Tauben in der Tanne

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Mord Morallosigkeit Gewalt Tiere

Ich (m/29) habe etwas schräg vor meinem Fenster eine Tanne stehen. Die Zweige wachsen natürlich genau so, das ich den ganzen Tag Licht anhaben muss. Der Vermieter wollte dann mal die Zweige abschneiden, hat er aber gelassen weil da ein paar Tauben ein Nest gebaut hatten. Anfangs hat es mich eigentlich nicht gestört, als die Tauben dann aber anfingen immer genau vor meinem Fenster durch die Tanne zu springen und rumgegurrt haben, wurde es mir irgendwann zu blöd. Also habe ich das Fenster ganz aufgemacht, und mit einem perfekten Wurf einen China-D-Böller in das Nest geworfen. Dort waren auch Eier drin.

Beichthaus.com Beichte #00028096 vom 26.08.2010 um 18:41:05 Uhr (38 Kommentare).

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Das Manga Date

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Wollust Engherzigkeit Lügen Dating

Da sich die Bad-Date-Bail-out Beichten häufen, werde ich auch mal meinen Senf dazugeben: Vor einigen Jahren wollte mich ein Kumpel mit einer seiner Freundinnen aus dem Leichtathletikclub verkuppeln, da er meinte wir würden gut zusammenpassen. Das Mädchen war optisch sehr ansprechend, wie er mir mit einem Foto bewies. Hübsch, schlank und durchtrainiert. Ich sagte also zu sie zu treffen. Die erste halbe Stunde redete nur ich, sie sagte eigentlich nur "Ja" oder "Nein". Als ich schon aufgeben wollte und das Date abbrechen, taute sie etwas auf und erzählte mir von ihrer Vorliebe für Mangas. Damit kann und konnte ich zwar nix anfangen, aber ich heuchelte Interesse vor. Sie kam immer mehr in Fahrt und fand es toll, das ihr jemand zuhörte, da die meisten anderen ihr Hobby doof fanden. Nach einer Weile dachte ich: Okay, vielleicht hat sie ein komisches Hobby, aber nett und hübsch ist sie auf jeden Fall. Ich bot ihr an, sie nach Hause zu fahren. Als wir bei ihr zu Hause angekommen waren und ich mich von ihr im Auto verabschieden wollte, griff sie plötzlich in meinen Schritt und begann mich zu massieren. Das kam zwar überraschend, aber man beschwert sich da ja nicht als Mann. Na gut, dann wirst du mal auch an ihr rummachen, dachte ich und wir begannen uns gegenseitig zu streicheln. Mich irritierte, dass sie dabei die ganze Zeit kicherte, außer bei ihrem Orgasmus. Als wir fertig waren fragte sie mich, ob wir doch noch zu mir nach Hause fahren könnten, da ihre Eltern sonst wieder dumme Fragen stellen würden, wenn ich bei ihr übernachtete. Klang einleuchtend und wir fuhren zu mir nach Hause.


Das war der größte Fehler meines Lebens bis dato, denn nach dem wir die ganze Nacht Liebe gemacht hatten, sie dabei immer ziemlich kindisch kichernd, weigerte sie sich am nächsten Tag wieder nach Hause zu gehen. Ich lies sie bleiben. Einen Tag und noch einen und noch einen. Ihren Eltern erzählte sie, sie wäre bei einer Freundin. Nach einer halben Woche verlangte sie den Wohnungsschlüssel und begann versaute Mangas zu zeichnen, die sie überall in der Wohnung aufhängte. Wenn ihr Körper nicht so vollkommen gewesen und ich nicht immer wieder schwach geworden wäre, hätte ich sie da schon raus schmeißen sollen, aber ich dachte immer: Nur noch einmal ficken, dann fliegt sie aber raus. Irgendwann nach eineinhalb Wochen wurde es mir jedoch tatsächlich zu bunt. Mein kleiner Freund schmerzte und ihr ständiges Gekicher nicht nur beim Sex nervte. Sie musste auch immer im selben Raum sein wie ich. Ich lies mir eine Ausrede einfallen, ich müsste dringend einen Geschäftspartner treffen. Da ich von zu Hause aus arbeiten kann und ich Dussel ihr das erzählt hatte, blieb mir keine andere Wahl. Außerdem erzählte ich ihr, ihre Eltern hätten angerufen und wollten, dass sie endlich nach Hause komme, während sie im Bad war, die Nummer hätten sie von meinem Kumpel.


