Screenshot für den Chef

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Dummheit Peinlichkeit Chef Arbeit Krefeld

Heute ist mir mal wieder was extrem blödes passiert. Ich saß wie immer untätig im Büro und surfte ein wenig auf anstößigen Seiten. Völlig überraschend rief mich mein Chef an, der sein Büro (praktisch, praktisch...) ein paar hundert Kilometer weit weg hat und wollte irgendwas. Ich minimierte den Browser, da ich die schöne Seite nicht verlieren wollte, bearbeitete wunschgemäß ein Dokument, machte dann einen Screenshot und schickte ihm diesen per Mail. Als ich mich wieder dem Internet widmen wollte und das minimierte Kästchen auf der Task-Leiste anklickte, bemerkte ich, dass das Kästchen schön mit dem Titel der besuchten Web-Site beschriftet war "heiße Schenkel...". Und tatsächlich fand sich dieser Titel dann auch auf dem Screenshot. Hoffentlich merkts keiner.

Beichthaus.com Beichte #00028672 vom 24.02.2011 um 18:07:34 Uhr in Krefeld (12 Kommentare).

Gebeichtet von splitt
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Keine Ruhe auf dem Klo

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Dummheit Morallosigkeit

Ich (w) möchte beichten, dass meine einzige Antwort, als meine Oma an die geschlossene Badezimmertür klopfte und sagte: "Herzilein, Tante Käthe und ich fahren dann los" aus einem genervten "Viel Spaß, grüß schön!" bestand. Der Schönheitsfehler dabei: Oma und Tante Käthe (bei Oma sind irgendwie alle Freundinnen Tanten) wollten zur Beerdigung einer gemeinsamen Freundin. Ich hatte es einfach vergessen, war aber auch in dem Moment ziemlich gestresst. Beim Scheißen möchte ich eigentlich ganz gern meine Ruhe haben. Es tut mir trotzdem Leid, dass meine Oma sich nach eigener Aussage schwer für mich geschämt hat.

Beichthaus.com Beichte #00028664 vom 23.02.2011 um 02:35:45 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Einkaufswagenfahrt

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Shopping Last Night

Einkaufswagenfahrt
Ich habe mir nachts, nach etwa 10 Bier, eine Reihe Einkaufswagen eines großen deutschen Discounters geliehen. Dazu habe ich einfach einen Euro in den ersten Einkaufswagen der Reihe gesteckt und somit rund 30 Wagen befreit. Als ich das geschafft habe, war ich natürlich stolz auf mich und mir kam auch schon die Idee, was ich mit den Dingern lustiges machen kann. Ich begann damit die Wagen über den kompletten Parkplatz zu ziehen und dabei laute Dampflockgeräusche zu machen. Später rief ich dann auch Ansagen wie "nächster Halt: Hauptbahnhof" oder "bitte einsteigen" über den Platz. Nach einer gefühlten halben Stunde Zug fahren stellte ich alle Wagen zurück und ging gut gelaunt schlafen. Entschuldigen möchte ich mich an dieser Stelle bei den Anwohnern, die sicher senkrecht im Bett gesessen haben, als sich die 30 Einkaufswagen in Bewegung setzten. Ein Glück, dass keiner raus gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00028662 vom 22.02.2011 um 17:25:20 Uhr (31 Kommentare).

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Darmspülung by myself

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Dummheit Feigheit Waghalsigkeit Gesundheit Herrenberg

Als ich (m/heute 28) damals 11 oder 12 Jahre alt war, habe ich etwas unglaublich ekliges und dummes getan. Alles fing an als ich eine wirklich heftige Magen-Darm-Infektion hatte. Meine Mutter ist dann mit mir zu unserem damaligen Kinderarzt gefahren. Der hat mich erst mal für den Rest der Woche krank geschrieben, so dass ich nicht zur Schule musste. Außerdem hat er mir Tabletten verschrieben und zu meiner Mutter gesagt das wenn es innerhalb von 3 Tagen nicht besser wird, wir nochmal wiederkommen sollen, weil er dann eine Darmspülung bei mir durchführen müsse.
Zwei Tage später um die Mittagszeit rum war ich dann alleine zu Hause, weil meine Eltern halt auf der Arbeit waren. Mir ging es schon ziemlich besser. Am Abend vorher haben mir meine Eltern ein wirklich leckeres Essen vorgekaut und ich durfte nichts essen. Zum Glück war von dem Essen noch etwas übrig und da es mir schon besser ging habe ich es mir in der Mikrowelle warm gemacht und mir ordentlich den Wanst vollgehauen. Ein fataler Fehler, wie sich später herausstellte.
Nachdem ich das Essen eine gute halbe Stunde sacken ließ und ich in meiner Magengegend nichts verdächtiges spürte, habe ich mir Wasser in die Badewanne gelassen. Ich wollte eigentlich nur eine normale Runde baden. Die ersten 10 Minuten waren auch vollkommen ok. Aber dann spürte ich das sich etwas in meinem Magen anbahnt.
In diesem Moment dachte ich an die Worte von dem Arzt, mit der Darmspülung. Ich hatte damals als Kind schreckliche Angst vor Ärzten, alleine wegen der Spritzen schon. Ich wollte auf keinen Fall wieder zu dem Arzt hin. Also kam mir eine geniale Idee, dachte ich zumindest. Ich dachte mir ich führe einfach selbst eine Darmspülung bei mir durch. Kann ja nicht so schwer sein. Hört sich ja auch ganz simpel an, Darm und Spülung - ist ja klar was gemeint ist. Warum deswegen zum Arzt fahren? Dummerweise war ich ja noch ein Kind und hatte keine Ahnung wie so etwas funktioniert oder was das überhaupt genau ist.


