Duschzusatz

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Boshaftigkeit Studentenleben Nürnberg

Ich habe einst die Duschköpfe im Studentinnenwohnheim aufgeschraubt, Suppenwürfel eingelegt und wieder zugeschraubt. Der unnachahmliche Geruch des Duschwassers ließ sich für eine Studentin nur so erklären, dass das Spülwasser der Mensa aus Kostengründen direkt in die Duschen geleitet wird.

Beichthaus.com Beichte #00028707 vom 08.03.2011 um 21:40:40 Uhr in 90478 Nürnberg (Heideloffplatz 5) (36 Kommentare).

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Der böse schwarze Mann

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Feigheit Peinlichkeit Ungerechtigkeit Kinder Köln

Ich (m) hatte als Kind (bis circa 12) panische Angst vor dem "bösen, schwarzen Mann". Besonders schrecklich fand ich es, abends die Treppe nach oben zu gehen, wenn hinter mir das Licht schon aus war. Ich hatte einfach Schiss, dass mich plötzlich jemand von hinten packt oder angreift. Wie aus Reflex bin ich dann die zwei Stockwerke bis in mein Zimmer gerannt und hab die Türe hinter mir zugeknallt. Die Treppe vom 1. in den 2. Stock, in dem sich das Zimmer meiner Schwester und meines befindet, ist aus Holz und macht dementsprechend gut Lärm beim Drüberrennen. Daher wurde auch immer meine etwas korpulente Schwester verdächtigt und belehrt, dass man nicht wie ein Elefant über die Stufen stampft. Entschuldigung dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028706 vom 08.03.2011 um 15:35:15 Uhr in Köln (8 Kommentare).

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“Beichte

Wischi Waschi Ausbildung

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Feigheit Verzweiflung Ungerechtigkeit Arbeit Neulehe

Ich (m/24/Auszubildender Fachinformatiker Anwendungsentwicklung) beichte, dass ich zu feige bin meinem Chef zu sagen, was für einen Schwachsinn wir in der Firma machen und warum reihenweise Mitarbeiter kündigen. Es werden lieber diverse Fremdkomponenten installiert um einem Kunden schnell irgend eine experimentelle Bastellösung zu zeigen, bevor man sich auch nur eine halbe Stunde Gedanken macht, was man eigentlich vor hat. Keiner kümmert sich um ordentliche Methoden zur Softwareentwicklung oder zum Testen, es wird nur ein Haufen Wischi-Waschi-Code an den anderen gebastelt. Was ich in der Berufsschule an relevanten Methoden und Techniken lerne, interessiert keine Seele hier.
Dass ich dieses Jahr schon fast 40 Überstunden gemacht habe und mich einfach nicht traue meinen Freizeitausgleich zu nehmen spricht eigentlich auch Bände. Ich beichte außerdem, dass ich mich, wenn das so weitergeht, bei einem anderen Ausbildungsbetrieb bewerben werde um meine letzten 1,5 Lehrjahre zu absolvieren. Ich glaube einfach nicht, dass ich hier viel Produktives zur Softwareentwicklung mitnehmen kann. Hier bin ich höchstens Codingroboter und kein Entwickler, der sich tatsächlich Gedanken über eine dem Kundenwunsch entsprechende Software machen darf. Ich weiß, dass ich eigentlich glücklich sein sollte einen Ausbildungsplatz zu haben und dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Dazu kommt, dass meine Kollegen (die Angestellten) menschlich total in Ordnung sind. Aber mein "Marktwert" mit so einer Ausbildung als Blender-Software-Ersteller und Bugfix-Pfuscher wird eher gering ausfallen und das möchte ich eigentlich nicht riskieren. Jetzt gehts mir irgendwie besser, das musste ich mal los werden.

Beichthaus.com Beichte #00028705 vom 08.03.2011 um 13:37:33 Uhr in Neulehe (14 Kommentare).

