Die Überraschung im Gartenzwerg

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Boshaftigkeit Remagen

Als ich noch klein war, hatte mein Opa einen schönen großen Garten gepachtet, in dem ich immerzu spielte. Später fiel es ihm allerdings immer schwerer, den Garten zu pflegen. Was zur Folge hatte, dass er ihn scheibchenweise an andere Hobbygärtner abgab. Es entstand ein Schrebergarten Labyrinth, dass einen Teil meiner Kindheit zerstörte. Ich ging fortan nur noch abends auf das Grundstück, um dort heimlich zu rauchen. Von den Zigaretten musste ich dann immer aufs Klo. Einmal war unser Badezimmer besetzt, da schnappte ich mir eine Packung Taschentücher und beschloss, zurück in den Garten zu gehen, um dort mein Geschäft zu verrichten. Seitdem häuften sich solche Vorfälle. Ich kackte also regelmäßig in die Schrebergärten - aus Rache!


Einmal kackte ich an die Eingangstür eines Gartenhäuschens. Doch das mit Abstand härteste war der Gartenzwerg. Ja, der Gartenzwerg. Wenn ich etwas noch mehr hasse als Schrebergärten, dann sind das Gartenzwerge. Ich nahm also diesen Zwerg mit seiner roten Zipfelmütze und der grünen Gießkanne und zertrümmerte seinen Kopf mit einem Stein. Danach kackte ich dem Vieh, so gut wie möglich, in den Hals. Das war das mit Abstand groteskeste und ekelhafteste, was ich jemals gemacht habe. Mein seltsames Hobby habe ich allerdings schon seit Jahren aufgegeben, dennoch muss ich manchmal noch an diese verrückte Zeit denken.

Beichthaus.com Beichte #00034589 vom 13.12.2014 um 00:22:37 Uhr in 53424 Remagen (Alter Fuhrweg) (4 Kommentare).

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Zu betrunken für Bier

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Vandalismus Gewalt Trunksucht Selbstsucht Last Night

Ich habe Mist gebaut. Nach einem Saufgelage bin ich (m) mit meinen Kumpels, weil kein Bus mehr gefahren ist, rund vier Kilometer von der Kneipe in die Stadt gelaufen. An einer Tankstelle angekommen wollten wir natürlich noch mehr Bier - aber der Tankwart, der am Nachtschalter […]
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Beichthaus.com Beichte #00034578 vom 11.12.2014 um 11:53:39 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Überflutete Toiletten

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Studentenleben

Ich (m/24) weiß auch nicht, was mit mir los ist. Immer, wenn ich auf einer öffentlichen Toilette bin, werde ich zum Schwein. Schon während ich das Klo betrete, achte ich darauf, ob jemand mit mir in der Toilette ist. Sobald ich mir hundertprozentig sicher sein kann, dass ich alleine bin, geht es los: Wie wild geworden beginne ich wahllos neben das Urinal, auf die Klobrille oder auf den Boden zu pinkeln. Hauptsache es geht so wenig wie möglich in das eigentliche Ziel. Manchmal, wenn ich mir ganz sicher sein kann, dass niemand kommen wird, laufe ich beim Pinkeln sogar durch die Gegend und bespritze die Wände und Türen der Toiletten. Bei mir an der Uni gibt es auch diverse Pissoirs, von denen ich weiß, dass ihr Abfluss verstopft ist und nicht richtig abläuft.
Manchmal pinkele ich absichtlich in und um diese Pissoirs und spüle dann so oft, bis das Ganze überläuft und sich über den kompletten Toilettenboden verteilt. Dies ging sogar schon einige Male so weit, dass die Toiletten wegen mir den ganzen Tag gesperrt wurden. Das ist dann oft immer Tagesthema in den Gesprächsgruppen, wo ich mich dann nur empört über die Situation und den Täter äußere und den Kopf schüttele. Insgeheim lache ich mich natürlich tot.


Ich weiß auch nicht, wieso ich das jedes Mal tue. Ich will eigentlich niemandem schaden. Auch sexuell bin ich vollkommen normal und stehe nicht auf Natursekt oder irgendwelche Ferkeleien. Ich habe einfach immer dann Drang, alles zu fluten und so viel wie möglich meiner Umgebung unter Wasser zu setzen, wenn ich auf öffentlichen Toiletten bin. Außerdem amüsiert es mich total. Neulich habe ich beobachtet, dass ich während des Rituals durchgehend ein leichtes Grinsen auf den Lippen hatte. Außerdem bin ich danach immer total gut gelaunt und fühle mich super. Auch zu Hause oder bei Freunden bin ich total normal. Ich setze mich dann auch immer zum Pinkeln hin. Es eskaliert nur auf den öffentlichen Toiletten. Im Moment habe ich aber eigentlich nicht vor, mein Verhalten zu ändern, vielleicht liegt das aber daran, dass ich bisher noch nie dabei erwischt wurde. Hiermit möchte ich mich bei allen Putzkräften entschuldigen, die wegen mir ihre Schicht verlängern mussten - so wie bei allen Leuten die nach mir eine öffentliche Toilette besucht haben.

Beichthaus.com Beichte #00034491 vom 03.12.2014 um 23:21:29 Uhr (9 Kommentare).

