Der Tag, an dem ich eine Diebin war

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Diebstahl Vandalismus Trunksucht Last Night

Ich (18) habe vor drei Jahren viele Straftaten begangen, und zwar an einem Tag! Nachmittags haben meine Freundin und ich fünf Dosen Jim Beam-Gesöff gestohlen, dazu zwei Tafeln Schokolade und eine Menge Kaugummi. Abends sind wir dann zu einem Kollegen in ein naheliegendes Dorf gefahren. Dort haben wir getrunken und gegen fünf Uhr morgens den Heimweg angetreten. Auf dem Weg habe ich versucht, die Türen von Autos zu öffnen. Aus ungefähr fünf Autos habe ich Dinge, z.B. CDs mit russischem Pop drauf, eine uralte Taschenlampe und Pharisäer, entwendet. Außerdem war ich in Häusern, Gärten und Schuppen zugange. Dort habe ich auch noch Zigaretten, Absperrband, eine Schutzbrille und eine teure Winterjacke geklaut. Die Jacke warf ich nach wenigen Metern über den Zaun in einen Garten. Da es derweil schon früh am Morgen war, war ich nicht unbemerkt geblieben.


Der Vater des Mädchens, dem die Jacke gehörte, packte mich am Schlafittchen und nahm mich in die Mangel. Er drohte damit, mich zu schlagen und die Polizei zu rufen, nach deren Nummer er uns sogar fragte. Nach einer ewig scheinenden Diskussion ließ er uns laufen. Als wir dabei waren, zügig den Heimweg anzugehen, fuhr ein Polizeiwagen vorbei und wir hechteten direkt in einen Garten, sprangen über zwei Zäune und versteckten uns erst einmal in einem Busch. Während des Sprungs blieb ich mit der Hose hängen, die nicht mal mir gehörte, und hatte dann ein fettes Loch im Schritt. Auf dem Rückweg durch den Wald haben wir die Bäume noch ein wenig mit dem Absperrband verschönert. Ich bin übrigens weiblich, gegen Vandalismus, an sich ein liebes Mädchen und nie würde mir einer diese Geschichte glauben. Das Einzige, was ich zu meiner Rechtfertigung sagen kann, ist, dass ich damals noch relativ starke Medikamente nahm und Alkohol ohnehin noch nie gut vertrug.

Beichthaus.com Beichte #00034418 vom 26.11.2014 um 18:42:16 Uhr (11 Kommentare).

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Leckerer Schaumgummi

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Zwang Vandalismus Peinlichkeit

Ich (m) bitte darum, diese Beichte nicht ins Lächerliche zu ziehen. Vielleicht gibt es noch andere Menschen, denen es ähnlich geht. Seit meiner Kindheit habe ich eine Vorliebe für Schaumgummi. Es hat damit angefangen, dass ich als kleiner Junge aus sämtlichen Dingen, die mit Schaumgummi gefüllt waren, kleine Teile herausgerissen habe, um diese zu verspeisen. Keine Ahnung, warum, ich musste dies einfach tun. Keine Matratze und kein Spielzeug war sicher vor mir. Die Teile kommen ziemlich unverdaut wieder zum Vorschein. Meist liegt mein Bedarf bei nur einigen kleinen Brocken pro Tag, an manchen Tagen benötige ich auch gar nichts. Meinen Eltern ist dies irgendwann aufgefallen, sie dachten allerdings, es handele sich nur um eine vorübergehende Erscheinung. In der Schule und Lehrzeit hatte ich nie Probleme damit, etwas zu finden.

Jetzt wohne ich mit einer Frau zusammen, der diese Lust an Schaumgummi noch nicht aufgefallen ist, denn ich halte Produkte mit Schaumgummifüllung im Keller. Seit ich die ganze Woche beruflich unterwegs bin und in Hotels schlafen muss, wird die Sache zum Problem. Ich kann keine Schaumgummidinge mitnehmen, das würde sicherlich irgendwann den Kollegen auffallen, denn wir sind häufig mir mehreren Personen unterwegs. Deshalb suche ich in den Hotelzimmern und Fluren nach entsprechendem Material. Was mir, ehrlich gesagt, extrem unangenehm ist, da ich Sachen beschädige, indem ich den Bezug aufmache und Stücke aus der Polsterung herausreiße. Diese beabsichtigte zwanghafte Beschädigung möchte ich gerne beichten.

