Betreten der Baustelle verboten!

4

anhören

Neugier Waghalsigkeit Lügen Vandalismus Polizei Leimen

Ich war damals 10 Jahre alt. Ich habe in dieser Zeit häufig mit einem Kumpel (9) zusammen auf einer Baustelle rumgehangen. Wir beschlossen, aufs Dach zu klettern. Damals wussten wir aber noch nicht, dass so etwas verboten ist. Wir sind auf dem Dach herum gelaufen und es hat auch niemand bemerkt. Wir haben Baumaterialien gefunden und haben sie mit einem spitzen Gegenstand zerstört. Ich weiß nicht mehr warum, aber wir haben die Isoliermatten eingerissen. Danach sind wir wieder aufs Dach, dort haben uns zwei ältere Menschen gesehen und dachten wohl, dass wir runterspringen wollen. Mir wurde sofort klar, dass diese bestimmt die Polizei anrufen würden, ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir schnellstens hier weg müssen.

Er stimmte mir zu und wir kletterten auf dem Beton runter, doch dann plötzlich hörten wir Stimmen. Sie sagten: "Kommt herunter Kinder, was macht ihr da oben? Das ist gefährlich hier!" Als wir runter sahen, waren zwei Polizeibeamte dort. Wir waren gefangen! Mein Kumpel lief runter und ich dachte mir ich muss schnell nach Hause, da Ärger in Sichtweite war. Es war zwar sehr verdächtig, aber ich habe versucht zu flüchten, kam aber nicht weit, da die Baustelle an eine Schule angeschlossen war und die Schule Zäune hatte. Die Polizeibeamten stellten uns zur Rede, was wir denn dort machen würden. Mein Kumpel fing an zu weinen. Sie fragten nach meiner Adresse, ich dachte mir schnell eine Straße aus, die ich kannte. Der Polizeibeamte guckte mich an und sagte: "Ich glaube dir das mal!" Er fragte meinen Kumpel nach seiner Adresse und er nannte auch eine andere Adresse. Sie meinten dann noch, dass sie uns nach Hause bringen müssten, da es auch regnete. Wir meinten nur, dass wir ja eh nicht weit weg wohnen würden, wir könnten auch alleine nach Hause laufen.
Fazit: Wir haben die Polizeibeamten angelogen, und dazu noch teure Baumaterialien zerstört. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, der Schock stand uns doch sehr ins Gesicht geschrieben, selbst nachdem wir zu Hause angekommen waren. Bin heute 22 und weiß jetzt warum Kinder nicht auf eine Baustelle gehen dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00028992 vom 01.06.2011 um 17:54:49 Uhr in Leimen (Turmgasse 5-6) (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Angst vor dem Schornsteinfeger

14

anhören

Feigheit Lügen Faulheit

Ich (w/25) beichte hiermit, dass ich mich heute morgen nicht aus dem Haus getraut habe. Ich bewohne alleine das Erdgeschoß eines Reihenmittelhauses und der Schornsteinfeger wollte eigentlich heute kommen. Ich hatte ihn aber gestern angerufen und ihm mitgeteilt, ich wäre nicht Zuhause, was natürlich nicht stimmte. Ich habe seit einem halben Jahr im Keller kein Licht mehr. Da muss nur die Glühbirne ausgewechselt werden und deshalb wollte ich das hinausschieben. Heute morgen habe ich aber verschlafen und um Punkt 8 Uhr, als ich schnell zur Arbeit wollte, war der Schornsteinfeger bei den Nachbarn. Das wäre mir zu peinlich gewesen ihn zu treffen. Dann hörte ich auch noch Gepolter im Flur und dachte jemand müsste den Schornsteinfeger hereingelassen haben und war eine halbe Stunde lang still in meiner Wohnung. Dann ist mir eingefallen, dass das wohl einfach nur die Mutter meines Nachbarn über mir war. Die hat wohl seine Wohnung geputzt. Irgendwann bin ich gegen 9 Uhr rausgestürmt und schnell zur Arbeit gefahren. Das alles ist mir sehr peinlich. Hätte ich den Schornsteinfeger halt einfach in den dunklen Keller gelassen.

Beichthaus.com Beichte #00028991 vom 01.06.2011 um 12:44:01 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Gehbehindert

