Er zerstörte das Leben meiner Mutter

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Gewalt Hass Rache Familie

Er zerstörte das Leben meiner Mutter
Als ich circa drei Jahre alt war, trennte sich meine Mutter von meinem Vater und kam kurz darauf mit einem Jugoslawen zusammen. Der hat sie geschlagen, missbraucht, psychisch fertiggemacht und all solche Spielchen. Alles immer vor meinen Augen. Wobei er mich nie angerührt hat, ich war ihm sozusagen heilig. Als ich dann knapp sechs Jahre alt war, habe ich gesehen, wie sie an der Spüle mit einem Messer stand und sich die Pulsadern aufgeschnitten hat. Ich war zwar klein, aber dieses Bild werde ich nie vergessen, das ganze Spülbecken voller Blut und der Arm meiner Mutter mit so einem Schnitt darin, wie sie da stand, am Weinen war und zu mir sagte: "Geh, geh aus der Küche!" Sie hat überlebt, weil ich nach meiner Oma brüllte, die den Notarzt rief. Danach hat sie es endlich geschafft, sich von ihm zu trennen. Sie lernte einen neuen Mann kennen, doch als ich 13 war, rief der Jugoslawe bei meiner Oma an und verlangte mich zu sprechen!

Das heißt, er musste irgendwo in der Nähe sein, oder zumindest noch mit seinen Gedanken darauf brennen, mit mir zu sprechen, da wir die Telefonnummern zwischenzeitlich getauscht hatten. An diesem Tag kam alles in mir wieder hoch, die ganzen Bilder und alles was er ihr angetan hat. An diesem Tag schwor ich mir, dass ich mich, sollte ich ihm jemals wieder über den Weg laufen, für das rächen würde, was er meiner Mutter antat. Ich trage daher seit dieser Zeit immer ein oder zwei lange Messer bei mir. Ich würde diese niemals gegen andere Menschen benutzen, selbst wenn sie mich angreifen würden. Sie sind alleine dafür da, dass ich mich an ihm rächen kann. Ich will ihn nicht töten, ich will ihm nur einen kleinen Teil von dem Schmerz zeigen, den er in meiner Mutter und mir verursacht hat. Ich will ihm wehtun und ihn dafür leiden lassen. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00026455 vom 06.06.2009 um 17:39:33 Uhr (23 Kommentare).

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Mein letzter Schultag

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Rache Vandalismus Oberhausen

Letzter Schultag: ich habe 5 Dosen Spritzkäse aus den USA und 1000 IKEA-Bleistifte bei ebay gekauft. Nachdem alle Schüler aus der Schule waren, standen immer noch Lehrerautos da, da die noch ne Feier bis 18:00 hatten. Ich habe mit einem Freund dann die IKEA-Bleistifte über dem Auto einer supergemeinen Lehrerin ausgekippt, und das Auto mit dem Käse vollgesprüht. In den Auspuff, den Lüfter, in alle Ritzen und auf die Scheiben. Das war so witzig! Wir sind um 18:00 wiedergekommen, und haben von einem nahe gelegenen Baum alles beobachtet! Die war so wütend!

Beichthaus.com Beichte #00026360 vom 26.05.2009 um 19:44:48 Uhr in Oberhausen (14 Kommentare).

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Kinder fehlen zum Glück

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Neid Verzweiflung

Ich bin aufgrund einer Krankheit zeugungsunfähig. Da ich, vom Charakter der Frau her, schon eher auf den familiären Typ stehe, sind daran fast alle meine Beziehungen gescheitert. Nun bin ich Mitte 30 und in meinem Freundeskreis der Einzige, der kinderlos und ohne feste Partnerin ist. Da ich meine Zeugungsunfähigkeit lieber für mich behalte, weiß entsprechend niemand davon und deshalb gelte ich als komischer Kauz. Kann man sich vielleicht denken. Nun empfinde ich oftmals, wenn ich an mein näheres Umfeld denke, Neid - und verhalte mich oftmals unangebracht schroff und abweisend. Obwohl das total unsinnig ist, da niemand daran schuld ist und auch niemand etwas ändern kann. Dennoch kann ich das nicht unterdrücken. Neid ist wirklich etwas Widerliches.

Beichthaus.com Beichte #00026354 vom 26.05.2009 um 17:27:51 Uhr (22 Kommentare).