Ich bin also aus der Badewanne raus, bin in die Küche rein und habe mir eine Schere geholt. Dann hab ich mich wieder in die Badewanne gesetzt. Das ist so eine Badewanne gewesen wo auch ein Duschkopf mit Schlauch drin ist. Man kann dann über einen Schalter bestimmen ob das Wasser aus dem Wasserhahn kommt oder halt aus dem Duschkopf. Der Schlauch, der aus Gummi war, den habe ich an dem Ende wo der Duschkopf dran war mit der Schere durchgeschnitten. Ich legte den Schalter um und steckte mir das abgeschnittene Ende 3 oder 4 cm in mein Hinterteil. Dann drehte ich das Wasser bis zum Anschlag auf und das warme Wasser schoss nur so in mich hinein. Nach etwa 5 Sekunden überkam mich ein höllischer Schmerz und ich drehte sofort das Wasser ab und zog den Schlauch hinten raus. Ich war am schreien und am heulen wie ein 2-jähriger, weil ich unglaubliche Schmerzen im Unterleib hatte und dachte es zerreißt mich gleich. Es entstand ein wahnsinniger Druck und um noch schnell auf die Toilette zu gehen war es zu spät. Ich konnte es nicht mehr kontrollieren. Ich habe also schreiend und kreischend meine Augen zusammengekniffen und dann passierte was passieren musste. Es schoss nur so aus mir heraus. Alles erdenkliche was in mir drin war. Die Badewanne war nur so am brodeln und poltern als wäre ich in einem Whirlpool.

Nach kürzester Zeit war das komplette Wasser braun. Überall schwammen braune Stücke um mich herum, und es hat wirklich bestialisch gestunken. Als ich mich wieder beruhigt hatte habe ich das Wasser abgelassen. Dann habe ich mich mit dem abgeschnittenen Schlauch mehrmals abgespült, mit Duschgel und Shampoo. Anschließend habe ich noch die Badewanne gereinigt. Der Schmerz war zum Glück nach ein paar Stunden wieder vorbei. Mein Vater hat mich am nächsten Abend gefragt was ich mit dem Duschkopf gemacht habe. Ich habe zu ihm gesagt das ich duschen wollte und das Gefühl hatte das der verstopft ist und ihn daraufhin abgeschnitten habe. Ich tat so unschuldig das er mir tatsächlich geglaubt hat. Er hat sofort einen neuen besorgt, inklusive Schlauch. Meine eigene Darmspülung hat übrigens nicht viel gebracht. Es wurde zwar besser und ich musste auch nicht mehr zum Arzt aber ich hatte immer noch zwei Tage Dünnschiss, vielleicht auch wegen dem ganzen Wasser.

Beichthaus.com Beichte #00028659 vom 22.02.2011 um 07:39:30 Uhr in Herrenberg (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der misstrauische Alte

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Dummheit 50+ Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (19) bin ein ziemlich sarkastischer Mensch, ebenso kann man sagen, dass ich keinen dummen Spruch unversucht lasse. Vor circa einem Jahr wollte ich zu einer Freundin fahren und lud daher einiges in mein Auto ein. Ich war ziemlich im Stress, da ich noch zur Apotheke musste, um etwas für meine Eltern zu besorgen. Ein älterer Herr kam zu mir, sah mir zu wie ich einlud und sagte dann in einem ziemlich herablassenden Tonfall und in breitestem Schwäbisch zu mir: "des is bestimmt net Ihr Auto junge Dame!". Meine Reaktion darauf war ein knochentrockenes "Nein, das ist nicht mein Auto. Den eigentlichen Besitzer habe ich erschlagen und die Papiere sowie den Schlüssel habe ich dann der Leiche abgenommen." Meine Antwort darauf war nicht böse gemeint, sie kam mir einfach ohne viel nachzudenken aus dem Mund geschossen. Zu meinem Bedauern kam (natürlich wie auch anders in so einem Augenblick) genau in diesem Moment ein Streifenwagen der Polizei um die Ecke gefahren. Der ältere Herr fing an nach dem Wagen zu schreien, ich sei eine Mörderin und sie sollten stehen bleiben. Das taten sie natürlich auch. Das Ende vom Lied war, dass die Polizistin versucht hat den alten Mann zu beruhigen und der Polizist mich ausfragte. Personalausweis und sonstiges hatte ich allerdings in der Wohnung gelassen, da ich ja noch zur Apotheke musste (circa 100 m von meinem Wohnhaus entfernt) und danach sowieso noch in die Wohnung gegangen wäre. Der Polizist musste erstmal herzhaft lachen und bat mich dann in den Wagen einzusteigen, er fuhr mich zur Apotheke und bat mich meine Einkäufe zu erledigen. Ich werde nie das dämliche Gesicht der Verkäuferin vergessen, als ich auf die Frage ob ich eine Bestellung abends abholen könne mit einem Blick auf den Streifenwagen meinte, dass dies wohl nicht möglich sei. Letztendlich habe ich bloß meinen Personalausweis und meine Papiere zeigen sowie klarstellen müssen, dass ich meinen Vater (mein Auto ist sein Zweitwagen) nicht umgebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028653 vom 19.02.2011 um 21:43:25 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

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