Der Igel, den ich auf dem Gewissen habe

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Mord Ungerechtigkeit Auto & Co. Tiere

Ich habe heute einen Igel überfahren. Ich habe noch gebremst und dachte, er hätte es geschafft. Im nächsten Moment, während ich noch rollte, habe ich den Igel mit dem hinteren Reifen überfahren. Das Schlimme ist, dass er noch gelebt hat. Ich habe dann geguckt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00038685 vom 01.09.2016 um 02:31:47 Uhr (14 Kommentare).

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Meine Freundin ist nie erreichbar!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Telefon Partnerschaft

Meine Beichte ist, dass ich es liebe, meine Freundin, die ich eigentlich wirklich sehr gerne habe, ins Messer laufen zu lassen: Sie schaltet sehr oft ihr Handy einfach aus und schaut dann den ganzen Tag lang auch nicht mehr drauf. Gefühlt tausend Mal habe ich ihr schon gesagt, dass es mich sehr stört, wenn sie nicht erreichbar ist, schließlich möchte man manchmal auch mal spontan etwas unternehmen, oder es ist irgendetwas passiert. Jedenfalls mache ich es mittlerweile gerne so, dass ich ihr, wenn ich merke, dass ihr Handy wieder aus ist, zum Beispiel schreibe, ich hätte morgen früh keine Zeit. Ich freue mich jedes Mal tierisch, wenn sie am nächsten Morgen dann auf mich wartet - sie weiß schließlich genau, dass sie ihr Handy nicht dauernd ausschalten soll, und macht es trotzdem. Es stört mich insofern, dass ich mir immer große Mühe gebe, die Regeln (ja, die gibt es wirklich) zwischen uns zu beachten, und sie nimmt sich dann einfach so etwas raus. Trotzdem fühle ich mich irgendwie gemein und schlecht ihr gegenüber und ich weiß, dass ich das nicht tun sollte, weil es böse ist.

Beichthaus.com Beichte #00038683 vom 30.08.2016 um 23:21:24 Uhr (37 Kommentare).

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“Beichte

Mein Sohn ist ein emotionsloses Arbeitstier

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Dummheit Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Familie

Ich (w) beichte, dass ich meinen Sohn seit der Pubertät mit anderen Jungs verglichen habe. Ich sagte immer wieder, dass er dies und jenes doch so wie A oder B machen solle. Erst heute merke ich, was für Konsequenzen dieses Verhalten hatte. Aus ihm ist ein Arbeitstier geworden, das keine Ruhe findet, bevor er etwas in Perfektion beherrscht. Zudem kann er keine nähere Bindung zu anderen Menschen aufbauen. Er war einmal verheiratet und hatte aus der Ehe eine Tochter, die sehr früh verstorben ist. Ihn schien das im Gegensatz zu seiner Ex nicht zu belasten. Diese hat ihn danach oft betrogen und später verlassen. Auch das schien ihm nichts auszumachen. Stattdessen widmete er sich weiter seiner Arbeit. Man muss sagen, dass er im Berufsleben erfolgreich ist und auch an Materiellem fehlt es ihm an kaum etwas, allerdings würde ich ihn nicht als einen glücklichen Menschen bezeichnen. Unser Verhältnis beschränkt sich außerdem auf rein formalem Umgang. Ich fühle mich für sein Schicksal und dasjenige seiner Familie verantwortlich und bereue mein Verhalten zutiefst. Ich wünsche mir (vergeblich), dass es revozierbar wäre.

Beichthaus.com Beichte #00038668 vom 26.08.2016 um 15:09:36 Uhr (11 Kommentare).

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Hilfe, meine Situation ist ausweglos

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Verzweiflung Dummheit Ungerechtigkeit Hass Arbeit

Ich möchte hier anonym beichten, da ich mich in einer absolut beschissenen Situation befinde. Ich arbeite bei einem großen Unternehmen und absolviere dort ein duales Studium. Nun, nach den Abschlussprüfungen, habe ich erfahren, dass ich nicht bestanden habe. Jedoch […]
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Beichthaus.com Beichte #00038612 vom 10.08.2016 um 12:51:39 Uhr (15 Kommentare).

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“35.000

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Mein Mobber beim Vorstellungsgespräch

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Rache Zorn Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Schule

Vor mittlerweile fünfzehn Jahren wurde ich in der Mittelstufe von einem bestimmten Mädchen heftig gemobbt. Diese Plage kannte ich schon seit der Grundschule, weil sie im Nachbardorf wohnte. Unglücklicherweise besuchte sie dann dasselbe Gymnasium wie ich. Und der Spaß begann. Ich war zu diesem Zeitpunkt ein eher unauffälliger, stiller Schüler - also das ideale Opfer für dieses unmögliche Mädchen. Meine Eltern meinten immer, ich solle mich nicht wehren, sonst werde es nur noch schlimmer. Was für ein Unsinn. Die, nicht nur mich betreffende, Qual aus Sachen verstecken, Eigentum zerstören, Diffamieren und Denunzieren, Telefonterror und dergleichen hielt an, bis Madame das Gymnasium mit Beginn der Oberstufe verließ. Kinder sind grausam.

Mittlerweile bin ich privat und beruflich sorgenfrei aufgestellt, nenne eine wunderbare Familie mein Eigen und führe eine mittelgroße Firma, die derzeit beginnt, sich in einen internationalen Konzern zu verwandeln. Für Einstellungen ist unsere Personalabteilung zuständig, aber hin und wieder lasse ich mir Bewerbungen auf meinen Tisch legen, um mitzuentscheiden. Und tatsächlich bewarb sich oben erwähnte Plage mit einem Anschreiben voller Rechtschreibfehler, hineinkopierten Phrasen aus dem Internet - was an zwei verschiedenen Schriftarten klar ersichtlich war - sowie einem Lebenslauf, dessen Kern ein im dritten Semester abgebrochenes BWL-Studium war. Sie bewarb sich übrigens auf eine Stelle im unteren Management-Bereich, wofür sie tatsächlich nicht im Geringsten qualifiziert war.

Ich beichte, dass ich die Dame, als ich den krassen Zufall langsam als solchen akzeptierte, zum kurzen Kennenlerngespräch einlud. Sie fand sich in meinem Arbeitszimmer vor acht Personalern und mir wieder, wurde zwei Stunden gegrillt, wobei alle am Konferenztisch saßen und sie stand, kein Getränk angeboten bekam, nie ausreden konnte, anhand Partyfotos aus dem blauen F zerpflückt wurde, bescheuerte Tests absolvieren musste ("Was ist der 19. Buchstabe von hinten im Alphabet ohne Vokale") und ahnte bis zum Schluss, als ich mich vorstellte, nicht, was eigentlich abgeht. Ich unterbrach sie, als sie über irgendwelche meditativen Grenzerfahrungen in Laos schwurbelte, und erzählte den Personalkollegen ganz detailliert hässliche Episoden aus der Schulzeit, hatte sogar ein altes Lateinheft dabei, dass sie damals mit ekelhaften und schweinischen Drohungen verziert hatte, und ließ mich nicht von zunächst verwirrten, dann erbosten randomisiert eingeworfenen Beschimpfungen der Dame unterbrechen. Die Dame erlebte in insgesamt einhundertfünfundzwanzig Minuten, die durch einen Abgang mit Heulkrampf endeten, zwar nur einen kleinen Teil der Demütigungen, die ich damals im Gymnasium erlitt, ahnt aber nun, dass Karma wirklich eine ... ist.

Beichthaus.com Beichte #00038585 vom 05.08.2016 um 10:56:04 Uhr (32 Kommentare).

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