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Das falsche Mädchen aus dem Chat

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Falschheit Lügen Schamlosigkeit Internet

Ich (m/18) bin eigentlich ein sehr ehrlicher Mensch und lüge normalerweise nicht. Noch nicht einmal eine Notlüge. Ich habe mir nie etwas Schlimmeres zuschulden kommen lassen, aber ich möchte etwas beichten, das mir selbst heute (nach zwei Jahren) manchmal noch ein schlechtes Gewissen bereitet. Ich habe einmal völlig grundlos meinen besten Freund total verarscht. Ich weiß nicht, was mich da geritten hat. Ich habe mir in einem Chatroom einen falschen Account erstellt und mich als Mädchen ausgegeben. Meine falsche Identität war gut durchdacht. Ich habe einen schönen Steckbrief geschrieben - mit allem, was dazugehört, damit ich nichts vergesse und einen "Spickzettel" habe, sodass ich bei Fragen über mein falsches Ich nicht auffliege. Bin also in den Chatroom und habe meinen Freund angeschrieben. Wir haben uns gegenseitig von uns erzählt - wer wir sind, was wir machen und so. Ich habe so getan, als würde ich einige Interessen mit ihm teilen, dadurch hatten wir immer guten Gesprächsstoff.

Wir haben jeden Tag gechattet und sind uns nähergekommen. Irgendwann habe ich fast schon richtig mit ihm geflirtet. Als ich dann aber Angst bekam, er könnte etwas von mir wollen und mich vielleicht bald nach einem Treffen fragen, habe ich die Sache beendet und mich nie mehr in dem Account eingeloggt. Ich habe ihm diese Lüge nie gestanden. Er wäre mir nie auf die Schliche gekommen, da ich öfter zeitgleich in meinem eigenen Account online war und mit ihm gechattet habe. Ich habe vorgegeben auch mit diesem Mädchen zu chatten und habe mir sogar selbst Nachrichten geschickt und die ihm dann gezeigt. Es wäre ihm niemals aufgefallen. Danach habe ich mich tierisch dafür geschämt, da er das Mädchen, das gar nicht existiert, wirklich mochte. Auf diesem Wege: Es tut mir leid! Wir sind heute immernoch beste Freunde und ich hoffe, dass das auch für immer so bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00026310 vom 21.05.2009 um 23:45:23 Uhr (17 Kommentare).

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Lebensänderung in Berlin

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Wollust Maßlosigkeit Nachbarn Studentenleben Berlin

Ich (w/20) wohne seit einem Jahr in Berlin in der Nähe meiner Uni. Wohne in einer recht hübschen, ruhigen Gegend, wo es viele Studenten gibt. Seit ich hier wohne, hat sich mein Leben schlagartig geändert. Ich bin fast jede Woche mit einem anderen Mann im Bett und habe jetzt irgendwie das Gefühl, dass ich etwas falsch mache. Ich glaube, es grenzt schon an Sexsucht und ich habe ein wahnsinnig schlechtes Gewissen dabei. Ich war vorher nie so. Echt! Neben mir wohnt seit Kurzem ein richtig gut aussehender junger Mann, der mir von Anfang an aufgefallen ist. Vor ein paar Tagen war gerade einer meiner Lieblings-Bettgenossen da, mit dem ich dann ganz wilden Sex hatte. Man hat uns echt bis draußen gehört, was ich während der ganzen Aktion gar nicht gemerkt hatte. Jedenfalls ging mein Bettgenosse kurze Zeit später nach Hause und ich verließ meine Wohnung daraufhin, um den Müll rauszubringen.

Da sah ich doch tatsächlich meinen gut aussehenden Nachbarn auf dem Flur sitzen, der sich ausgesperrt hatte. Es war mir so peinlich, als ich mit kurzen Shorts, Top, rotgesichtig, mit zerzausten Haaren und einem geflüsterten "Hi" an ihm vorbeiging und er mir einen so vielsagenden Blick zuwarf und mit einem provozierenden "Hallo" antwortete. Als ich die Treppe wieder hochkam, dachte ich mir, ich wolle im Erdboden versinken. Ich lächelte ihm also noch einmal zu und rannte in meine Wohnung, knallte die Tür zu und stellte mich unter die Dusche. Da habe ich dann auch angefangen, mich zu fragen, warum mir das so peinlich ist. Also bin ich wieder raus, habe meinen süßen Nachbarn gefragt, ob er sich nicht so lange bei mir aufhalten will. Er sprang mit einem Grinsen auf, "klar, sehr nett" und kam rein, wo er mich dann erst wortlos auszog und mir dann ins Ohr flüsterte, wie geil ich ihn gemacht habe und dass er mich noch einmal so laut schreien hören wolle. Mit ihm schlafe ich jetzt regelmäßig. Und unglaublich, aber wahr - er ist auch der Einzige. Und er ist wahnsinnig gut.

Beichthaus.com Beichte #00026309 vom 21.05.2009 um 18:59:59 Uhr in Berlin (43 Kommentare).

Gebeichtet von Kernon
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