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Eingesperrt im Keller des betrunkenen Spinners

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Hass Vandalismus Falschheit Arbeit

Ich (m/23) arbeite bei den örtlichen Wasserwerken. Vor etwa sieben Wochen sollte ich für eine Woche den Bereitschaftsdienst übernehmen und erhielt Freitagabend etwa gegen 23.30 Uhr einen Anruf aus der Leitwarte, dass ein älterer Herr sich über sehr niedrigen Wasserdruck […]
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Beichthaus.com Beichte #00034488 vom 03.12.2014 um 18:36:02 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Nacktwanderung im Januar

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Trunksucht Ekel Vandalismus Peinlichkeit Last Night Hersbruck

Vor etwas mehr als drei Jahren ist meinen zwei Kumpels (19/20) mir (m/19) etwas sehr peinliches passiert bzw. wir haben ein paar Dummheiten begangen. Wir waren auf der Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen, und wie es mit dem lieben Alkohol nun mal so ist, sackt nach mehreren Schnapsgläsern und ein paar Bierflaschen die Hemmschwelle beträchtlich bzw. man kommt auf Dummheiten, die einem in nüchternem Zustand nicht mal ansatzweise einfallen würden. Aber mein Gott, wir waren jung, mitten in der Pubertät und wollten was erleben. Da wir die Letzten waren, die nach mehreren Trinkspielen noch aufrecht saßen, und es im Zimmer relativ warm war, sind wir auf die glorreiche Idee gekommen, uns im späten Januar nackt auszuziehen und auf den Balkon zu gehen. Nach mehreren Minuten nackig in der Kälte und einer Zigarette später war uns klar, dass es noch nicht spät genug war, um ins Bett zu gehen. Also beschlossen wir, über den Balkon hinaus ins Freie zu gehen und eine kleine Nacktwanderung durch unser beschauliches Kleinstädtchen zu unternehmen. Nach ordentlichen Mengen Schnaps und Bier ist einem die Scheißkälte sowieso egal - und wenn einen mal die Abenteuerlust gepackt hat, lässt sie einen sowieso nicht mehr los.


Wenn man dann natürlich begonnen hat, übermütig zu werden, stellt man auch noch mehr Dummheiten an, als einem lieb ist. So haben wir an und in Briefkästen uriniert, auf Parkbänke gereihert und wir schafften es sogar, dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, indem wir vor einem Supermarkt drei "Braune Bobs" vor die Eingangstür setzten. Einer meiner Kumpels hat es tatsächlich noch fertiggebracht, voll an die Fensterscheiben zu reihern. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir jedoch in unserem Rausch schon so weit von unserem Startpunkt entfernt und etwas orientierungslos, sodass wir beim besten Willen nicht mehr zurückgehen konnten. Auch waren zu diesem Zeitpunkt schon Autos und Fußgänger unterwegs und wir waren nun wirklich nicht scharf darauf, von allen nackt gesehen zu werden. Vor allem, da bei uns so ziemlich jeder jeden kennt, zumindest vom Sehen her. In unserer Not haben wir schließlich beschlossen, bei einem Haus über den Zaun zu klettern und Sturm zu klingen. Nach mehreren Minuten, die uns wie eine Ewigkeit vorkamen, öffnete schließlich eine alte Frau, die erst einmal einen lauten Schrei von sich gab, als sie uns besoffene und durchgefrorene Nacktmulle vor ihrer Tür hat stehen sehen. Nach mehreren Minuten des Erklärens unserer Situation erbarmte sie sich schließlich unser und ließ uns unseren Kumpel anrufen, den einzigen, der zu diesem Zeitpunkt schon 18 war. Der war natürlich mehr als amüsiert über unsere Geschichte, hatte sich aber nach mehreren Minuten des Lachens dazu bereit erklärt, uns Dummköpfe abzuholen.


Als unser Kumpel endlich erschien, hat er erst mal vor Lachen auf der Motorhaube gelegen, als er uns, nur mit Winterstiefeln, Buxe und Mütze erblickte. Doch er hat sich gleich wieder beruhigt, als er gesehen hat, dass es uns mehr als beschissen geht. Von der Frau haben wir uns noch dankend verabschiedet und sie war wahrscheinlich auch froh darüber, uns endlich los zu sein. Die Moral von der Geschichte: Die nächsten zwei Wochen lag ich mit einer fetten Lungenentzündung im Bett und auch heute noch ist unsere Geschichte immer wieder eine gern erzählte Anekdote auf unseren Partys. Circa einen Monat später haben wir uns auf den Weg zu unserer Lebensretterin gemacht, dieses Mal auch in voller Montur, und uns mehr als bescheiden bei ihr bedankt. Unsere nächtliche Unruhe hat es sogar in die Zeitung geschafft. Ich weiß, dass ich in dieser Nacht mehr als nur etwas Scheiße angestellt habe, aber ich finde es immer wieder lustig, daran denken zu müssen. Nur die armen Leute, die unsere Notdurft dann wegräumen durften, tun mir etwas leid. Aber es war und ist immer noch lustig. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034434 vom 27.11.2014 um 17:02:11 Uhr in 91217 Hersbruck (Amberger Straße) (5 Kommentare).

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