Widerwillig trennte sie sich von mir und sagte mir sie könne es kaum erwarten mich abends wiederzusehen, sie würde einkaufen für ein romantisches Candlelight-Dinner und ihre Eltern fragen ob sie bei mir einziehen könne. Panisch lies ich anschließend das Schloss meiner Wohnung austauschen und zog zwei Wochen zu dem Kumpel der mir das eingebrockt hatte. Sie kam anschließend einen Monat nicht zur Leichtathletik und ich hatte zwei eingeschmissene Scheiben in der Wohnung. Wie ich gehört habe, hat sie mittlerweile einen anderen Freund und ist mit dem dritten Kind innerhalb von drei Jahren schwanger.

Beichthaus.com Beichte #00028095 vom 26.08.2010 um 10:27:29 Uhr (44 Kommentare).

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Tabasco

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Diebstahl Schamlosigkeit Restaurant Würzburg

Ich habe ein Tabasco-Fläschchen in einer 24-Stunden-Pizzeria geklaut! Schon zum zweiten mal, weil es so logischerweise billiger ist.

Beichthaus.com Beichte #00028094 vom 26.08.2010 um 05:31:26 Uhr in Würzburg (17 Kommentare).

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Verbotene Kunst

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Vandalismus Manie Ignoranz Polizei

Als ich 17 Jahre alt war begann ich mich mit einem Thema zu beschäftigen, das in unserer Gesellschaft sehr verrufen ist. Die Kunst des Graffiti. In meiner Heimatstadt gab es zu dieser Zeit keinerlei Wände oder Gebäude an denen legal gesprüht werden durfte. Im Allgemeinen wird bis heute das illegale Verzieren von fremdem Eigentum teils härter bestraft als körperliche Gewalt oder Diebstahl. Ich fühlte mich berufen gegen diese Ungerechtigkeiten vorzugehen.

Also legte ich mir einen Künstlernamen zu, begann Skizzen zu zeichnen und lernte mit Farbdosen umzugehen. Wo ich auch war, es gab nur noch Spots an Gebäudefronten in der Innenstadt, meine Schriftzüge und das ständige Risiko geschnappt zu werden. Jedes mal wenn ich nachts los zog um das Gesetz zu brechen, war dies das Einzige, wofür es sich lohnte zu kämpfen. Rebellion, Revolution, Widerstand gegen alles und jeden. Nach weniger als einem Jahr wurde ich zum bekanntesten Writer des Landkreises. Nie wurde ich erwischt. Ich war wie der unaufhaltsame Schatten eines Verbrechers, der nicht existierte. Irgendwann wurde es zu riskant. Die Polizei schien mir auf die Schliche zu kommen und ich legte meine Sprühdosen bei Seite. Ich verbrannte Zeichnungen und Skizzen, alles womit man mich hätte überführen können.

Zwei Jahre vergingen und eines Morgens um sechs Uhr standen drei Polizeibeamte vor meiner Wohnungstür. Hausdurchsuchung, Verhör, Prozess, Verurteilung. Insgesamt richtete ich einen Sachschaden von 25.000 Euro an und wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Wäre ich damals noch älter gewesen, wäre ich im Gefängnis gelandet. Dies war das Ende meiner Revolution. Ich zeichnete nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00028093 vom 25.08.2010 um 20:15:30 Uhr (41 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Erniedrigungen meines Partners

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Gewalt Aggression Fremdgehen Partnerschaft

