Zugebissen

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Dummheit Waghalsigkeit Tiere Berlin

Ich (m/18) bin froh, dass ich mir das folgende endlich von der Seele schreiben kann. Mein Großvater hat vor circa 8 Jahren zum 2. Mal geheiratet und neben 4 Kindern noch einen Hund mit in die Familie gebracht. Als mein Großvater dann ein halbes Jahr später mit seiner Frau in den Urlaub flog, passten wir derweil auf den Hund auf. Die ersten Tage fühlte er sich auch wirklich wohl bis ich diesen idiotischen Fehler begang. Ich fand es irgendwie lustig wenn der Hund mir über die Wange leckte. Dazu wollte ich ihn dann gewissermaßen zwingen, weil es sich auf eine komische Weise gut anfühlte. Ich drängte ihm sozusagen mein Gesicht an seine Schnauze, er knurrte, aber ich ignorierte das. Dann ging alles blitzschnell. Er biss mir in die Wange und knapp am Auge vorbei. Als meine Eltern, die das Ganze nicht mitbekommen haben, fragten was passiert wäre, erzählte ich, dass sich der Hund auf den Rücken gelegt habe, also symbolisiert hatte "kraule mir den Bauch", ich ihn dann kraulen wollte und er auf einmal ohne jegliche Anzeichen zugebissen hat. Seit diesem Tag hatten wir den Hund nicht mehr zur Obhut. T., es tut mir wirklich sehr Leid, dass du wegen mir soviel Ärger bekommen hast. Wir verstehen uns übrigens wieder sehr gut, ich liebe diesen Hund wirklich von ganzem Herzen und es ist nie wieder etwas Vergleichbares passiert.

Beichthaus.com Beichte #00028961 vom 22.05.2011 um 22:45:13 Uhr in Berlin (Jägerstraße) (16 Kommentare).

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Die Kaffeekasse bleibt leer

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Habgier Diebstahl Selbstsucht Arbeit Erlangen

Ab und zu stecke ich etwas von dem Geld, dass ich von Patienten für die Abteilung bekomme selbst ein, anstatt es in die gemeinsame Kaffeekasse zu stecken. Ich bin der Meinung, dass ich für meine Arbeit manchmal einen kleinen Bonus verdient habe. Es tut mir Leid und ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen, aber ich werde es wohl irgendwann wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00028960 vom 22.05.2011 um 19:34:11 Uhr in Erlangen (Universitätsstraße) (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Guten Morgen Frau Nachbarin

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Dummheit Peinlichkeit Nachbarn

Gestern Morgen ist mir etwas sehr Peinliches passiert. Ich lag im Bett und schlief, als es plötzlich klingelte. Wie von einer Tarantel gestochen sprang ich auf und rannte schlaftrunken zur Tür. Es war die Nachbarin, die nach einer Bohrmaschine fragte, dann aber plötzlich etwas verdutzt war und sagte, dass sie später noch einmal käme. Naja, egal dachte ich und ging wieder rein, als ich mich im Spiegel im Flur sah. Mir wurde klar, warum die Nachbarin so schnell wieder ging. Ich hatte nur ein T-Shirt und Boxershorts an, dazu eine ordentliche Morgenlatte und einen zwei Euro großen Pipifleck auf der Hose. Verdammt war das peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028959 vom 22.05.2011 um 10:21:37 Uhr (16 Kommentare).

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Beschissener Kretaurlaub

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Ekel Faulheit Dummheit Vandalismus Urlaub Griechenland

Es ereignete sich vor ein paar Jahren, als ich mit ein paar Freunden im Saufurlaub in Griechenland war. Die Vorfreude war groß auf All-inklusive und der Tagesinhalt bestand darin, möglichst viel zu saufen, zu essen und die Familien am Pool mit Arschbomben zu verärgern. Schon beim Einchecken ging uns das Hotelpersonal auf den Sack. Aber da wir auf dem kompletten Hinflug richtig schön einen gehoben haben, war uns das natürlich egal. Wir dachten uns nur: ab aufs Zimmer, auf Toilette gehen, Badehose an und ab in den Pool. Und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste von uns betrunkenen Halbstarken las das Schild das kein Toilettenpapier in die Schüssel gehört und probierte es gleich mal mit der ganzen Rolle aus. Haufen drauf, Wasser marsch und schon hatten wir unseren ersten Goldfisch im Becken. Da der Rest auch noch den unsäglichen Druck auf dem Enddarm verspürte, setzten wir natürlich auch noch eine Bombe ins Becken. Was ein Anblick und Geruch. Aber das war uns egal. Badehose an und ab an den Pool. Als wir abends zurück ins Zimmer kamen, um uns für das Nachtleben fit zu machen, war der Beuler immer noch verstopft und wir füllten ihn zur absoluten Vollkommenheit noch mit Urin, der im Hotelpool keinen Platz mehr gefunden hatte. Ab zur Party, pinkeln gegangen, schlafen gegangen. Am nächsten morgen wurden wir dann von vor Ekel fluchenden und sich weigernden Putzfrauen geweckt. Was nun? Die Schüssel war gefüllt bis zum Rand (inklusive Füllung) und es stank. Für das kleine Geschäft konnte man ja wenigstens noch in den Pool hüpfen oder die Dusche oder das Waschbecken benutzen. Aber irgendwann musste doch auch mal was anderes weg. Zum Glück hatten wir unser Zimmer direkt neben der Rezeption und die öffentliche Hoteltoilette war auch dort, so dass wir auch noch einen Ort zum kacken hatten und somit ganz zufrieden waren. Das ging dann 3 Tage gut. Es stank immer heftiger im Zimmer und inzwischen auch an der Rezeption.


