stimmt, und aus der etwas wachsen kann. Ich fühle mich so schlecht für meine hinterhältigen Gedanken, weil ich ihm das nicht sagen kann. Ich würde ihn sehr verletzen und einen Menschen verlieren, dessen Nähe und Freundschaft ich auch nicht missen möchte. Warum sind Beziehungsfragen immer so kompliziert? Warum muss man einen Menschen verletzen und aufgeben, wenn ein neuer Partner kommt? Warum muss es immer ein Quälendes "entweder - oder" geben? Freunde kann der Mensch unendlich viele haben, wenn er es will, denn es wird hier nichts Altes für etwas Neues ausgetauscht. Ich beichte, dass ich einfach meinen Trott weiterlebe und nicht mutig und ehrlich genug bin, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Aus Angst, jemandem wehzutun.

Beichthaus.com Beichte #00031277 vom 25.05.2013 um 12:21:21 Uhr (10 Kommentare).

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