Beichthaus.com Beichte #00034414 vom 26.11.2014 um 06:55:14 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Rivalität zwischen Fußball-Fanclubs

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Stolz Morallosigkeit Aggression Vandalismus Sport

Ich (w) bin in einem Fußball-Fanclub. Beim gestrigen Auswärtsspiel mussten wir noch ungefähr eine halbe Stunde vor dem Stadion warten, bis der Einlass geöffnet wurde. Ein wirklich netter Junge, etwa in meinem Alter, begann ein Gespräch mit mir. Er hatte einen Schal der Heimmannschaft an. Nach einigen Minuten merkte ich, dass dieses Gespräch in einen Flirt hinausläuft. Als das Tor geöffnet wurde, musste das Gespräch abgebrochen werden und wir haben uns an einem Getränkestand beim Gästeblock verabredet. In unserem Block wurde ich sogleich von Mitgliedern unseres Fanclubs zusammengestaucht, was das solle und warum ich mich so lange mit ihm unterhalten habe. In der Halbzeit traf ich mich mit ihm am Getränkestand, er war schon dort, hatte zwei Becher mit Glühwein in der Hand und strahlte über beide Ohren. Es war dort extrem voll, man stand sehr eng beieinander.


Während ich mich dann mit ihm unterhalten habe, standen zwei andere Mitglieder meines Fanclubs, beide weiblich, um uns herum. Eine hat versucht seinen Schal anzuzünden, das hat nicht geklappt, aber es gab ein größeres Brandloch, was in dem Moment niemandem aufgefallen ist. Die andere beschmierte seine Jacke und Hose mit Senf. Weitere Dinge konnten wegen der vielen Menschen um uns herum nicht durchgeführt werden. Meine Handynummer habe ich ihm natürlich nicht gegeben, obwohl ich Single bin. Ich werde ihn wohl nie wieder sehen. Im Nachhinein tut es mir leid, dass wir etwas Unfug mit ihm getrieben haben, aber er hat es auch verdient, wenn er sich mit gegnerischen Fangruppen unterhält. Andererseits muss ich immer wieder an ihn denken, denn er war so nett. Im eigenen Fan-Lager haben wir aber auch viel Anerkennung für unsere Tat erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00034387 vom 23.11.2014 um 10:44:42 Uhr (28 Kommentare).

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Kotangriff auf Rentnerhaus

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Nachbarn Regensburg

Ich (m/33) habe vor mittlerweile über 15 Jahren etwas ziemlich ekelhaftes gemacht. Im Sommer 99, ich hatte gerade mein Abi in der Tasche, war ich mit meinen Kumpels in der Innenstadt einen trinken, gegen vier Uhr traten wir dann zu Fuß stockbesoffen den Heimweg an. Wir (ich, meine zwei Nachbarn und ein Kumpel, der bei mir pennen wollte) waren schon fast zu Hause und redeten über einen alten Mann, der bei uns in der Siedlung wohnte und der uns allen zutiefst verhasst war. Wir nannten ihn immer den Nazi, nicht nur aufgrund einer schwer abstreitbaren optischen Ähnlichkeit mit dem Typen, der bei Schindlers Liste immer vom Balkon aus Leute erschießt, sondern auch, weil er wirklich ein Rassist war. Er pöbelte z.B. immer meinen dunkelhäutigen Kumpel an, der aus Nigeria stammte und adoptiert worden war, und lästerte immer über seine Eltern, so nach dem Motto, wie man den nur einen Negerjungen adoptieren könne. Er saß auch im Ortsvorstand einer kleineren rechten Partei. Dazu kam noch der ganze standardmäßige "böser, alter Mann"-Kram. Wenn mal ein Fußball über seine Hecke flog, er wohnte neben unserem Bolzplatz, behielt er ihn immer, er denunzierte Nachbarn wegen irgendwelchem Kleinmist und hetzte mir bei der Feier zu meinem 18. Geburtstag die Polizei auf den Hals, während alle anderen Nachbarn cool waren und einer sogar einen Kasten Bier spendiert hat. Er war wie Clint Eastwood in Gran Torino, bevor er sich wandelt.


Nun hatten wir an dem Abend alle komplett vollgetankt, wollten aber auch noch nicht ins Bett gehen. Aus der Kombination jugendliche Dummheit und Alkohol entstand dann die großartige Idee, ihm vor die Tür zu kacken. Wir haben ein paar Zeitungen aus umliegenden Briefkästen genommen und jeder hat dann einen Haufen auf ein Zeitungsblatt gesetzt. Eingerollt in die Zeitungen trugen wir dann die Kotwürste durch die Gegend, auf der Suche nach einem Ort, an dem wir sie am Besten anbringen könnten. Eine wanderte schließlich in den Briefkasten, eine durch die Hundeklappe in der Hintertür, eine wurde an der Scheibe seines Wintergartens verschmiert und eine wurde mit einem sauberen Wurf in ein offenes Fenster im zweiten Stock befördert. Im Nachhinein ist diese Tat natürlich sehr dämlich und einfach nur peinlich. Noch etwas mehr, als für die eigentliche Aktion, schäme ich mich für die Tatsache, dass ich heute noch darüber lachen muss, wie der Kerl am nächsten Tag bei uns sturmklingelte und meinem völlig perplexen Vater mit einer eingetüteten Kotwurst vor dem Gesicht rumfuchtelte und rumbrüllte, dass das bestimmt sein missratener Sohn und der Neger gewesen seien. Und ich muss zugeben, dass ich immer noch das örtliche Lokalblatt in einer Schublade habe, mit der Überschrift: "Kotangriff auf Rentnerhaus - politisch motiviert?"