Da die Hotelleitung natürlich der Meinung war, uns einen auswischen zu wollen oder wollte, dass wir unsere Schüssel selber wieder frei machen, haben die ihre öffentliche Toilette einfach abgeschlossen. Aber nicht mit uns pfiffigen Kerlen. Einer meiner Freunde dachte sich das der kleine ungenutzte und nicht angeschlossene Kühlschrank ein guter Ersatz wäre und hat diesen dann kurzerhand zu seiner Toilette umfunktioniert. Es wurde auch ein ungebetener Gast im Pool gesichtet. jedoch ließ sich nie aufklären, ob es von einem von uns kam. Von mir jedenfalls nicht. Ich dachte mir, dass wenn wir abends doch eh in irgendeinen Club gehen, kann ich auch da gehen. Also fertig gemacht, losgezogen und erstmal den magischen Ort aufgesucht. Blick auf die Toilette und mir war sofort klar, dass das fast die Ausmaße unserer Zimmertoilette hatte. Total dreckig und stinkend. Im dicken Kopf habe ich mir dann natürlich gedacht "das geht besser!" und habe mich, anstatt im Flug auf die Schüssel zu zielen mit dem Rücken an die Tür gedrückt und meinen prächtigen Haufen direkt hinter die Lokustür gesetzt. WOW! Danach abgeputzt und das Papier, da es in Griechenland ja nicht in die Schüssel darf, dekorativ an die Wand geklebt. Sorry Klofrau! Am nächsten Tag haben wir uns mal einen All-you-can-Eat beim Chinamann gegönnt. Beim Betreten unseres Zimmers wurde uns von dem Geruch so schlecht, dass wir das komplette Chinaprogramm rückwärts ins Waschbecken gesetzt haben. Dann wieder Badehose an und ab an Pool und abends wieder das gleiche Programm wie vorher. Inzwischen waren wir die Attraktion des Hotels, da jeder der das Hotel verlassen wollte an unserem Balkon und an unserer Zimmertür vorbei musste. Da die hohe Zimmertemperatur (circa 32°C) unseren Mix aus Scheiße, Pisse und Kotze inzwischen so gut hergerichtet hat, haben wir nur noch draußen am Pool gepennt. Wir wurden nicht nur von den Putzfrauen, sondern auch der Hotelchefin und den anderen Gästen angepflaumt. Während wir am nächsten Tag am Pool lagen haben uns die Putzfrauen dann unsere ganze Freude genommen und unser Badezimmer gereinigt, inklusive Abmahnung von der Geschäftsführung. Da wir noch ein paar Tage hatten und aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums eh zu nichts mehr in der Lage waren, verliefen die ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nachdem taten mir die Putzen des Hotels und der Club schon sehr Leid. Auch die armen Touristen, die nach uns in das Zimmer gekommen sind, da der Kühlschrank immer noch gefüllt war. Aber wir haben auch jetzt, sechs Jahre nach dem Urlaub noch unseren Spaß damit und fragen uns, ob die Kühlschrankfüllung immer noch da ist.

Beichthaus.com Beichte #00028958 vom 22.05.2011 um 01:03:10 Uhr in Griechenland (Malia, Kreta) (67 Kommentare).

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Mein haariges Problem

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Falschheit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich bin weiblich (25) und extrem behaart. Eigentlich bin ich vom Typ her eine attraktive Frau, aber meine Haare lassen es nicht zu, dass ich mal locker und entspannt mit anderen Menschen, vor allem Männern rede. In der Schule hat man mich oft dafür ausgelacht, seitdem habe ich einen Schaden, ich kann einfach nicht mit Männern reden, ohne mich ständig zu fragen, ob ich meinen Hals gut genug epiliert habe. Deswegen lasse ich es auch nie soweit zu, dass sich jemand in mich verliebt, ich würde seine Reaktion auf meinen Körper einfach nicht ertragen. Diese ständigen und schmerzvollen Haarentfernungen jeden Tag habe ich so satt, dass ich manchmal gar nicht mehr aus dem Haus gehe. Niemand weiß, wie sehr mich dieser Makel belastet. Wenn unsere Gesellschaft nicht so verdammt oberflächlich wäre, wäre ich jetzt eine glückliche, lebensfrohe junge Frau. Stattdessen heuchele ich ständig Heiterkeit und Wohlbefinden vor, obwohl ich mich sehr einsam fühle.

Beichthaus.com Beichte #00028957 vom 21.05.2011 um 21:17:50 Uhr (34 Kommentare).

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