Endlich ein Mann an meiner Seite der mich auf Händen trägt. Ich redete mir ein ihn zu lieben. Er konnte meine Wünsche aus den Augen lesen. Ein Monat verging und ich beschloss zu ihm in die Wohnung zu ziehen. Es schien perfekt. Doch das Blatt wandte sich. Ein EM Spiel wurde live in der Stadt übertragen. Ich besuchte dieses Spiel mit einem guten Freund. Mein Freund bat mich freundlich um 23 Uhr wieder zu Hause zu sein. Ich stimmte zu. Um 22:30 Uhr betrat ich wieder die gemeinsame Wohnung. Er besuchte die selbe Veranstaltung mit seinen Freunden. Kam aber erst um 2 Uhr in der Nacht wieder nach Hause. Ich war noch wach, lag aber schon im Bett und murmelte leise zu ihm rüber: "Dann hätte ich ja auch noch länger in der Stadt bleiben können." Er war leicht alkoholisiert. Er sagte kein Wort, sondern riss meine Schultern herum und schmiss sich auf meinen Oberkörper um mich runterzudrücken. Er schrie mich an und biss seine Zähne dabei aufeinander. Sein Kopf wurde rot und in seinen Augen sah man den Zorn. Er drückte seinen Arm auf meine Hals und drückte mit den Worten: "Wenn ich jetzt will kann ich dich töten" zu. Ich weinte bitterlich und versuchte mich loszureißen. Er verdrehte mir meine Armgelenke. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass meine Haut durch die Reibung aufgerissen war. Er schmiss mich gegen einen Heizkörper. Immer wieder versuchte er mich zu erniedrigen. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch bewegen. Immer wieder versuchte ich aufzustehen. Immer wieder stand er lachend vor mir und schmiss sich mit einer leichten Bewegung auf die selben Körperstellen. Ich rannte aus dem Raum und rettete mich ins Bad. Doch der Schlüssel steckte nicht im Schloss. Ich stemmte mich mit meinem Bein am Waschbeckenunterschrank ab, um die Kraft meines Freundes standzuhalten. "Glaubst du ich kriege dich darin nicht?" hörte ich es. Und schon wieder lachte er dabei. Ich sah zum Fenster. Stand auf und riss die Fensterdeko hinunter und ließ in Sekunden die Jalousie nach oben krachen und sprang aus dem im Erdgeschoss liegenden Fenster. Ich fiel unglücklich.


Man mag es kaum glauben, aber bei diesem Mann bin ich ein ganzes Jahr geblieben. Alle zwei bis drei Tage wiederholten sich diese und ähnliche Misshandlungen. Er erniedrigte mich. Er versuchte mir mein Auge auszustechen. Doch ich blieb. Warum? Früher habe ich immer dazu geraten so einen Mann sofort zu verlassen. Ich konnte es nicht verstehen warum eine Frau bei so einem Mann bleiben kann. Heute weiß ich es. Ich bin eine starke junge Frau. Ich bin immer wieder aufgestanden.


Meine Beichte ist daher die folgende: Ich habe meinen Körper nicht geschützt und respektiert wie ich es eigentlich hätte tun sollen. Drei Krankenhausaufenthalte und eine psychologische Therapie sind die Folge.
Ich lernte in dieser Zeit meinen jetzigen Partner kennen. Mein Ex isolierte mich. Ich hatte nur noch über mein Notebook Kontakt zu alten Freunden und lernte eine alte Schulbekanntschaft aus Teenagertagen wieder kennen. Wir unterhielten uns, verliebten uns. Nach ein paar Tagen erzählte ich ihm was bei mir los ist. Wir wurden ein Paar. Ich genoss die Zeit mit ihm. Mein Ex hatte viele Schichtdienste, sodass ich meine wenige Zeit mit meiner neuen Liebe verbringen konnte. Mit vielen Vorwänden schaffte ich es immer wieder das Haus zu verlassen. Doch er ahnte etwas. Er lief mir teilweise hinterher. Es wurde gefährlich. Ich hatte Angst und Gewissensbisse. Nächtelang konnte ich kein Auge zu bekommen. Doch er hat mir wehgetan. Ich fand Ruhe indem ich ihm Sex bot. Ihm das Gefühl gab das ich ihn Liebe. Das war der einzige Weg das Haus in aller Ruhe verlassen zu können ohne die Angst der Kontrolle zu haben. Meinem jetzigen Partner habe ich dieses nicht erzählt. Ich weiß nicht ob es eine Entschuldigung ist. Spaß hatte ich dabei keinen. Ich habe es gemacht, damit ich ihn sehen kann. Geliebt habe ich meinen Ex nicht mehr. Mir tut dieses Vergehen von Herzen Leid. Ich habe Angst es meinem Partner zu sagen, doch irgendwann ist die Zeit gekommen. Mit ihm bin ich glücklich, er behandelt mich gut und hat mir wieder beigebracht, dass ich meinen Körper und meine Seele zu schätzen habe. Ich bin froh, dass ich aus dieser qualvollen Hölle raus bin. Ich wünsche keinem diese Todesangst und ich wünsche niemanden zum Sex aus Angst gezwungen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00028092 vom 25.08.2010 um 18:44:23 Uhr (39 Kommentare).

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