Erster Bügelversuch

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Neugier Dummheit Waghalsigkeit Kinder Kindergarten Rotenburg

Damals im Kindergarten haben wir an einem Tag an unserem großen Basteltisch gesessen und jeder von uns hat einen weißen Beutel bekommen, den wir beliebig anmalen und hinterher behalten durften. Unsere Kindergärtnerin hat unsere fertigen Beutel am Ende noch einmal gebügelt. Ich glaube, damit die Farbe besser hält und natürlich, damit der Beutel keine zu dicken Falten hat. Ich saß am Basteltisch direkt rechts neben meiner Kindergärtnerin und fand es toll wie warm die Beutel immer nach dem Bügeln waren. Als unsere Kindergärtnerin uns dann für einen Moment alleine ließ, nahm ich das Bügeleisen und drückte es dem kleinen Mädchen rechts von mir an die Schulter. Das Geschrei war groß, ich bekam großen Ärger und die Kindergärtnerin hinterher von den Eltern anscheinend auch. Dabei wollte ich eigentlich nur ihren zerknitterten Pulli bügeln.

Beichthaus.com Beichte #00028775 vom 30.03.2011 um 12:08:46 Uhr in Rotenburg (20 Kommentare).

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Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein erstes Bewerbungsgespräch

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich muss etwas total peinliches beichten. Es war vor anderthalb Jahren, als ich mich bei einer Zahnarztpraxis beworben habe. Es ging um einen Praktikumsplatz. Die Praxis war am anderen Ende der Stadt, mindestens 10 km entfernt und ich kannte mich dort überhaupt nicht aus. Ich habe sogar Leute angesprochen und gefragt, ob sie diese Zahnarztpraxis kennen und alle sagten "Nein". Mit einer Verspätung von 30 Minuten kam ich also irgendwie in die Praxis. Ich fand sie erst, als ich eine Kundin 10 Meter vor der Praxis gefragt habe. Natürlich hat sie mich ausgelacht. Mir wurde gesagt, dass ich im Wartezimmer Platz nehmen solle. Nach wenigen Sekunden kamen zwei Damen und schlossen die Wartezimmertür. Ich war total nervös und konnte nichts im Kopf behalten, was 10 Sekunden vorher gesagt wurde. Nach 5 Minuten Geplapper fragte mich die Zahnärztin plötzlich: "Ich finde es für einen jungen Mann aber ungewöhnlich, sich bei einer Praxis zu bewerben, bei der das gesamte Personal aus Frauen besteht!" Ich war total fertig! Mir kam diese Frage so unerwartet und ungünstig! Das war mein erstes Bewerbungsgespräch überhaupt. Ich fand nur noch die Antwort "Ja, das finde ich auch". Das war so peinlich, dass ich nicht mehr hinsehen konnte. Ich meine, natürlich habe ich mich nicht aufgrund der Frauen dort beworben, bin ja schließlich nicht notgeil. Also war das Gespräch nach 5 Minuten zu Ende. Ich hatte mir geschworen, diese Frau nie wieder in meinem Leben sehen zu wollen und war erst mal froh, dass ich am anderen Ende der Stadt wohne.

Beichthaus.com Beichte #00028738 vom 18.03.2011 um 20:49:31 Uhr (16 Kommentare).

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Das Schlüsselloch

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Last Night

Das Schlüsselloch
Als ich ordentlich voll von einer Party heimging, habe ich den Schlüssel nicht ins Loch von der Haustür bekommen. Ich bin dann vor der Haustür eingeschlafen. Als ich aufwachte, habe ich gemerkt, dass ich eine Straße zu weit war und das gar nicht mein Haus gewesen ist. Kein Wunder, dass der Schlüssel nicht gepasst hat.

Beichthaus.com Beichte #00028724 vom 14.03.2011 um 01:36:22 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Mail an meinen Chef

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Zwietracht Hass Dummheit Waghalsigkeit Chef Cuxhaven

Vor einigen Jahren war ich (w/30) im Vertrieb einer Firma angestellt. Dort habe ich auch meine beste Freundin kennengelernt. Uns haben die anderen Mitarbeiter (ausnahmslos) überhaupt nicht gefallen, wir waren unzufrieden und wollten eigentlich nur noch weg. Wir haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00028722 vom 12.03.2011 um 23:54:06 Uhr in Cuxhaven (Hauptstraße) (22 Kommentare).

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