19

anhören

Boshaftigkeit Falschheit Trägheit Ungerechtigkeit Nilkheim

So, nach jahrzehntelangem stillen Verfolgen der zahlreichen Beichten auf dieser Seite, möchte ich nun auch etwas los werden. Das Ganze passierte vor etwa fünf Jahren auf einem in unserer Region sehr bekannten und beliebten Festival. Ich (m/15 Jahre alt) war zu dieser Zeit im Helferteam eingeteilt und hatte somit uneingeschränkten Zugriff auf die komplette Ausrüstung der Betreiber. Unmengen an Alkohol verleiteten mich irgendwann, ein wenig Schabernack mit den vorhandenen Rollstühlen zu treiben. Nachdem ich meine crazy Tricks und Streetstyles mit dem Gefährt erprobt hatte, kam mir eine neue Idee: Einige der Toilettenhäuschen waren auf einem Podest positioniert. Man musste also circa 5 Stufen erklimmen, um sein Geschäft zu entrichten. Ich fuhr im Rollstuhl zum Fuße dieses Podests und erzählte zwei relativ jungen, schmal gebauten Frauen, ich wäre tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt und bräuchte Hilfe mit den Stufen, da ich auf Toilette müsse. Gesagt, Getan, die beiden Frauen haben mich samt Rollstuhl die Treppen hinauf getragen. Wichtige Randinfo: Ich war damals wirklich alles andere als schlank, es muss sich also um einen beachtlichen Kraftakt für die beiden gehandelt haben.
Oben angekommen stieg ich anschließend erfreut aus dem Rollstuhl aus, bedankte mich freundlich bei den beiden Damen und lies diese wild fluchend und gestikulierend zurück. Ich beichte also, dass ich das Invalidenequipment der Festivalorganisation missbraucht habe, dumme Scherze auf Kosten Gehbehinderter gemacht habe und die Hilfsbereitschaft der beiden Damen ausgenutzt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00028990 vom 01.06.2011 um 10:58:22 Uhr in Nilkheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Godfree
In WhatsApp teilen

Mein Pool Experiment

22

anhören

Trunksucht Waghalsigkeit Dummheit Masturbation Last Night Stuttgart

Ich komme gerade aus dem Freibad. Richtig, es ist 4 Uhr nachts. Ich war mit 3 Kollegen und 2 Girls einen saufen. Wir kamen dann noch auf die Idee ins Freibad einzusteigen und ein bisschen zu planschen. Irgendwann wollten alle gehen, ich wollte aber noch bleiben. Mein Alkoholpegel war geschätzt bei 1,5 Promille. Als ich dann so alleine war, schwamm ich ein paar Runden, sprang 2-3 mal vom 5-Meter-Turm und tauchte ein paar Runden. Ich tauchte ein paar mal ab und wollte möglichst lange die Luft anhalten. Dabei kam mir eine Idee! Das Becken war 4 Meter tief. Mir kam die Idee, da ich ja so einsam und verlassen dort war, könnte ich mir einen von der Palme wedeln, aber nicht auf die Standardtour, sondern mit einem gewissen Nervenkitzel. Und zwar auf dem Beckengrund, also in 4 Metern Tiefe. Wenn man nicht gerade Perlentaucher ist und einen dementsprechend langen Atem hat, ist das gar nicht so einfach. Ich musste mindestens 10 mal auftauchen, erneut tief Luft holen und wieder abtauchen bis ich meinem Ziel Nahe kam. Beim letzten mal abtauchen, zögerte ich das auftauchen extrem lange hinaus, damit es mir noch zum Kokosabwurf reichte. Ich beichte hiermit, dass ich fast drauf gegangen wäre, meine Atemreflexe waren schon dabei nach Luft zu schnappen, zum Glück konnte ich meinen Mund geschlossen halten. Ich weiß nicht, ob schon mal jemand auf so eine dumme Idee gekommen ist.

Beichthaus.com Beichte #00028989 vom 01.06.2011 um 04:17:18 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Feuer und Flamme

21

anhören

Dummheit Vandalismus Manie Kinder

Es war im Jahre 1995. Ich war damals 12 Jahre alt und fuhr nach der Schule mit zu meinem Freund. Wir hatten vor uns die freie Zeit mit Schabernack zu vertreiben. Wir wussten auch schon wie. Da wir beide der Faszination des Feuers erlegen waren, hatten wir vor, nach dem Mittagessen in den Wald zu gehen und ein kleines Feuerchen zu errichten. Nach dem sich mein Kumpel die Streichhölzer von seiner Mutter gemoppst hatte, konnte es auch schon losgehen. Kurz bevor wir aus dem Haus gingen, fiel mir auf, dass in einem Regal eine Flasche Spiritus stand. Ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir die Flasche doch mitnehmen sollten, da wir das Feuer mit der Flasche Spiritus schneller aufpeitschen könnten. Er wusste damals noch nicht was Spiritus ist, aber er vertraute mir und ehe ich mich versah verschwand die Flasche auch schon in seiner Jacke.