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Die Bettlerin

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Geiz Aggression Gewalt Berlin

Ich (m/22) bin in einer Fußgängerzone in Berlin unterwegs gewesen, habe mir dort etwas zu Essen gekauft und mich auf eine Bank gesetzt. Während ich am Essen war, kam eine circa 40-jährige offenbar türkische Frau auf mich zu und fragte mich nach etwas Geld. Da ich bei sowas ohnehin eher skeptisch bin, schüttelte ich nur den Kopf und sagte "Nein, tut mir Leid". Die Frau schien mit einem Mal richtig empört, wurde unfreundlich und warf mir Sachen an den Kopf wie "Ah, für Fressen du hast wohl immer Geld" und "Dreckige Scheißjunge". Dabei habe ich selbst große Augen gemacht, sagte ihr dann aber, dass ihr das Rumgeschimpfe auch nicht weiterhilft und andere Menschen in der Fußgängerzone vielleicht nicht so "Scheiße" sind wie ich. Sie zog wieder ab und faselte noch leise etwas vor sich hin. Circa drei Minuten später kam sie mit einem Mann - offenbar auch türkischer Herkunft - zurück zur Bank, auf der ich saß. Er sagte zu mir "Ey, was hast Du mit meiner Frau getan?". Ich versuchte es auf die gelassene Art zu regeln, beschrieb ihm die oben genannte Situation, dass ich ihr nichts böses wollte und was seine Frau mir für Sätze an den Kopf gehauen hat.

Einen Moment lang schaute er mich erstaunt an, drehte sich dann langsam zu seiner Frau, starrte sie mit zusammengebissenen Zähnen an und auf einmal... ZACK! Da hat der Mann seiner Frau mit voller Wucht eine reingezimmert. Sie hielt sich ihre Wange, sah aus als wäre sie kurz vorm Heulen. Er sagte noch zu mir "Entschuldigung", packte seine Frau und schleifte sie wild schimpfend hinter sich her. Ich sah den beiden noch einerseits schmunzelnd, andererseits entsetzt hinterher. Die Frau wird mir zwar nicht als höflichste Person in Erinnerung bleiben, aber auf eine gewisse Art und Weise tat sie mir schon Leid. Ich beichte, dass ich ungewollt ein Auslöser dafür gewesen bin, dass ein Mann seiner Frau ins Gesicht geschlagen hat und dass ich Bettlern kein Geld gegeben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028704 vom 08.03.2011 um 13:22:56 Uhr in Berlin (Wilmersdorfer Straße) (44 Kommentare).

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“Beichte

Verrat an meinem besten Freund

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Gewalt Morallosigkeit Dummheit Verrat Schule Berlin

Es ist jetzt ungefähr 8 Jahre her. Damals fuhr meine Klasse zur Klassenfahrt nach Berlin und wir wohnten in einer Jugendherberge. Drei meiner Freunde, darunter auch mein bester Freund, ich und ein seltsamer Junge wurden zusammen in ein Zimmer gesteckt, weil der Junge keine Freunde hatte und uns zugeteilt wurde.
Wir taten so als würden wir uns mit ihm anfreunden und warteten bis er schlief. Einer meiner Freunde zog am Schlafsack-Reißverschluss des Jungen während ich die ganze Sache mit der Videokamera meines besten Freundes filmte.
Das rechte Bein des Jungen wurde freigelegt und mein Freund hielt ein Feuerzeug an das Bein. Dann sprühte er mit einem Deospray dagegen, wodurch es eine gewaltige Stichflamme gab. Eigentlich wollte er nur auf unkonventionelle Art das Bein des Jungen enthaaren, aber die Aktion führte zu Verbrennungen 2. Grades.
Wir drohten dem Jungen nichts zu sagen und es dauerte auch zwei Wochen bis seine Mutter merkte, dass er sein Bein mit Mullbinden umwickelt hatte. Eine Anzeige bei der Polizei folgte. Nach und nach kamen immer mehr Details heraus und schlussendlich sollte geklärt werden, wer die Tat auf Video aufgenommen hatte. Da es sich um die Kamera meines Freundes handelte, wurde er als erstes verdächtigt. Ich war der Einzige von uns, der zum Tatzeitpunkt nicht betrunken war, womit sich die Anderen an fast nichts mehr erinnern konnten. Mein bester Freund bekam eine Strafe von 100 Sozialstunden und glaubt bis heute, dass er die Tat gefilmt hat und sich nur nicht mehr erinnern kann. Es tut mir schrecklich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028703 vom 08.03.2011 um 11:19:35 Uhr in 10623 Berlin (Joachimstaler Straße 1-3) (33 Kommentare).

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