Beichthaus.com Beichte #00034383 vom 22.11.2014 um 23:05:42 Uhr in 93051 Regensburg (Augsburger Straße) (8 Kommentare).

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“Folge

Die Hälfte der Einrichtung

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Rache Vandalismus Ex

Ich habe eine Aktion zu beichten, die schon einige Jahre zurückliegt. Damals war ich gerade mit meiner ersten Freundin zusammengezogen. Wir hatten uns die Kosten für die Einrichtung unserer kleinen Wohnung redlich geteilt. Ich war total glücklich und der Meinung, diese Beziehung würde ewig halten. Leider verlor meine Freundin kurz nach dem Einzug unerwartet ihren Studentenjob, und so trug ich die komplette Miete ein knappes Jahr alleine, da sie nicht gleich einen neuen Job fand. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass sie von Woche zu Woche abweisender wurde, und wir uns ständig wegen Banalitäten stritten. Eines Tages kam ich von der Uni nach Hause und stellte fest, dass sie rege mit einem anderen Typen skypte, ihn aber, als sie mich bemerkte, direkt abwürgte, und den Laptop ausmachte. Auf Nachfrage sagte sie, es sei nur ein Kommilitone. Ich war nicht direkt misstrauisch, aber fand ihr Verhalten direkt danach etwas komisch. Sie begann in der Folgezeit ihr Handy vor mir zu verstecken, loggte sich bei Facebook immer aus, was sie sonst nie getan hatte, und war angeblich öfter auf Mädelsabenden. Naiv, wie ich war, nahm ich das ohne großes Nachfragen hin.


Sie benahm sich schließlich immer sonderbarer mir gegenüber, war tagelang abweisend, höhnisch und aggressiv, nur um plötzlich total lieb und anhänglich zu werden. Nachdem das eine Weile so gelaufen war und ich mit den Nerven und meinem Latein am Ende war, gestand sie mir ziemlich emotionslos zwischen Tür und Angel, dass sie seit einigen Monaten eine Affäre hatte, und wollte, dass ich ausziehe. Sie stünde ja als Hauptmieter im Mietvertrag, und ich könne in meine alte WG zurück, wo zu der Zeit zufälligerweise gerade ein Zimmer frei war. Ich hätte eine Woche, um mein Zeug zu packen, die ausstehende Miete für das Jahr würde sie mir schnellstmöglich überweisen. Natürlich war ich vollkommen fertig. Erst recht, als ich erfuhr, dass ihr neuer Typ direkt nach mir bei ihr einzog. Ich wartete danach drei Monate lang vergeblich auf mein Geld. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie höhnisch, ich solle mich mal nicht so kleinlich haben, ich wüsste ja genau, dass sie Geldprobleme hätte. Allerdings könne ich die wörtlich "Hälfte der Einrichtung" ruhig haben, die sei sowieso potthässlich. Sie meinte dann noch, dass sie und ihr neuer Freund demnächst eine Woche in Urlaub fahren würden, dann könnte ich mir das Zeug holen, den Schlüssel würde sie mir in den Briefkasten werfen.


Ich schnappte mir also einen meiner Kumpels und los ging es: Wir mieteten uns beim Baumarkt zwei große Pendelhubstichsägen und einen Trennschleifer und zerteilten im Anschluss fein säuberlich das Bücherregal samt einigen Büchern, den Couchtisch, das Sofa, den Schreibtisch, die Kommoden, ihren geliebten Schuhschrank, einen Sessel, den Nachttisch, das Bett, und auch den Fernseher, den sie unbedingt behalten wollte, den ich aber zur Hälfte mitbezahlt hatte. Außerdem musste noch der Kleiderschrank dran glauben. In der Küche bauten wir einige Elektrogeräte aus, um sie für die WG zu verwenden. Die Wohnung sah aus wie ein modernes Kunstwerk. Ich ließ ihr einen netten Zettel da, dass ich sie in gerichtlich wirksamen Zahlungsverzug setzen würde, sobald sie Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten würde, und die Mietnachzahlung erheblich teurer wäre, als ein paar neue Möbel. Sie kochte zwar vor Wut, unternahm aber tatsächlich nichts, und behielt sogar einige der zersägten Möbel, die noch halbwegs brauchbar waren. Ihr Neuer verließ sie übrigens kein halbes Jahr nach der Aktion wegen einer anderen. Karma.

Beichthaus.com Beichte #00034367 vom 20.11.2014 um 11:35:03 Uhr (13 Kommentare).

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