Hinter dem Haus stand ein Gewächshaus, was jedoch völlig verkommen war. Wir beschlossen das Feuer dort zu entfachen. Die Spiritusflasche stellten wir in das Gewächshaus ohne sie zu benutzen. Wir fingen an das Feuer zu legen und schmissen nach und nach immer mehr trockene kleine Holzstücke die im Gewächshaus lagen auf das Feuer. Auf einmal ging alles ganz schnell. Das Feuer wurde immer höher und wir konnten es nicht mehr kontrollieren. Das Gewächshaus stand plötzlich bis zum Dach in Flammen. Wir standen nur da und konnten es nicht fassen. Wir waren uns einig, dass wir besser abhauen sollten, damit keiner sieht, dass wir das Feuer gelegt haben. Wir liefen über eine Wiese davon und nach etwa 20 Sekunden gab es im Gewächshaus eine gewaltige Explosion. Ja genau, die Spiritusflasche ist explodiert. In der ganzen Hektik hatten wir vergessen die Flasche mitzunehmen. Wir waren nur knapp einem sehr schmerzhaften Tot entronnen oder bestenfalls mit schlimmen Verbrennungen, wären wir nicht abgehauen. Wir konnten auch schon die Feuerwehrsirene hören als wir nach einem etwas größeren Umweg wieder das Haus erreichten. Wir sahen wie die Feuerwehr das Feuer löschte. Wir taten so, als wüssten wir von nichts und gingen in das Zimmer meines Freundes. Wir holten die Schulbücher aus unseren Ranzen und taten so als würden wir Hausaufgaben machen. Nach einiger Zeit kam die Mutter meines Freundes in das Zimmer und fragte uns, ob wir das Feuer gelegt hätten. Wir stritten alles ab und sagten das wir auf dem Sportplatz gewesen wären. Seine Mutter sagte dann, das eine Klassenkameradin uns auf der Wiese hat weglaufen sehen. Darauf hin gab mein Kumpel zu, das wir es gewesen waren. Im selben Moment schallerte sie ihm eine und sie fragte, wo die Spiritusflasche sei, die im Regal stand. Wir sagten ihr was damit passiert ist. Anschließend rief sie meine Mutter an, damit sie mich abholte. Mein Kumpel fing an zu jammern und hatte Angst, dass seine Eltern ihn ins Heim stecken würden, da er sich schon einige Eskapaden geleistet hatte. Seine Mutter erzählte es alles meiner Mutter und abends konnte ich mir dann von meinen Eltern anhören, dass dies wohl nur der Anfang einer kriminellen Karriere sei. Insgeheim waren Sie jedoch froh, dass ich noch lebte, da sie auch wussten, was mit der Spiritusflasche passiert ist. Am nächsten Tag war diese Angelegenheit natürlich auch Gesprächsthema Nummer eins in der Schulklasse, zumal die Klassenkameradin, die uns verriet auch schon alles rumgetratscht hat. Die Sache verbreitete sich in der ganzen Schule wie ein Lauffeuer. Irgendjemand streute dann das Gerücht, wir hätten versucht das Feuer mit Spiritus zu löschen. Damit wurden wir noch Jahre später verarscht.


Eine Woche später mussten mein Kumpel und ich die Überreste des Gewächshauses beseitigen. Das taten wir etwa 10 Minuten lang ehe uns der Gedanke mit der Explosion der Spiritusflasche nicht mehr losließ. Wir fanden es faszinierend, dass man auf so einfache Weise etwas in die Luft jagen konnte. Ich hatte Feuerzeuge von zu Hause mitgebracht und wir gingen in den Supermarkt um uns Haarspray zu besorgen. Mit dem Haarspray und dem Feuer aus dem Feuerzeug, hatten wir so eine Art "kleinen Flammenwerfer". Wir gingen damit in den Wald und fackelten ein wenig damit herum. Nach einiger Zeit hatten wir wieder Lunte gerochen und wir wollten mehr. Wir gingen in den Keller in dem Haus seiner Eltern und hofften dort eine Flasche Spiritus zu finden. Wir fanden jedoch was besseres: Einen Kanister mit Benzin. Mein Kumpel holte aus der Küche eine leere Plastikflasche und wir machten die Flasche voll mit Benzin. Wir packten die Plastikflasche mit dem Benzin zusammen mit alten Zeitungen in eine Tasche und gingen damit in den Wald. Wir gingen tief in den Wald hinein und sahen plötzlich an einem kleinen See ein altes und verkommenes Dixi-Klo. Wir wollten das Klo mit Hilfe der Flasche Benzin in die Luft jagen. Wir stellten die Flasche mit Benzin in das Klo hinein und umhüllten die Flasche mit dem Zeitungspapier bis das Papier etwa ein Meter hoch war. Anschließend zündeten wir den Zipfel an und machten uns schnell aus dem Staub, um Sicherheitsabstand zu bewahren. Nach kurzer Zeit explodierte die Flasche mit dem Benzin und das Dixi-Klo brannte lichterloh. Nach einiger Zeit nahmen wir uns schwere Stöcke aus dem Wald und stießen das ausgebrannte Dixi-Klo in den See, da wir befürchteten das Feuer könnte sich noch weiter ausbreiten. Wir hatten unser Werk vollbracht. Danach hatten wir genug vom Feuer machen und ließen ab sofort die Finger davon. Es war jedoch auch ein geiles Gefühl, weil es unser Geheimnis war und nie jemand etwas davon mitbekommen hat. Ich habe beschlossen doch keine kriminelle Karriere einzuschlagen und bin heute ein braver Büroangestellter.

Beichthaus.com Beichte #00028988 vom 01.06.2011 um 01:08:50 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000